Category Archives: Internet

Geständnis nach Auswertung der Handydaten: NPD-Stadtratsmitglied Michael Weick aus Worms wegen Volksverhetzung zu Geldstrafe verurteilt

Ja, Michael Weick hat genau das geschrieben: „Pfui Deibel, holt den Kammerjäger“, damals im Dezember 2013 unter ein auf Facebook gepostetes Foto, das eine Gruppe Menschen jüdischen Glaubens zeigt. Das hat das NPD-Stadtratsmitglied am sechsten Verhandlungstag vor dem Wormser Amtsgericht zugegeben. Wegen Volksverhetzung wurde er dafür nun zu einer Geldstrafe von 95 Tagessätzen à 15 Euro verurteilt, zudem trägt er die Kosten des Verfahrens. Richter Jörn Müller blieb dabei nur knapp unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die eine Strafe in Höhe von 110 Tagessätzen gefordert hatte. Weicks Anwältin Nicole Schneiders hingegen hatte auf Freispruch plädiert. Dem Geständnis vorausgegangen war ein Bericht des Informatikers der Polizei, der die Computer- und Handydaten des 21-Jährigen ausgewertet hatte. Der IT-Forensiker konnte dabei relativ sicher nachweisen, dass der besagte Eintrag von Weicks Mobiltelefon aus gemacht worden sei. Daraufhin hielt der NPD-Mann kurz Rücksprache mit seiner Anwältin und räumte dann ein, den besagten Satz damals auf Facebook gepostet zu haben. „Eine Dummheit“ sei das gewesen, aus welcher Motivation er es geschrieben hatte, wisse er allerdings nicht mehr genau. Zumindest aber auch „wegen der Zähne“ des kleinen Mädchens auf dem Foto. Zur Erklärung: Die kleine Jüdin auf dem Bild hat eine sichtbare Zahnfehlstellung. Geschmacklos ja, Volksverhetzung nein – das zumindest betonte Nicole Schneiders in ihrem Schlussplädoyer. (…) Zudem seien Kommentare unter der Gürtellinie in Facebook auf der Tagesordnung, es gehe um Imponiergehabe, jugendtypisches Verhalten eben. Ihren Mandanten bezeichnete Schneiders nach der Darstellung seiner persönlichen Verhältnisse – in der Spielsucht, Schulden, schwierige Familienverhältnisse und strafrechtliche Vorbelastung eine gewichtige Rolle spielen – als „schüchternen, jungen Mann“ mit einem „verkorksten Leben“. Richter Jörn Müller hingegen, der Weicks spätes Geständnis zwar grundsätzlich positiv bewertete, folgte bei seinem Urteil in weiten Teilen der Argumentation des Staatsanwaltes. Es bestehe kein Zweifel, dass Weick sich mit seinem Beitrag ganz bewusst auf den jüdischen Glauben der abgebildeten Personen bezogen habe und diese mit Ungeziefer gleichsetze, das es zu vernichten gelte. Volksverhetzung beginne schon dann, wenn man mit Äußerungen Aggressionsbereitschaft und Ängste schüre. „Und das tut diese Äußerung auf verwerflichste Art und Weise.“ Akzeptiere man eine solche Äußerung bloß als dahingesagten, nicht ernst zu nehmenden Spruch, „dann erreichen wir in unserem Land ganz schnell die Atmosphäre, die ein friedliches Zusammenleben nicht mehr möglich macht“.

via wormser zeitung: Geständnis nach Auswertung der Handydaten: NPD-Stadtratsmitglied Michael Weick aus Worms wegen Volksverhetzung zu Geldstrafe verurteilt

siehe auch: NPD-Stadtrat wegen Volksverhetzung verurteilt. Das Wormser Amtsgericht hat den NPD-Stadtrat Michael Weick wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von mehr als 1.400 Euro verurteilt. Weick hat am Vormittag gestanden, auf der Internet-Plattform Facebook, Menschen Jüdischen Glaubens diffamiert zu haben

Ex-NPD-„Shootingstar“ Püschel zu hoher Geldbuße verdonnert

Fast 26.000 Euro soll die Veröffentlichung von jugendgefährdenden Inhalten den früheren NPD-„Shootingstar“ Hans Püschel kosten. Einen entsprechenden Bescheid hatte die Landesmedienanstalt Sachsen-Anhalt dem bekennenden „Nazi“ zugestellt. Der verteidigt sich auf einem Blog, von dem er sagt, er sei nicht Anbieter der Webseite. Ein „Casper Hauser“ aus Germantown/Tennessee in den Vereinigten Staaten von Amerika zeichnet laut Impressum für die Webseite verantwortlich. Dort gibt seit mehreren Jahren eine der schillerndsten Figuren der extremen Rechten ihre kruden Ansichten zum Besten: Hans Püschel. (…) Auf der Webseite hat die Landesmedienanstalt Sachsen-Anhalt jugendgefährdende Inhalte ausgemacht und deshalb Püschel im März ein Bußgeld in Höhe von 24.750 Euro in Rechnung gestellt. Stein des Anstoßes ist unter anderem erneut ein umstrittenes Gedicht, das dem vierfachen Familienvater bereits im Oktober 2013 eine Verurteilung wegen Volksverhetzung eingebracht hatte. Denn in diesem Text soll der Angeklagte den Holocaust als „Mythos“ bezeichnet haben.

