Category Archives: Internet

Klassische NPD-Karriere

Der wegen einer auf seinem Unterarm tätowierten SS-Parole verurteile NPD-Mann Christian Remberg ist nun Vorsitzender des NPD-Kreisverbandes Mönchengladbach. Dies teilte die Partei in einer Stellungnahme mit. Demnach fand  am Donnerstagabend in einer Gaststätte in Mönchengladbach-Rheydt die Jahreshauptversammlung des NPD-Kreisverbandes unter Mitwirkung des nordrhein-westfälischen Landeschefs Claus Cremer statt. Besagtem Kreisverband gehören auch Parteigliederungen aus angrenzenden Kreisgebieten an, etwa die Vertreter aus dem Kreis Heinsberg. Bei den Neuwahlen des Vorstands wurde laut NPD Remberg ohne Gegenstimme zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Wegen einer auf seinem Unterarm tätowierten, unterdessen aber mit anderen Motiven überdeckten SS-Losung war der NPD-Ratsmann aus Erkelenz unlängst zu einer Geldstrafe von 5500 Euro verurteilt worden. Das Landgericht Mönchengladbach stellte dabei Ende Februar auch fest, dass der Mann einen Hang zur Gewalt und deren Verherrlichung habe. Zum einen zeige dies die SS-Losung, zum anderen Vorstrafen wegen Körperverletzungsdelikten.

via bnr: Klassische NPD-Karriere

Nazi-affiliated hate website appeals for personal information about people marching for ‘Newcastle Unites’

A NAZI-AFFILIATED hate website has appealed for the personal information of members of the public, after publishing photos of people who took part in Saturday’s ‘Newcastle Unites’ march. Redwatch carries the slogan “Remember places, traitors’ faces, they’ll all pay for their crimes” – a quote from Ian Stuart Donaldson, the frontman of white power rock band Skrewdriver before his death in 1993. Now the faces of dozens of people from Saturday’s counter demonstration against the anti-islamist group Pegida UK have been posted online under the ‘North East Reds’ section of the site. Anyone can access the website as long as they agree to do so in the knowledge that it contains ‘potentially controversial’ material intended for reference purposes and not unlawful activity. (…) The website, which displays affiliations with neo-Nazi organisations Combat 18 and Aryan Unity on its homepage, claims that it is simply reacting to left wing organisations who have published the personal details of white nationalists online, and that it does not encourage violence against political opponents.

via the northern echo: Nazi-affiliated hate website appeals for personal information about people marching for ‘Newcastle Unites’

Extrem rechtes „Lesertreffen“ im „Bio Seehotel“ in Zeulenroda

Dass Thüringen für die extreme Rechte ein beliebtes Bundesland für Treffen und Tagungen ist, liegt nicht zuletzt an den vielen Immobilien, über die sie problemlos verfügen kann. Dazu gehört neuerdings auch das „Bio-Seehotel“ im ostthüringischen Zeulenroda, das am ersten Märzwochenende das „Lesertreffen der extrem rechten Zeitschrift „Zuerst“ beheimatet. Untertreibungen sind nicht die Sache des extrem rechten Verlegers Dietmar Munier und des „Zuerst!“-Chefredakteurs Manuel Ochsenreiter. Das bislang konspirativ angekündigte Lesertreffen soll in einem „erstklassigen“ Tagungshotel stattfinden, geboten werde ein „Programm der Superlative“. Tatsächlich bietet das „Bio-Seehotel“ mit seinen knapp 160 Zimmern eine eigene Etage mit insgesamt neun Tagungsräumen. Geschäftsführer ist der ehemalige CDU-Stadtrat Hans Bruno Bauerfeind, Honorarprofessor der FH Münster, Unternehmer und seit 2009 Ehrenbürger von Zeulenroda-Triebes. In seinem Haus am Zeulenrodaer Meer also werden am Wochenende Redner aus dem extrem rechten Spektrum eine unerträgliche Mischung aus Revanchismus, Geschichtsrevisionismus und Rechtspopulismus verbreiten. Laut Ankündigung gehören dazu Menno Aden, Jan von Flocken, Oberst a.D. Klaus Ulrich Hammel, Akif Pirincci und Walter Post aus der BRD. Als Gäste aus dem Ausland werden Alexander Dugin (Russland), James Bacque (Kanada) und Barbara Rosenkranz (Österreich) angekündigt.

