Was Alexander Gaulands Nachbarn vom AfD-Politiker halten

Nachbarn von Alexander Gauland empfinden seine Aussage als „einfach dumm“. Andere beschreiben sie als „widerwärtig“. Niemand will neben Fußballer Jérôme Boateng wohnen? Nachbarn von AfD-Politiker Alexander Gauland sehen eher seine Anwesenheit kritisch. Niemand will neben Jérôme Boateng wohnen? Bei einer Umfrage der Berliner Morgenpost in Potsdam und Berlin stellte sich heraus: In der Nähe des Wohnorts von Alexander Gauland am Heiligen See in Potsdam sehen die Nachbarn eher dessen Anwesenheit kritisch. (…) Mieter Alexander, der in demselben Haus wie Gauland lebt, sagt: “Es macht mir keinen Spaß, mit ihm zusammenzuwohnen.” Er möchte nicht mit jemandem in einem Haus wohnen, der solche Ansichten hat. “Es gab bereits ein Treffen mit den restlichen Mietern, da sich Herr Gauland zu einem Vorfall einfach nicht geäußert hat. Die Mieterschaft steht ihm gespalten gegenüber.” Der Mann spielt damit auf einen Vorfall an, der sich erst vor Kurzem ereignete. “Vor gut zwei, drei Wochen wurde das Haus hässlich beschmiert. Kurz davor haben Unbekannte Sperrmüll angebrannt”, berichtet Nachbarin Marion. “So etwas macht einem Sorgen, dass es auch Auswirkungen auf uns hat.” Mittlerweile fahre die Polizei vermehrt Streife in der Straße. Die Aussage von Alexander Gauland empfinde sie als “einfach nur dumm”. “Wir haben uns heute Morgen am Frühstückstisch darüber aufgeregt”, ergänzt ihr Partner. Auch Petra und Heinz S. kommentieren das Verhalten von Alexander Gauland mit drastischen Worten: “Fürchterlich, widerwärtig, entsetzlich. Man macht sich Sorgen.”

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Irritierende Bilder: In Colmnitz ist die Wehrmacht zurück

Ein irritierender Aufzug beim Festumzug. Die Wehrmacht rückt wieder in Colmnitz ein Nimmt man den geografischen Mittelpunkt Sachsens, könnte man das Örtchen Colmnitz (Klingenberg), gelegen im Osterzgebirge/Sächsische Schweiz, das Herz des Freistaates nennen. Allerdings wohl auch nur in geografischer Hinsicht. Anlässlich der mehrtägigen Feierlichkeiten zur Ersterwähnung der Gemeinde im Jahr 1346 fanden sich bei Festumzug am 29. Mai gegen 13 Uhr auch die Wehrmacht und das Hakenkreuz wieder ein. Eingeladen zum „Schul- und Heimatfest“ hatte der Heimatverein Colmnitz e.V.. Nun ist es Aufgabe eines Heimatvereines, sich mit der Geschichte des Ortes zu befassen, sie darzustellen und hier und da vielleicht auch mal zu hinterfragen. Dies sieht man auch im beschaulichen Colmnitz in der Nachbarschaft der jüngst berühmt gewordenen Stadt Freital ebenfalls so. So schreibt der 22-köpfige Heimatverein, welcher gemeinsam mit den Colmnitzern das „Schul- und Heimatfest 2016“ und den sonntäglichen Festumzug vorbereitete, über die Ziele der Pflege: „Weiterhin verfolgt unser Verein das Ziel Heimatpflege, Heimatkunde und Heimatgeschichte sowie das heimatliche Brauchtum zu fördern und zu pflegen. Dabei wollen wir Überliefertes und Neues sinnvoll vereinen, pflegen und weiterentwickeln, damit die Kenntnis, die Verbundenheit und die Verantwortung für unsere Heimat in der Bevölkerung auf allen dafür in Betracht kommenden Gebieten geweckt, erhalten und gefördert werden.“ Vielleicht haben die heimatliebenden Colmnitzer auch nur vergessen, wer 1909 in ihrem Städtchen geboren wurde – der Festumzug unter Beteiligung der „Wehrmachtssanitäter“ und Einsatzfahrzeuge war jedenfalls nach Informationen des Fotografen ein schönes Ereignis für die Umstehenden. Irritiert zeigte sich – soweit vor Ort nachvollziehbar – erst einmal quasi niemand über dem merkwürdigen Aufzug. Auch nicht darüber, dass gegen bestehende Verbote das Hakenkreuz öffentlich präsentiert wurde.