via endstation rechts: Ex-NPD-„Shootingstar“ Püschel zu hoher Geldbuße verdonnert

siehe auch: Ex-Ortsbürgermeister Hans Püschel – Hohes Bußgeld für Nazi-Texte. Der NPD-nahe Kommunalpolitiker Hans Püschel, ehemals Bürgermeister von Krauschwitz, soll wegen rechtsextremer Inhalte im Netz 25.000 Euro zahlen. 25.000 Euro sind eine Menge Geld. Man kann sie in den Kauf eines Autos stecken oder in den einer Küche. Der NPD-nahe ehemalige Bürgermeister von Krauschwitz (Burgenlandkreis), Hans Püschel, soll diese Summe – exakt 24.750 Euro – an die Landesmedienanstalt (LMA) Sachsen-Anhalt zahlen. Als Bußgeld, weil er im Internet laut LMA jugendgefährdende Inhalte veröffentlicht hatte. „Für ein solches Verfahren ist das eine übliche Größenordnung“, sagt LMA-Direktor Martin Heine. Geldstrafe wegen Volksverhetzung Laut Püschel geht es unter anderem um ein selbst verfasstes Gedicht, in dem er den Holocaust als Mythos bezeichnete. Oder, so LMA-Direktor Martin Heine, um die Abbildung eines Hakenkreuzes. Das Gedicht hatte Püschel bereits vor Gericht gebracht. Das Amtsgericht Weißenfels verurteilte ihn im Herbst 2013 zu 3.000 Euro Geldstrafe wegen Volksverhetzung. Das Landgericht Halle bestätigte das Urteil im Sommer vorigen Jahres, rechtskräftig ist es aber noch nicht. Püschel war in Revision gegangen; der Fall liegt beim Oberlandesgericht Naumburg.

da war doch noch…

Nach Hackerangriff: WikiLeaks stellt gestohlene Sony-Dokumente ins Netz

Der Hacker-Angriff auf Sony hat Folgen: Tausende Dokumente wurden nun von WikiLeaks veröffentlicht, inklusive Suchfunktion. Sie sollen beste Drähte des Konzerns zum Weißen Haus dokumentieren. Bei Sony Pictures hatte man wohl gehofft, dass die gravierendsten Folgen des Hackerangriffs vom November behoben sind. Doch nun sorgt die Enthüllungsplattform WikiLeaks in dem Fall für neue Schlagzeilen. Fünf Monate nach der Cyberattacke auf die Produktionsfirma hat Wikileaks zehntausende Dokumente des Unternehmens veröffentlicht (…) Laut WikiLeaks zeigen die Dokumente die Verbindungen von Sony ins Weiße Haus, zur Demokratischen Partei von Präsident Barack Obama sowie zur Rüstungsindustrie. Sony könne Einfluss auf die Gesetzgebung in den USA nehmen, hieß es. Außerdem seien die nun veröffentlichten Unternehmensunterlagen “berichtenswert”, weil sie “im Zentrum eines geopolitischen Konflikts” stünden, schrieb WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange. “Das gehört in die Öffentlichkeit. WikiLeaks wird sicherstellen, dass es dort bleibt”, fügte der Australier hinzu.

via spon: Nach Hackerangriff: WikiLeaks stellt gestohlene Sony-Dokumente ins Netz

siehe auch: Gestohlene Sony-Daten online. Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat Hunderttausende E-Mails und Dokumente ins Netz gestellt, die Hacker bei einem Angriff auf Sony Pictures vor 5 Monaten erbeutet hatten. Während Sony heftig protestierte, rechtfertigte Wikileaks-Chef Julian Assange den Schritt. Die Unterlagen böten “einen seltenen Einblick in die inneren Abläufe eines großen, verschlossenen multinationalen Unternehmens”, hieß es von Wikileaks. Sony habe Verbindungen in die höchsten Kreise der amerikanischen Politik wie etwa dem Weißen Haus oder der Demokratischen Partei sowie zur Rüstungsindustrie. Damit könne der Konzern Einfluss auf die US-Politik nehmen. “Das gehört in die Öffentlichkeit, und Wikileaks wird sicherstellen, dass es dort bleibt”, so Assange.