via thüringen rehctsaußen: Extrem rechtes „Lesertreffen“ im „Bio Seehotel“ in Zeulenroda

Worms: Verhandlung gegen NPD-Stadtrat Michael Weick wegen gesundheitlicher Probleme unterbrochen

Der Prozess gegen NPD-Ratsmitglied Michael Weick ist am Freitagmorgen nach wenigen Minuten erneut unterbrochen worden, weil der Angeklagte über gesundheitliche Probleme klagte. Richter Jörn Müller konnte die Verhandlung schon nicht pünktlich eröffnen, weil der Angeklagte Weick zwar im Gerichtsgebäude war, aber den Verhandlungssaal nicht betrat. Seine Rechtsanwältin Nicole Schneiders, die unter anderem auch Ralf Wohlleben im NSU-Prozess vertritt, war im Saal anwesend. Schließlich eröffnete Richter Müller die Sitzung, erklärte aber gleich, dass der Angeklagte über Übelkeit klage, weshalb die Sitzung unterbrochen werde. Weick wurde von Beamten in den Arrestraum des Amtsgerichtes gebracht, wo er von einem Arzt untersucht wurde. Weick, der seit dieser Legislaturperiode für die NPD im Wormser Stadtrat sitzt, muss sich wegen des Vorwurfes der Volksverhetzung verantworten. Er soll im sozialen Netzwerk Facebook unter ein Foto von Menschen jüdischen Glaubens geschrieben haben: „Pfui Deibel. Holt den Kammerjäger.“ Nachdem der Arzt die Verhandlungsfähigkeit des Angeklagten festgestellt hatte, wurde der Prozess fortgesetzt. (…) Nach etwa einer halben Stunde wurde der Prozess erneut unterbrochen, weil Weick über Schwindel klagte

via wormser zeitung: Worms: Verhandlung gegen NPD-Stadtrat Michael Weick wegen gesundheitlicher Probleme unterbrochen

da war doch noch…..


Dossier / Beiträge zu Rechts-Anwältin (RA) Nicole Schneiders: http://goo.gl/cbPp0

Hetzkommentar im Internet – PCs und Handys beschlagnahmt

Unsere Kollegen des Polizeilichen Staatsschutzes haben heute Morgen gegen 6 Uhr gemeinsam unseren Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamtes Berlin die Wohnung eines 28-Jährigen im Falkenhagener Feld (Spandau) durchsucht. Der polizeilich bekannte Mann steht im Verdacht, in einem Internet-Kommentar öffentlich zu Brandanschlägen an Asylbewerberheimen aufgerufen zu haben. Unsere Ermittler beschlagnahmten bei der Durchsuchung fünf Computer und zwei Handys als Beweismittel. Unser Polizeilicher Staatsschutz ermittelt regelmäßig gegen Personen, die mit volksverhetzenden, beleidigenden oder bedrohenden Kommentaren im Internet agitieren. Verfassern derartiger Hetztiraden drohen empfindliche Strafen. In solchen Fällen werden durch unseren Staatsschutz regelmäßig Computer und Smartphones beschlagnahmt und seitens der Justiz Strafbefehle wegen Volksverhetzung und Öffentlicher Aufforderung zu Straftaten in sozialen Netzwerken erlassen. Die Geldstrafen bewegen sich dabei grundsätzlich im vierstelligen Bereich.

via polizei berlin: Hetzkommentar im Internet – PCs und Handys beschlagnahmt

anm dokmz: Presseerklärungen der Polizei nehmen wir oft zur Kenntnis, veröffentlichen sie aber idR nicht. An dieser Stelle machen wir gerne eine Ausnahme…

