Ex-NPD-Politiker vor Gericht

Der ehemalige hessische NPD-Landesvorsitzende Jörg Krebs muss sich ab Januar kommenden Jahres vor dem  Amtsgericht Frankfurt wegen unerlaubten Waffenbesitzes und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor Gericht verantworten. Dem gelernten Schreiner Krebs wird vorgeworfen, im September 2014 ein so genanntes Gaudreieck mit der Aufschrift „West Hessen-Nassau“ auf seiner Facebook-Seite gepostet zu haben. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat im Jahr 2002 (Paragraph 86a StGB) die Verwendung des Gaudreiecks verboten. In der NS-Zeit wiesen Gauwinkel oder Gaudreiecke die Träger/innen als Angehörige aus einem bestimmten Gau der NSDAP oder der Hitler-Jugend (HJ) aus. Bei einer folgenden Wohnungsdurchsuchung bei Krebs im Frankfurter Stadtteil Nieder-Eschbach im Juli 2015 wurde im Schlafzimmer zudem eine Schreckschuss-, Reizgas- und Signalpistole, ein Fabrikat des Herstellers Röhm, gefunden, für die Krebs keinen Waffenschein besitzt. Eine solche
Pistole wird nach Auskunft einer Sprecherin der Staatsanwaltschaft mit einer Schusswaffe gleichgesetzt. Deshalb benötige man für sie eine Erlaubnis. (…) Von 2000 an war Krebs Mitglied des im September 2011 vom Bundesminister des Innern wegen Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus verbotenen Neonazi-Truppe „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige“ (HNG). Seit seinem NPD-Austritt liebäugelt Krebs mit der Neonazi-Splitterpartei „Der III. Weg“.

via bnr: Ex-NPD-Politiker vor Gericht

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