In Frejus, France’s far-right FN faces test of leadership

In the southern French town of Frejus, National Front (FN) mayor David Rachline is performing a balancing act that epitomizes the far-right party’s strategy — trying to prove it can run things while retaining its anti-establishment image. The stakes are high for the FN, which won just under a dozen towns including Frejus in 2014 municipal elections, and wants to use its track record in those areas to support its quest for power at a nation level. Aged only 28 and a rising star in the FN, Rachline had a relatively low-key, business-as-usual, start to his tenure. But then he started pushing the party’s trademark anti-migration agenda by cutting subsidies to an association helping migrant workers and trying to stop plans to build a mosque. As France’s April 2017 presidential election draws nearer, the tension between providing basic city management and courting controversy is becoming more acute and scrutiny is certain to grow after Rachline became campaign director for FN chief Marine Le Pen at the weekend. Le Pen, seen by opinion polls as likely to make the second round of the presidential election but lose a run-off, gave a ringing endorsement of Rachline and stressed the significance of what he was doing when she launched her campaign in Frejus. “He represents success … his success in managing his town is a way to silence those who have relentlessly said the National Front could not implement its program,” she told reporters on Saturday.A resort town of 55,000 which hosts three to four times as many people over the summer, Frejus is the biggest constituency managed by the FN, making it an important test of the party.

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LGBTI-Akzeptanz: Höcke kündigt Kampf gegen “perversen Zeitgeist” an

Immer wieder unerträgliche Hetze: Für Björn Höcke, Landes- und Fraktionsvorsitzender der AfD in Thüringen, gehört Homophobie und Transphobie zum Markenkern seiner Partei. Der Kampfbegriff der angeblichen “Frühsexualisierung” reicht der AfD in ihrer Ablehnung einer Schulaufklärung über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt schon nicht mehr aus. Bei einem “Bürgerdialog” im thüringischen Heuthen gab der Landes- und Fraktionsvorsitzende Björn Höcke am Freitag einen Vorgeschmack auf die nächste Stufe der schon in der Vergangenheit schwer erträglichen AfD-Hetze gegen eine Erziehung zur Akzeptanz von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und transgeschlechtlichen Menschen.
“Das kann doch kein Erziehungsziel einer Schule sein, die Kinder dazu zu zwingen, diese sexuelle Andersartigkeit, die in vielen Fällen sexuelle Perversität bedeutet, nicht nur zu tolerieren, sondern positiv zu finden”, kommentierte Höcke unter großem Beifall die neuen hessischen Richtlinien zur Sexualerziehung (Video der Rede, ab ca. 22:40). “Ideologische Experimente an unseren Kindern” Diese “ideologischen Experimente an unseren Kindern” müssten sofort gestoppt werden, meinte Höcke auch im Hinblick auf ähnliche Richtlinien und Vorhaben in anderen Bundesländern. “Lehrpläne oder sogenannte Bildungspläne, die die natürliche Vereinigung von Mann und Frau relativieren und die Sexpraktiken irgendwelcher lautstarker Minderheiten als nachahmenswerte Normalität anpreisen, die sind ersatzlos zu streichen”, so der rechtsextreme Politiker.

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Police accuse five young men of defacing HateFree premises

Czech police have levelled accusations against five young men who are suspected of spraying Nazi symbols and threats on the walls of Prague cafes and shops that participate in the HateFree campaign, police spokesman Tomas Hulan told CTK on Monday. The perpetrators may face up to three years in prison if found guilty of harming other people’s property and supporting a movement aimed at suppressing the human rights and freedoms, Hulan said. Apart from the Hate Free cafes and shops, the vandals also defaced a metro vestibule in central Prague, he said. Defaming inscriptions such as Death to HateFree, and neo-Nazi symbols were sprayed on the buildings’ facades in the night to April 24. After assessing them, experts concluded that the texts and symbols clearly express support for neo-Nazi movements, which, on their part, claim adherence to the Third Reich and Nazi Germany, Hulan said. The HateFree Culture group was established by the government Agency for social inclusion in 2013 and has been subsidised by the EU funds and Norway grants.

