Pegida-Bachmann kehrt Sachsen den Rücken

Lutz Bachmann, der Chef der Pegida-Bewegung, verlegt seinen Lebensmittelpunkt nach Spanien. Während seine Anhänger vor Ort gegen die Islamisierung des Abendlandes kämpfen sollen, lebt er nun in der Sonne, meint Tatjana Festerling. Lutz Bachmann verlässt Sachsen. Der Pegida-Anführer lebt auf der Kanaren-Insel Teneriffa und kommt nur noch alle zwei Wochen nach Dresden. Das schreibt seine Ex-Mitstreiterin Tatjana Festerling im Internet und bestätigt damit Gerüchte, die schon längere Zeit kursieren. Demnach plant Bachmann, seiner Heimat den Rücken zu kehren und seinen Lebensmittelpunkt auf die Urlaubsinsel vor der afrikanischen Atlantikküste zu verlegen.
Festerling lässt die Katze in einem Kommentar bei Facebook aus dem Sack. Dabei geht es ihren eigenen Urlaub an der polnischen Ostseeküste, die aktuellen Auseinandersetzungen zwischen den ehemaligen Mitgliedern der Pegida-Spitze und um den Demo-Streit zwischen Pegida und Fersterlings Organisation „Festung Europa“. Sie schreibt: „Ich wollte Lutz Bachmann nie (!) die Führungsposition streitig machen, jedoch mit Sigi gemeinsam dafür sorgen, dass Pegida weiter kraft- und anspruchsvoll bestehen bleibt, wenn LB seinen Lebensmittelpunkt nach Tenerifa verlegt und nur noch alle 2 Wochen für seine Widerstands-Show einfliegt.“ Im Klartext: Neuer Frontmann bei Pegida vor Ort ist die bisherige Nummer zwei Siegfried Däbritz, den Festerling in dem Eintrag „Sigi“ nennt. Der Meißner, der früher FDP-Mitglied war, hat auch am Montagabend auf der Pegida-Bühne auf dem Postplatz gesprochen, während sich Bachmann lediglich via Videobotschaft zum 3. Oktober im Internet zu Wort meldete. Bachmanns Abwesenheit widmete Däbritz dabei kein Wort. Ähnliches erlebten die Pegida-Anhänger bereits am Jahresanfang als Lutz Bachmann mehrere Wochen lang bei den sogenannten Montagsspaziergängen fehlte. Damals war von Burnout die Rede, Däbritz räumte schließlich ein, der Pegida-Frontmann sei erschöpft. Bachmann selbst berichtete schließlich von „leichten gesundheitlichen Problemen“, bevor er am 29. Februar überraschend wieder auf der Bühne stand.

via dnn: Pegida-Bachmann kehrt Sachsen den Rücken

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