Google verwirren, Conchita Wurst imitieren: Wie man Überwachung bekämpft

Der Sicherheitsforscher Bruce Schneier gibt in einem neuen Buch Tipps, wie man NSA und Co ärgern kann. Die Lehren aus den vergangenen zwei Jahren: Staatliche Überwachung ist allgegenwärtig, und sie ist noch massiver, als Aktivisten vor den Snowden-Enthüllungen befürchtet haben. Aber auch Überwachungsmaßnahmen durch private Konzerne nehmen zu, wobei diese Daten oftmals wieder zu den Behörden gelangen – ob mit oder ohne Einwilligung der einhebenden Betriebe. Allerdings gibt es nach wie vor eine Reihe an Methoden und Tricks, mit denen man den Überwachern zumindest ein Schnippchen schlagen kann. Balance-Akt Der renommierte IT-Guru Bruce Schneier hat dies nun in einem neuen Buch namens “Data and Goliath” thematisiert. Schneier schreibt darin, dass Technik und Politik ihre jeweiligen Intentionen immer gegenseitig abschwächen können, aber keine Seite endgültig gewinnen kann. Sprich: Will die Politik starke Überwachung, gibt es dennoch freie Software, um dieser zu entgehen. Umgekehrt kann die Politik Verschlüsselung oder das Postgeheimnis immerzu abschwächen. Schneier unterscheidet dabei vier Kategorien, wie Bürger mit Überwachung umgehen können.

via derstandard: Google verwirren, Conchita Wurst imitieren: Wie man Überwachung bekämpft

Die „Pegida Dreiländereck” floppt

Bisher präsentierte sich die Pegida Schwarzwald-Baar- Heuberg als anonymes Gebilde. Jetzt hat sie ein Gesicht: Sabrina Grellmann, 28 Jahre alt, klein zierlich, blond, durchaus hübsch und stimmgewaltig, politisch bisher nicht aktiv. Das hat sich grundlegend geändert: Sie hat sich geoutet, und an diesem Montagabend fand beim Villinger Münster die dritte Demonstration unter ihrer Führung statt. Die „SBH-Gida“, wie sie sich nennt, will sich größer machen, als sie bisher erschien, deshalb sollte „die erste grenzüberschreitende Kundgebung stattfinden. „Pegida Dreiländereck“ nennt sie sich, angeküngigt waren Teilnehmer aus dem Bodenseegebiet, von Vorarlberg und aus der Schweiz. Es hilft nichts: Die Zahl der Teilnehmer ging kaum über 80 hinaus. (…) Kenner der Szene wollen bei den letzten Aufmärschen der SBH-Gida „viele bekannte Gesichter aus dem rechten Milieu“ erkannt haben. Dazu zählt zum Beispiel die Gruppierung „Freie Kräfte“, die unter anderem vor einem Jahr eine historische Stadtführung zur jüdischen Geschichte Villingens gestört hat. Jürgen Schützinger, jahrelang NPD-Landesvorsitzender und seit drei Jahrzehnten Stadt- und Kreisrat, trat bisher zwar nicht bei den Pegida-Demonstrationen auf, aber er lässt keinen Zweifel, dass es „eine ideelle Verbindung“ gibt. Die AfD im Schwarzwald-Baar-Kreis distanziert sich zwar offiziell von Pegida, aber sie steckt selber in großen Problemen. Erst jüngst ist Stadtrat Dirk Caroli mit der Begründung ausgetreten: „Rechtsradikale unterwandern die Partei.“ Die besetzen, so Caroli, inzwischen rund die Hälfte aller Führungspositionen in den baden-württembergischen Kreisverbänden.

via nrwz: Die „Pegida Dreiländereck” floppt

anm dokmz: Oh – Mausezähnchen Schneehase ist politisch nicht aktiv? Immerhin hat sie ganz klare Präferenzen…. https://archive.today/GOBGx