siehe auch: Press Release. Today, 16 April 2015, WikiLeaks publishes an analysis and search system for The Sony Archives: 30,287 documents from Sony Pictures Entertainment (SPE) and 173,132 emails, to and from more than 2,200 SPE email addresses. SPE is a US subsidiary of the Japanese multinational technology and media corporation Sony, handling their film and TV production and distribution operations. It is a multi-billion dollar US business running many popular networks, TV shows and film franchises such as Spider-Man, Men in Black and Resident Evil. In November 2014 the White House alleged that North Korea’s intelligence services had obtained and distributed a version of the archive in revenge for SPE’s pending release of The Interview, a film depicting a future overthrow of the North Korean government and the assassination of its leader, Kim Jong-un. Whilst some stories came out at the time, the original archives, which were not searchable, were removed before the public and journalists were able to do more than scratch the surface. Now published in a fully searchable format The Sony Archives offer a rare insight into the inner workings of a large, secretive multinational corporation. The work publicly known from Sony is to produce entertainment; however, The Sony Archives show that behind the scenes this is an influential corporation, with ties to the White House (there are almost 100 US government email addresses in the archive), with an ability to impact laws and policies, and with connections to the US military-industrial complex. WikiLeaks editor-in-chief Julian Assange said: “This archive shows the inner workings of an influential multinational corporation. It is newsworthy and at the centre of a geo-political conflict. It belongs in the public domain. WikiLeaks will ensure it stays there.”

Schüsse auf Flüchtlingsheim – Polizei ermittelt in Neonazi-Szene

Nach den Schüssen auf das Hofheimer Flüchtlingsheim ermittelt die Polizei in der Neonazi-Szene. In den Tagen vor dem Angriff waren Aufkleber aus der rechtsradikalen Szene auf den Unterkünften der Asylbewerber angebracht worden. „Refugees are not welcome, Flüchtlinge sind nicht willkommen“ – Aufkleber mit diesem Slogan aus der rechtsradikalen Szene klebten Ende vergangener Woche auf den Containern, in denen Asylbewerber in Hofheim am Taunus untergebracht sind. Das bestätigte die Polizei gestern auf Anfrage der FR. Grünen-Stadtrat Waldemar Haux hatte die Ermittler auf die fremdenfeindlichen Sticker hingewiesen. Die Aufkleber seien daraufhin von den Beamten entfernt worden, sagte Polizeisprecher Daniel Kalus der FR. Man habe auch Fotos gemacht und Spuren gesichert. Nur Stunden später, in der Nacht zum Samstag, gaben Unbekannte mit einer Luftwaffe neun Schüsse auf das Asylheim ab. Verletzt wurde bei der Attacke niemand. Doch die Kripo ermittelt jetzt wegen Sachbeschädigung – auch in der Neonazi-Szene. Die Aufkleber, die Unbekannte an die Eingangstür der Asylunterkunft in Hofheim geklebt haben, können im Webshop „Druck 18“ des Thüringer Neonazis Tommy Frenck bestellt werden, zehn Stück kosten einen Euro. Der Name des Anbieters ist dabei schon Programm genug: 18 steht in der rechten Szene für den ersten und den achten Buchstaben des Alphabets, AH gleich Adolf Hitler. Frenck ist in einschlägigen Kreisen kein Unbekannter. Das ehemalige NPD-Mitglied sitzt aktuell für das sogenannte Bündnis Zukunft Hildburghausen (BZH) im dortigen Kreistag und betreibt ein Gasthaus im Dorf Kloster Veßra.

via fr: Schüsse auf Flüchtlingsheim – Polizei ermittelt in Neonazi-Szene

Gemeinderat will Neonazi-Treff verhindern

Die Gemeinde Kolitzheim möchte verhindern, dass sich im Ortsteil Stammheim Rechtsextreme ansiedeln. Das haben Bürgermeister Horst Herbert (CSU) und mehrere Gemeinderäte am Dienstagabend bei einer Gemeinderatsitzung geäußert. Zuvor hatte der Bürgermeister den Rat darüber informiert, dass die rechtsextreme Partei “Die Rechte” offenbar im Weinort Stammheim ihre bayerische Parteizentrale einrichten will. Herbert zufolge besuchten am vergangenen Freitag (10.04.15) Neonazis eine leerstehende Immobilie im Ortsteil Stammheim. Das Gebäude sei nach derzeitigem Wissensstand Eigentum einer Frau aus Nürnberg und noch nicht verkauft. Auf ihrer Internetseite verweist die erst seit kurzem bestehende Partei auf das ehemalige Gasthaus. Demnächst, so ist auf der Seite zu lesen, sollten dort “neben einem großen Versammlungsraum auch Unterkünfte für Kameraden sowie eine Geschäftsstelle in Betrieb sein”. Eingeweiht und bezogen werden soll die Immobilie angeblich im Mai nach dem ersten Parteitag.

