State Of Hate Report Warns Of ‘Greater Violence’ From Far-Right Groups In 2016

The UK should prepare for “greater violence” from far-right groups – and in “extreme cases, terrorism” – in 2016, as members increasingly target British Muslims to get their message across “as anti-Muslim hatred is being mainstreamed”, a report has found.
Far-right extremists, the State of Hate 2015 report warned, are increasingly turning to violence, and some have even been videoed training with knives and teaching members martial arts and survivalist skills. The report by Hope not Hate found that far-right groups had increased their public profile in 2015, staging a third more demonstrations than in 2014. Last year 61 demonstrations were held, compared to 41 in 2014. “Political and economic conditions for right-wing extremist groups could hardly be better,” the report released on Monday found, even though the activists remained “politically marginalised, fractured, leaderless and increasingly violent”. Nick Lowles, chief executive of Hope not Hate warned the UK needed to prepare itself for the “rising militancy of Britain’s far right” which he said would “lead to greater violence in 2016”. He said: “This could be manifested in three ways: a general increase in anti-left wing harassment and attacks; communal violence where gangs of far-right supporters clash with Muslim or Eastern European youths; or, in extreme cases, terrorism. “The underlying rhetoric of much of Britain’s far right is that a societal conflict – either between Muslims and non-Muslims or more generally with immigrant communities – is inevitable. For some, that means preparing for it or even encouraging it along. “The Government needs to understand the changing nature of the British far-right threat and get to grips with the growing threat posed by far-right violence.”

via huff: State Of Hate Report Warns Of ‘Greater Violence’ From Far-Right Groups In 2016

Höhere Gefahr durch rechte Szene als durch Linksextreme

Eine Studie des Kompetenzzentrums Rechtsextremismus der Universität Jena kommt zu dem Urteil, dass von der rechtsextremen Szene eine größere Gefahr ausgeht als von Linksextremen. Die Autoren gehen auch auf die AfD ein. Von rechtsextremen Strukturen gehen einer Studie zufolge größere Gefahren für die Gesellschaft aus als von linksextremen Strömungen. Das gelte für Thüringen, aber auch für das gesamte Bundesgebiet, heißt es in einer am Montag in Erfurt vorgestellten Untersuchung des Kompetenzzentrums Rechtsextremismus der Universität Jena. „Die rechtsextremen Milieus und Bewegungen in Thüringen sind national und international vernetzt und sie sind im hohen Maße wandlungsfähig“, schreiben die Autoren.

