AfD in Sachsen wird gehackt – Name, Anschrift, Handynummer

Österreichische Hacker haben persönliche Daten sämtlicher sächsischer AfD-Mitglieder veröffentlicht. Wie sie an die Informationen kamen, ist unklar. Nach ihrem Erfolg bei der Landtagswahl in Sachsen ist die Alternative für Deutschland (AfD) Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. (…) Hacker hatten zuvor sämtliche Daten der Mitglieder der rechtskonservativen Partei in Sachsen online gestellt, darunter auch Anschriften und Telefonnummern. Laut Spiegel Online sind die Daten wohl authentisch. Die Hacker sind Teil des Anonymous-Kollektivs und stammen aus Österreich. Neben persönlichen Daten wurden auf dem Twitter-Account @AnonAustria auch Dokumente wie Datenschutzvereinbarungen und gescannte Mitgliedsanträge veröffentlicht.

VIA TAZ. AfD in Sachsen wird gehackt – Name, Anschrift, Handynummer

siehe auch: Nach Wahlerfolg: Unbekannte veröffentlichen Mitgliederliste der AfD Sachsen. Die Spitzenkandidatin der AfD Sachsen, Frauke Petry: Namen, Anschrift, E-Mail-Adresse, Geburtstag und Telefonnummern wurden veröffentlicht. Kurz nach dem Wahlerfolg der AfD Sachsen haben Hacker vertrauliche Daten der Mitglieder veröffentlicht. Es geht um persönliche Informationen wie Telefonnummern und Geburtstage; Hacker veröffentlichen Daten der AfD Sachsen. Parteisprecher: IT-Lücke wird geschlossen / Anschriften und Telefonnummern von Mitgliedern der rechtskonservativen Partei online. »Immer diese Aufregung, wenn man mal aus dem Telefonbuch vorliest…«, so kommentiert eine Anonymous Gruppe aus Österreich ihre Veröffentlichung privater Daten von sächsischen AfD Mitgliedern. Die findet man jetzt im Internet.

https://twitter.com/AnonAustria/status/506140818978390016

https://twitter.com/AnonAustria/status/506141296164347904

https://twitter.com/AnonAustria/status/506141934411583488

https://twitter.com/AnonAustria/status/506142137776607233

https://twitter.com/AnonAustria/status/506142318261723136

https://twitter.com/AnonAustria/status/506142624986984448

https://twitter.com/AnonAustria/status/506142847062790145

https://twitter.com/AnonAustria/status/506143030890745856

https://twitter.com/AnonAustria/status/506144303761350656

https://twitter.com/AnonAustria/status/506144501321453570

https://twitter.com/AnonAustria/status/506145340987555840

https://twitter.com/AnonAustria/status/506145850947809280

https://twitter.com/AnonAustria/status/506168974875590656

Webseite gehackt – Und plötzlich mag die NPD Sinti und Roma

Dieser “Angriff” dürfte der NPD so gar nicht gefallen: Für einige Zeit war auf deren Website der antirassistische Slogan “Kein Mensch ist illegal” zu lesen – offenbar wurde die Seite gehackt. Die IT-Mitarbeiter der NPD dürften “fieberhaft an einer Lösung arbeiten”, wie das immer so schön heißt, wenn technische Probleme auftauchen. Wobei Probleme vielleicht nicht das richtige Wort ist. Denn am Dienstagvormittag wurden Teile des Webauftritts zugunsten der Menschlichkeit manipuliert. Wer auf den Suchbutton der Startseite klickt, bekam einen für die Rechtsaußen-Partei eher ungewöhnlichen Slogan zu sehen: “Meine Oma mag auch Sinti und Roma – Kein Mensch ist illegal” prangte dort in großen Lettern. Und darunter: “Anhand der Sicherheit dieser Seite kann man eure Intelligenz gut bemessen.” Offenbar wurde die Seite gehackt – und das nicht nur für ein paar Minuten.