via br: Gemeinderat will Neonazi-Treff verhindern

Ukrainian Jewish leader slams security boss’ praises for anti-Semitic militia

A leader of Ukrainian Jews accused the head of the country’s security service of targeting Jews and legitimizing a militia that killed Jews in the 1940s. Eduard Dolinsky, the director of the Ukrainian Jewish Committee, made the accusation on Facebook against Valentyn Nalyvaichenko, head of the Security Service of Ukraine, the news website evreiskiy.kiev.ua reported, after Nalyvaichenko said his organization needed to base its work on the Ukrainian Insurgent Army, or UPA, which murdered thousands of Jews in the 1940s. “Instead of creating a modern, high-tech security service, Nalyvaichenko proposes the revival of highly questionable methods from 80 years ago,” Dolinsky wrote, noting this seems to include the “attitudes and actions of UPA against the Jews and the Poles.” According to Yad Vashem, the men of UPA under Stephan Bandera “considered the Soviets and the Jews their main enemies.”

via jta: Ukrainian Jewish leader slams security boss’ praises for anti-Semitic militia

Das rassistische Logo und das Hitler-Bild – danke, Facebook!

Facebook hat die Diskussion um das rassistische Logo der des Mainzer Dachdeckers Thomas Neger um eine interessante Nuance bereichert. Der eine oder die andere, die sich auf der Facebook-Seite “Ernst-Neger-Bedachungs-Gmbh” am Diskurs beteiligen, hat Facebook heute gefragt, ob denn ein Hitler-Bild ein gutes Foto für die Seite wäre… Ein Schelm, wer dabei Böses denkt! ;-)

beiträge im blog u thomas neger

Streit um Logo der Firma Neger – Eine Armee von Menschenhassern

Ist das Logo eines Dachdeckers aus Mainz rassistisch? Kann sein. Viele Äußerungen dazu sind es ganz sicher. Die Debatte legt das Schlechte im Menschen frei. Felix Leidecker hält einen Schaumkuss in der Hand und das offenbar für einen guten Witz. Er ist Vorsitzender der Jungen Union in Mainz und Akteur in einer Debatte, von der er selbst sagt, sie sei aus den Fugen geraten. Es geht um die Frage, ob das Logo des Mainzer Dachdeckers Thomas Neger rassistisch ist. In einer Situation, in der es schon Morddrohungen gegeben hat, in der hüben wie drüben Menschen aufs übelste beschimpft worden sind, hält es der Politiker Leidecker für eine gute Idee, öffentlich in einen Schaumkuss zu beißen – und den Rest einer johlenden Menge zu überlassen. Er hat sein Profilfoto bei Facebook gegen das mit dem Schaumkuss ausgetauscht. 61 Menschen gefällt das. „Lecker Negerkuss!“, schreiben sie, lassen sich „nichts von der selbsternannten Sprachpolizei vorschreiben“ und wünschen guten Appetit. Soll heißen: Unseren Negerkuss lassen wir uns nicht nehmen. Und das Logo von Thomas Neger auch nicht. Das zeigt einen stilisierten Schwarzen mit wulstigen Lippen und großen Ohrringen. Wer fordert, es müsse weg, das ist die Schaumkuss-Botschaft, hat nichts Besseres zu tun. Leideckers Foto ist so ungefähr das harmloseste unter den Statements zur Logo-Frage. Es ist weit entfernt von dem ganzen „wir prügeln euch zurück nach Afrika“ oder dem „Gleise sind noch vorhanden“. Es hilft halt nur auch nicht weiter bei der Frage, ob das Logo rassistisch ist oder nicht, ob es weg muss oder bleiben soll. Aber die Frage wird sowieso überbrüllt. Vom Ton der Debatte, vom fehlenden Anstand und, das Schlimmste: von den vielen ganz eindeutig rassistischen und menschenverachtenden Äußerungen. (…) Es ist eigenartig, dass die Mehrheit offenbar meint, entscheiden zu können, wovon sich eine Minderheit bitteschön diskriminiert fühlen dürfe und wovon nicht. Vielleicht ist es der Schutz dieser Mehrheit, der zu dem offenen Rassismus anstachelt. Der Schutz der Anonymität im Netz ist es, wie so oft, nicht. Denn neben den schlimmsten Aussagen steht der volle Name derer, von denen sie stammen. „Schlimm, dass Schwarze hier überhaupt ihr Maul aufmachen dürfen!“, kommentiert einer auf der „Ein Herz für Neger“-Seite. Dort steht auch diese Drohung gegen einen Logo-Gegner: „Es wird mir eine Freude sein Dich persönlich zu hängen! Mit einem Drahtseil an einem Fleischerhaken. Wie die ganzen Vaterlandsverräter schon früher gerichtet wurden!“ Und auf der Seite der Logo-Gegner, wo die Hetzkommentare regelmäßig gelöscht werden, wurden viele noch expliziter: „Der Tag wird kommen, an dem so Typen wie ihr nicht mehr laufen könnt, weil dann in Deutschland aufgeräumt wird… Gleise sind noch vorhanden.“

