Polizeigewerkschaft distanziert sich von Skandal-Abgeordnetem

In einer Parlamentsdebatte bedauert ein AfD-Politiker, dass die jüngsten Anschläge in Deutschland nicht die Merkel-Regierung getroffen hätten. Nun stellt sich heraus: Der Abgeordnete gehört der Polizeigewerkschaft an. Die Deutsche Polizeigewerkschaft ist auf Distanz zu einem ihrer Mitglieder gegangen, das im sächsischen Landtag für einen Eklat gesorgt hat. Konkret geht es um den AfD-Abgeordneten Sebastian Wippel. Der frühere Polizeikommissar und heutige innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion hatte am Mittwoch unter Bezug auf die Opfer der islamistischen Anschläge in Bayern und Baden-Württemberg gesagt, dass es „leider“ nicht politisch Verantwortliche getroffen habe. Dabei fiel auch der Name von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Die Äußerung hatte bei den anderen Parteien für Empörung und Zwischenrufe gesorgt. Polizeigewerkschaftschef Rainer Wendt sagte dazu dem Handelsblatt, Wippel sei zu Recht „heftig“ kritisiert worden. Er sei aber kein Funktionsträger der Deutschen Polizeigewerkschaft, „deshalb spricht er auch nicht für unsere Organisation“.

via handelsblatt: Polizeigewerkschaft distanziert sich von Skandal-Abgeordnetem

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