Schüsse am Olympia-Einkaufszentrum: Tote in München – Großfahndung in der ganzen Stadt

Bei einer Schießerei vor einem Münchner Einkaufszentrum sind laut Polizei neun Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden rufen die Bürger auf, ihre Wohnungen nicht zu verlassen. In einer McDonald’s-Filiale vor dem Olympia-Einkaufszentrum in München sind nach Polizeiangaben um 17.52 Uhr mehrere Schüsse gefallen. Wie ein Polizeisprecher sagte, gibt es acht Tote und mehrere Verletzte. Zudem sei in der Nähe des Einkaufszentrum eine “weitere männliche Leiche” gefunden. Genauere Angaben über den Toten machte der Sprecher nicht. Es gebe keinen Hinweis auf einen islamistischen Hintergrund. Die Lage in der Stadt ist unübersichtlich. Man gehe von bis zu drei Tätern aus, die auf der Flucht seien, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur Reuters. Zeugen hatten laut der Polizei drei verschiedene Personen mit Langwaffen gemeldet.

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siehe auch: Großeinsatz der Polizei – Tote und Verletzte in München. In München hat es am Einkaufszentrum OEZ einen Schusswechsel gegeben. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort und forderte die Menschen in der gesamten Innenstadt auf, in den Häusern zu bleiben. Es hat Verletzte und auch Tote gegeben, die Polizei spricht inzwischen von drei mutmaßlichen Tätern. Polizei: Täter hatten Langwaffen Zeugen zufolge waren die Täter mit Gewehren bewaffnet. Im Netz kursiert Videomaterial, das einen der Schützen zeigen soll. Gabriela Dunkel fasst zusammen; Sondereinheiten fahnden nach Tätern. In einem Einkaufszentrum in München sind Schüsse gefallen. Es gibt Tote, in der Innenstadt herrscht der Ausnahmezustand. Die aktuelle Entwicklung im Ticker. Bei einer Schießerei in dem Münchner Olympia-Einkaufszentrum in Moosach wurden mehrere Menschen getötet. Auch in der Münchner Fußgängerzone sind offenbar Schüsse gefallen. Die Münchner Polizei spricht von Terrorverdacht, für einen islamistischen Hintergrund gibt es aber keine Belege. Ermittler gehen von drei Schützen aus, die mit Langwaffen bewaffnet sind. Die Täter sind auf der Flucht. 22:33 Uhr: Die Zahl der bestätigten Todesopfer nach dem Attentat in München ist auf mindestens acht gestiegen. Das teilte die Polizei am Freitagabend über Twitter mit.22:29 Uhr: Die Sicherheitsbehörden wissen nach Angaben von Kanzleramtsminister Peter Altmaier bisher konkret nur von einem Täter in München. “Wir haben von einer Person die Gewissheit” sagte Altmaier am Freitagabend in Berlin. Der Täter sei auf der Flucht. Man wisse nicht mit Sicherheit, ob diese Person Helfer hatte, sagte der CDU-Politiker. 22:22 Uhr: Inzwischen beteiligt sich die Spezialeinheit GSG9 an dem Polizeieinsatz in der bayerischen Landeshauptstadt. Das sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums;  Video-Aufnahmen – Angriff am McDonald’s.  Im Internet kursieren Videos, die eine Schießerei vor einem Burger-Restaurant und eine Eskalation auf einem Parkdeck zeigen. Manches deutet darauf hin, dass sie authentisch sind – doch die Hintergründe sind unklar. Eine Straßenkreuzung, Autos mit Münchner Kennzeichen fahren durchs Bild, der Himmel ist bedeckt, es sieht nach Regen aus. Im Hintergrund ist eine McDonald’s-Filiale zu sehen, der unbekannte Filmer zoomt an die Eingangstüre heran. Ein Mann tritt aus der Tür, er trägt dunkle Jeans und ein schwarzes T-Shirt mit weißer Schrift. Er geht schwerfällig, wankt ein bisschen. Dann hebt er ohne Vorwarnung den rechten Arm und legt an – auf Passanten, die seinen Weg kreuzen, Kunden, die gerade den Schnellimbiss verlassen. Eine junge Frau im roten T-Shirt und weißer Jeans duckt sich und sprintet davon, vier Männer tun es ihr gleich, sie laufen um ihr Leben. (…) Mindestens 18 Schüsse sind in den nur 32 Sekunden zu hören, sie werden in sehr schneller Folge abgegeben. Ob das Video authentisch ist, ist noch nicht bestätigt, doch es deutet vieles darauf hin: Die McDonalds-Filiale sieht exakt so aus wie die vor dem Olympia-Einkaufszentrum im Norden von München, wo am frühen Freitagabend bei einer Schießerei mindestens sechs Menschen getötet und weitere verletzt wurden. Die Autos tragen Münchner Kennzeichen, Ort und Zeit entsprechen den Meldungen der Polizei. Satellitenbilder gleichen dem Tatort. Wo das Video zum ersten Mal ins Netz gestellt wurde und vor allem, von wem, ist jedoch derzeit noch unklar. Mittlerweile wird es tausendfach in den sozialen Netzwerken geteilt, doch die Polizei äußert sich noch nicht dazu. Auf Twitter und Facebook tauchen nach kurzer Zeit noch zwei weitere Videos auf, die aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls an dem Einkaufszentrum gemacht wurden. Beide zeigen die gleiche Szene, nur aus leicht unterschiedlichen Perspektiven. Offenbar wurden sie aufgenommen aus einem gegenüberliegenden Wohnblock, die Balkone bieten gute Sicht auf das Parkdeck der Shoppingmall. Kein einziges Auto parkt dort, ein einzelner Mann – ebenfalls in dunkler Kleidung – geht unruhig auf und ab. Dann schreit ein Mann vom Balkon hinab, der Bewaffnete brüllt vom Parkdeck zurück: “Ich bin Deutscher! Hört auf zu filmen! [unverständlich, Anmerkung der Redaktion] hier geboren worden!  [unverständlich, Anm. der Red.] in der Hartz-IV-Gegend [unverständlich, Anm. der Red.] in Behandlung. [unverständlich, Anm. der Red.] Ich hab nix getan. Halten Sie die Schnauze, Mann.” Die Kamera macht einen Schwenk, dann fallen Schüsse, Menschen schreien. Nach 45 Sekunden ist der Film vorbei.

