Schweden will schwulen Fußballer in Verfolgerstaat abschieben

Schweden will Andrew Nagbe nach Liberia abschieben, obwohl ihm dort wegen seiner sexuellen Orientierung Gefängnis und Schlimmeres droht. Die geplante Abschiebung eines liberianischen Schwulen sorgt in Schweden für Aufregung. Der 22-Jährige war auf dem CSD Stockholm verhaftet worden. In Schweden gibt es Proteste gegen die geplante Abschiebung des aus Liberia stammenden Fußballers Andrew Nagbe, dessen Asylantrag abgelehnt wurde. Der 22-Jährige soll am kommenden Dienstag in sein westafrikanisches Heimatland zurückgeschickt werden, obwohl ihm dort Verfolgung wegen seiner Homosexualität droht. Die schwedischen Behörden haben damit offenbar kein Problem. Michael Persson vom Amt für Migranten erklärte gegenüber der Tageszeitung “Dagens Nyheter”, es gebe zwar ein “Risiko für Homosexuelle, schikaniert zu werden, aber “keine Beweise, dass es Misshandlungen gibt, die vom Staat sanktioniert werden”. Auch habe der Fußballer nicht nachweisen können, dass ihm persönlich eine Verfolgung droht.
In Liberia steht auf homosexuelle Handlungen eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr. Zudem hat sich die Stimmung gegenüber Schwulen und Lesben in den letzten Jahren verschärft. Einer der Gründe ist laut LGBT-Aktivisten, dass christliche Kirchenführer Ebola zu einer Seuche erklärt hätten, die Gott zur Strafe für Homo-Sex geschickt habe

via queer: Schweden will schwulen Fußballer in Verfolgerstaat abschieben

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