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Preacher carrying ‘you deserve to be raped’ sign hit over the head by baseball bat-wielding woman

A street preacher who yells anti-gay messages got hit over the head by a student outraged by his offensive speech, ABC15 reports. Glendale, Arizona preacher Brother Dean Saxton makes it a habit to stand outside local high schools and loudly condemn students and members of the LGBT community. ABC15 reports he often also holds a sign that reads, “You deserve to be raped.” But when he embarked on one of his unsolicited missions this month at Apollo High School, Tabitha Brubaker, 19, responded to what she called hate speech by striking him over the head with a baseball bat.

via rawstory: Preacher carrying ‘you deserve to be raped’ sign hit over the head by baseball bat-wielding woman

siehe auch: Antigay preacher carrying ‘You Deserve Rape’ sign gets hit with bat. “Appollo High School, attention Apollo High School… I am out here as a Christian to represent Jesus Christ to you guys today…” So shouts Brother Daen Saxton into a megaphone as he hovers outside a high school facility in Glendale, Arizona, cradling a “You Deserve Rape” sign. (…) One teacher takes a stand: “I think you’re a disgrace to Christianity. Why don’t you go and preach it to somebody who really wants to hear your message, like Westboro Baptist Church?” That’s when a female student attacks Saxton with a baseball bat — and the whole thing is caught on tape. You can hear the sound of metal hitting bone, and then Saxton is seen staggering away with blood spilling down his skull, while students and staff celebrate.

Mann drohte mit Amoklauf gegen “Asylanten”

Der 20-Jährige fiel mit nationalsozialistischem Gedankengut auf. Die Spezialeinheit Cobra hat ihn festgenommen. Die Polizei-Spezialeinheit Cobra hat am Freitag im oberösterreichischen Bezirk Linz-Land einen 20-Jährigen verhaftet. Er soll mit einem Amoklauf gegen Asylwerber gedroht haben. Er wolle “alle Asylanten mit seiner Schrotflinte” niederschießen, drohte der Mann über mehrere Monate hinweg. Bei einer Hausdurchsuchung wurden diverse Waffen und Munition gefunden, heißt es in einer Presseaussendung der Polizei am Sonntag. Der 20-Jährige konnte in der Nacht auf Samstag von Cobra-Beamten in der Nähe seiner Wohnung festgenommen werden. Bei der anschließenden Hausdurchsuchung fand die Polizei neben Waffen auch Devotionalien aus dem Zweiten Weltkrieg. Gegen den Mann wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Man brachte ihn in die Justizanstalt Linz. Seit September vergangenen Jahres hatte er Freunden gegenüber die düsteren Andeutungen gemacht. Seine Drohungen richteten sich dabei immer wieder konkret gegen ein Asylwerberheim in seinem Bezirk. Im Zuge seiner Gewaltfantasien soll der Mann vor seinen Freunden auch immer wieder nationalsozialistische Phrasen gedroschen haben. Zwei Kurznachrichten mit Nazi-Gedankengut wurden ihm ebenfalls zur Last gelegt. Sogar die eigene Großmutter soll er gefährlich bedroht haben.

via kurier: Mann drohte mit Amoklauf gegen “Asylanten”

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#gauland – dumm gelaufen… Stellungnahme der F.A.S.

“Dazu nimmt die Politik-Redaktion der F.A.S. wie folgt Stellung: „Die Äußerung von Herrn Gauland zu Jerome Boateng stammt aus einem Gespräch, das Herr Gauland mit den Berliner Korrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung Eckart Lohse und Markus Wehner am Mittwoch in Potsdam geführt hat. Beide Kollegen haben die Passage aufgezeichnet, ihre Aufzeichnungen stimmen überein. Wie in früheren Gesprächen auch bestand Herr Gauland nicht auf einer Autorisierung von Zitaten. Herr Gauland stufte nur den Teil des Gesprächs, in dem er sich über AfD-Führungspolitiker äußerte, als Hintergrund ein und bat, daraus nicht zu zitieren. Daran hat sich die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung gehalten.“”