Brandserie in Kaufbeuren: Waren die Motive fremdenfeindlich?

Drei Brände im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz mit Bezug zu Flüchtlingen werfen Fragen auf. Waren die Motive fremdenfeindlich? Warum sich die Polizei damit noch zurückhält. Drei Feuer innerhalb eines halben Jahres. Drei Brände in Gebäuden, die für Flüchtlinge vorgesehen sind oder in denen Asylsuchende leben. Die Reihe der Feuerwehreinsätze im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz wirft Fragen auf. Fragen nach der Ursache, möglicherweise nach fremdenfeindlichen Anschlägen. Zuletzt zündete ein Unbekannter Kleidungsstücke eines Eritreers im Keller eines Wohnblocks an. Helfer des Asylkreises Kaufbeuren, der Flüchtlinge im Alltag begleitet, äußerten daraufhin unmissverständlich ihre Sorge. Man müsse in diesem Fall wohl von einem fremdenfeindlichen Motiv ausgehen. Die Polizei hält sich mit solchen Einschätzungen zurück. Sie ermittelt wegen vorsätzlicher Sachbeschädigung. „Es gibt zwischen den Bränden keine Verbindung“, sagt Kaufbeurens Kripo-Chef Andreas Trinkwalder. Er betont, dass sich die Polizei an Beweise halten müsse. „Spekulationen sind nicht unsere Sache.“ Also die Fakten: Im Februar dieses Jahres brannte nachts ein unbewohntes Haus in der Wiesenthaler Straße, das zu dieser Zeit zu einer Flüchtlingsunterkunft umgebaut wurde. Ein fremdenfeindlicher Hintergrund gilt laut Polizei als wahrscheinlich. Der Täter musste einbrechen, er stieg in den Dachboden und legte dort Feuer mithilfe eines Brandbeschleunigers. Ein Verdächtiger wurde bislang nicht gefasst.

via augsburger allgemeine: Brandserie in Kaufbeuren: Waren die Motive fremdenfeindlich?

