Rechte Krawalle – Verdächtige meist aus Sachsen

Die in Sachsen im Jahr 2015 verübten rechtsextremistischen Übergriffe und Straftaten wurden überwiegend von Einheimischen begangen. Das geht laut dem Landtagsabgeordneten Valentin Lippmann (Grüne) aus der aktuellen Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage hervor.Von insgesamt 2 046 ermittelten Tatverdächtigen kommen demnach 1 859 Personen aus Sachsen. „Das sind über 90 Prozent. Wer anderes behauptet und von zugereisten rechten Gewalttätern spricht, hat nicht verstanden, wie es um die rechtsextremen Einstellungen im Freistaat bestellt ist“, sagte Lippmann am Freitag. Er spielte damit auf die umstrittenen Äußerungen von Sachsens Ex-Ministerpräsident Kurt Biedenkopf nach den schweren Krawallen in Heidenau vor einem Jahr an. Tatsächlich hätten die meisten Straftaten von Heidenau einen rechtsmotivierten Hintergrund und 47 der 48 Tatverdächtigen ihren Wohnsitz im Freistaat.

via sz online: Rechte Krawalle – Verdächtige meist aus Sachsen

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