Explosion in Metten – Ermittler finden Rohrbombe

Nach den Explosionen in einem Wohnhaus in Metten (Lkr. Deggendorf) dauern die Ermittlungen an. Der Fall gibt weiterhin Rätsel auf. In dem völlig zerstörten Haus wurden Munition, Waffen und Chemikalien zur Herstellung von Sprengstoff sichergestellt. Der beschuldigte Hausbewohner hat sogar eine Rohrbombe hergestellt. (…) Gegen den 52 Jahre alten Hausbewohner wird wegen fahrlässiger Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion ermittelt. Dafür drohen bis zu drei Jahre Haft. Inzwischen wird aber auch geprüft, ob ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorliegt. Dann würde dem Beschuldigten eine deutlich höhere Strafe drohen. Warum der Mann Sprengstoff und Munition gehortet hat, ist unklar. Der vorübergehend festgenommene Mann wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

via br: Explosion in Metten – Ermittler finden Rohrbombe

siehe auch: Hoher Sachschaden nach Explosion in Metten. Explosion in Wohnhaus. Die beiden Bewohner können sich noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbst aus dem brennenden Haus retten. Eine Erlaubnis für die Lagerung der Gefahrenstoffe und Waffen hat der 53-Jährige nicht, warum er sie im Haus aufbewahrte, ist noch unklar. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf 360 000 Euro. Davon entfallen etwa 160 000 Euro allein auf die Garage. (…) Die beiden Bewohner, ein 53-jähriger gelernter Schweißer und seine 81-jährige Mutter, können sich noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbst aus dem brennenden Haus retten. Nach Zeugenaussagen sollen sie über eine Leiter aus dem oberen Stockwerk herausgeklettert sein. Der Mann bleibt unversehrt, die Seniorin kommt mit einem schweren Schock ins Krankenhaus. Nach dem Auslöser der Explosion müssen die Ermittler nicht lange suchen. “Der Mann hat selbst zugegeben, Chemikalien und Explosivstoffe, Waffen und Munition gelagert zu haben”, sagt Armin Angloher vom Polizeipräsidium Niederbayern am Mittwoch. Alles weitere sei Sache der Ermittlungen, “wobei vieles durch den Brand völlig zerstört wurde”. Die Ermittlungen über die genauen Brandursachen laufen Das schnelle Geständnis erleichtert die Untersuchungen, entspannt die Lage am Tatort aber nicht. Die herbeigerufenen Sprengstoffexperten befürchten, die Hitze des Feuers könnte weitere Chemikalien im Haus entzünden. Die zu finden, gestaltet sich jedoch als schwierig, das Haus ist einsturzgefährdet und kann zunächst nicht betreten werden. “In einem Radius von achtzig, neunzig Metern um das Haus haben wir die Bürger gebeten, ihre Häuser zu verlassen”, sagt der Bürgermeister.

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