via faz: Streit um Logo der Firma Neger – Eine Armee von Menschenhassern

Momentaufnahme Mainz - Aufkleber im öffentlichen Raum

Momentaufnahme Mainz – Aufkleber im öffentlichen Raum

beiträge im blog u thomas neger

„Die rote Ratte muss hängen!“ – Juso-Vize nach AfD-Protest mit dem Tode bedroht

Arne Zillmer, Vize-Landeschef der SPD-Jugendorganisation in Niedersachsen, wird im Internet mutmaßlich von Rechtsextremisten massiv bedroht. Die meist anonymen Schreiber fordern, der 25-jährige „muss hängen“ oder gehöre „ins KZ“. Vorausgegangen war ein von Zillmer mitunterschriebener offener Brief, in dem eine Veranstaltung des AfD-Politikers Björn Höcke in Hannover kritisiert wurde. Die „Junge Alternative“ (JA), Jugendorganisation der AfD, hatte Höcke für den gestrigen Freitag als Gast einer Veranstaltung in einem Vereinshaus in Hannover angekündigt. „Es wäre ein starkes Zeichen der Zivilcourage, wenn Sie die AfD und Herrn Höcke wieder ausladen würden“, schrieben die Jusos daraufhin öffentlich an den Deutscher Ruder-Club von 1884 e.V., dem das Vereinshaus offenbar gehört. Höcke sei am „rechtspopulistischen Rand“ der AfD zu einzuordnen. Björn Höcke ist tatsächlich eine umstrittene Personalie. In einer gemeinschaftlichen Aktion Mitte März 2015 in Thüringen hatte Höcke zuletzt mit dem AfD-Landesvorsitzenden aus Sachsen-Anhalt eine „Erfurter Resolution“ eingebracht und in diesem Atemzuge die nationalkonservative Sammlungsbewegung „Der Flügel“ begründet, die – in Abgrenzung zum neoliberalen AfD-Flügel u. a. um Starbatty, Henkel und Lucke – seither auf einer eigenen Internetseite Unterstützer innerhalb der AfD sucht. Auf der Webseite von „der Freitag“ finden sich derweil zahlreiche weitere lesenswerte Ausführungen zu AfD-Höcke und dessen „unbekannte Geschichte“. PI-Pranger gegen Zillmer: „Rote SA Niedersachsen“ Der Landesvorstand der „Jungen Alternative“ (JA) Niedersachsen hatte am 8. April 2015 auf der Webseite der Landes-AfD zu dem Juso-Schreiben Stellung bezogen: Die Aktivitäten der Jusos belegten „das verkommene Demokratieverständnis, das in dem links-grünen Weltbild“ herrsche, so die JA. Dieser Text der JA wurde darauf hin auf dem islamfeindlichen Blog „PI News“ veröffentlicht. Versehen mit einem Bild Arne Zillmers und vor allem dessen Mail-Adresse. Unter dem montierten Foto des Juso-Vizes wurden die Worte „Rote SA Niedersachsen“ eingefügt.
Seither bekommt der SPD-Politiker massive Mord- und Gewaltdrohungen. Die Zuschriften haben es in sich und lassen dem Hass freien Lauf: „Die rote Ratte muss hängen“, „Im übrigen kenne ich Deine Adresse, vielleicht sehen wir uns ja schon vorher. Ich würde mich freuen“, „Es dürfte Dir doch völlig klar sein, daß solche wie Du demnächst im KZ landen“ [sic!], „totprügeln, wiederbeleben und wieder totprügeln“ sind nur einige Beispiele. Auch auf den Massenmord des rechtsradikalen Attentäters Anders Breivik, der im Juli 2011 77 norwegische Sozialdemokraten und Jungsozialisten tötete, wird in den Mails positiv Bezug genommen und gedroht, dass „der neue Breivik“ sich „nicht an den Moslems vergreifen“ werde und „die Zeitbombe“ ticke.

via endstation rechts: „Die rote Ratte muss hängen!“ – Juso-Vize nach AfD-Protest mit dem Tode bedroht

