Amoklauf von München Todesschütze war offenbar rechtsextrem

Der Todesschütze von München soll Medienberichten zufolge rechtsextrem gewesen sein. Er habe Türken und Araber gehasst. Demnach prüfen die Ermittler, ob er seine Opfer gezielt auswählte. Alle Getöteten hatten einen Migrationshintergrund. Der Münchner Amokläufer war laut Medienberichten ein Rassist. Nach Angaben der der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (FAZ) hatte er eine rechtsextremistische Weltsicht. Türken und Araber habe er gehasst. Vor allem bei Onlinespielen habe der 18-Jährige Mitspielern gegenüber unverhohlen Beleidigungen geäußert, wie die “Abendzeitung” schreibt. In einem Chat soll er demnach zudem “Scheiß Deutschland wird überfüllt von Muslimen” geschrieben haben. Die Ermittler prüfen, ob der 18-Jährige bei seiner Tat gezielt Menschen ausländischer Herkunft tötete, heißt es bei der “FAZ” unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die Opfer hatten alle einen Migrationshintergrund, viele waren muslimischen Glaubens mit Wurzeln in der Türkei oder im Kosovo. Stolz auf denselben Geburtstag wie Hitler Der 18-Jährige habe es zudem als “Auszeichnung” verstanden, dass sein Geburtstag, der 20. April, auf den Geburtstag von Adolf Hitler fiel. Zudem habe er den norwegischen und nationalistischen Massenmörder Andres Breivik und seine Taten gelobt. Der Amoklauf in München ereignete sich genau fünf Jahre nach dem Blutbad, bei dem Breivik in Oslo und auf der Insel Utøya 77 Menschen umbrachte.

via tagesschau: Amoklauf von München Todesschütze war offenbar rechtsextrem

siehe auch: Amokläufer von München war Rechtsextremist. Er war stolz darauf, wie Hitler am 20. April geboren zu sein: Der Münchner Amokläufer war zwar nicht in die rechtsextreme Szene eingebunden, trotzdem war er eindeutig rassistisch. Das hat die F.A.Z. erfahren. Der Deutsch-Iraner hasste Türken und Araber.  (…) Die Ermittler gehen daher auch der Hypothese nach, ob S. bei seiner Tat gezielt Menschen mit ausländischer Herkunft getötet hat. Alle seine neun Opfer hatten einen Migrationshintergrund, sechs waren Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren, zwei waren junge Erwachsene im Alter von 19 und 20 Jahren. Drei Jugendliche waren türkischstämmig, zudem wurde eine 45 Jahre alte türkische Frau getötet. Drei andere Jugendliche – ein Junge und zwei Mädchen – waren Kosovo-Albaner.Für die Annahme, dass S. aus rassistischen Motiven heraus tötete, spricht, dass er mehr Menschen hätte umbringen können – er führte 300 Schuss Munition bei sich. Bisher war seine Tat als Amoklauf beschrieben worden, der sich aus einer psychischen Erkrankung und der Erfahrung des Mobbings durch Gleichaltrige gespeist habe. In Strukturen der rechtsextremistischen Szene in München war S. nicht eingebunden.

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