Gewerkschaften werfen AfD Wählertäuschung vor

Auf Großplakaten und mit Broschüren wirbt die Initiative dafür, bei der Landtagswahl die AfD zu wählen. Der DGB Nord legt im Streit um dubiose Wahlwerbung für die AfD in Mecklenburg-Vorpommern nach. Der Gewerkschafts-Chef Uwe Polkaehn fordert die Partei auf, noch vor der Landtagswahl am kommenden Sonntag zu erklären, woher die Gelder stammen und wer in der AfD davon gewusst habe. Der Hintergrund: In vielen Städten im Nordosten werben teure Großplakate mit rechten Parolen für die AfD. Vor gut einer Woche ging ein “Extrablatt” an etliche Haushalte. Auf zehn Seiten wird unter anderem einseitig gegen Flüchtlinge gehetzt und dem AfD-Spitzenkandidaten Leif-Erik Holm in einem Sonderbeitrag “Weitblick für Mecklenburg-Vorpommern” attestiert. Das mit den Landesfarben im Titel offiziös aufgemachte Blatt gibt eine klare Wahlempfehlung für die AfD. Verein hatte AfD schon vor anderen Landtagswahlen unterstützt Hinter der teuren Aktion steckt eine Initiative, die sich “Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten” nennt. Als Sitz wird die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart angegeben. Der Verein hatte schon im Frühjahr den AfD-Wahlkampf in anderen Bundesländern unterstützt. Laut damaligen Medienberichten stammt das Geld von zwölf unbekannten Millionären. Die Namen der Finanziers aber bleiben im Dunkeln.

via ndr: Gewerkschaften werfen AfD Wählertäuschung vor

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