English Nazis Are Planning a ‘White Man March’ in Newcastle

Newcastle has just breathed a sigh of relief following the passing of the weekend’s Pegida demonstration, when a few hundred bigots took to the streets to shout about Islamification. But the city will have to gear up for another, more extreme far-right street demo later this month. Neo-Nazis from across Europe are set to descend upon Newcastle for a protest against what organizers describe as the “systematic destruction of the white race.” (…) The “White Man March,” taking place on March 21, could be more significant than both. The Pegida UK protest was trying to latch onto the success of the German Pegida movement, which has seen tens of thousands of people take to the streets against Islam. But it doesn’t really have much chance of that success. It’s basically a re-heated version of the ideas and tactics of the English Defence League with a different name. The Stamford Hill event, meanwhile, is organized by a lone neo-Nazi crank. The White Man March, on the other hand, sees several members of the far right intent on bringing neo-Nazis together in a more open and better organized way than ever before. Promotional material for the march The White Man March is part of a neo-Nazi attempt to copy the way protests spread like memes in the wake of the Arab Spring and Occupy. It was started by American racist Kyle Hunt who spoke to VICE about it last year. The idea is that the kind of people who are terrified at the idea of having mixed race grandchildren should take to the streets to warn other white people about what they think are attempts to systematically exterminate the white race.

via vice: English Nazis Are Planning a ‘White Man March’ in Newcastle

Shitstorm nach AfD-Bericht

Nach einem kritischen Beitrag über den AfD-Politiker Ludwig Flocke wird eine Redakteurin der “Bergedorfer Zeitung” im Internet massiv angegangen. “Lügenmaul”, “Ratte”, “Niggerhure”: In den vergangenen Tagen erhielt Bettina Biester einen Shitstorm – vor allem per Mail. Der naheliegende Anlass: Die Redakteurin der Bergedorfer Zeitung (BZ) hatte einen kritischen Beitrag zu der Rede des AfD-Politiker Ludwig Flocke bei einem MVgida-Spaziergang veröffentlicht. “Ich hatte Reaktionen erwartet, doch diese waren schockierend,” sagt Biester der taz. Am 5. Februar hatte die Redakteurin berichtet, dass Flocke, der nach der Bürgerschaftswahl für die AfD in der Hamburger Bürgerschaft sitzt, an einem “Abendspaziergang” des Pegida-Ablegers in Schwerin teilnahm. Bei der Aktion am 26. Januar in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern sagte der Bergedorfer Arzt zu den Gegendemonstranten vor rund 500 vermeintlichen “Rettern des christlichen Abendlandes vor dem Islam”: “In Diktaturen werden Kritiker der Regierung von der Polizei niedergeknüppelt. Bei uns brauchen die Eliten euch als Fußvolk, um die Menschen zusammenzuschlagen und einzuschüchtern. Ihr seid die neue SA.”

via taz: Shitstorm nach AfD-Bericht

MVgida-Versuch in Rostock floppt

Viele haben etwas anderes von diesem 8. Mvgida-Marsch erwartet – auf beiden Seiten. In Rostock sollte es die bisher größte Demo der seit Anfang Januar auch in M-V laufenden Pegida-Ableger werden. „Wir knacken die 1000“ frohlockten auf Facebook Anhänger. Gekommen waren dann nur etwa 200, die auf einer Ausweichroute durch kaum bevölkerte Stadtgebiete laufen mussten. Insgesamt haben etwa 900 Menschen gegen Mvgida protestiert. Vorwürfe gibt es erneut gegen die Polizei. Besonders die ohnehin für ihre Gewalt berüchtigte Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) schlug wieder über die Stränge und verletzte Menschen. Nach eigenen Angaben nahm die Polizei zwei Personen fest. Gegen 15 Uhr hatten sich etwa 600 Menschen in einem Demonstrationszug vom Kröpeliner Tor in Richtung Hauptbahnhof aufgemacht, wo sich Mvgida zur selben Zeit sammelte. Eine Zwischenkundgebung auf dem strategisch günstig gelegenen Goetheplatz wurde zur Dauerkundgebung. Hier hätten die RassistInnen entlang gemusst, wenn sie ihre ursprüngliche Route durch die Innenstadt gelaufen wären. Doch gegen 16:40 war klar: Mvgida wird durch die Rostocker Südstadt geleitet. Unter Protest und mit „AHU-AHU“-Rufen zogen die 200 RassistInnen, darunter auch wieder NPDler wie Nils Matischent und Andreas Theißen, über den Südring und Nobelstraße in die Tychsenstraße. Die Polizei begleitete den Aufzug deutlich dichter als aus Stralsund und Schwerin gewohnt und hielt immer wieder Gegendemonstrant_innen davon ab, auf die Route zu gelangen. (…) Die Mvgida-Organisator_innen um Anmelder Enrico Naumann aus Stralsund dürften vor allem wegen der vergleichsweise geringen Beteiligung und der unattraktiven Route kaum zufrieden sein. Der Gegenprotest, zu dem vor allem das Bündnis „Rostock Nazifrei“ aufgerufen hatte, hat mit insgesamt etwa 900 Menschen eine solide Leistung gezeigt.

