Denzlingens Bürgermeister verklagt die Süddeutsche Zeitung

Markus Hollemann zieht gegen die SZ vor Gericht. Die Zeitung hat ihn unter anderem einen Sympathisanten radikaler Abtreibungsgegner genannt. Hollemann verlangt 30 000 Euro Schadenersatz und eine Unterlassungserklärung. Im Dezember hatte Markus Hollemann angekündigt, gegen die Süddeutsche Zeitung (SZ) vor Gericht ziehen zu wollen, jetzt macht der Denzlinger Bürgermeister ernst. Am Dienstag hat sein Anwalt beim Landgericht Köln Klage eingereicht. Hollemann klagt gegen die SZ, da er seinen Ruf geschädigt sieht. Zudem ist er der Auffassung, dass eine Medienkampagne seine Anstellung als Umweltreferent in München verhinderte. Die SZ beschrieb Hollemann als Sympathisant von radikalen Abtreibungsgegnern und christlichen Rechtsradikalen. Hollemann ist Mitglied im Verein “Aktion Lebensrecht für alle”. Zunächst forderte der Denzlinger Bürgermeister den Süddeutschen Verlag auf, eine Unterlassungserklärung abzugeben und 30 000 Euro Schadenersatz zu zahlen. Der Verlag kam dieser Forderung nicht nach. Presserat sah keinen Verstoß seitens der SZ Der Deutsche Presserat sah keinen Verstoß gegen seine publizistischen Grundsätze seitens der SZ. Hollemann spricht jetzt in einer Pressemitteilung von einem “Kampf für die Meinungsfreiheit”. Er sei zudem enttäuscht von der SZ, der er ein “souveränes Verhältnis zur journalistischen Fairness” und “Fähigkeit zur Selbstkorrektur” zugetraut habe.

via badische eitung: Denzlingens Bürgermeister verklagt die Süddeutsche Zeitung

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