Berlin: Zwei junge CSD-Besucher niedergeschlagen

Anders als in anderen Städten informiert die Berliner Polizei explizit über Straftaten mit möglicherweise homophobem Hintergrund. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen zu einem Fall der Hasskriminalität übernommen. Ersten Ermittlungen zufolge ging ein 21-Jähriger am Samstag mit seinem ein Jahr jüngeren Begleiter an einem Imbiss in der Luxemburger Straße im Stadtteil Wedding vorbei. Er soll dort von einem jungen Mann aus einer Dreier-Gruppe heraus angesprochen und gefragt worden sein, warum er schwarze Striche im Gesicht trage. Der 21-Jährige entgegnete daraufhin, dass er von einer CSD-Veranstaltung komme, und ging anschließend mit dem Begleiter weiter. Der Pressemitteilung der Polizei, die von “Hasskriminalität” spricht, zufolge folgte darauf das Trio den Beiden. Zunächst soll einer aus dem Trio über das Basecap des Begleiters gestreichelt und dabei den Kopf nach unten gedrückt haben. Als der 21-Jährige die Hand wegschob, soll der Unbekannte ihn mit der Faust und der flachen Hand mehrmals gegen den Kopf geschlagen haben. In der Folge soll der Attackierte zu Boden gegangen sein und ein Komplize des Angreifers soll ihn dann ebenfalls geschlagen haben. Der Dritte des Trios beteiligte sich offenbar nicht an den Schlägen. Anschließend flüchteten die Angreifer.

via queer: Berlin: Zwei junge CSD-Besucher niedergeschlagen

siehe auch: CSD-Teilnehmer homophob beleidigt und angegriffen. Die Polizei ermittelt zu einem Fall von Hasskriminalität. Ein 21-Jähriger war in Mitte Opfer einer homophoben Attacke geworden. (…) Zunächst soll einer aus dem Trio über das Basecap des Begleiters gestreichelt und dabei den Kopf nach unten gedrückt haben. Daraufhin stieß der 21-Jährige die Hand des jungen Mannes weg. Der Unbekannte soll den 21-Jährigen daraufhin mit der Faust und der flachen Hand mehrmals gegen den Kopf geschlagen haben. In der Folge soll der Attackierte zu Boden gegangen sein und ein Komplize des Angreifers soll ihn dann ebenfalls geschlagen haben. Der Dritte des Trios beteiligte sich offenbar nicht an den Schlägen. Anschließend flüchtete das Trio.

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