via kombinat fortsdchritt: MVgida-Versuch in Rostock floppt

best practice on facebook – kick-off for brown humoursite

sometimes facebok makes our day – like here: nothing more to do than report a few pictures and a site as hate speech. Brown dumbheads down…  :-D

braunerhumorex

The truth about Britain First – the one-man band with a knack for Facebook

Beneath the publicity stunts and the hoodwinking of innocent Facebookers, is a far-right minnow desperately hitching its wagon to Ukip. Last year, my organisation Hope Not Hate, produced a report into the activities of the new far-right kids on the block: Britain First. Britain First began hitting the headlines after a series of well-publicised stunts, invading (in its own words) mosques or driving military armoured cars up and down Brick Lane to no apparent purpose. Its thugs then swayed outside the East London Mosque in Whitechapel, swigging cans of lager under the auspicious mantle of countering Anjem Choudary’s “Muslim patrols”, with their own “Christian patrols”. (…) Its colourful memes had a habit of popping up all over the place – against dog fighting, against child molestation, loving British soldiers, enthralling people to click “like” if they were wearing a poppy this year, and so on. The main problem was, few people actually knew what this group was or who was behind it. Its rapid growth on social media gave the impression that there was some kind of massive street movement afoot in the United Kingdom and that every man and his dog had blindly climbed aboard. Or, as happened late last year, people had simply clicked “like” on a picture of recently departed Bisto mum Lynda Bellingham. Our report, however, showed that Britain First is not just some group of simple-minded patriots with too much time on their hands. Instead it was founded by a Belfast-based businessman with a rather canny knack for building up protest groups and movements on the basis that it was your Christian duty to follow his work. That man is Jim Dowson, a firebrand Protestant preacher and anti-abortionist who is a former member of the British National Party. Dowson formed Britain First in 2011, as the English Defence League (EDL) and BNP went into a nosedive. He began billing it as some kind of sober and moral alternative to both groups

via guardian: The truth about Britain First – the one-man band with a knack for Facebook

Pegida UK: Nazis, Islamophobes and Anti-Semites

Anyone who’s been keeping an eye on the growth of the far-right in Europe over the last year can’t help but have noticed “Pegida” (Patriotic Europeans Against the Islamification of Europe), a German group who have been marching every week for several months, drawing many thousand supporters in their home city of Dresden.

