Ungarischer Rechtsextremist Budahazy zu 13 Jahren Haft verurteilt

Der ungarische Rechtsextremist György Budahazy ist wegen einer Serie von Anschlägen zwischen 2007 und 2009 zu einer 13-jährigen Haftstrafe verurteilt worden. Ein Gericht in der Hauptstadt Budapest sprach am Dienstag die Urteile in dem 2011 begonnenen Prozess gegen die inzwischen untergegangene Gruppierung “Hunnia”.

via zeit: Ungarischer Rechtsextremist Budahazy zu 13 Jahren Haft verurteilt

siehe auch: Ungarischer Rechtsextremist zu 13 Jahren verurteilt. György Budaházys Gruppe “Pfeile der Ungarn” verübte mehrere Bombnenanschläge. Das Budapester Stadtgericht hat am Dienstag den Rechtsextremisten György Budaházy wegen verschiedener Terrorakte zu 13 Jahren Haft verurteilt. 14 Mitangeklagte erhielten Strafen zwischen fünf und zwölf Jahren, zwei weitere Bewährungsstrafen. Budaházys Gruppe, die unter dem Namen “Pfeile der Ungarn” auftrat, verübte – wie das Urteil festhält – zwischen 2007 und 2009 mehrere Bombenanschläge auf Häuser von Politikern der damaligen linksliberalen Regierungskoalition. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Mitglieder der “Pfeile” schlugen außerdem den Fernsehmoderator Sándor Csintalan zusammen, der Budaházy “beleidigt” haben soll. Tumult im Gerichtssaal Der Saal 36 im Budapester Stadtgericht war vollgepackt mit Budaházys Anhängern und bekannten Gesichtern der rechts- extremen Szene Ungarns. Als die vorsitzende Richterin die Strafmaße verkündete, ging ein ungläubiges Raunen durch die Reihen. Die mehr als vierstündige Urteilsbegründung der Richterin hörte sich das Publikum noch geduldig an.

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