„Aktionsprogramm“ zur Landtagswahl: NPD verlangt, „Triebtäter unschädlich zu machen“

Ihr eigenes „Aktionsprogramm“ war dem NPD-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern auf seiner „Weltnetz“-Seite keine Meldung wert. Dabei wettert die Partei dort sonst unentwegt oder bejubelt jede kleine Propaganda-Aktion in schrillsten Tönen. Mehr als eine strukturlose Aneinanderreihung populistischer Forderungen und rassistischer Hetze bieten die „Standpunkte für Mecklenburg und Pommern“ ohnehin nicht. Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern sitzt der NPD die AfD im Nacken. Die jüngste Umfrage sah die von Udo Pastörs erneut in den Wahlkampf geführte extrem rechte Truppe bei vier Prozent – und damit nach zwei Legislaturperioden nicht mehr im Landtag. Die Alternative für Deutschland hingegen kann fest mit einem Einzug ins Schweriner Schloss planen. Hinter den beiden Volksparteien liegen „die Blauen“, die seit der Kommunalwahl 2014 in allen Kreistagen und in den Stadtparlamenten von Schwerin und Rostock vertreten sind, mit 19 Prozent Zustimmung auf Platz drei.  Gleichwohl, selbst die eigenen Anhänger trauen der AfD wenig Tatkraft zu. Trotzdem versucht sich die NPD mit ihrem vor wenigen Tagen auf der Webseite des Landesverbandes bekanntgemachten „Aktionsprogramm“ von der Konkurrenz am rechten Rand abzusetzen. Die „Standpunkte für Mecklenburg und Pommern“ – insgesamt sind es 28 – werden von klassisch rechtsextremistischem Gedankengut zusammengehalten. Die NPD möchte radikal sein. Radikaler als die AfD jedenfalls, die ihrerseits ein vergleichsweise moderates Programm vorgelegt hat.

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