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France and Germany brush off Johnson’s EU ‘baloney’ jibe

Finance ministers offer to explain Lisbon treaty to him ‘in good English’. Boris Johnson speaks after a UN security council meeting in New York on Thursday. Germany and France brushed aside suggestions by the UK foreign secretary, Boris Johnson, that there was no link between the EU’s principle of free movement and access to its single market, saying they could send Johnson a copy of the Lisbon treaty and even travel to London to explain it to him in English. Johnson, a leading Brexit advocate, told Sky News on Thursday that the EU’s position that there was an automatic trade-off between access to the single market and free movement was “complete baloney”. UK aims to trigger Brexit process in early 2017, says Boris Johnson Asked about the remarks at a news conference in Berlin, the German finance minister, Wolfgang Schäuble, and his French counterpart, Michel Sapin, shot glances at each other before the German host responded. “We just looked at each other because we’re used to respecting foreign ministers a lot,” Schäuble said. “If we need to do more, we will gladly send her majesty’s foreign minister a copy of the Lisbon treaty. Then he can read that there is a certain link between the single market and the four core principles in Europe,” he said.

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profil zeigt Hassposter von unzensuriert.at an

„Gaskammern, „Glock“: Auf FPÖ-naher Seite erschienen Drohungen gegen profil-Redakteurin Christa Zöchling. profil ergreift rechtliche Schritte gegen anonyme Poster, die verhetzende Kommentare gegen Politikredakteurin Christa Zöchling verbreiten. „Schade, das es keine gaskammern mehr gibt!!“, schreibt ein Internetnutzer auf der FPÖ-nahen Seite unzensuriert.at. Ein anderer postet zu Zöchling: „Bild der Zielperson mit Erfolg ausgedruckt … und wurde erfolgreich als Zielscheibe verwendet – STOP Nach dem Leermachen des Glock-Magazines war leider noch ein Teil die Nase der Zielperson erkennbar – STOP Die Schrotflinte hat dann die Nase auch noch weggeputzt – STOP Allen Kameraden viel Erfolg bei eigenen Schießübungen – STOP“. Die beiden Postings erschienen auf unzensuriert.at unter einem Artikel und einem Foto, das Zöchling als Beobachterin beim Wahlkampfauftakt des FPÖ-Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer zeigt. profil hat die Poster bei der Staatsanwaltschaft angezeigt: Wegen gefährlicher Drohung, dem Verstoß gegen das Verbotsgesetz und der Aufforderung zu mit Strafe bedrohten Handlungen.

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„Das BKA hat uns nicht geglaubt.

DER OST-DEUTSCHE KRIMINALBEAMTE BERND WAGNER ÜBER DEN BODEN FÜR RECHTSEXTREMEN TERROR, NEONAZIS IN DER DDR UND DIE IGNORANZ WESTDEUTSCHER BEHÖRDEN NACH DER WENDE Inzwischen ist Bernd Wagner bekannt als Gründer der Organisation EXIT – die Neonazis dabei hilft, aus der Szene auszusteigen. Wir treffen uns auf dem Bebelplatz, wo Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 Bücher verbrannten.  Was bedeutet dieser Platz für Sie wenn Sie heute hier stehen? Ich fand das immer entsetzlich, dass sich Nationalsozialisten hier versammelt haben, die sich einbildeten, die Kultur prägen zu müssen, indem man Bücher verbrennt. Ich will das nicht, das so was mit der Menschheit gemacht wird und deshalb habe ich mich auch zeit meines Lebens gegen dieses Nazitum zur Wehr gesetzt. Offiziell gab es in der DDR keine Rechtsextremen. Und inoffiziell? Es gab offiziell in der Tat keine Rechtsextremen. Die DDR war ein antifaschistischer Staat per Deklaration, da konnte es gar keine geben, das war die Behauptung. Inoffiziell war natürlich völlig klar, dass es Menschen gibt – und in keiner unstattlichen Zahl – die sich mit nationalsozialistischem Gedankengut und Rassismus aufgesattelt hatten und das natürlich auch frei Haus in der Öffentlichkeit ablieferten und Leute angriffen. Wie waren die denn organisiert? Die waren vor allem in kleinen Gruppen und Netzwerken organisiert. Das konnte ein Freizeitverein sein, die Kleingartengruppe, der Anglerverein – da hatte man die Möglichkeit, sich relativ unbehelligt zusammen zu schließen. Warum hat man die offiziell Rowdys genannt und nicht Rechtsradikale? Das war ein sehr guter Begriff, weil im Strafgesetzbuch der DDR ein Paragraf stand, der nannte sich Rowdytum. Rowdy war derjenige, der andere Leute aus einer Gruppe heraus angegriffen hatte, wie eine Horde böser junger Männer oder böser junger Frauen oder gemischter Gruppen, das war dann Rowdytum. Man musste sich ständig landab mit diesen Leuten herumärgern. Die haben wirklich viele Leute mit Gewalt überzogen. Die sind losgelaufen und haben „Undeutsche“ angegriffen – wie sie das nannten. Da waren alle möglichen mit gemeint: der Ausländer, der Punk, Leute, die sich irgendwie als links geoutet hatten. Welche Gewalt haben Rechtsextreme in der DDR ausgeübt? Das war sehr unterschiedlich. Es konnte die kleine Begebenheit sein in einer Diskothek, da wurden dann so genannte Fremdlinge angegriffen, da wurde mit der Faust ausgefahren. Es konnte aber auch auf offener Straße sein, beim Volksfest konnten Massenschlägereien inszeniert werden. Es gab Begebenheiten, wo Afrikaner aus dem fahrenden Zug von Berlin nach Dresden geworfen wurde oder auch Vietnamesen dort eingefangen wurden im Zug und dort mit Zigaretten gequält wurden. Bösen Sachen waren das. Es wurden auch schwere Gewaltmittel eingesetzt. Baseball Keulen war das geringste. Es gab auch Sachen, wo man schon versuchte, Sprengmittel aufzubereiten und Leute in die Luft zu sprengen. Also eine Art Vorterrorismus gab es auch. Es gab Wehrsportgruppen in der DDR in den 80er Jahren, die auf den Kriegsschauplätzen nach Waffen und Sprengmitteln gebuddelt haben. Die sind auch fündig geworden. In Berlin gab es eine „Bewegung 30. Januar“, die in dieser Richtung aktiv war, da ist dann später die Nationale Alternative draus entstanden, die in zwei Armen arbeitete. In einem legalen Arm und in einem Untergrund-Arm, wo dann Leute auch Waffen, Sprengmittel für Terroristische Zwecke gehortet haben und versuchten, die bei passender Gelegenheit zum Einsatz zu bringen.

