Russische Hooligans: Trophäenschau im Internet #em2016

Russland gelobt Besserung im Umgang mit Hooligans. Doch was sind die Versprechen wert? In sozialen Netzwerken feiern die Randalierer ihre Gewalttaten bei der EM – offenbar ohne Konsequenzen. (…) Denn die größten Schlagzeilen machten während dieser EM russische Hooligans, die mit einem kostenlosen Charterflug nach Marseille zu dem Spiel gegen England kamen. Gerade mal fünf Insassen dieses Flugs haben die französischen Behörden die Einreise verweigert. Die restlichen Passagiere waren den Franzosen unbekannt und konnten so problemlos die Flughafenkontrollen passieren und in der Hafenmetropole für Angst und Schrecken sorgen. Hooligans als Opfer verkauft Um zukünftig solche Szenen zu vermeiden, hat Mutko Veränderungen angekündigt. “Russland wird zukünftig die Daten bekannter Hooligans an andere Staaten weitergeben”, erklärte dieser am Samstag. Eine Ankündigung, die sich mit Rückblick auf die letzten Tage wie Hohn anhört. Denn russische Politiker haben nicht nur die russischen Hooligans gelobt, so wie der stellvertretende Duma-Vorsitzende Igor Lebedew, sondern zeitgleich auch als Opfer dargestellt. Noch am Donnerstag erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Marija Zacharowa, dass man den in Köln verhafteten Hooligans jede mögliche Hilfe zukommen lasse. Ein wirklich deutliches Zeichen zu einer Kooperation mit ausländischen Behörden hätte die russische Seite bereits beim letzten Spiel der Sbornaja gegen Wales senden können. Denn ausgerechnet bei diesem Spiel war Alexander Schprygin anwesend, Chef des Dachverbands russischer Fußballfans (VOB) und einstige Größe der russischen Neonaziszene. Und dies, obwohl er erst zwei Tage vorher wegen der Ereignisse in Marseille ausgewiesen wurde. Schprygin twitterte Bilder von der Einreise, gab einer Nachrichtenagentur direkt aus dem Stadion ein Interview und stellte so die französischen Sicherheitsbehörden bloß. Und als ob dies nicht genug wäre, durfte er am Donnerstag gleich noch eine Pressekonferenz in den Räumen der staatlichen Nachrichtenagentur Tass abhalten.

via spon: Russische Hooligans: Trophäenschau im Internet

#Brandstiftung – Willkommensplakat für #Flüchtlinge am #Theater angesteckt

Am letzten Tag der Spielzeit und nach der Abschluss-Opern-Gala am Anhaltischen Theater wurde in Dessau das Willkommensplakat für Flüchtlinge angezündet.
Am letzten Tag der Spielzeit und nach der Abschluss-Opern-Gala am Anhaltischen Theater wurde in Dessau das Willkommensplakat für Flüchtlinge angezündet. Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Sonntag ein großes Willkommensplakat für Flüchtlinge über dem Portal des Anhaltischen Theaters in Brand gesteckt. Das hoch hängende Transparent wurde an einer Ecke beschädigt, die über eine Rüstung erreichbar war, hieß es dazu aus dem Theater. (…) Im Polizeirevier wird ermittelt wegen Sachbeschädigung und nach einem möglichen politischen Hintergrund der Tat. Weltbekannte Künstler werden gewürdigt „Flüchtlinge in Dessau. Willkommen!“ Ein Banner mit dieser Aufschrift zierte die Fassade des Anhaltischen Theaters seit 2015 und bezog darin weltbekannte Künstler ein wie Friedrich Schiller, Béla Barok, Kurt Weill und Billy Wilder.

via mz web: Brandstiftung Willkommensplakat für Flüchtlinge am Theater angesteckt

Vorgehen gegen Kurden in der Türkei – Anzeige wegen Kriegsverbrechen gegen Erdogan

Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Das werfen deutsche Prominente, Politiker und Aktivisten dem türkischen Präsidenten vor. Sie stellen Strafanzeige gegen ihn bei der Generalbundesanwaltschaft – auch gegen weitere türkische Politiker. Im Namen von Bundestags- und Landtagsabgeordneten, Menschenrechtlern, Ärzten, Prominenten und Wissenschaftlern sowie Angehörigen von Opfern haben Rechtsanwälte den türkischen Präsidenten Recep Tayip Erdogan sowie weitere Politiker und Offizielle angezeigt. Der Vorwurf: Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in den kurdischen Gebieten im Südosten der Türkei. Die Anzeige soll heute gemäß dem deutschen Völkerstrafgesetzbuch (VstGB) bei der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe eingereicht werden, kündigten die Anwälte an. Die Rechtsanwältinnen Britta Eder und Petra Dervishaj erklärten gegenüber tagesschau.de, ihre Mandanten hielten es für “eine ethische Verpflichtung, die systematischen Kriegsverbrechen in der Türkei hier in der Bundesrepublik zur Anzeige zu bringen” – so wie es gemäß dem Völkerstrafgesetzbuch möglich sei, dem das Weltrechtsprinzip zu Grunde liegt. “Zweck dieses Prinzips ist die Straflosigkeit von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verhindern, unabhängig davon, wo der Tatort liegt”, so die Anwältinnen. Zu den Anzeigenden gehören unter anderem die Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke und Andrej Hunko und weitere Politiker der Linkspartei, mehrere Wissenschaftler aus Deutschland und anderen europäischen Staaten, der Künstler Konstantin Wecker sowie mehrere Vereine, die sich für Flüchtlinge und Menschenrechte engagieren. Anzeige auch gegen Militärs Neben Erdogan zeigen sie eine ganze Reihe von Offiziellen in der Türkei an, so beispielsweise den ehemaligen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu, den ehemaligen Innenminister Efkan Ala sowie weitere Kommunalpolitiker und Verantwortliche aus Armee und Polizei. Sie sollen mitverantwortlich sein für die angeblichen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Anzeige richtet sich auch gegen den ehemaligen türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu. Konkret verweisen die Anzeigenden in ihrem fast 200-seitigen Antrag, der tagesschau.de vorliegt, auf angebliche Verbrechen in den kurdischen Provinzen im Südosten der Türkei, schwerpunktmäßig der Stadt Cizre in der Provinz Sirnak. Dort seien während eines Ausnahmezustands 21 Zivilisten von Sicherheitskräften getötet worden. Dies sei durch Zeugenaussagen gut dokumentiert.

via tagesschau: Vorgehen gegen Kurden in der Türkei – Anzeige wegen Kriegsverbrechen gegen Erdogan

EDL members arrested at rally after making ‘racist and offensive’ chants outside Mosque

A group of about 30 people were involved as they gathered opposite the Manarat Foundation in Sheldon, waving St George flags and chanting about refugees Members of the English Defence League were arrested after they allegedly chanted racist offensive slogans outside a mosque. Arrests were made after the far-right group held a rally opposite a Birmingham mosque on Saturday afternoon. A group of about 30 people were involved as they gathered opposite the Manarat Foundation in Sheldon, waving St George flags and chanting about refugees . (…) An 18-year-old man was arrested for an unrelated matter and was later bailed pending further inquiries. Inspector Dave Keen, from Birmingham East local policing unit, said: “We had been planning for these events for the past month and we were confident the rally would be peaceful. “Our negotiations with the organiser were very positive and they stressed their intentions to express their views without resorting to disorder. “A post investigation is under-way to determine if any other offences were committed and action will be taken if any further offences are identified. I would urge anyone with photos or information to contact me.”

via mirror:_ EDL members arrested at rally after making ‘racist and offensive’ chants outside Mosque

Alternative für Deutschland – Frauke Petry: Zu viele Schwule im deutschen TV

Die AfD-Chefin beklagt sich darüber, dass homosexuelle Figuren im öffentlich-rechtlichen Fernsehen “zum Standard erhoben” würden. Für die Bundessprecherin der Alternative für Deutschland (AfD) Frauke Petry gibt es zu viele homosexuelle Figuren im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Es komme “fast kein Spielfilm in Deutschland mehr […] ohne das schwule Pärchen [aus], das dann ganz toll gefunden wird von Mutter und Vater, die nach Hause kommen”, beklagte sich die 41-Jährige in einem Interview mit dem Youtube-Kanal “Jung & naiv”. Auf die Zwischenfrage von Fragesteller Tilo Jung, ob sie dann weggucke, meinte Petry: “Nein, da brauche ich nicht wegzugucken, weil ich zum Fernsehen gar keine Zeit habe. Aber dann möchte ich einfach nicht, dass das zum Standard erhoben wird.” Mit Eheverbot für Homos gegen den “Kindermangel” Im selben Interview sprach sich die AfD-Vorsitzende gegen eine Ehe-Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare aus – mit der abenteuerlichen Begründung, damit den “Kindermangel” in Deutschland bekämpfen zu wollen. Sie sei gegen die Ehe für alle, “weil es staatliche, damit politische Aufgabe in erster Linie ist zu definieren, welches Modell des Zusammenlebens staatlich subventioniert werden sollte. Und da wir einen Kindermangel in Deutschland haben, hat das eine reine praktische Erwägung.”

via queer: Alternative für Deutschland – Frauke Petry: Zu viele Schwule im deutschen TV

