Homophobie: Brutaler Überfall auf 2 lesbische Frauen in Wien

Am Samtag hat sich im Bezirk Hernals in Wien ein gewalttätiger homophober Überfall gegen ein Frauen-Paar ereignet, wie Mariella Müller, Referentin der Grünen im Parlament für LGBT-Fragen berichtet. Der Verein „FAmOS – Familien Andersrum Österreich“ hat unter Berufung auf Mariella Müller von den Grünen auf Facebook berichtet, dass zwei Frauen Opfer eines brutalen Überfalls, der offensichtlich Homophobie als Grund hatte, wurden. Brutaler Überfall auf zwei lesbische Frauen Freitag um kurz nach 22:00 Uhr wurden zwei Frauen im 17. Wiener Gemeindebezirk Opfer einer homophoben gewalttätigen Attacke. Die beiden Frauen haben sich auf der Straße geküsst und wurden daraufhin von einem Mann aus einer Vierer-Gruppe attackiert. Das berichtet die Grüne-Referentin im Parlament für LGBTIQ-Fragen, Mariella Müller. Die beiden Frauen waren am Weg zu ihrem Auto, als zunächst von der gegenüberliegenden Straßenseite eine volle Bierdose auf sie geworfen wurde, wo eine Gruppe von 4 Männern unterwegs war. Gleich darauf waren 2 Männer vor den beiden Frauen und einer der Männer schlug zunächst eine Frau ins Gesicht und darauf die zweite so heftig, dass diese gegen ein parkendes Auto geworfen wurde.

via thinkoutsideyourbox: Homophobie: Brutaler Überfall auf 2 lesbische Frauen in Wien

#Salzhemmendorf – Verdächtiger war #Feuerwehrmann

Nach dem #Brandanschlag auf eine #Asylbewerber-Unterkunft in Salzhemmendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont) sind neue erschreckende Details ans Tageslicht gekommen. Wie Bürgermeister Claus Pommerening (parteilos) und die #Feuerwehr in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilten, war einer der mutmaßlichen Täter Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Der 24-Jährige war demnach sogar an den Löscharbeiten nach dem Anschlag beteiligt. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe wurde er umgehend vom Feuerwehrdienst beurlaubt. Der Verdächtige soll der Erklärung zufolge bereits vor rund fünf Jahren strafrechtlich auffällig gewesen sein.(…) Diese Aussage verwundert etwas, denn laut Polizei sollen der 24-Jährige und auch ein weiter 30-jähriger Tatverdächtiger in der Vergangenheit bereits durch politisch motivierte Taten aufgefallen sein. Dazu gehörte zum Beispiel das Präsentieren des sogenannten Hitler-Grußes. Beide Männer sollen Kontakt zur rechten Szene haben. Der 24-Jährige bekundet auf seiner Facebook-Seite zudem Sympathien für rechte Musikgruppen wie Kraftschlag. Über die dritte Tatverdächtige, eine 23-jährige Frau, liegen bei der Hamelner Polizei keine Informationen vor. Möglicherweise handelt es sich um die Freundin des jüngeren Mannes. Nach Informationen der “Hannoverschen Allgemeinen Zeitung” (Montagausgabe) soll auch der Jugendwart der Ortsfeuerwehr eine Vorliebe für rechtsextreme Rockmusik haben und zudem auf Facebook mit Neonazi Andre K. befreundet sein. Dieser hatte am Freitag kurz nach dem Anschlag versucht, in Salzhemmendorf eine spontane Kundgebung gegen Fremdenfeindlichkeit mit rund 2.000 Menschen zu stören.

via ndr: Salzhemmendorf: Verdächtiger war Feuerwehrmann

Weitere Neonazi-Proteste in Bad Lobenstein mit Unterstützung von Holocaustleugnern