Der bockige Herr Neger

Thomas Neger hatte nie ernsthaft Interesse daran, sich mit der Kritik an seinem rassistischen Firmenlogo auseinanderzusetzen. Zwar hatte er das in der Vergangenheit wenigstens einmal behauptet, aber man darf guten Gewissens davon ausgehen, dass das gelogen war. Denn kürzlich veröffentlichte der Typ auf Facebook einen beleidigenden Kommentar, in dem er die Kritiker des Logos als dumme Spinner bezeichnete und sich auch noch als Sprecher des Volkes gerierte: “Die Menschen haben es satt sich von einigen Spinnern bevormunden zu lassen” (Fehler im Original). Gerade neulich las ich davon, dass Kinder so sehr mit Aufmerksamkeit überhäuft würden, dass sie zunehmend narzisstische Züge entwickeln würden und nur schwer oder gar nicht mit Kritik umgehen könnten. Da dachte ich noch: Hey, die Beschreibung klingt nach einem typischen unreflektierten WHM. Thomas Neger ist so einer. Auf Facebook betonte er noch einmal, dass er seine Meinung überdenken würde, wenn nur ein einziger schwarzer Mensch sich bei ihm beschweren würde. Angeblich waren es 2014 zwei Studentinnen, die das getan hätten.1 Natürlich hat unser Thommy seine Meinung nicht überdacht, sondern: “Ich nahm mir die Zeit und hörte mir Ihre Interpretation unseres Logos an und erklärte Ihnen , dass Sie es falsch interpretieren !” (Fehler im Original). Da nehmen sich also zwei schwarze Menschen die Zeit und Energie, einem Weißen Bildung angedeihen zu lassen, rennen aber gegen eine Wand namens kognitive Dissonanz: Da nur Nazis Rassisten sein können, ist alles, was ich mache, nicht rassistisch. Also ist auch mein Logo nicht rassistisch. Stattdessen freut sich der Herr darüber, dass “weit über 50 Menschen”, auch Schwarze™, sein Logo verstanden [sic! sic! sic!] hätten. Also habe er noch mal nachgedacht: Nö, das ändere ich nicht. Denn die, die ihn verstanden hätten, seien ja “Gott sei Dank” in der Mehrheit.

via trollbar: Der bockige Herr Neger

Momentaufnahme Mainz - Aufkleber im öffentlichen Raum

Momentaufnahme Mainz – Aufkleber im öffentlichen Raum

beiträge im blog u thomas neger

siehe auch: “Nicht Herr Neger ist rassistisch, das Logo ist es”. In Mainz tobt ein Streit über das Firmenlogo von Thomas Neger. Ethnologie-Professor Matthias Krings steht aufseiten der Kritiker. Ein Gespräch über den Begriff “Neger” und eine Lösung des Konflikts. Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt diskutiert seit Jahren über das Logo der Firma von Dachdecker Thomas Neger. In Anlehnung an dessen Nachnamen zeigt es einen schwarzen Dachdecker mit dicken Lippen und großen Ohrringen. Kritiker halten es für rassistisch. Der Firmeninhaber – beliebter Fastnachtssänger und für die CDU Mitglied des Stadtrats – nennt den Vorwurf “totalen Quatsch”. (…) Die Welt: Herr Professor Krings, warum unterstützen Sie das Anliegen Ihrer Studenten, Thomas Neger zum Verzicht auf sein Firmenlogo zu bewegen? Matthias Krings: Weil das Logo den Nachnamen der Familie Neger in eine rassistische Ikonografie übersetzt. Herr Neger kann nichts für seinen Nachnamen und soll ihn auch nicht ablegen. Der Begriff “Neger” als Bezeichnung für Menschen afrikanischer Herkunft transportiert eine Ideologie der Herabwürdigung