Die NPD kann nicht aufhören, nach Fußballfans zu fischen

In Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wird im September gewählt. Und da gibt es noch eine Partei, die in letzter Zeit etwas unter die Räder gekommen ist: Die NPD. Weil die AfD einen beachtlichen Teil an Wählerpotenzial wegfischte, ist die NPD auf der Suche nach neuen Wählern. Fündig werden wollte Berlins NPD-Spitzenkandidat Sebastian Schmidtke offenbar bei Fans, die dem Abfackeln von Pyrotechnik nicht abgeneigt sind. Auf einem Wahlplakat wirbt er damit, Fankultur erhalten zu wollen, indem man Pyrotechnik legalisiere: Unter anderem fordert Schmidtke darin eine „schnelle Reaktion der Politik auf kulturelle Entwicklung bei Sportzuschauern”. Damit meint der NPD-Politiker, dass die Politik mehr auf die Bedürfnisse von Fans eingehen sollte. Zu denen auch „die Verwendung von Pyrotechnik zur Begleitung der Freude über eine sportliche Leistung” zähle. (…) Die NPD sieht nicht erst seit ihren aktuelleren Kampagnen im Fußball einen Nährboden. Schon seit einigen Jahren hält der Fußball her, um rechtsgesinnte Parolen zu dreschen: 2008 äußerte sich Holger Apfel, der NPD-Politiker, der die Partei in den sächsischen Landtag führte, in einem Interview dazu, wo man Stimmen holen kann:„Es geht mir darum die NPD in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren. Da ist Dynamo Dresden ein gutes Beispiel, auch Erzgebirge Aue und Lokomotive Leipzig. Das sind Vereine mit einem großen Potenzial, mit großer Akzeptanz im Volk. Deren Anhänger versuchen wir, an die Partei heranzuführen.”

via vice: Die NPD kann nicht aufhören, nach Fußballfans zu fischen

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