Polizei-Sprecher teilt Artikel auf Hetz-Seite: «Werde in Zukunft besser hinschauen»

Der Leiter der externen Kommunikation der Baselbieter Polizei teilt in den sozialen Medien einen Artikel über die Anschläge vom 11. September. Das hätte er besser nicht tun sollen. Der Text stammt von einem Neonazi-Portal. Der Facebook-Eintrag von Polizei-Sprecher Meinrad Stöcklin sorgt für Stirnrunzeln. Der Baselbieter Staatsangestellte teilte gestern Vormittag auf seinem öffentlich einsehbaren Profil einen Bericht über die Terroranschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York. Der Autor des Berichts stellt dort die offiziellen Versionen über die Ursachen des Einsturzes der Hochhäuser infrage. Heikel ist weniger der Inhalt des Texts als die Seite, auf der er erschienen ist. Es handelt sich um http://www.anonymousnews.de. Wie die deutsche Tageszeitung «Die Welt» schreibt, steht die News-Seite in Verbindung mit Mario Rönsch, einem bekannten Neonazi. Mario Rönsch war bereits früher mit Seiten mit ähnlichen Namen aufgefallen. Auf diesen hetzte er auf Facebook und auf dessen russischem Pendant V-Kontakte gegen Flüchtlinge. Rönsch steckt laut «Welt» auch hinter einem Online-Shop, der Schreckschusswaffen vertreibt. Eine entsprechende Anzeige findet sich auf anonymousnews.de. Der Name des Online-Shops: «Migrantenschreck». Eintrag wieder gelöscht Die Leiterin der Kommunikation bei der Baselbieter Polizei, Barbara Richard, schreibt auf Anfrage: «Wir kommentieren private Facebook-Auftritte von Mitarbeitenden generell nicht.» Man werde jedoch abklären, ob der Post während der Arbeitszeit erstellt worden sei. «Da es sich hierbei um eine Personalmassnahme handelt», schreibt Richard, «werden wir auch darüber nicht öffentlich informieren können.»

via bz basel: Polizei-Sprecher teilt Artikel auf Hetz-Seite: «Werde in Zukunft besser hinschauen»

„Rock gegen Überfremdung“: Saalfelder Messerstecher organisiert Openair-Konzert mit kriminellen Neonazis

