500:5 – Demonstranten weisen Freundeskreis gewaltlos in Schranken

Klare Überzahl: Gegen die Mahnwache des rechten Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen demonstrieren am Freitagabend vor dem Bahnhof in Göttingen mehr als 500 Menschen. Die Polizei verhindert durch Absperrungen und Beamte ein Zusammentreffen und Gewaltaktionen. Der Gegenwind war klar stärker: Etwa 520 Menschen haben am Freitagabend auf dem Bahnhofsvorplatz gegen eine „Mahnwache“, gebildet aus einer Handvoll Mitglieder des als rechtsradikal eingestuften „Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen“, demonstriert. Viele hundert Polizisten Die Polizei war mit einem Großaufgebot von mehreren hundert Polizisten vor Ort. Es kam zu keinen, zuvor befürchteten, Auseinandersetzungen. Es blieb bei verbalen Provokationen, der durch Absperrgitter und Polizeibeamten-Kette voneinander getrennten Parteien. Lautstärke und Zeichen Die Stimmung war deutlich und laut: Samba-Musik, Trillerpfeifen und Sprechchöre bestimmten akustisch die Szenerie am Bahnhofsvorplatz: das örtliche Bündnis gegen Rechts hatte mobil gemacht, viele hundert Menschen kamen und lieferten am Ende eine dominante Aussage: Kein Platz für Rechte in Göttingen und Umgebung. Zur Veranstaltung des Freundeskreises kamen ganze fünf Personen, darunter der NPD-Landtagskandidat Jens Wilke. DGB sprach zum Auftakt Zuvor hatte DGB-Regionsgeschäftsführer Lothar Hanisch bei einer Kundgebung gesagt: „Der Freundeskreis schürt Hass, Angst und Gewalt. Sie wollen hier nur provozieren. Wir zeigen ihnen, dass sie hier nicht willkommen sind.“

via hna: 500:5 – Demonstranten weisen Freundeskreis gewaltlos in Schranken

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