Der Verfassungsschutz traut sich nicht an die AfD

Von allen Seiten steigt der Druck auf den Verfassungsschutz, die AfD zu beobachten. Doch der warnt vor übereilten Aktionen. Denn eine Überwachung der Partei könnte auch schnell nach hinten losgehen. “Burkhard allein zu Hause” – wenn Verfassungsschützer dieser Tage die Situation ihres Chefs Burkhard Freier beschreiben sollen, greifen sie schon mal zu flapsigen Worten, die allerdings einen ernsten Kern haben. Denn es stimmt ja: Seit Wochen wird es einsamer um den Leiter des NRW-Verfassungsschutzes. Oder umgekehrt formuliert: Seit Wochen steigt der Druck auf ihn. Sein Dienstherr, Innenminister Ralf Jäger (SPD), die Regierungsparteien und die bürgerliche Opposition – ausnahmslos alle bedrängen den Verfassungsschutz, endlich die AfD in NRW mit nachrichtendienstlichen Mitteln zu überwachen. Weil die AfD längst ihre Nähe zum Extremismus unter Beweis gestellt habe. Und es verdiene. Vergangene Woche reihten sich sogar Freiers Kollegen in diese Front ein: In Bayern beobachtet nun erstmals der Verfassungsschutz eines Bundeslandes Teile der AfD. Bislang hatte Freier einen Alleingang auf Landesebene auch mit der Begründung abgelehnt, eine bundesweite Partei könne man nur bundesweit beobachten. Vor dem Verfassungsschutz schützt die AfD in NRW nur noch der Verfassungsschutz

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