Empfang für “Demo für alle” – Bayerns Kultusminister traf Homo-Gegner

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle hat am Montag Gegner einer Schulaufklärung über Homo- und Transsexualität in seinem Ministerium empfangen. Wie das homophobe Protestbündnis “Demo für alle” in einer Pressemitteilung bekanntgab, habe der CSU-Politiker dabei unter anderem der Demo-Organisatorin Hedwig von Beverfoerde und der rechtspopulistischen Publizistin Birgit Kelle zugesichert, “den aktuellen Richtlinienentwurf vorerst nicht in Kraft zu setzen”, und versprochen, sich mit einem überreichten Forderungskatalog zu befassen. Von Beverfoerde und ihre Mitstreiter hatten seit Monaten Front gemacht gegen Pläne, auch an Bayerns Schulen den Unterricht zumindest etwas zu modernisieren und LGBT-Themen behutsam anzusprechen – der Unterricht im Freistaat soll Jugendlichen laut dem Richtlinienentwurf künftig helfen, “ihre geschlechtliche Identität sowie sexuelle Orientierung zu finden und anzunehmen” (queer.de berichtete). Die “Demo für alle” startete dagegen eine Online-Petition, die bisher fast 20.000 Unterschriften erzielt hat und behauptet, dass mit dem Vorhaben eine “Gender-Theorie als Ideologie, Unfug und Aberglauben” Einzug in die Schulen halten würde, die “die grundlegende Verunsicherung und Dekonstruktion der kindlichen Persönlichkeit” zum Ziel habe und gegen die Rechte der Eltern verstoße

via queer: Empfang für “Demo für alle” – Bayerns Kultusminister traf Homo-Gegner

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