Vater des Amokläufers: “Unser Leben in München ist erledigt”

Die Eltern des Münchner Amoktäters erhalten nach Aussage des Vaters Morddrohungen. Laut einem Zeitungsbericht zeigte er Mitschüler, die seinen Sohn gemobbt hätten, vor Jahren an – ohne Ergebnis. Die Eltern des Münchner Amokläufers David Sonboly bekommen einem Medienbericht zufolge Morddrohungen. Ihm selbst gehe es schlecht und seine Frau weine seit einer Woche, sagte der Vater der “Bild am Sonntag”. “Wir bekommen Morddrohungen”, fügte er hinzu. “Unser Leben in München ist erledigt.”
Vor gut einer Woche hatte der 18-jährige David Sonboly nahe des Olympia-Einkaufzentrums neun Menschen erschossen, überwiegend Jugendliche. Anschließend tötete er sich selbst. Der junge Mann war psychisch krank, er war nach SPIEGEL-Informationen bis Juni freiwillig in psychologischer Behandlung bei einem niedergelassenen Arzt. Als ein mögliches Motiv für seinen Amoklauf gilt sein Gefühl, in der Schule gemobbt worden zu sein. Sein Vater sagte nun, dass er von den Plänen des 18-Jährigen nichts wusste. Auch von einer Waffe habe er keine Kenntnis gehabt (…) Der Vater sagte der “Bild am Sonntag” zudem, sein Sohn “Ali” habe ihm nie von dem Mobbing in der Schule erzählt – davon habe er vor vier Jahren erst über einen Mitschüler erfahren. Er habe seinen Sohn anschließend von der Schule genommen und mit der Lehrerin gesprochen, sagte der Vater. Einige der Schüler habe er angezeigt, die Ermittlungen seien aber eingestellt worden.

via spon: Vater des Amokläufers: “Unser Leben in München ist erledigt”

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