Pinneberger Brüder horten Waffen und Granaten

Die Polizei stößt bei einer Durchsuchung eines Resthofs in Ottenbüttel auch auf Munition und sogar auf Panzerfäuste. Ein Grundstück in einer unscheinbaren Gemeinde nördlich von Itzehoe: Beamte des Umweltschutzstrupps der Polizei suchen im Umfeld eines Resthofs nach illegal entsorgtem Abfall. Dafür haben sie einen richterlichen Beschluss in der Tasche. Was sie am vergangenen Mittwoch finden, sorgt dann für einen mehrtägigen Großeinsatz. Denn auf dem Hof in Ottenbüttel lagern Waffen und Munition – und zwar im ganz großen Stil. Sogar Granaten und Panzerfäuste können die Beamten sicherstellen. Ein 52-jähriger Pinneberger habe die gemeinsam mit seinem 53 Jahre alten Bruder gehortet, so Polizeipressesprecherin Merle Neufeld am Montag. Den beiden Waffennarren aus Pinneberg drohten jetzt Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Nach dem Fund seien sofort die zuständigen Beamten der Kriminalpolizei Itzehoe und den Munitionsräumdienst angefordert worden, so Neufeld weiter. Wegen der Größe des Gebäudekomplexes habe sich die Durchsuchung auf dem nahe dem Flugplatz Hungriger Wolf gelegenen Gelände noch bis zum Freitag der vergangenen Woche hingezogen. Die in Ottenbüttel ermittelnden Beamten hätten 51 Gewehre, 70 Bajonette, 216 verschiedenartige Messer, sechs Pistolen, neun Säbel und Degen, ein Sturmgewehr, Panzerminen und Handgranaten zu Tage gefördert.

via abendblatt: Pinneberger Brüder horten Waffen und Granaten

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