Früher rechte Politikerin, heute Chefin im Flüchtlingsheim

Und wieder der umstrittene Heimbetreiber Pewobe! Prokuristin hat rechtsextreme Vergangenheit, will sich aber angeblich losgesagt haben. Sie kandidierte 2008 und 2009 erfolglos bei der Kommunal- und Landtagswahl in Brandenburg für die rechte DVU, die kurz danach mit der NPD fusionierte. Dann wurde es still um sie. Heute ist Peggy M. verantwortlich für Tausende Flüchtlinge. Die frühere rechte Hetzerin ist Leiterin des Flüchtlingsheims in der Maxie-Wander-Straße in Marzahn-Hellersdorf. Eine Unterkunft des umstrittenen Unternehmens Pewobe, bei dem M. außerdem Prokuristin und sogar zentrale Koordinatorin für Flüchtlingsheime ist. Bis 2009 DVU-Mitglied Eine Frau, die für eine Partei kandidierte, die eine „Begrenzung des Ausländeranteils“ forderte und die der Verfassungsschutz als rechtsextrem einstufte, verdient ihren Lebensunterhalt mit Flüchtlingen? Zunächst behauptet M., es handle sich um eine Verwechselung. Am Donnerstag räumt sie über ihren Anwalt ein, bis Ende 2009 tatsächlich Mitglied der DVU gewesen zu sein. „Sie hat sodann ihre Mitgliedschaft bei der DVU von sich aus mit dem Parteiaustritt beendet“, so der Anwalt. „Hintergrund dessen war, dass sie sich von den Inhalten der Partei und sämtlichem rechtem Gedankengut distanziert hat.“

via bz berlin: Früher rechte Politikerin, heute Chefin im Flüchtlingsheim

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