Betroffen von den Nazi-Verbrechen

Schüler der achten Klassen der Schwarzachtal-Mittelschule-Waldmünchen erleben im Konzentrationslager das dunkle Deutschland. Die drei achten Klassen der Schwarzachtal-Mittelschule-Waldmünchen haben zusammen mit den Lehrkräften Zehmann, Zilk und Kerscher das Konzentrationslager Flossenbürg besucht. Die Schüler erfuhren, dass Flossenbürg bis zur Errichtung des Konzentrationslagers nur ein kleines, unscheinbares Dorf war. Wegen des Granitvorkommens wurde Flossenbürg nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten ein wichtiger Ort, um den gesteigerten Bedarf für die vielen Bauwerke des NS-Regimes decken zu können. Das KZ Flossenbürg war von Anfang an als Konzentrationslager zur Ausbeutung von Zwangsarbeitern, als ein Lager zur Vernichtung durch Arbeit geplant. Angelegt war es zunächst für 3 000 Häftlinge und 400 bewachende SS-Leute. Im April 1945 waren dort 16 000 Häftlinge untergebracht. Der Arbeitsalltag war geprägt von unzureichender Ernährung und Unterbringung, täglichen Schikanen bis zum Mord an einzelnen Häftlingen durch die SS und deren Helfer. Wer nicht mehr arbeiten konnte, wurde getötet.

via mittelbayerische: Betroffen von den Nazi-Verbrechen

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