Schwierige Ermittlungen gegen ehemaliges NPD-Mitglied

Knapp zwei Jahre, nachdem die Staatsanwaltschaft Cottbus mit Ermittlungen gegen den früheren NPD- und jetzt parteilosen Stadtverordneten Uwe Goßlau begonnen hat, ist das Verfahren noch immer nicht abgeschlossen. Es häufen sich aber die Anzeichen, dass das Ergebnis für eine Anklage nicht ausreichen könnte. Gegen Goßlau wird wegen Beleidigung und wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen ermittelt. Ausgelöst wurde das Verfahren durch einen anonymen Hinweis. Demnach soll Goßlau auf einem ihm zugeschriebenen Facebook-Profil über Bundespräsidenten Joachim Gauck verkündet haben, dass Patronen für dessen Tod zu schade seien. Weiter habe es bei Facebook geheißen: “Totprügeln geht auch, oder ersäufen.” Darüber hinaus sollen die Köpfe von vier Bundespolitikern der Grünen an Galgen montiert worden sein. Das alles sei dann mit Hakenkreuzen umrankt worden. Der Polizei waren Screenshots von dem bei Facebook zuletzt unter Niörd Kattarsunr benannten Profil anonym zugespielt worden. Nachdem Medien darüber berichtet hatten, verschwand die Seite. Genau das könnte für die Ermittler jetzt zum Problem werden. “Der Tatnachweis ist nicht ganz einfach”, fasst Horst Nothbaum, Sprecher der in diesem Fall ermittelnden Cottbusser Staatsanwaltschaft, die bisherigen Ergebnisse zusammen

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