Kleine Anfrage des Linken-Abgeordneten zu 20 Jahre altem Verbrechen Mord vor 20 Jahren ein frühes NSU-Attentat?

Ein 20 Jahre alter Mord wird erneut untersucht. Der Landtagsabgeordnete der Linken, Daniel Schwerd, hat dazu eine Kleine Anfrage an den Landtag gestellt. »Der ungeklärte Altfall aus Schloß Holte-Stukenbrock passt gut in das Bild der unmotivierten Morde der NSU an ausländischen Mitbürgern«, sagte Schwerd am Dienstag auf Anfrage des WESTFALEN-BLATTES. Am 7. September 1996 ist der 48-jährige türkische Familienvater in der Nähe des Campingplatzes am Hallenbad in Schloß Holte-Stukenbrock mit mehreren Pistolenschüssen getötet worden. Der Mann war an jenem Samstag mit seiner neunjährigen Tochter mit dem Fahrrad zum Einkaufen gefahren. Die Familie mit sieben Kindern wohnte in der Uphoffsiedlung. Ein Unbekannter soll hinter einem Gebüsch gelauert und den Mann vor den Augen seiner Tochter erschossen haben. Das Mädchen lief unter Schock nach Hause. Ein Großaufgebot der Polizei umstellte das Gelände rund um den Tatort. Die Suche nach dem Täter oder einem Motiv verlief damals erfolglos. Damals hat die Polizei keinen fremdenfeindlichen Hintergrund gesehen. Mit Handzetteln wurde nach dem Täter gesucht, die Verwandten kämmten auf eigene Faust das Gebiet durch – ohne Erfolg.

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