Ein weiteres Freiluftkonzert der Neonazi-Szene wird zur Zeit für den 20. August 2016 in Thüringen vorbereitet. Neben einem parteiübergreifenden Rednerprogramm werden fünf Bands angekündigt. Einer der Veranstalter ist ein Messerstecher, welcher der neugegründeten „Anti-Antifa Ostthüringen“ zugehörig ist, Redner kommen aus einer verbotenen militanten Nazi-Gruppe und einem Netzwerk von Holocaust-Leugnern, als Headliner soll ein Sänger auftreten dessen vorherige Band gerichtlich zur kriminellen Vereinigung erklärt wurde, Verbindungen gibt es auch zum Ballstädt-Verfahren.
„Uwocaust“, „Lunikoff“ und ein Ballstädt-Schläger machen Musik „Rock gegen Überfremdung – Openair“ lautet der Titel des geplanten Konzerts. Die Flyer dazu weisen Ähnlichkeiten zur Veranstaltungsreihe „Rock am Kreuz“ auf, mit der seit 2014 durch mehrere Konzerte in der Erlebnisscheune in Kirchheim Gelder für die Ballstädter Neonazi-Schläger gesammelt wurden, die sich derzeit vor dem Landgericht Erfurt verantworten müssen. Die Schweizer Band „Treueorden“ wurde dazu immer wieder eingeladen und spielte auch mehrfach mit der Band „SKD“ des Hauptangeklagten Thomas Wagner im Ballstädtverfahren, so auch in der alten Immobilie der „Kameradschaft Jonastal“ in Crawinkel. Am 9. September 2015 hatte der Neonazi Versand „Ansgar Aryan“, für den der Ballstädt-Angeklagte Marcus Russwurm arbeitet, verpixelte Bilder eines Konzertes veröffentlicht,  Titel „Gut gekleidet ist halb gewonnen: TREUEORDEN – Live on Stage. Die Band weiß eben, wo’s langgeht“. Zu sehen war die Schweizer Band in Klamotten aus der „Hatecrew“ Kollektion des aus Oberhof stammenden Versandes. Ein Gitarrist ist auf zwei Bildern mit schwarzen Balken zwar im Gesicht unkenntlich gemacht, verschiedene Tätowierungen an Hals und Armen zeigen jedoch, dass es sich dabei eindeutig um Rocco Boitz aus Bad Langensalza handelt, wie Thüringen Rechtsaußen vorliegende Vergleichsfotos belegen. Boitz ist zur Zeit ebenso am Landgericht Erfurt angeklagt, weil er beschuldigt wird, am 9. Februar 2014 die Kirmesgesellschaft in Ballstädt mit überfallen und mehrere Menschen zum Teil erheblich verletzt zu haben.

via thütingen rechsaußen: „Rock gegen Überfremdung“: Saalfelder Messerstecher organisiert Openair-Konzert mit kriminellen Neonazis

„Die Rechte“ und die lokale Graswurzelarbeit in Erfurt

Nachdem die NPD in Thüringen ihre Vormachtstellung in der extrem rechten Szene verloren hat, versucht die Partei „Die Rechte“ (DR) ihre Arbeit im Freistaat auszubauen. Zwar gehen von ihrem Landesverband keine Aktivitäten aus, DR-Aktivisten in Erfurt versuchen sich jedoch momentan besonders an der rechten Graswurzelarbeit auf lokaler Ebene. Es waren markige Worte, mit denen der Thüringer Landesverband der Partei „Die Rechte“ (DR) nach seiner Gründung im Juli 2015 seine ersten Schritte beschrieb: „Strukturaufbau, Vernetzung und Zusammenarbeit aller nationalen Kräfte in Thüringen“. Doch ein Jahr nach dem Treffen im südthüringischen Haselbach ist von Aktivitäten des Landesverbandes nichts mehr zu merken. Nach einem Streit im Kreisverband Südthüringen pflegt der 2015 gewählte Landesvorsitzende Bernd Müller in der „Weltenbaum-Gemeinschaft“ seine extrem rechte Esoterik und beklagt sich über Vorwürfe seines einstigen Kreisverbandes, mit „gespendeten Sachen schindluder zu treiben oder uns daran zu bereichern“. Auch von Jörg Krautheim ist im Landesvorstand nichts mehr zu hören. Der 1978 geborene ehemalige Mitbegründer der „Kameradschaft Gera“ und spätere NPD-Landesorganisationsleiter hatte schon im Jahr 2014 mit Plänen zur DR-Gründung in Thüringen geliebäugelt.