und Ausgrenzung. Ihre Blütezeit hatte sie in der Ära des Kolonialismus und in Nazi-Deutschland. “Neger” zu sagen war in der Bundesrepublik bis in die 1960er-Jahre hinein durchaus Konsens. Aus der Zeit stammt das Logo. Die Haltung, die es bildlich vermittelt, passt nicht ins Heute. Schwarze als Weißen unterlegene “Wilde” mit dicken Lippen, großen Ohrringen, Knochen im Haar und Bastrock darzustellen ist inakzeptabel; Firmenlogo: Neger-Streit geht weiter. Darf eine Handwerker-Firma in Mainz mit diesem Logo werben? Das Firmenschild von Thomas Neger sorgt weiter für Grabenkämpfe. Der Streit bleibt sogar in den USA nicht ungehört. Skandal? Oder einfach nur Tradition? Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich seit Wochen ein Streit, der in Mainz längst zum Stadtgespräch wurde. Kritiker werfen der Dachdeckerfirma von Thomas Neger vor, das Firmenschild habe einen rassistischen Hintergrund. „Das Logo muss weg“, heißt etwa eine Gruppe, die sich auf Facebook gegründet und mittlerweile über 4500 Unterstützer hat. Der Fall beschäftigte deutschlandweit die Medien. Jetzt hat die Fehde um die grafische Abbildung eines glatzköpfigen Mannes mit dicken Lippen, großen Ohrringen und einem Schieferhammer auch die USA erreicht. Bei Facebook gelöscht Die renommierte „Washington Post“ griff unlängst in einem Artikel den Dauer-Clinch um das Markenzeichen der Firma Neger auf und fragte: „Is this German company’s logo racist?“ („Ist dieses Logo einer deutschen Firma rassistisch?“). Unter anderem berichtet darin der amerikanische Journalist Rick Noack, dass Facebook mittlerweile das umstrittene Firmenlogo des „German businessman Thomas Neger“ gelöscht habe. Tatsächlich hatte das soziale Netzwerk das Bild entfernt, nachdem der Mainzer Felix Schmitt, stellvertretender Pressesprecher der Grünen-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz, einen entsprechenden Antrag bei Facebook gestellt hatte. Seitdem sieht sich Schmitt heftigen verbalen Attacken und Gewaltandrohungen im Internet ausgesetzt. Das belegen die Kommentare, die Schmitt exemplarisch veröffentlicht hat. „Du weißt, was man mit dir in den richtigen Kreisen machen würde!?“, heißt es da beispielsweise in einer persönlichen Nachricht an ihn über Facebook. (…) Vor 70 Jahren hatte die Mainzer Karnevalslegende das Logo als Parodie auf seinen eigenen Namen für seine Firma entworfen. Immer wieder ist es in den vergangenen Jahren auf Kritik gestoßen, ehe der Streit Anfang 2015 eskalierte. In Mainz hatten Unbekannte im Stadtgebiet Aufkleber unter anderem auf Laternenpfählen angebracht, auf denen Thomas Neger abgebildet ist, zusammen mit dem Schriftzug „Rassismus ein Gesicht geben“. Thomas Neger hatte daraufhin Strafanzeige gestellt. Neger selbst sagt, das Logo gebe es seit Jahrzehnten. Den Vorwurf, es sei rassistisch, weist er zurück. Seit Ostermontag und seit der Löschung seines Logos auf der Facebook-Seite will er sich erst recht nicht beugen und das alte Firmenlogo womöglich ändern. Ein neues Foto auf seiner Seite zeigt ihn jetzt mit verschränkten Armen und finsterer Mimik. Außerdem hat er das umstrittene Logo wieder gepostet. Süffisant sein Kommentar: „Da isses wieder, Herr Schmitt.“