Eine Unterkunft für Flüchtlinge ist Anlass für Neonazi-Proteste im Saale-Orla-Kreis. Anmelderin Jasmin Rasche leugnet Verbindungen nach Rechtsaußen, liefert selbst jedoch zahlreiche Beweise dafür. Seit am 14. August 2015 die Polizeistation Bad Lobenstein geräumt wurde, um dort Flüchtlinge vorübergehend unterzubringen, instrumentalisieren auch Neonazis den Vorgang. Nach der Spontandemo am 14. August von der Rechtsaußen-Aktivistin Jasmin Rasche fand am 20. August ein weiterer Aufmarsch der “Bad Lobensteiner Bürgerliste” (BLB) von Stefan Köcher statt.  Mehrere Hundert Personen nahmen daran teil. Zwischenzeitlich war bereits bekannt, dass die Polizei weiterhin vor Ort präsent sein wird und ein neues Gebäude zur Diskussion steht. Die Stadtratsfraktion BLB warb im Vorfeld mit der Forderung “sofortige Wiedereröffnung der Bad Lobensteiner Polizeistation”, ohne zu erklären, was am selben Standort mit den bereits eingezogenen Flüchtlingen passieren sollte. Später wurde beteuert, gegen alle Behördenschließungen in der Region zu demonstrieren, um Asylpolitik solle es jedoch nicht gehen. Vereinzelte Vertreter der extremen Rechten zog es dennoch zur Veranstaltung, die von Linke bis CDU-Anhängern gleichermaßen besucht wurde und eher bürgerlich geprägt war. Am 22. August folgte ein weiterer Aufmarsch, diesmal wieder mit Anmelderin Jasmin Rasche. Immerhin: Die Bürgerliste riet auf Facebook von einer Teilnahme an ihrer Versammlung ab. Unter dem Motto “Gegen die Überfremdung unserer Heimat! Für den Erhalt unserer Kultur” wurde bereits im Internet für den Aufmarsch geworben. Im Internet kündigten sich 100 Personen an, nur 50 erschienen tatsächlich, die meisten davon bekannte Personen der extremen Rechten. Zuvor hatte sich Anmelderin Jasmin Rasche an Thüringen Rechtsaußen gewandt und beteuert: “ich bin kein Neonazi und auch nicht rechts radikal….ich bin ganz sicher auch kein npd Anhänger!”. Grund war unser Beitrag über sie und Verbindungen zur Neonazi-Szene. Wir teilten ihr nochmals ausführlich unsere Bewertung mit und baten sie, zu erklären, wie es denn dazu komme, dass sie gemeinsam mit Neonazis auf Aufmärsche fährt, die von Neonazis angemeldet wurden und warum sie Facebookseiten wie “Die Rechte Landesverband Thüringen”, “Europäische Aktion Thüringen”; “Refugees not Welcome Gößnitz”, “Thügida”, die Neonazi-Band “A3stus”, usw. liked. Als Begründung führte sie an, dass jene Menschen, die zum Teil wegen rechten Gewaltstraftaten mehrfach verurteilt wurden, “keinen schlechten Charakter” hätten. Die Erklärung für die Häufung an “Gefällt mir”-Angaben auf rassistischen und antisemitischen Facebookseiten von Rasche: “Dann passiert es (da ich ein kleines Handy und lange Nägel habe) das man mal aus Versehen auf ‘gefällt mir’ kommt ohne es zu merken!”. Statt billigen Ausreden konnte sie keine Argumente liefern, welche die im Raum stehenden Vorwürfe hätten entkräften können. Rasche forderte uns auf den Text zu löschen. Wir teilten ihr mit, dem nicht nachzukommen, so lange sie nicht Argumente liefert und zu den Fakten Stellung nimmt und kündigten an, weiter über ihre Aktivitäten in der extremen Rechten zu berichten. Als eine Möglichkeit, zu beweisen, dass sie ernsthaft die neonazistische Szene nicht weiter strukturell durch Versammlungsanmeldungen unterstützt, gaben wir ihr die Empfehlung mit, den von ihr am 22. August angemeldeten Aufmarsch wieder abzumelden. Rasche ließ die Chance verstreichen, auf Distanz zur Neonazi-Szene zu gehen und ließ stattdessen über die Facebook-Seite des Thüringer NPD Landesverbandes einen Ausschnitt aus dem über Facebook-Privatnachrichten geführten Gespräch veröffentlichen, verbunden mit der Äußerung “Linker Gesinnungsterror wird freie Meinungsäußerung nicht unterdrücken!”.  Jasmin Rasche hat damit de facto selber auch den Nachweis über eine Verbindung zur extrem rechten NPD erbracht.

via thüringen rechtsaußen: Weitere Neonazi-Proteste in Bad Lobenstein mit Unterstützung von Holocaustleugnern

