Kein Vergessen: Der bestialische Mord an einem Außenseiter

Dieter Manzke starb qualvoll durch Rechtsextreme. Ein schreckliches Verbrechen hat sich in der Nacht zum 9. August 2001 in Dahlewitz ereignet. Fünf Jugendliche quälten und ermordeten den Obdachlosen Dieter Manzke. Die Täter sind auf freiem Fuß. Damals wollten viele Dahlewitzer nicht über das Geschehen sprechen, doch nun sorgt die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow dafür, dass die Tat nicht in Vergessenheit gerät.  „Das hat kein Mensch verdient, so zu sterben.“ So steht es auf dem Grabstein von Dieter Manzke auf dem Dahlewitzer Friedhof. Und je mehr man sich vergewissert, unter welchen Umständen Dieter Manzke vor 15 Jahren ums Leben kam, desto stärker wird die Bedeutung des Satzes (…) Dirk R. war es auch, der am Abend des 8. August 2001 die Idee hatte, „Penner und Suffis aufzuklatschen“, wie er dem Richter erzählte. Zusammen mit vier Kumpels machte er sich auf den Weg zu Manzkes Bungalow, um eine beispiellose Gewaltorgie zu starten. Sie traten und schlugen Dieter Manzke, drückten Zigaretten in seinem Gesicht aus. Dirk B., der aus Mahlow stammt, rammte dem bereits am Boden liegenden Opfer einen Finger ins Auge. Als Dieter Manzke starb, waren seine Rippen zersplittert, Teile des Schädels gebrochen und das Rippenfell gerissen. Die Täter ließen ihr Opfer in einem Gebüsch krepieren. Sein Todeskampf hat fast eine Stunde gedauert.

via maz: Kein Vergessen: Der bestialische Mord an einem Außenseiter

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