via beschcihte treffen: „Das BKA hat uns nicht geglaubt.

“Es liegt nun an uns, sein Vermächtnis fortzuführen”

Seit mehr als 30 Jahren führte Max Mannheimer Zeitzeugengespräche, klärte Schüler und Erwachsene über den Holocaust und die anderen Verbrechen des Nationalsozialismus auf.  Der Holocaust-Überlebende Max Mannheimer war eine der wichtigsten Stimmen für die im Nationalsozialismus ermordeten Juden. Seine Mahnung, nicht zu vergessen, bleibe unser Auftrag, sagte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. Bis zuletzt war Max Mannheimer als Mahner und Erinnerer in Deutschland unterwegs. Er war in den letzten Jahrzehnten zu einer gewichtigen Stimme für die sechs Millionen Juden geworden, die von den Nationalsozialisten und ihren Kollaborateuren ermordet oder in die Vernichtungslager deportiert wurden. Seit mehr als 30 Jahren führte er Zeitzeugengespräche, klärte Schüler und Erwachsene über den Holocaust und die anderen Verbrechen des Nationalsozialismus auf. Am Freitag ist Max Mannheimer im Alter von 96 Jahren verstorben, wie seine Vertraute, Schwester Elia vom Karmel-Kloster Dachau der Süddeutschen Zeitung bestätigte. “Von Max Mannheimer stammt der Satz: ‘Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon.’ Dieser Satz Max Mannheimers bleibt unser Auftrag heute und in Zukunft. Das ist unsere Verantwortung”, sagte der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). Der Holocaust-Überlebende war einem Abgrund von Hass und Gewalt entstiegen. Und wurde zum Erzähler der Geschichte der sechs Millionen ermordeten Juden. Nachruf von Helmut Zeller mehr …
“Mit seinem Tod hinterlässt er ein großes Vakuum in der Erinnerungs- und Versöhnungsarbeit”, sagte Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). “Er hat Schülern von seinen Erfahrungen mit dem menschenverachtenden Unrechtsregime berichtet. Sein Leben steht für ein großartiges Engagement.” “Der Tod von Max Mannheimer ist ein großer Verlust für unsere Gesellschaft und insbesondere für die Stadt München. Ich habe ihn und sein großes Engagement sehr geschätzt”, erklärte Oberbürgermeister Dieter Reiter. “Sein Motto war, wie es das Motto von uns allen sein muss: Wir dürfen nicht vergessen. Max Mannheimer wird uns fehlen.” Gerda Hasselfeldt, Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag sagte: “Es liegt nun an uns allen, sein Vermächtnis fortzuführen und dafür zu sorgen, dass Antisemitismus und Rassismus nie wieder einen Platz in Deutschland haben.” “Seine liebenswerte und doch auch hartnäckige Art” “Er wird uns fehlen. Wir schulden ihm großen Dank für seine unermüdliche Erinnerungsarbeit und unseren tiefen Respekt”, sagte Natascha Kohnen, Generalsekretärin der Bayern-SPD.

via sz: “Es liegt nun an uns, sein Vermächtnis fortzuführen”