Auf offener Straße Nazi-Parolen gebrüllt

Weil er bei einer Kontrolle zwei Polizisten beleidigt und sich mit “Sieg Heil” verabschiedet haben soll, landet ein 30-Jähriger vor Gericht. Jetzt muss er für sein Verhalten büßen.Echte “Willkommenskultur” sieht anders aus, als das, was sich ein Kulmbacher im Herbst vergangenen Jahres geleistet hat. Zufällig war der 30-Jährige mit einem Bekannten in der Stadt unterwegs, als Busse mit Flüchtlingen an der Notunterkunft des BRK ankamen. In der Folge kam es zu verbalen Auseinandersetzungen mit Polizisten, die dort Dienst schoben. Wegen Beleidigung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organe saß der Mann am Freitag auf der Anklagebank am Amtsgericht. Angeblich hat er keine genaue Erinnerung mehr an den Abend des besagten Tages im Oktober. Trotzdem bestritt er die Vorwürfe und führte alles auf einen Irrtum zurück. Nicht bestreiten wollte der 30-Jährige, wie es überhaupt zum Kontakt mit den Polizisten gekommen war. “Er hat laut und deutlich gerufen ,deutsch ist die Heimat, raus mit diesem Pack'”, schilderte einer der Beamten im Prozess die Vorgeschichte. Das hätten er und sein Kollege zwar noch nicht als strafbar angesehen. Aber um Schlimmeres zu vermeiden, wurden die beiden Passanten angehalten und erhielten schließlich auch einen Platzverweis. “Im Gespräch hat der Angeklagte seine Äußerung noch einmal wiederholt”, berichtete der 33-jährige Polizist. “Als wir ihn dann weggeschickt haben, hat er uns über die Schulter den ,Stinkefinger’ gezeigt und ,Sieg heil’ gerufen.”

via frankenpost: Auf offener Straße Nazi-Parolen gebrüllt

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