Nach Krawallen mit Flüchtlingen treffen Nazis auf Antifa

Rechte verjagten am Mittwoch Flüchtlinge aus der Bautzener Innenstadt. Diese sollen zuvor übergriffig geworden sein. Abendliche Ausgangssperre für minderjährige Flüchtlinge verhängt. Am Donnerstag Spannungen zwischen Demonstranten. Nach Krawallen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen in Bautzen am Vortag war die Lage in der sächsischen Stadt auch am Donnerstagabend angespannt. Übereinstimmenden Berichten bei Twitter zufolge standen sich am Kornmarkt, der schon am Mittwoch Ort der Auseinandersetzungen war, Rechtsradikale und Antifa gegenüber. Dort hatten Linke um 20 Uhr zu einer Kundgebung aufgerufen. Weil Rechte den Platz besetzt hatten, konnte diese offenbar ebenso wenig stattfinden wie eine von der SPD angemeldete Kundgebung.
Die Polizei versuchte demnach, Neonazis und Antifa auseinanderzuhalten. Dennoch kam es offenbar zu Übergriffen durch die Rechten, darunter auch auf Medienvertreter, die daraufhin teilweise die Berichterstattung einstellten. Die Rede war von bis zu 300 Rechten. Über die Zahl der linken Demonstranten lagen zunächst keine Angaben vor.

via tagesspiegel: Nach Krawallen mit Flüchtlingen treffen Nazis auf Antifa

siehe auch: 300 zumeist Rechte versammeln sich auf dem Bautzener Kornmarkt. Etwa 300 bis 350 Personen – teilweise aus dem rechten Spektrum – haben sich am Donnerstagabend auf dem Bautzener Kornmarkt versammelt. Ihnen gegenüber standen etwa 25 bis 50 Teilnehmer einer Demonstration gegen Homophobie. Die Polizei hielt angesichts der aggressiven Stimmung beide Lager getrennt.In Bautzen blieb es auch in der Nacht zum Freitag nicht ruhig. Etwa 300 bis 350 Personen – teilweise aus dem rechten Spektrum – sammelten sich am Abend auf dem Kornmarkt der Stadt. Auf diesem sollte um 20 Uhr eine Demonstration gegen Homophobie stattfinden. Nach Polizeiangaben erreichten deren Teilnehmer jedoch erst gegen 21.30 Uhr den Platz ein. „Als der politische Gegner eintraf, wurde es dann laut“, erklärte Polizeisprecher Thomas Knaup am Abend gegenüber LVZ.de. Die Kundgebung gegen Homophobie wurde dann vor das Stadtmuseum verlegt. Vor diesem versammelten sich etwa 25 Mann aus dem linken Spektrum. Viele von ihnen kamen von außerhalb. Andere Quellen sprechen von 50 Teilnehmern. Um 22.45 Uhr wurde die Demonstration beendet. “Wir begleiten die Teilnehmer zu ihrem Parkhaus”, so Knaup.
Die Stimmung in der Stadt wurde als aufgeladen und aggressiv beschrieben. Es kam zu verbalen Auseinandersetzungen. In den sozialen Netzwerken hieß es, wiederholt hätten Einzelpersonen und Gruppen von Rechten versucht, die Polizeiabsperrung zu überwinden und zur Gegendemo vorzudringen. Ein Fotograf wurde aus dem rechten Lager heraus angegriffen. Die Polizei bestätigt den Vorfall. Ein Mann wurde von der Polizei abgeführt und seine Personalien aufgenommen. Wie Polizeisprecher am Abend Knaup erklärte, werde diesem vorgeworfen, einen Kameramann getreten zu haben.

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