Staatsanwaltschaft erhebt Anklage nach Brandanschlägen auf geplante Flüchtlingsunterkunft

Die Staatsanwaltschaft Münster hat wegen der Brandanschläge auf die geplante Flüchtlingsunterkunft in Münster-Hiltrup Anklage gegen die im Juni 2016 festgenommenen 23 und 25 Jahre alten Männer wegen des Vorwurfs der Brandstiftung erhoben. In der Anklageschrift wird ihnen zur Last gelegt, die Tat in der Nacht vom 26. auf den 27. April 2016 gemeinsam begangen zu haben. Den weiteren Brand in der Nacht vom 3. auf den 4. Juni 2016 soll der 23-jährige Münsteraner allein verursacht haben. Bei der angeklagten Brandstiftung Ende April 2016 sollen die Angeschuldigten gemeinsam durch zuvor eingeschlagene Fensterscheiben in das Gebäuden eingedrungen sein und ausgerollte Tapeten mit Brennpaste angezündet haben. Bei diesem Brandereignis entstand ein Sachschaden von ca. 37.000,00 Euro. Nach diesem Ereignis soll der 23-jährige Angeschuldigte erfahren haben, dass ungeachtet des Brandes weiterhin Flüchtlinge in die Unterkunft einziehen sollten und den Entschluss gefasst haben, einen weiteren Brandanschlag zu verüben. In der Nacht vom 3. auf den 4. Juni 2016 soll er sich erneut gewaltsam Zutritt zu der Unterkunft verschafft und in dem dortigen Technikraum diverse Gegenstände mit hierzu mitgebrachtem Bioethanol entzündet haben. Bei diesem Brand entstand ein Sachschaden von mindestens 650.000,00 Euro; das Gebäude muss abgerissen werden.

via StA Münster: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage nach Brandanschlägen auf geplante Flüchtlingsunterkunft

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