Schwerkranker Patient erschießt seinen langjährigen Arzt

Ein 72 Jahre alter Mann hat am Benjamin-Franklin-Klinikum einen Oberarzt erschossen. Die Klinikleitung äußert sich nicht zum Tatmotiv – mit Hinweis auf die ärztliche Schweigepflicht. Nach den tödlichen Schüssen auf einen Arzt im Benjamin-Franklin-Krankenhaus in Berlin-Steglitz informierte die Charité am Dienstagabend zu den Hintergründen. Der Mann sei seit vielen Jahren bei dem Arzt in Behandlung gewesen, teilte der ärztliche Direktor Ulrich Frei mit. “Wir verstehen in keiner Weise, warum es zu dieser Tat gekommen ist, ” sagte Charité-Vorstandschef Karl Max Einhäupl. Laut des Ärztlichen Direktors Ulrich Frei hatte der Mann am Montag vergeblich versucht, den Arzt in der Ambulanz zu treffen. Am Dienstag sei er erneut gekommen und habe sofort mehrere Schüsse auf den Mediziner abgegeben. Der sei noch in einen Nebenraum geflohen. Doch auch die Notoperation habe den 55-jährigen Mediziner nicht mehr retten können. Zum möglichen Motiv der Tat wollte sich die Klinikleitung mit Hinweis auf die ärztliche Schweigepflicht nicht genauer äußern. „Es war wohl weniger Rache als Verzweiflung“, sagte Ulrich Frei und verwies darauf, dass der getötete Kollege ein ausgewiesener Spezialist für Tumore im Mund-Rachen-Bereich gewesen sei.

via tagesspiegel: Schwerkranker Patient erschießt seinen langjährigen Arzt

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