Messer-Attacke am Marrahaus aus Fremdenhass?

Heilbronn  Zeugen hatten es schon angedeutet, jetzt teilt auch die Heilbronner Staatsanwaltschaft mit: Es werde nicht ausgeschlossen, dass die Messer-Attacke am Heilbronner Marrahaus einen fremdenfeindlichen Hintergrund hatte. Wie berichtet war war am Sonntagabend gegen 21 Uhr ein betrunkener Gast des Restaurants L‘Osteria mit einem Klappmesser auf einen anderen Gast losgegangen. Das Opfer erlitt dabei eine Schnittverletzung an der Hand, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Der Tatverdächtige ist ein 48-jähriger Deutscher, der polizeibekannt ist – unter anderem wegen Körperverletzungen und Waffenbesitz – und eine offensichtliche rechtsradikale Gesinnung pflegt. Er trägt auch entsprechende Tattoos mit rechtsradikaler Symbolik. Das Opfer ist 41 Jahre alt und ein türkischstämmiger Familienvater. Bei ihm im Restaurant „Pumuckl“ in der Gerberstraße habe der Mann im Anschluss damit geprahlt, „fast einen Türken abgestochen“ zu haben, schildert Inhaber Michael Fuchs. Seine Bedienung sei von dem Mann bedroht worden, bevor er weiter flüchtete. Michael Fuchs half der Polizei bei der Suche.

via stimme: Messer-Attacke am Marrahaus aus Fremdenhass?

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