“Bin ein Mörder, nehmt mich fest!”

32-Jähriger soll Saufkumpanen erschlagen und dessen Penis abgeschnitten haben. Weil er seinen Saufkumpanen mit den Fäusten totgeschlagen und ihm anschließend den Penis mit einem Küchenmesser abgeschnitten haben soll, muss sich ein 32-Jähriger seit Montag vor der Schwurgerichtskammer des Limburger Landgerichts verantworten. Es war nichts für schwache Nerven, als die Polizei in der Karfreitagnacht, 25. Februar, um kurz nach 1 Uhr nach Hermannstein gerufen wurde. Im Hinterhof eines Wohnhauses vor einer ausgebauten Garage – „einer typischen Trinkerwohnung“, wie ein Kommissar es im Gerichtssaal schilderte – soll der 32-Jährige ergeben auf dem Boden gelegen haben, Hände auf dem Rücken. „Ich bin ein Mörder, nehmt mich fest“, soll er den Beamten zugerufen haben. Und: „Ich habe den K. umgebracht, die schwule Sau ist mir an die Eier gegangen. Deshalb habe ich ihm seine Eier abgeschnitten.“ Der Angeklagte sei sehr aufgebracht und nicht zu stoppen gewesen, habe sich aber ohne Gegenwehr die Handschellen anlegen lassen, berichtete eine Polizeibeamtin. In der umgebauten Garage stießen die Ermittler auf das regungslose Opfer, sämtliche Wiederbelebungsversuche durch Notarzt und Rettungskräfte blieben erfolglos. Gruseliges Detail: Der Penis des 53-Jährigen sei an der Wurzel komplett abgetrennt worden bis auf einen letzten, zwei Zentimeter dünnen Hautfetzen, berichtete der Rechtsmediziner von der Obduktion. Die Tatwaffe war offenbar ein Küchenmesser mit einer zirka 20 Zentimeter langen Klinge, das die Spurensicherung hinter einem Fernseher fand. Psychische Störungen: Allen Aussagen widersprochen, die zuvor bei der Polizei gemacht wurden Der Amputation vorausgegangen sein sollen erst ein Wortgefecht, dann mindestens zwei massive Faustschläge des 32-Jährigen ins Gesicht des Zechkumpanen. Als Todesursache stellte der Rechtsmediziner Ersticken fest. Das stark alkoholisierte Opfer, bei dem ein Promillewert von 3,76 festgestellt wurde, habe Speisebrei hochgewürgt und in die Lunge eingeatmet. Vermutlich nach eineinhalb Minuten dürfte der Mann bewusstlos gewesen sein, schätzte der Rechtsmediziner. 2,80 Promille waren das Ergebnis beim Angeklagten.

via mittelhessen: “Bin ein Mörder, nehmt mich fest!”

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