via störungd,elder: „Die Rechte“ und die lokale Graswurzelarbeit in Erfurt

Rassismus an Polizeischule: Aufklärung gefordert

An der Eutiner Polizeischule sollen sich angehende Polizisten fremdenfeindlich geäußert haben. Die Vorwürfe wegen fremden- und frauenfeindlicher Postings im Kommunikationsdienst WhatsApp und Übergriffen in einer Schulklasse der Polizei in Eutin sorgen nun im Landtag von Schleswig-Holstein für Ärger. “Der Innenminister tut alles, um das öffentliche Vertrauen in die Selbstreinigungskräfte des Apparats zu erschüttern”, sagte der Abgeordnete der Piratenfraktion im Kieler Landtag, Patrick Breyer.
Auf eine Anfrage Breyers zu den Details der Aufarbeitung hatte die Landesregierung nur ausweichend geantwortet. Weder wolle man sich zur konkreten Zahl der eingeleiteten Disziplinarverfahren äußern, noch wolle man mitteilen, welche Vorwürfe gegen einzelne Nachwuchskräfte der Polizei erhoben werden, heißt es in der NDR Info vorliegenden Antwort des Innenministeriums. Dabei hatten die Rassismus-Vorwürfe landesweit die Menschen empört: In einer nicht-öffentlichen WhatsApp-Gruppe hatten einige Schüler offenbar Sätze wie “Wenn ich einen Kanacken als Streifenpartner hätte, würde ich ihn am Ortsrand aussetzen” gepostet. Auch der Wunsch “einmal mit einer Maschinenpistole eine Moschee zu besuchen” soll geäußert worden sein. Zwei Schüler werden vorerst nicht übernommen Nach langer öffentlicher Debatte hatte Schleswig-Holsteins Innenministerium im Juni wissen lassen, dass zumindest zwei Polizeischülern wegen dieser Vorfälle am 1. August die Übernahme in den Polizeidienst verweigert wird.

via ndr: Rassismus an Polizeischule: Aufklärung gefordert

Brandanschlag auf geplantes Flüchtlingsheim – Ermittlungen im Fall Tröglitz eingestellt

Hunderte Hinweise haben sie ausgewertet, zwischenzeitlich sechs Personen verdächtigt: Nun hat nach der Polizei auch die Staatsanwaltschaft Halle bekannt gegeben, dass die Ermittlungen nach dem Brandanschlag auf ein geplantes Asylbewerberheim in Tröglitz eingestellt wurden. Erfolgversprechende Ermittlungsansätze seien derzeit nicht ersichtlich, hieß es zur Begründung. Staatsanwaltschaft und Burgenlandkreis bedauern diesen Schritt. Die Akte Tröglitz ist geschlossen. Der Brandanschlag auf ein geplantes Asylbewerberheim wird unaufgeklärt zu den Akten gelegt. Nach der Polizei teilte nun auch die Staatsanwaltschaft Halle mit, dass sie nicht weiter ermitteln werde. Das Verfahren sei bereits am 11. Juli eingestellt worden. (,,,) Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte MDR SACHSEN-ANHALT, das Aus für die Ermittlungen sei natürlich unbefriedigend. Zwischenzeitliche Verdachtsmomente gegen sechs Personen hätten sich jedoch nicht bestätigt. Ein Verdächtiger saß kurzzeitig sogar in Untersuchungshaft. Auch ein Abgleich von Spuren am Tatort mit über 100 Personen habe den Anschlag nicht aufklären können. Der Landrat des Burgenlandkreises, Götz Ulrich, nannte den Schritt bedauerlich. Bei solchen Straftaten sei dies jedoch nicht ungewöhnlich. Der Ausgang der Ermittlungen habe aber keine Auswirkungen auf die Integrationsbemühungen vor Ort. Inzwischen leben 24 Flüchtlinge in Tröglitz. Sie sind in Privatunterkünften untergebracht. Der Rechtsextremismusexperte David Begrich vom Magdeburger Verein “Miteinander” sagte MDR SACHSEN-ANHALT, es mache ihn ratlos, dass es trotz des immensen Aufwands nicht gelungen sei, die Täter zu finden. Eine Aufklärung wäre auch wichtig gewesen, weil der Fall Sachsen-Anhalt bundesweit in die Negativschlagzeilen gebracht habe. Nun müsse man mit dem unbefriedigenden Ergebnis leben.

via mdr: Brandanschlag auf geplantes Flüchtlingsheim – Ermittlungen im Fall Tröglitz eingestellt