Multiple people stabbed at Sacramento white nationalist rally

Seven people taken to hospitals including one white nationalist. Police break up chaotic fight between group and anti-fascists. Multiple people were stabbed and beaten in a brutal clash between white nationalists and counter-protesters just outside the California capitol building in Sacramento on Sunday. Tenpeople were taken to hospitals with injuries, two with “critical trauma stab wounds”, the fire department said, after what it called a “mass casualty incident”. Chris Harvey, Sacramento Fire Department spokesman, said nine men and one woman, ranging from 19 to 58 years old, were treated for stab wounds, cuts, scrapes and bruises. Sacramento police did not immediately respond to requests for details. Fire Department spokesman Chris Harvey said the main fight broke out when people carrying sticks rushed into the rally area, a park by the capitol building. California highway patrol officers eventually broke up the fight, he said. (…) A group calling itself the Traditionalist Workers party had planned a rally near the capitol for several weeks, and some arrived in shirts with Nazi imagery. The group had a permit to demonstrate, declaring itself “a political party whos [sic] agenda is traditional American values”, and told Sacramento officials it expected 50 people. Counter-protesters also spent weeks planning what they called a “shut down Nazi rally”. Dozens turned out to protest, photos and video showed. After police ended the violence, the demonstrators marched around the park chanting, “When Nazis come to town what do we do? Shut them down.” (…) In a post to the organization’s website, Heimbach wrote that he was aware of plans to counter-protest but said: “After carefully weighing the pros and cons, we have decided that this would be our Thermopylae, no matter what it costs. “We will defend ourselves by any means necessary, and if the police in Sacramento do not protect our right to speak, we will do it ourselves.” Heimbach was accused of assaulting a black woman at a Donald Trump rally in Louisville, Kentucky, earlier this year. He was named in a lawsuit filed by protesters against the candidate for president, and acknowledged in an online post, as described in the lawsuit, that he had shoved her. The incident was caught on video.

via guardian: Multiple people stabbed at Sacramento white nationalist rally

siehe auch: Police confirm ‘mass casualty event’ after protestors clash with neo-Nazis in Sacramento. The attacks come on a day when many US cities celebrate peaceful gay pride marches. Violent clashes in Sacramento between a group of neo-Nazis and others protesting their presence outside the California state capitol has turned violent with multiple stabbing victims, officials with the city’s fire department reported. Trouble apparently erupted after protestors engaged with a group of neo-Nazi sympathisers who had gathered for a Sunday morning rally that had been planned for several weeks; Six Stabbed in Mass Confrontation Between Traditionalist Youth Network and Antifa . The confrontation between Antifa Sacramento and the Traditionalist Youth Network /Traditionalist Workers Party and other Nazi and KKK groups hit a heated point today with reports saying at least five people were stabbed and dozens injured. The rally by Trad Youth was intended to protest “globalization” and multiculturalism, and was emboldened by the recent Brexit vote and the meteoric rise of Donald Trump. Trad Youth is the organizing project of well-known white nationalist Matthew Heimbach, who attempts to link up the young Alt Right with the more established groups on the radical racist fringe. (…) Trad Youth and their contingent were radically outnumbered by the anti-fascists who came en masse, sending the message that Sacramento would not be a safe haven to the extremism that they represent.  They were only able to amass a little over 20 in their contingent, a group that was chased out with force by the anti-fascist crowd. As video shows, the confrontation itself opened into a “brawl” as open confrontation between anti-fascists and the Nazis took the form of street warfare. This is one of the most volatile confrontations in years, eclipsing the recent KKK rally in Southern California and the protest actions threatening to shut down Donald Trump appearances in the Southwest and West Coast; Clashes at white-supremacist rally in Sacramento leave 10 injured. Image caption As the rally began, the counter-protesters charged in, witnesses said
At least 10 people have been wounded, two seriously, in clashes between right-wing extremists and counter-protesters in Sacramento, California. Police said about 30 members of a white supremacist group were holding a rally outside the California State Capitol when about 400 counter-protesters turned up and fights broke out. Nine men and one woman were treated for stab wounds, cuts and bruises, officials said. No arrests have been reported so far. Video posted on social media showed dozens of people, some wearing masks and wielding what appeared to be wooden bats, racing across the capitol grounds and attacking others. The two people seriously wounded had suffered stab wounds, Sacramento Fire Department spokesman Chris Harvey said. (…) Matthew Heimbach, chairman of white supremacist group the Traditionalist Worker Party (TWP), told the Los Angeles Times that his group and the Golden State Skinheads had organised the rally. He said one of their marchers had been stabbed in an artery and six of the counter-protesters had also been stabbed.

UN aware of racism on internet

This impulse stems from the enormous increase in hateful comments in response to the shooting of a Syrian refugee at the Slovak-Hungarian border. The UN Committee on the Elimination of Racial Discrimination (VRAX) unanimously denounced statements against minorities found in online discussions. This impulse stems from the enormous increase in hateful comments in response to the shooting of a Syrian refugee at the Slovak-Hungarian border in early-May. These comments were collected and presented to the committee by the  Islamic Foundation in Slovakia, VRAX informed in a press release. Customs officials close to Veľký Meder flagged down four cars full of migrants that entered Slovakia from Hungary in May 2016. One of the vehicles refused to stop, prompting the authorities to open fire at its tyres, during which the woman was hit. Moreover, the Slovak Catholic Charity and NGO Human Rights League informed the committee of repeated physical assaults on a young refugee from Somalia including one witnessed by her young son. Over the last year, we have registered a significant rise in hate speech against refugees, foreigners and other minorities which have boiled over into physical attacks against the most vulnerable persons, said Zuzana Števulová, head of the Human Rights League.

via spectator: UN aware of racism on internet