via wiwo: Höhere Gefahr durch rechte Szene als durch Linksextreme

Verfassungsschutz ermittelt nach Faschingsumzug in NÖ

In Maissau sorgte ein Umzugswagen mit Kennzeichen “Asyl 88” für Aufregung. Das Lachen blieb den Organisatoren und vielen Besuchern des Faschingsumzugs in Maissau am Sonntag im Hals stecken. Denn unter die 33 originellen und lustigen Umzugswagen des traditionellen Narrentreibens hatte sich ein Wagen gemischt, der mittlerweile den Staatsanwalt sowie das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung auf den Plan gerufen hat. Das Gefährt mit dem Namen “Shariah Police” trug nicht nur die Nummerntafel “Asyl 88” sondern auch zahllose geschmacklose Plakate mit Aufschriften wie “Islam verleiht Flügel” über der Darstellung gehängter Menschen. Montiert war das Schild auf eine Faymann-Puppe. Die Staatsanwaltschaft Korneuburg hat Ermittlungen wegen einem möglichen Verstoß gegen das Verbotsgesetz sowie wegen des Tatbestands der Verhetzung aufgenommen. (…) Auch im Bezirk Melk gab es Aufregung rund um einen Faschingsumzug. „Ich wollte“, sagt Maria Reichartzeder, „den Flüchtlingen eigentlich nur zeigen, wie fröhlich unser Land sein kann.“ Doch viel hatten Reichartzeder und ihre fünf ausländischen Begleiter beim Faschingsumzug in Hofamt Priel im Bezirk nicht zu lachen. Denn zwei Gruppen hatten sich ausgerechnet einem Thema angenommen, das seit Wochen für heftige Diskussionen in dem Ort sorgt: der Errichtung eines Asylquartiers in einem ehemaligen Gasthaus.  Zu sehen bekamen Reichartzeder und die Flüchtlinge unter anderem eine Panzer-Attrappe mit der Aufschrift „Grenzschutz“, „Asylantin frisch aus dem Ysperbach“ und „Weins/Ysperdorf – Bagdad/Aleppo/Kabul Retour: 1 Euro, all ink“. „Wir waren schockiert“, erzählt die Mostviertlerin. „Ich finde es nicht in Ordnung, dass auf dem Rücken der Ärmsten hier so ein Streit ausgetragen wird.” Bei Bürgermeister Friedrich Buchberger hingegen hält sich die Aufregung in Grenzen. „Mich regt das nicht sonderlich auf. Im Fasching ist halt auch vieles möglich.“ Was der Politiker aber noch nicht weiß ist, dass ihm in den kommenden Tagen ein Brief ins Haus flattern wird. Adi Mittendorfer, Chef der Faschingsgilden in  Österreich, hat sich die Bilder des Treibens ebenfalls angesehen. Er meint, dass mit der Panzer-Attrappe „eine Grenze überschritten worden ist“.

via kurier: Verfassungsschutz ermittelt nach Faschingsumzug in NÖ

siehe auch: Maissau: Empörung nach Hetze bei Umzug. Nach einem Faschingsumzug in Maissau (Bezirk Hollabrunn) herrscht große Empörung. Auf einem Wagen waren islamfeindliche und flüchtlingsbeschimpfende Plakate sowie Aufschriften zu lesen. Das Landesamt für Verfassungsschutz ermittelt. Der Faschingsumzug am vergangenen Wochenende in Maissau sorgt für große Aufregung. 4.000 Menschen kamen zu dem Umzug und wurden dabei mit islamfeindlichen und flüchtlingsbeschimpfenden Plakaten und Parolen konfrontiert. Seit Montag kursieren entsprechende Fotos im Internet. Insbesondere in den sozialen Medien sorgen sie für viele Diskussionen.

Pegida trifft am Mittwoch erneut auf viel Protest

Dass der Potsdamer Pegida-Ableger am Mittwoch in Rehbrücke demonstrieren wird, ist klar. Die genau Route steht aber noch nicht fest. Fest steht bereits, dass die Pegida-Anhänger erneut mit viel Gegenprotest rechnen müssen. Vier Demos sind angemeldet. Eventuell wird ein Supermarkt während der Demos schließen. Die Pegida-Demo Nr. 5 von Potsdam am Mittwochabend bleibt am Stadtrand außerhalb der Stadt. Die Islamfeinde sammeln sich 18.30 Uhr am Bahnhof Rehbrücke auf Rehbrücker Seite und halten nach MAZ-Informationen eine erste Kundgebung an der Verkehrsinsel vor dem Autoteilehändler ATU ab. Sie wollten eigentlich in den Ortsteil hinein laufen und neben dem Rewe- und Aldi-Parkplatz eine weitere Kundgebung abhalten, ehe sie zum Bahnhof zurückkehren und abreisen. Doch am Montagabend verdichteten sich die Hinweise darauf, dass sie schon an der Kreuzung der Arthur-Scheunert-Allee mit der Straße Am Buchhorst umgelenkt werden nach Alt Drewitz, um von dort das Potsdamer Kirchsteigfeld und die Straßenbahn in Drewitz zu erreichen.