Mach dem Neger eine Freude – melde das Logo bei Facebook: http://goo.gl/SYNFXO

Russia to block support group for gay teens

Russia’s main support group for teenagers who identify as LGBT is to be blocked under the country’s ‘gay propaganda’ law.
The founders of Children-404 – the name of which references the country’s censorship of gay culture with reference to the ‘404 – Page not found’ internet error – aimed to provide a safe space for teenagers in the country to discuss LGBT issues and support each other. However, the group fell foul of Russia’s anti-gay laws, and action was started last year against the group and founder Lena Klimova. Children-404 had achieved a small victory last month when a court threw out plans to fine Ms Klimova – but it has today emerged that a court has already approved plans to block the group. According to Buzzfeed, Ms Klimova wrote on her page on Russian social media site VKontakte: “On March 25, it appears, in St Petersburg they quietly reviewed the complaint about blocking Children-404 on VKontakte and ruled in favour of it. “Obviously, we will soon be closed on the territory of the Russian Federation.”

via pinknews: Russia to block support group for gay teens

Hitlergruß gezeigt: Neonazi Schröder zu 4.200 Euro Geldstrafe verurteilt

4.200 Euro kostet das Zeigen des „Deutschen Grußes“ Patrick Schröder. Das Landgericht Weiden verurteilte den NPD-Funktionär heute wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Wird das Urteil rechtskräftig, ist Schröder vorbestraft. Es sind nur wenige Sekunden in der 87. Sendung des Neonazi-Internetfernsehprojektes „FSN TV“, die einen Verhandlungsmarathon nach sich ziehen. Damals, am 27. Juli 2014, soll Patrick Schröder vor laufender Kamera die Hand zum „Deutschen Gruß“ erhoben haben. So lautet zumindest der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Zunächst hatte der 31-Jährige mit einem Einspieler über eine anti-israelische Demonstration in Essen berichtet, auf der Teilnehmer den verbotenen Hitlergruß gezeigt hätten. Anschließend wiederholte Schröder die Geste, er sei mehrere Sekunden in der Totale zu sehen gewesen, berichtet der Neue Tag. Das Verfahren ins Rollen hatte wohl der Verfassungsschutz gebracht, der die Angelegenheit an Polizei und Staatsanwaltschaft weitergeleitet hatte.
Im letzten November verurteilte das Amtsgericht Weiden den NPD-Funktionär in erster Instanz wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 35 Euro. Dagegen legten sowohl Staatsanwaltschaft als auch Schröder Berufung ein. Schröders Anwalt Andreas Wölfel plädierte damals wie heute auf Freispruch, der „Deutsche Gruß“ sei zu „dokumentarischen Zwecken“ erfolgt, um das „Schockierende“ der Demonstration zu verdeutlichen, lautete seine Argumentation.(…) Mit seinem Urteil von 120 Tagessätzen à 35 Euro setzte der Richter das Strafmaß leicht darunter an. Zur Begründung führte er aus, es sei nicht nötig gewesen, die Geste in der Totalen zu zeigen, was Schröder selbst in der Hand gehabt hätte. Darüber hinaus könne er keinen dokumentarischen Zweck erkennen. Ihm sei noch kein Nachrichtensprecher untergekommen, der das soeben Gezeigte „nachgespielt“ habe.
Schröder hat eine Woche Zeit, Revision gegen die Geldstrafe von 4.200 Euro einzulegen. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, ist er vorbestraft.

via endstation rechts: Hitlergruß gezeigt: Neonazi Schröder zu 4.200 Euro Geldstrafe verurteilt

Bock auf Rechtsreggae?

Das hat selbst Reggae nicht verdient. Melanie Dittmer, ehemalige Aktivistin in Neonazi-Kameradschaften und heute Anführerin von “Dügida” macht jetzt einen auf Musikerin. (…) Sollte Dittmer ihre Songs auch bei den Demonstrationen abspielen wollen wird sie bald wohl alleine demonstrieren.

via ruhrbarone: Bock auf Rechtsreggae?

anm dokmz: unser Schamgefühl verbietet uns, an dieser Stelle das Fremdschäm-Video von Marley-rapeing Melanie einzubinden… Wer sich das wirklich antut: die besten Szenen kommen ab 3:48. Da isse aus dem Bild und quakt nicht mehr….

Strafbefehle gegen Facebook-Gruppe

Die Ermittlungen wegen Volksverhetzung gegen die Betreiber der Facebook-Gruppe “STOP – Nein zum Asylbewerberheim in Wimbern” sind abgeschlossen. Staatsanwalt Gregor Keller hat gegen vier Personen Strafbefehle beim Gericht in Werl beantragt. Wie Keller am Mittwoch gegenüber dem Anzeiger bestätigte, wurden seine Anträge gegen die vier Kommentarschreiber auf der Seite durch das Werler Gericht bestätigt. Wenn die vier Wickeder eine Verhandlung vermeiden möchten, müssen sie folgende Geldbußen bzw. Sozialstunden leisten.

via soester anzeiger: Strafbefehle gegen Facebook-Gruppe

Pegida-Ableger nutzt Wappen-Löwen – Thüringen mahnt #Thügida ab

Der von Rechtsextremisten dominierte Pegida-Ableger Thügida benutzt in seinem Logo das Landeswappen mit dem Thüringer Löwen – offenbar rechtswidrig. Das Erfurter Innenministerium mahnt die Bewegung ab. Der thüringische Pegida-Ableger Thügida darf aus der Sicht des Innenministeriums in Erfurt in seinem Logo nicht mehr das Landeswappen mit dem Thüringer Löwen verwenden. Ein Sprecher der Behörde sagte am Mittwoch dem Tagesspiegel, man habe die Organisation deshalb abgemahnt. Die entsprechende Aufforderung wurde mangels ladungsfähiger Anschrift an Facebook gerichtet, wo Thügida einen Online-Auftritt hat. Bisher ist die Seite nicht gesperrt. Geprüft wird in der thüringischen Landesregierung, ob möglicherweise auch andere Straftatbestände erfüllt sind. (…) Auf Facebook tritt Thügida als “gemeinnützige Organisation” auf. Allerdings ist sie offenbar nicht von einem Finanzamt als gemeinnützig anerkannt worden. Dies hätte zur Konsequenz, dass Spenden steuerbegünstigt wären. Pegida in Dresden hatte erst vor wenigen Tagen die Gründung eines Fördervereins bekannt gemacht, auch ihm fehlt die Anerkennung als “gemeinnützig”. (…) Die Aufmärsche von Thügida werden von rechtsextremen Gruppen organisiert – ähnlich wie bei vielen weiteren Pegida-Ablegern. Erst am Mittwoch teilte Thügida auf Facebook einen Post des Greizer NPD-Stadtrats David Köckert mit dem Aufruf zu einer Kundgebung gegen “Asyldiktatur”.

via tagesspiegel: Pegida-Ableger nutzt Wappen-Löwen – Thüringen mahnt Thügida ab

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