via stern: Webseite gehackt – Und plötzlich mag die NPD Sinti und Roma

Jupis Bayern rufen zum DDos der AfD auf

Der Landesvorstand der Jungen Piraten Bayern ruft dazu auf Veranstaltungen und Infostände der rechtspopulistischen Partei “Alternative für Deutschland” mit einer realen Distributed-Denial of Service (DDoS)-Attacke zu belegen. Als DDoS wird in der digitalen Datenverarbeitung die absichtliche Überlastung eines Systems-durch verteilte, also distribuierte Angriffsvektoren, bezeichnet. Diese Blockade eines Systems wird von AktivstenInnen im Internet als Art virtuelle Sitzblockade genutzt um streitbare Systeme sichtbar lahmzulegen. Der Landessprecher der JuPis Bayern Jan Kastner erklärt die Aktion: “Dieser echte DDoS kann unterschiedlichste gewaltlose Ausprägungen haben: wenn beispielsweise bei AfD Infoständen und Veranstaltungen das Personal mit Fragen von verschiedenen Menschen so beschäftigt wird, dass die rechtspopulistischen und teilweise menschenverachtenden Aussagen der AfD andere Bürger und Bürgerinnen nicht mehr erreichen können, nennen wir das eine erfolgreiche DDoS-Aktion. Auch das-Infomaterial der AfD darf dabei gerne in großen Mengen mitgenommen werden.” Die Jupis Bayern sehen in der AfD-und ihrer offenen nationalkonservativen Meinungsmache eine Bedrohung für ein friedliches Zusammenleben in Europa. Wie eine Studie, des DGB*zeigt, hat die AfD große Schnittmengen mit klar nationalistischen Parteien wie der NPD und rechtspopulistischen, – antiislamischen Parteien wie “Die Freiheit”.

via scharf-links: Jupis Bayern rufen zum DDos der AfD auf

Staatsanwaltschaft leitet Vorermittlungen gegen Friedrich ein

Die Kommunikationswege im Fall Edathy sind verworren. Fest steht: Ex-Innenminister Friedrich hat die Information über den ehemaligen Abgeordneten an SPD-Chef Gabriel weitergegeben. Aber wer hat wann was gewusst und wem weitergetragen? Geht es gar um “Verrat von Dienstgeheimnissen”? Die Berliner Staatsanwaltschaft will das prüfen. Ja, er habe SPD-Chef Gabriel über die drohenden Ermittlungen gegen Sebastian Edathy informiert: Der ehemalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat die Weitergabe von Informationen im Fall des SPD-Innenpolitikers Edathy bestätigt. Die Berliner Staatsanwaltschaft prüft jetzt, ob sich Friedrich mit der Weitergabe der Informationen strafbar gemacht hat. (…) Spiegel Online zufolge prüft die Berliner Staatsanwaltschaft einen “Anfangsverdacht auf den Verrat von Dienstgeheimnissen”. Die Prüfungen sollen klären, ob Friedrich die SPD-Spitze im Oktober womöglich widerrechtlich über drohende Ermittlungen gegen ihren Parteikollegen Edathy informiert hat. Das Vorgehen Friedrichs zu untersuchen, hat auch FDP-Bundesvize Wolfgang Kubicki gefordert. Er erklärte, es stelle sich die Frage, auf welcher Rechtsgrundlage Friedrich den SPD-Vorsitzenden seinerzeit informiert habe. In der Leipziger Volkszeitung fordert Kubicki, die Staatsanwaltschaft in Niedersachsen müsse wegen “möglichen Verrats von Dienstgeheimnissen und wegen des Verdachts der Strafvereitelung im Amt” umgehend Ermittlungen gegen Friedrich aufnehmen.

