Rechte Hochburg? Rechte Aktivitäten in Dessau-Roßlau auf Rekordhoch

In der Region um Dessau-Roßlau ist die Zahl der rechten Aktivitäten auf ein Rekordhoch gestiegen. Das teilten die Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt sowie das Projektteam GegenPart bei der Veröffentlichung aktueller Zahlen für die Region Anhalt am Donnerstag mit. 300 Vorfälle im ersten Halbjahr Im ersten Halbjahr 2016 registrierte GegenPart knapp 300 Vorfälle. Dazu zählten rechte Aufmärsche, Propagandaereignisse sowie von Rechtsextremisten verübte Gewalt- und Straftaten. Im Vorjahreszeitraum waren es mehr als 140. Grundlage für die Statistik sind den Angaben zufolge Meldungen der Polizei und der Medien sowie eigene Recherchen. Die Ergebnisse der Opferberatungsstelle unterstrich die Tendenz der Experten von GegenPart. Demnach registrierte die Beratungsstelle in den ersten sechs Monaten des Jahres 29 politisch rechts motivierte Straf- und Gewalttaten. Im Vorjahreszeitraum waren es 21. Dessau-Roßlau und Bitterfeld-Wolfen als rechte Hochburgen? Besonders betroffen in der Region ist den Angaben zufolge die Stadt Dessau-Roßlau. Von den knapp 300 Meldungen stammten 40 Prozent aus der Bauhausstadt. Jeder dritte Vorfall ereignete sich im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Die übrigen Übergriffe passierten im Landkreis Wittenberg. Dessau-Roßlau und Bitterfeld-Wolfen gelten seit längerer Zeit als rechte Hochburgen.

via mz web: Rechte Hochburg? Rechte Aktivitäten in Dessau-Roßlau auf Rekordhoch

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