via brightonantifascists: Pegida UK: Nazis, Islamophobes and Anti-Semites

Rechtsextreme Ex-Anwältin muss in Haft

Die frühere Anwältin Sylvia Stolz ist zu einem Jahr und acht Monaten Haft verurteilt worden. Sie hatte in einer Rede den Holocaust geleugnet. In der Begründung sagte der Vorsitzende Richter, die Rede sei nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Verurteilt wurde sie wegen Volksverhetzung und des Missbrauchs von Titeln. Die Ebersberger Rechtsextremistin und ehemalige Rechtsanwältin Sylvia Stolz ist wegen Volksverhetzung sowie wegen des Missbrauchs von Titeln vor dem Landgericht München II zu einem Jahr und acht Monaten Haft verurteilt worden. Die Strafe wurde nicht zur Bewährung ausgesetzt. Stolz hatte im November 2012 in der Schweiz in einer Rede auf einem Kongress der sogenannten Antizensurkoaliton vor rund 2000 Zuhörern den Genozid an den europäischen durch die Nationalsozialisten geleugnet. Von dem Vortrag existiert ein fast 100-minütiges Video, das dem Gericht vorlag. Darin behauptete die 51-Jährige unter anderem, dass weder Pläne noch Befehle existieren, aus denen die Absicht des NS-Regimes hervorgeht, “die Judenheit ganz oder teilweise zu zerstören.” Ein Rechtsanwalt erstattete wegen dieser und anderer Passagen Strafanzeige gegen Stolz. Die schweizer Justizbehörden ersuchten das Landgericht München II mit der Übernahme des Verfahrens. Die entscheidende Frage, so der Vorsitzende der 1. Strafkammer, Richter Martin Rieder bei der Urteilsbegründung, sei, ob die Rede der Angeklagten noch die Meinungsfreiheit gedeckt sei. Oder ob es sich um eine Leugnung des Holocausts handle. Dass der Völkermord an den Juden angeblich kein historisches Ereignis sei, werde in dem Vortrag “zwar nicht so offen angesprochen”, sagte Richter Rieder. Doch bei genauer Betrachtung, bestehe kein Zweifel daran, dass der “Sinn und Zweck” der Rede darin bestand, “das zu tun, was verboten ist, nämlich den Holocaust zu leugnen.”

via sz: Rechtsextreme Ex-Anwältin muss in Haft

siehe auch haaretz: German ex-lawyer jailed for Holocaust denial – again. Sylvia Stolz had already served time for the same charge, when she defended another Holocaust denier by denying Holocaust herself, signing off legal documents with ‘Heil Hitler.’ A former German attorney with well-known links to the far right has been convicted of Holocaust denial and sentenced to 20 months in prison. Munich state court spokeswoman Andrea Titz said 51-year-old Sylvia Stolz was convicted of inciting racial hatred for denying the Holocaust in a 2012 speech. She argued during her trial that she was exercising her right to free speech. Stolz already served time for Holocaust denial after a 2008 conviction related to her defense of notorious Holocaust denier Ernst Zundel, who was convicted himself of the crime in Mannheim in 2007; Holocaustleugnerin Sylvia Stolz zu 20 Monaten Gefängnis verurteilt. Sylvia Stolz darf ihrem umfassenden Vorstrafenregister einen weiteren Eintrag hinzufügen: Gestern verurteilte das Landgericht München II die bekannte Revisionisten zu 20 Monaten Haft – ohne Bewährung. Die Kammer war überzeugt, dass die frühere Rechtsanwältin im November 2012 bei einem Vortrag in der Schweiz erneut den Holocaust geleugnet hatte. Ein rund 100 minütiges Video ihrer Rede mit dem Titel „Sprechverbot – Beweisverbot – Verteidigungsverbot. Die Wirklichkeit der Meinungsfreiheit“ auf der „8. Internationalen Konferenz der Anti-Zensur-Koalition“ (AZK) im November 2012 wurde Sylvia Stolz zum Verhängnis. Der Mitschnitt, der bei YouTube zu finden ist, lag auch der 1. Kammer des Landgerichts München II vor. Die seinerzeit vor rund 2.000 Zuhörern, unter denen sich zahlreiche Kinder befanden, gemachten Ausführungen veranlassten einen Rechtsanwalt dazu, Strafanzeige zu erstatten. Der sich an die Ermittlungen, die von den Schweizer an die deutschen Behörden übergeben worden waren, anschließende Prozess ging gestern zu Ende.

