Staatsschutz ermittelt – Buttersäure-Anschlag auf Rat-und-Tat-Zentrum – #schauhin

Die Anlaufstelle für Lesben und Schwule im Ostertor wurde erneut attackiert. Der Staatsschutz ermittelt und prüft mögliche homophobe Hintergründe.  Es roch nach Erbrochenem, stank nach ranziger Butter. Aus den Ritzen und Ecken müffelte es. Das Rat-und-Tat-Zentrum für Schwule und Lesben im Bremer Ostertor ist am vergangenen Freitag mit Buttersäure und Federn attackiert worden. Unbekannte besprühten und verunreinigten die Hausfassade des Gebäudes an der Theodor-Körner-Straße, Ecke Sankt-Pauli-Straße. Das ist nicht das erste Mal. Die Polizei sucht nach Zeugen, der Staatsschutz ist eingeschaltet und prüft mögliche homophobe Hintergründe. Zu den Säure-Attacken kam es gleich zweimal in kurzer Zeit. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag warfen die Täter Federn in den Lichtschacht für das Untergeschoss des Gebäudes, die „auch gut und gerne für eine Decke gereicht hätten”, sagte Reiner Neumann, Vorstandsmitglied des gemeinnützigen Vereins für Lesben und Schwule. Reizende Dämpfe  Zudem verspritzen die Unbekannten eine farblose Flüssigkeit, deren Dämpfe die Augenschleimhäute und Atemwege reizen können. Zwischen sieben und acht Uhr morgens habe die Putzkraft den Vorfall entdeckt, so der 65-jährige Neumann. Die Reinigungskraft habe daraufhin versucht, mit Natronlauge die Verunreinigung und den stinkenden Geruch zu beseitigen.

via weser-kurier: Staatsschutz ermittelt – Buttersäure-Anschlag auf Rat-und-Tat-Zentrum

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