Deutlich mehr rechtsextreme Straftaten

In Schwerin stellten Innenminister Caffier und Reinhard Müller, Abteilungsleiter Verfassungsschutz, den Bericht vor. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) ist besorgt über die rapide gestiegene Zahl rechtsextremistischer Straftaten in Mecklenburg-Vorpommern. Gegenüber 2014 habe sich die Zahl um fast die Hälfte erhöht: von 642 auf 952 Taten. Die Zahl der Gewaltdelikte, die auf das Konto rechter Straftäter gingen, lag mit 94 fast dreimal so hoch wie im Vorjahr, so Caffier bei der Vorlage des Verfassungsschutzberichts 2015 in Schwerin. Radikalisierung der Szene im Vergleich zu 2014 “In Mecklenburg-Vorpommern stellt der Rechtsextremismus weiterhin die größte Gefahr für die demokratische Entwicklung dar”, sagte der Innenminister. Im Zuge der Flüchtlingskrise sei es im Vergleich zu den Vorjahren zu einer “Mobilisierung und zugleich Radikalisierung der rechtsextremistischen Szene” gekommen, so Caffier. Derzeit könnten rund 1450 Personen der Szene zugerechnet werden. Mehr als die Hälfte der rechten Gewalttaten richteten sich gegen Ausländer oder deren Unterkünfte. Der rechtsextreme NPD und ihre Fraktion im Landtag haben nach Einschätzung des Verfassungsschutzes weiterhin eine Führungsrolle: So hätten sie die Steuerung fremdenfeindlicher Bewegungen wie “MVgida” übernommen.

via mdr: Deutlich mehr rechtsextreme Straftaten

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