Hohe Wahlbeteiligung – auch der Regierende steht Schlange

Bis 18 Uhr noch können rund 2,5 Millionen Berlinerinnen und Berliner ihre Stimmen abgeben. Die Wahlbeteiligung liegt bisher deutlich höher als 2011. Wir begleiten den Tag mit einem Liveblog.- Der Wahlkampf ist vorbei. Seit 8 Uhr sind rund 2,5 Millionen Berliner aufgerufen, ihr neues Abgeordnetenhaus und Vertreter für die Bezirksverordnetenversammlungen zu wählen. – Einen Überblick über sämtliche Wahlthemen finden Sie auf unserer Sonderseite. (…) 12 Uhr – Höhere Wahlbeteiligung als 2011 – Das wichtigste vorweg: Die Landeswahlleiterin meldet bisher “keine besonderen Vorkommnisse” in den 1779 Wahllokalen. Einzige Ausnahme: die Wahlbeteiligung liegt bisher höher als bei der Abgeordnetenhauswahl 2011. Bis zum Mittag haben 25,1 Prozent der Wahlberechtigten in Berlin ihre Stimme abgegeben. Damit lag die Beteiligung zu diesem Zeitpunkt laut Landeswahlleiterin um 6,0 Prozentpunkte höher als bei den letzten Berliner Wahlen 2011 (19,1 Prozent). Die höchste Wahlbeteiligung zur Mittagszeit wird aus Steglitz-Zehlendorf gemeldet (27,4 Prozent), die niedrigste aus Mitte mit 22,2 Prozent.

via tagespiegel: Hohe Wahlbeteiligung – auch der Regierende steht Schlange

siehe auch: Die Wahl in BerlinAusgang offen. Lange Schlangen vor den Wahllokalen in Berlin deuteten am Sonntag darauf hin, dass das Interesse an der Wahl groß ist. Wer aber danach mit wem regieren kann, ist noch völlig offen. Groß ist auch die Spannung bei den kleineren Parteien, die um den Einzug ins Abgeordnetenhaus bangen müssen. Vor einigen Wahllokalen bildeten sich schon am Vormittag lange Schlangen. Bei sonnigem Wetter warteten etwa die Menschen in den Berliner Stadtteilen Pankow, Kreuzberg und Prenzlauer Berg darauf, ihre Stimme abgeben zu können. Auch für diese Frau ist klar, dass sie wählen geht: “Das ist für meine Begriffe die größte Bürgerbeteiligung, die es gibt. Das ist eine Wahl. Und nicht eine Interessenvertretung für einen Fahrradweg.” Radwege waren nur ein Nebenthema im Wahlkampf. Die Hauptthemen waren andere: hohe Mieten, fehlende Wohnungen, der marode Zustand vieler Schulen und die innere Sicherheit. Vor allem Letzteres hatte sich die CDU um ihren Spitzenkandidaten und Innensenator Frank Henkel auf die Fahnen geschrieben. Henkel hatte mehrmals ein Burkaverbot gefordert und wurde dafür von Regierungschef Michael Müller scharf angegriffen: “Wer unter jedem Kopftuch, und hinter jeder Burka und unter jedem Bart ein Sicherheitsrisiko vermutet, der will keine Integration. Herr Henkel spielt den Roland Koch für Arme.”

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