Gauland kann sich nicht erinnern – Petry entschuldigt sich bei Boateng

AfD-Vize Alexander Gauland kann sich nicht erinnern, abfällige Bemerkungen über Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng gemacht zu haben. AfD-Chefin Frauke Petry entschuldigt sich dennoch bei dem Innenverteidiger. Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hat sich bei Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng für eine Äußerung ihres Stellvertreters Alexander Gauland entschuldigt. Der hatte der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” gesagt, Boateng werde zwar als Spieler in der deutschen Nationalmannschaft geschätzt, doch das bedeute nicht, dass er nicht als fremd empfunden werde. “Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut”, so Gauland. “Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben.” Dazu sagte Petry n-tv.de: “Herr Gauland kann sich nicht erinnern, ob er diese Äußerung getätigt hat. Ich entschuldige mich unabhängig davon bei Herrn Boateng für den Eindruck, der bereits jetzt entstanden ist.” Petry hatte nach eigenen Angaben mit Gauland telefoniert, bevor sie sich äußerte. (…) Der FAS zufolge sagte Gauland, unter den Anhängern der AfD gebe es die Sorge, “dass eine uns fremde Religion sehr viel prägender ist als unsere abendländische Tradition”. Boateng allerdings ist nicht Muslim, sondern Christ – anders als Gauland. Der 75-Jährige hatte in der aktuellen Beilage “Christ & Welt” der Wochenzeitung “Die Zeit” gesagt, die AfD sei “keine christliche Partei”, er selbst sei kein gläubiger Mensch, fühle sich den Kirchen nicht verbunden und finde vor allem die evangelische Kirche unsympathisch.

via n-tv: Gauland kann sich nicht erinnern – Petry entschuldigt sich bei Boateng

Eine Möglichkeit zur Pathologie Gaulands: Demenz ist eine allgemeine Bezeichnung für eine Minderung der geistigen Fähigkeiten, die schwerwiegend genug ist, um das tägliche Leben zu beeinträchtigen. Gedächtnisverlust ist ein Beispiel. Die Alzheimer-Krankheit ist die am meisten verbreitete Demenz-Art.

Linke Proteste schicken rechte Kundgebung ins „Niemandsland“

Quer durch Halle-Neustadt wollte die rechtsextreme Brigade Halle mit ihren Anhängern am Samstag ziehen. Doch der Umzug der rund 100 Teilnehmer fand fast ausschließlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Weil linke Gegendemonstranten unter anderem die Weststraße und die Magistrale blockiert hatten, ging die Umzugsroute der Rechtsextremisten über den Braunschweiger Bogen vorbei an leerstehenden Plattenbauten – für einen der Redner „ein Zeichen des Volkstods“. An der Soltauer Straße und dem Lübeburger Bogen zeugen nur noch die Straßen von einem einst belebten Plattenbauviertel, denn Gebäude stehen hier schon seit Jahren nicht mehr. Und so setzte die Brigade ihren Aufmarsch durch die grüne „Prärie“ fort. In Redebeiträgen wurde die „Schweinepresse“ gegeißelt, die BRD-Diktatur bemängelt und „Merkel wuss weg“ gerufen. Daneben bedankte sich ein Redner für die „Unterstützung durch die Montagsdemo Halle“. Und zum Abschluss erklangt noch „Deutschland, Deutschland über alles“ – mit allen Strophen. Die Brigade-Demo wurde vom Thüringer David Köckert eröffnet. Er ist aktiv in der Thügida-Bewegung und brachte von dort gleich sein Fahrzeug mit der Aufschrift „Asylflut stoppen!“ mit. Köckert Organisationsleiter des NPD-Landesverbandes Thüringen und ist weiterhin Stadtrat in Greiz. Gegen ihn liefen bereits Verfahren wegen u.a. Sozialversicherungs- und Kreditkartenbetrug, außerdem Körperverletzung sowie Verstöße gegen §86a StGB. Ebenfalls dabei waren das ehemalige NPD-Mitglied und laut Leaks Legida-Aktive Alexander Kurth, jetzt bei „Die Rechte Sachsen“ aktiv. Aaus Thüringen stammt der wegen Gewalttaten verurteilte Neonazi Michael Fischer, der ebenfalls auftrat.

via du bist halle: Linke Proteste schicken rechte Kundgebung ins „Niemandsland“