via sz: Staatsanwaltschaft leitet Vorermittlungen gegen Friedrich ein

siehe auch: Friedrich informierte SPD-Spitze im Oktober über Fall Edathy. SPD-Chef Gabriel weiß vom damaligen Innenminister Friedrich schon seit Monaten, dass im Rahmen von Ermittlungen auch der Name des ehemaligen Abgeordneten Sebastian Edathy aufgetaucht ist. Für die Weitergabe der Information gerät der CSU-Politiker nun in die Kritik. Laut Informationen von SZ und NDR fanden Ermittler in Edathys Wohnräumen zerstörte Festplatten. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel war bereits seit Oktober 2013 über Ermittlungen gegen den ehemaligen NSU-Ausschussvorsitzenden Sebastian Edathy (SPD) informiert. Das teilte der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann in einer Presseerklärung mit. Gabriel sei im Oktober vom damaligen Innenminister Hans-Peter Friedrich darauf angesprochen worden, dass im Rahmen von Ermittlungen im Ausland der Name von Sebastian Edathy aufgetaucht sei, heißt es in der Mitteilung. Nach der damaligen Auskunft an den Parteivorsitzenden ging es demnach jedoch “ausdrücklich nicht um strafbare Inhalte”. Allerdings werde es möglicherweise zu strafrechtlichen Ermittlungen kommen, wurde Gabriel weiter informiert. Das Wort Kinderpornografie taucht in der Mitteilung nicht auf; Fall Edathy: Staatsanwaltschaft prüft Verdacht auf Geheimnisverrat Friedrich: Ex-Innenminister unter Druck Neue Entwicklung im Fall Edathy: Die Staatsanwaltschaft prüft einen “Anfangsverdacht auf den Verrat von Dienstgeheimnissen”. Ex-Innenminister Friedrich wehrt sich aber gegen Vorwürfe, er habe die SPD-Spitze womöglich widerrechtlich über drohende Ermittlungen gegen ihren Parteikollegen informiert; Der Fall Edathy hat das Potenzial zur Regierungskrise. Wer hat was wann gewusst? Wer seine Kompetenzen überschritten? Die Krise um den zurückgetretenen SPD-Abgeordneten weist viele Untiefen auf. Eine Hetzjagd auf Edathy ist jedenfalls unangebracht. Noch ist vieles unklar im Fall Sebastian Edathy. Und dennoch lässt sich schon jetzt sagen: Die Affäre hat das Potenzial zu einer veritablen Regierungskrise, inklusive Rücktritte, vielleicht sogar auf Ministerebene. Im Kern geht es um die mögliche Strafvereitelung im Amt und die Preisgabe von Dienstgeheimnissen aus politischen Gründen, und um die Frage, ob das Gefüge der Bundesinstitutionen diesem Interesse zuliebe missachtet werden durften.

Anonymous veröffentlichte interne Cobra-Daten

Polizei: “Wir haben die Daten ausgewertet, sie stammen aus einem privaten Gerät, wohl einem Laptop”. Die Netzaktivisten von Anonymous Salzburg haben am Freitag offenbar gehackte persönliche Daten der Polizei und des Einsatzkommandos Cobra veröffentlicht. Laut einem Sprecher der Landespolizeidirektion Salzburg stammen die Dateien aber nicht aus dem IT-System der Polizei. “Wir haben die Daten ausgewertet, sie stammen aus einem privaten Gerät, wohl einem Laptop”, sagte Polizeisprecher Anton Schentz. 30 Dokumente “Die Geschichte hat nichts mit einem Hacking des Polizeiservers zu tun. Die Daten kommen definitiv nicht aus unserem IT-Betrieb.” Anonymous hat heute gut 30 Dokumente veröffentlicht, die zum Teil auf das Jahr 2003 zurückgehen.

via derstandard: Anonymous veröffentlichte interne Cobra-Daten

siehe auch: Anonymous Salzburg veröffentlicht Cobra-Daten. Die Netzaktivisten-Gruppe Anonymous Salzburg stellt Namen, Zugangscodes und interne Dokumente der Polizei und des Einsatzkommandos Cobra online.

Anonymous trolls NSA, disables website via denial of service attack

Tango Down: Anonymous disables the National Security Agency’s website via a distributed denial of service attack. Multiple reports verify that the NSA website went offline Friday afternoon for several hours. Hacktivists associated with the international internet collective known as Anonymous have taken responsibility for the attack. The Wall Street Journal reports the Twitter account for @anoymousAsia claimed credit for the attack: “We sail strong. #tangodown #nsa,” the group tweeted. Fox News reports a tweet from the handle @AnonyOps read, “Aww don’t panic about nsa.gov being down. They have a backup copy of the internet.”

via examiner: Anonymous trolls NSA, disables website via denial of service attack