Anti-Asyl-Demo: St. Pauli schließt Mazingu-Dinzey aus

Mit seiner Teilnahme an einer Anti-Asyl-Demonstration am 15. Juni hatte Michel Mazingu-Dinzey bei Mitgliedern seines früheren Klubs FC St. Pauli für Entrüstung gesorgt. Der Verein reagierte nun und schloss den Ex-Profi am Montagmittag aus seiner Altliga aus. azingu-Dinzey war bei der Kundgebung gegen die deutsche Flüchtlingspolitik in Chemnitz-Einsiedel mitgelaufen und hatte sogar ein Transparent gehalten. Ein entsprechendes Foto (inzwischen gelöscht) beschrieb er auf Facebook mit “Friendly Wednesday Protest with friends”. St.-Pauli-Mitglieder hatten sich daraufhin an den Verein gewandt und die Verantwortlichen aufgefordert, Konsequenzen zu ziehen. Der von der Mitgliederversammlung gewählte Ehrenrat prüfte die Beschwerde und sprach nach einem Gespräch mit Mazingu-Dinzey und mehreren Sitzungen die Empfehlung aus, den früheren Profi “für die Teilnahme an Spielen der Altliga auszuschließen und ihm die werbliche Nutzung des Vereinsnamens für weitere Aktivitäten zu untersagen”. Vertreter des Präsidiums, des Aufsichtsrats, des Ehrenrats sowie der Altliga entschieden daraufhin, dieser Empfehlung zu folgen, wie der Zweitligist am Montagmittag mitteilte. Mazingu-Dinzeys Teilnahme an der Anti-Asyl-Demonstration habe der Ehrenrat mit “Befremden  und Unverständnis” zur Kenntnis genommen, hieß es. Mit den bekannten Werten des FC St. Pauli wie “gesellschaftliches Miteinander, deren Grundpfeiler Vielfalt, Toleranz und Respekt, Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung sind”, sei dies nicht zu vereinbaren.

via kicker: Anti-Asyl-Demo: St. Pauli schließt Mazingu-Dinzey au

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