via maz online: Pegida trifft am Mittwoch erneut auf viel Protest

Augsburg erteilt Frauke Petry Hausverbot im Rathaus

Nach Petrys Äußerungen zu Schusswaffen an der Grenze stellt sich die Stadt Augsburg gegen einen AfD-Empfang im Rathaus. Das sei nicht mit den Werten der Stadt vereinbar. Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) will eine geplante Rede von AfD-Chefin FraukePetry im historischen Rathaus der Stadt mit allen rechtlichen Mitteln verhindern. Nach den umstrittenen Äußerungen zum Schusswaffengebrauch an der Grenze hat die Stadt Augsburg ein Hausverbot gegen die AfD-Bundesvorsitzende ausgesprochen. Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) will damit verhindern, dass Petry beim AfD-Neujahrsempfang im historischen Rathaus sprechen kann. Wie die Stadt mitteilte, wurde generell für den Empfang eine Nutzungsuntersagung verfügt. Das Rathaus sei ein “besonders sensibler Ort” und diene unter anderem als Holocaustgedenkstätte. Gribl befürchtet verfassungsfeindliche Erklärungen der AfD-Chefin. AfD-Stadtrat Markus Bayerbach kündigte umgehend eine Klage gegen die Entscheidung Gribls an. Die Partei hatte es zuvor abgelehnt, ihre Veranstaltung im Rathaus abzusagen. Mit ihren Äußerungen zum Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge habe sich Petry gegen alle Werte gestellt, für die das Rathaus der Friedensstadt Augsburg stehe, so Gribls Erklärung. In dem Gebäude würden regelmäßig Persönlichkeiten mit Preisen geehrt, die sich für ein “friedvolles Miteinander krisenbehafteter Kulturen und Religionen verdient gemacht haben”.

via zeit: Augsburg erteilt Frauke Petry Hausverbot im Rathaus

Widerlicher als Dominik Roeselers Reaktion geht es nicht

Dominik Roeseler von Pro NRW schreibt bei Facebook, beim Angriff auf Alica Trovatello, Tochter von Bläck-Fööss-Gitarrist Gino Trovatello, habe es „die Richtige“ getroffen. Das erinnert an dunkle Zeiten in Deutschland. Ein Kommentar. Die Rechtsnationalisten zeigen ihr wahres Gesicht immer deutlicher. Die Forderung von AfD-Chefin Frauke Petry, an der deutschen Grenze notfalls auf Flüchtlinge zu schießen, ist noch in bester Erinnerung, da meldet sich der stellvertretende Pro-NRW-Vorsitzende Dominik Horst Roeseler zu Wort. Er begrüßt es auf seiner Facebook-Seite öffentlich, dass die Tochter des Bläck-Fööss-Musikers Gino Trovatello am Freitagabend in Ehrenfeld von mehreren Männern misshandelt worden ist. „Bei dem Vater hat es die Richtige getroffen“, schreibt Roeseler – und meint damit erklärtermaßen: Weil die Musiker Flagge zeigen und sich für eine solidarische, gewaltfreie Gesellschaft engagieren, ist es in Ordnung, wenn die Tochter eines Bandmitglieds Prügel bezieht. Widerlicher geht es nicht. „Wer gegen Hogesa, Pegida, Afd und Pro NRW hetzt und demonstriert, dem kann ein bisschen Realität nicht schaden“, schreibt Roeseler weiter. Mit anderen Worten: Wer gegen uns ist, der hat es verdient, dass er selbst oder seine Kinder verprügelt werden.

via ksta: Widerlicher als Dominik Roeselers Reaktion geht es nicht

Gesicht merken – damit es den richtigen trifft. Bißchen Realität kann Roeseler nicht schaden…

Hoaxmap

Spätestens seit Mitte des vergangenen Jahres ist zu beobachten, dass zunehmend Gerüchte über Asylsuchende in die Welt gesetzt und viral verbreitet werden. Von gewilderten Schwänen und geschändeten Gräbern – hier werden sie gesammelt.
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