Rassismus bei der Polizei – Postings aus der Dienststelle

Nun stehen noch mehr Bundespolizisten aus Hannover im Verdacht, Menschen misshandelt zu haben. Gegen vier von ihnen wird ermittelt. Die Staatsanwaltschaft in Hannover hat ihre Ermittlungen gegen Bundespolizisten der örtlichen Direktion ausgeweitet. Nachdem bereits gegen den Polizeiobermeister Torsten S. wegen Körperverletzung, unerlaubtem Waffenbesitz und dem Besitz von Kinderpornos ermittelt wird, hat die Staatsanwaltschaft jetzt vier weitere Bundespolizisten der Dienststelle am Hauptbahnhof im Visier. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft bestätigte, dass auch gegen sie „im Wesentlichen wegen Körperverletzung im Amt“ ermittelt wird. Zu den konkreten Vorwürfen wolle man sich wegen des laufenden Verfahrens aber nicht äußern. Fakt ist, dass jetzt gegen fünf Beamte der Dienststelle wegen Körperverletzung ermittelt wird. Das Torsten S. bei seinen Taten Unterstützer hatte, wurde schon länger vermutet. (…) Derzeit werden die Einträge einer Facebook-Gruppe der Dienststelle Hannover von der Staatsanwaltschaft überprüft. Der NDR hatte bereits Auszüge veröffentlicht. Einige Polizisten hetzten darin gegen kriminelle Ausländer, Muslime und Sinti und Roma. Ein Beamter schrieb: „Armes Deutschland! Ich hoffe, dass man sich irgendwann mal besinnt und die Gesellschaft diesem kriminellen Migrationsmob zeigt, wo es langgeht.“ Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte, man habe aber bisher „keine systematische Fremdenfeindlichkeit unter den Beamten feststellen können“.

via taz: Rassismus bei der Polizei – Postings aus der Dienststelle

Tila Tequila ‘kicked off Big Brother after praising Hitler on Facebook and posting a picture wearing Nazi gear in front of Auschwitz’

Celebrity Big Brother contestant Tila Tequila claimed to be ‘Hitler reborn’. She has previously posed in front of Auschwitz wearing Nazi regalia. Big Brother decided to remove her after ‘Hitler was discussed in house’ It has been reported that she will not receive £113,000 payout from showf Big Brother after it emerged that she posed in front of Auschwitz in Nazi gear and claimed to be ‘Hitler reborn’. Hundreds of viewers and campaigners complained about the controversial American star who has previously praised the German dictator and referred to herself as ‘Hitila’. Producers called the MTV star to the Diary Room and asked her to leave after Hitler was discussed in the house, according to TMZ. It has also been reported that the 33-year-old, who is best-known for her bisexual-themed dating show, will not receive her £113,000 payout from the show. Tila sparked outrage in December 2013 when she photoshopped a picture of herself standing in front of Auschwitz concentration camp in a SS uniform cap and red swastika armband.
The glamour model, who entered the Celebrity Big Brother house last night, has been slammed for her extremist and anti-Semitic posts in which she describes Hitler as a ‘special and sweet kid’. Her Facebook profile has been temporarily suspended at least eight times by the social network for a series of offensive posts.

via dailymail: Tila Tequila ‘kicked off Big Brother after praising Hitler on Facebook and posting a picture wearing Nazi gear in front of Auschwitz’

siehe auch (2013): Tila Tequila Is Now A Nazi Sympathizer Who Calls Herself “Hitila”. Tila Tequila first became famous in the mid 2000s for being the most popular girl on MySpace. She was on the cover of Maxim and starred in her own bisexual dating reality show on MTV, “A Shot at Love,” in which men and women vied for her heart. She was engaged to Casey Johnson at the time of the heiress’s death in 2010 and seemingly spiraled into drug addiction and mental health issues, even attempting suicide in 2012, eventually dabbling in rehab. In 2012, she apparently converted to Judaism. So where is Tila now? Oh, she’s posting pro-Hitler rants on her Facebook page and blog and has rebranded herself “Hitila” (you know, Hitler + Tila) as well as the goddess “Tilisis.” Yesterday, she posted the above photo to her Facebook page (it has since been removed), which pictures the glamour model wearing a red swastika armband and a SS uniform cap, standing in front of Auschwitz.

