Wahlergebnisse: So hat Niedersachsen gewählt

Die Landeswahlleitung hat am frühen Montagmorgen das vorläufige amtliche Endergebnis der Kommunalwahlen in Niedersachsen mitgeteilt. In der landesweiten Auswertung ist die CDU mit 34,4 Prozent die stärkste Partei – trotz leichter Verluste (-2,6 Punkte) im Vergleich zur Kommunalwahl 2011. Die SPD erreicht 31,2 Prozent (-3,7). Mit deutlichem Abstand folgen die Grünen mit 10, 9 Prozent (-3,4) und die AfD mit 7,8 Prozent (+7,8). Die FDP kam auf 4,8 und die Linke auf 3,3 Prozent. Wählergruppen erreichten insgesamt auf sechs Prozent.

via ndr: Wahlergebnisse: So hat Niedersachsen gewählt

siehe auch: AfD bei Kommunalwahlen landesweit einstellig. Rechtsaußen-Partei nicht so stark wie in Hessen / SPD, CDU und Grüne verlieren / Linkspartei gewinnt leicht dazu – gute Ergebnisse in einigen Städten. Die SPD hat bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen vielerorts starke Verluste hinnehmen müssen und nur noch 31,2 Prozent erreicht. Die CDU (34,4 Prozent) wurde insgesamt stärkste Kraft, verlor aber in Landkreisen und kreisfreien Städten ebenso wie die Grünen (10,9 Prozent) auch an Boden. Die Linkspartei legte leicht auf 3,3 Prozent zu. Die Rechtsaußen-Partei AfD erreichte in den Städten und Kreisen teils zweistellige Ergebnisse – blieb jedoch landesweit mit 7,8 Prozent hinter den Ergebnissen bei ihrer letzten Kommunalwahl in Hessen im März (11,9 Prozent) zurück. Die FDP kam auf 4,8 Prozent, Wählergruppen erzielten 6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,5 Prozent und damit höher als noch 2011. Die Linkspartei konnte vor allem in Städten einige gute Ergebnisse erreichen. On Hannover schafften die demokratischen Sozialisten 7 Prozent. In Lüneburg kommt die Partei auf 9,5 Prozent, in Oldenburg schafft sie 9,9 Prozent, in Salzgitter und in Hameln erreicht sie 5,8 Prozent. Linkenchef Bernd Riexinger freute sich auf Twitter über »(deutliche) Zuwächse in den großen Städten« und beglückwünschte seine Parteifreunde. Linksfraktionschef Dietmar Bartsch äußerte sich ähnlich. Der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko, der dem sich als links bezeichnenden Flügel der Partei zugerechnet wird, zog sogleich einen innerparteilichen Vergleich: »Im Unterschied« zu Mecklenburg-Vorpommern habe »ein erfrischend-phantasievoller antikapitalistischer Wahlkampf« stattgefunden. Im Nordosten hatte die Linkspartei landesweit 13,2 Prozent erreicht. Linken-Vorstandsmitglied Lucy Redler sagte mit Blick auf Oldenburg, »Plakate und Clips« der Partei hätten die »Stimmung gegen die da oben« getroffen.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s