AfD-Wahlkampfabschluss floppt

Mit prominenten Gastrednern, wie Beatrix von Storch und Alexander Gauland, wollte die „Alternative für Deutschland“ am Donnerstag mit einer Kundgebung ihren „Großen Wahlkampfabschluss“ in Sichtweite zum Schweriner Schloss zelebrieren. Mit knapp über 100 Teilnehmern, war das Interesse an der Veranstaltung allerdings deutlich geringer als erwartet. Die AfD führte ihre Kundgebung vor der symbolträchtigen Kulisse des Schweriner Schlosses, dem Sitz des Landtages in Mecklenburg-Vorpommern, durch. Aus dem angekündigten „Großen Wahlkampfabschluss“ wurde allerdings nichts. Mit knapp über 100 Teilnehmern, die aus einer Vielzahl von Landtags-Kandidaten, AfD-Mitgliedern und nur wenigen interessierten Wählerinnen und Wählern bestanden, war das Interesse deutlich geringer,  als man es für eine so wichtige Veranstaltung vermutet hätte. Selbst den prominenten Gastrednern, wie die  beiden stellvertretenden  AfD-Bundesvorsitzenden Alexander Gauland, Beatrix von Storch oder der  AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm, gelang es nicht, die Begeisterung  für die Veranstaltung zu heben. Der feierliche Rahmen des Wahlkampfabschlusses wurde nicht genutzt, um  die eigenen landespolitischen Themen unter die Zuhörer zu bringen. Ein  Großteil der Reden bestand aus einer langen Auflistung von Fehlern der anderen Parteien, wozu die AfD eine Alternative bieten würde. Wie diese aussehen soll, wurde allerdings nicht weiter ausgeführt. (…) So konnten dem Versammlungsleiter der Kundgebung Jens-Holger Schneider enge Kontakte in das rechtsextreme Lager nachgewiesen  werden. Im vergangenen Jahr besuchte er mehrfach Aufmärsche der fremdenfeindlichen MVgida-Bewegung und der rechten Splittergruppe „Deutschland wehrt  sich“. Bei mindestens einer der MVgida-Aufmärsche, deren  Organisationskreis aus NPDlern besteht, übernahm Schneider die  Funktion des Ordners. (bnr.de berichtete) Auch der AfDler Holger Arppe hatte in seinen letzten öffentlichen  Auftritten wiederholt erklärt, dass man sich von niemandem distanzieren werde. Er positionierte sich zur neurechten „Identitären Bewegung“, die seit kurzem vom Verfassungsschutz beobachtet wird, bei  einer „Compact-Magazin“-Veranstaltung in Schwerin: „Von der Identitären Bewegung  kann sich dieser ganze Linksextremistenabschaum mal ’ne Scheibe  abschneiden.“ (bnr.de berichtete)

via bnr: AfD-Wahlkampfabschluss floppt

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