siehe auch: Ex-Anwältin wegen Volksverhetzung angeklagt. Von der Anwältin zur Angeklagten: Sylvia Stolz muss sich vor dem Landgericht München wegen Volksverhetzung verantworten. Die Rechtsextremistin Sylvia Stolz muss sich vor dem Landgericht München wegen Volksverhetzung verantworten. Bei einem Treffen mit Gleichgesinnten in der Schweiz 2012 soll die Ex-Anwältin den Holocaust geleugnet haben. Im September 2011 hatte das Anwaltsgericht ihr bereits die Ausübung des Rechtsanwaltsberufs untersagt. Ehe sie auf der Anklagebank des Landgerichts München II Platz nimmt, steht sie lange und aufrecht im beigefarbenen Wollkleid da: Sylvia Stolz, die Rechtsextremistin aus Ebersberg. Bereitwillig lässt sie sich von Pressefotografen ablichten. Nur ihrem Anwalt Wolfram Nahrath wird das Blitzlichtgewitter irgendwann zu bunt.

Zeugen erkennen Hogesa-Demonstrantin mit Auschwitz-Shirt

Unter den Teilnehmern der Hogesa-Demo im vergangenen Herbst in Köln war eine Frau, die ein T-Shirt mit dem Aufdruck „University Auschwitz, Est. 1941“ trug. Die Polizei fahndete mit einem Foto nach ihr. Nun haben Zeugen sie erkannt. Die Frau stehe im Verdacht sich der Volksverhetzung strafbar gemacht zu haben, teilte die Polizei Köln am Dienstag mit. Das Fahndungsfoto der Beamten zeigte sie bei einer Demonstration der Gruppierung „Hooligans gegen Salafisten“ (kurz: Hogesa), die am 26. Oktober vergangenen Jahres durch die Kölner Innenstadt zog. (..) Schon einen Tag nach Veröffentlichung des Fahndungsaufrufs, sei dieser erfolgreich gewesen, hieß es am Mittwoch bei der Kölner Polizei. Anhand von Zeugenhinweisen habe die Frau identifiziert werden können, sagte ein Sprecher unserer Redaktion. Die Ermittlungen würden fortgesetzt. Noch sei die Tatverdächtige nicht vernommen worden.

via noz: Zeugen erkennen Hogesa-Demonstrantin mit Auschwitz-Shirt

siehe auch: Erfolgreiche Fahndung: Polizei kennt jetzt das ‘University of Auschwitz’-Pärchen von HoGeSa in Köln. Die HoGeSa-Teilnehmer fanden ‘University of Auschwitz – Established 1941′ auf dem T-Shirt witzig. Jetzt hat die Polizei das Pärchen gefunden, nach einer öffentlichen Fahndung mit einem Foto. Ihnen wird Volksverhetzung vorgeworfen. “Wir haben die Personen identifiziert”, sagte Polizeisprecher André Faßbender zu RTLaktuell.de. “Es gab rund 30 Hinweise aus der Bevölkerung, mehrere davon führten zur Ermittlung des Paares.” Was war passiert? Die junge Frau trug auf der Demonstration ‘Hooligans gegen Salafisten’ im Oktober letzten Jahres in Köln ein T-Shirt mit der Aufschrift ‘University of Auschwitz – Established 1941′ – eine Anspielung auf das Konzentrationslager der Nationalsozialisten im 2. Weltkrieg. In kleinen Buchstaben steht noch ‘Genetics, Ethnogency, Final Solution’ unter dem Logo, ebenfalls Worte aus dem Nazi-Sprachgebrauch; German protester who wore ‘University of Auschwitz, 1941′ T-shirt faces prison. The unnamed woman wore the T-shirt during an anti-Islam rally in October in Cologne. A woman in Germany could face up to five years in prison for inciting hatred after she was filmed at an anti-Islam rally wearing a T-shirt that compared the Auschwitz concentration camp to a university. The woman, who has not been named under German privacy laws, was filmed at a demonstration last October wearing a T-shirt emblazoned with the words “University Auschwitz, est. 1941”. Under a silhouette of one of the infamous Nazi extermination camp’s most distinctive buildings, the T-shirt listed possible courses of study as “genetics, racial science, Final Solution”. More than 1.1 million Jews were systematically murdered at Auschwitz, along with tens of thousands of gypsies, Poles and Soviet prisoners-of-war.

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