Zahlreiche bekannte Neonazis bei Ausschreitungen in Heidenau

Augenzeugenberichte bestätigen, dass die NPD die Stimmung zunächst einheizte und rechte Hooligans und bekannte Neonazis dann die Ausschreitungen gegen Polizei und Gegendemonstranten übernahmen. So etwas hat er noch nicht erlebt, Maik C.* ist immer noch schockiert. Seit Jahren beschäftigt sich der sächsische Szene-Kenner mit Rassismus und Neonazis, doch so eine entfesselte Gewaltbereitschaft habe ihn völlig überrascht. Alles begann am Mittwoch in Heidenau. Der NPD-Stadtrat Rico Rentzsch, der auch für die Facebook-Gruppe “Heidenau zeigt wie’s geht” verantwortlich sein soll, hatte eine rechte Kundgebung gegen die neue Außenstelle des Chemnitzer Erstaufnahmelagers angemeldet. (…) 250 Neonazis, aber ebenso aufgebrachte Bürger waren dem Aufruf der NPD gefolgt. Auch der ehemalige Landtagsabgeordnete Rene Despang erschien vor Ort. Es wurde Stimmung gegen die Ankunft der Flüchtlinge gemacht, doch bis zu diesem Zeitpunkt ahnte noch keiner der Beobachter etwas von dem bevorstehenden Ausmaß der Ausschreitungen.
“Die Polizei war total überfordert”
Dem Augenzeugen fiel auf, dass die NPD-Vertretung ausgesprochen scharf auftrat, so sei von zivilem Ungehorsam die Rede gewesen und davon, dass der Zuzug “mit allen Mitteln” verhindert werden sollte. Zum Schluss wurde sich noch ausdrücklich beim “Haus Montag” in Pirna bedankt. Dieses Neonazi-Projekt soll organisatorisch hinter der überregionalen Kampagne “Nein zum Heim” stehen. Außerdem solle ab da täglich eine weitere Veranstaltung in Heidenau stattfinden.
Am zweiten Tag waren es dann 100 aufgebrachte Rechte mehr, die sich versammelten, darunter viele “erlebnisorientierte Jugendliche”. Es blieb jedoch weitestgehend ruhig. Am dritten Tag, Freitag dem 21. August, erschienen dann sogar über 500 fremdenfeindliche Teilnehmer zu einer nun geplanten Demonstration. Sie zogen empört vor das Haus des Bürgermeisters, danach wurde die Demonstration für beendet erklärt, doch die meisten, darunter zahlreiche Schaulustige mit Kindern oder Rentner, zogen in Richtung Praktiker-Markt. Ein Pulk versuchte die Polizei anzugreifen. “Die waren vorbereitet, das hatte nichts mehr mit Spontanität zu tun”, urteilt der Beobachter und: “Die Polizei war total überfordert, es waren viel zu wenig Beamte vor Ort.” Auch zahlreiche bekannte Neonazis hatten sich an diesem Tag in Heidenau eingefunden. Die NPD-Frau Carmen Steglich fuhr den Lautsprecherwagen und der Dresdener Parteifunktionär Hartmut Krien hielt einen Redebeitrag. Der ehemalige Anführer der verbotenen militanten “Skinheads Sächsische Schweiz” (SSS), Thomas Sattelberg, fiel auf, als er mit dem Auto in Sichtnähe mehrmals vorbeifuhr. Die Jungen Nationaldemokraten waren unter anderem durch Felix Friebel vertreten. Zwei Neonazi-Hools auch beim Angriff auf Demo in Saalfeld dabei Die Eskalation steigerte sich mit kleinen Jagdszenen, auch NPD-Anhänger ließen sich von Polizeibeamten verfolgen, nachdem es weitere Versuche gab, deren Sicherheitsketten zu durchbrechen. “Die kannten sich aus in Heidenau, kannten Schleichwege und umgingen gezielt die Polizeiabsperrungen zur Flüchtlingseinrichtung”, erzählt der Beobachter weiter. Die Situation wurde ernster, auch für Journalisten. (…) Viele Schaulustige und Teilnehmer waren alkoholisiert. Unter den Aggressoren wurden unter anderem die Dresdner Neonazis Nick F., Dominik K. Lucas F. und Oliver Sch. entdeckt, alle aus dem Umfeld der “Division Sachsen”. Die “Division Sachsen” hatte sich insbesondere beim Aufmarsch in Neuruppin 2015 als äußerst gewaltbereit gezeigt. Der Neonazi Sch. verbüßte vor wenigen Jahren eine Haftstrafe. Im Laufe der Nacht ebbte der rassistische Protest dann peu à peu ab, entlud sich aber am nächsten Tag erneut. Experten des Antifa Recherche Teams Dresden (ART) zufolge sollen die beiden Dynamo-Hools Nick F. und Lucas F. aus Dresden-Ost zudem am Angriff auf eine Demonstration in Saalfeld am 1. Mai beteiligt gewesen sein, Fotos belegen das. Dort waren zahlreiche unschuldige Menschen teils schwer verletzt worden.

via störungsmelder: Zahlreiche bekannte Neonazis bei Ausschreitungen in Heidenau

Fisherman’s Friend setzt ein grandioses Statement in der Flüchtlingsdebatte

Flüchtlinge in Deutschland standen lange Zeit auf verlorenem Posten. Allein gelassen gegen die Meute an Hetzern und Pöblern, die ihnen fremdenfeindliche Parolen entgegen brüllen. Doch langsam regt sich Widerstand. In letzter Zeit häufen sich couragierte Aktionen von Menschen, die ein Zeichen setzen wollen gegen Flüchtlingshass hierzulande. Schauspieler Til Schweiger zählt dazu, die Entertainer Joko und Klaas ebenfalls. Jetzt meldet sich auch das Unternehmen Fischerman’s Friend zu Wort – mit einer genialen Aktion.

via huff: Fisherman’s Friend setzt ein grandioses Statement in der Flüchtlingsdebatte