Police call emergency meetings to deal with post-Brexit vote explosion of racist hate crime

A police online hate crime reporting site claims there has been a 57% rise in racist hate crimes since the EU Referendum. An explosion of racist hate crime has occurred across Britain in the wake of the vote to leave the European Union. Police chiefs have called emergency meetings to deal with the rise and called for enhanced sentencing for anyone convicted of racist disorder. The Prime Minister has condemned reports of pro- Brexit voters abusing people from ethnic minorities, after several alleged racist attacks, graffiti and xenophobic leaflet distributing emerged. True Vision, a police online hate crime reporting site, said there had been a 57 % rise in reports between Thursday and Sunday, with 85 instances reported so far. Mr Cameron said: “We must be very clear about our commitment to tolerance, to diversity – and our complete intolerance of racism and hateful hate crimes we have seen in recent days. (…) Mayor of London Sadiq Khan has asked Scotland Yard to be “extra vigilant” after a number of incidents were reported in the capital and around Britain, while Metropolitan Police Commissioner Sir Bernard Hogan-Howe said police would “vigorously” investigate any reports of hate crime. In the face of such extremism Hope not Gate, the UK’s largest anti-racism campaign, called on the public to unite. The group said in a statement: “Let us be clear, such an outpouring of hate is both despicable and wrong. “Whatever direction our country now chooses, a path towards intolerance and division is not in anyone’s interest. “Choosing a vote on our future on the European Union cannot be a green light for racism and xenophobic attacks and HOPE not hate demands action against the perpetrators.”

via mirror: Police call emergency meetings to deal with post-Brexit vote explosion of racist hate crime

Urteil im Valentin-Prozess gefallen #freevalentin

Zwei Jahre Jugendstrafe auf Bewährung für Valentin S., ein Jahr acht Monate für Wesley S. – mit der Verkündung der Urteile endete am Dienstagmorgen der Prozess gegen zwei Werder-Ultras, die sich seit Ende Januar wegen mehrfacher gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht verantworten mussten. Mit diesem Urteil blieb das Gericht bei Valentin S. unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die hatte für ihn dreieinhalb Jahre Jugendhaft gefordert sowie ein Jahr und fünf Monate auf Bewährung für den Mitangeklagten Wesley S.. Der Verteidiger von Valentin S. hatte auf eine Jugendstrafe auf Bewährung plädiert, der Anwalt von Wesley S. auf einen Freispruch.

via weser-kurier: Urteil im Valentin-Prozess gefallen

Saftige Strafe für Nazi-Propaganda #reichsbürger

Die Verbreitung nationalsozialistischer Propaganda im Internet-Netzwerk Facebook kommt einem Brucker nun teuer zu stehen. Das Amtsgericht verurteilte ihn zu einer saftigen Geldstrafe. Der 51-Jährige saß wegen Volksverhetzung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen auf der Anklagebank. Obwohl er von 879 Euro im Monat lebt, hat er nun 7200 Euro Strafe zahlen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann im vergangenen Jahr Bilder mit Hakenkreuzen und Verbindungen (Links) zu Videos veröffentlicht hatte, die den Holocaust leugnen. Der 51-Jährige bestritt, der richtige Angeklagte zu sein. Er sei nur dessen „Bevollmächtigter“. Der Brucker gehört zu den so genannten „Reichsdeutschen“. (…) In einem Zimmer dieser Wohnung beschlagnahmte die Polizei einen Computer, ein Laptop, einen USB-Speicherstick und ein Smartphone. Das fragliche Facebook-Profil war eindeutig auf dem sichergestellten PC erstellt worden. Geburtsdatum, Vor- und Nachname im Facebook-Profil stimmten mit den realen Daten des Angeklagten überein. Dieser behauptete zwar, dass der Ex-Freund seiner Lebensgefährtin das Profil aus Rache erstellt habe. Das wiederum hatte die Lebensgefährtin gegenüber der Polizei nicht erwähnt. Die Staatsanwältin hatte am Ende keinerlei Zweifel an der Schuld des 51-Jährigen. „Die Äußerungen sind geeignet, das friedliche Miteinander zu beeinträchtigen“, sagte sie in ihrem Plädoyer. Die Internet-Veröffentlichungen bürgen außerdem die Gefahr in sich, die Integration von Asylbewerbern zu erschweren.

via merkur: Saftige Strafe für Nazi-Propaganda

Spanish Civil War memorial defaced with fascist slogan

A MEMORIAL to Scots killed fighting fascism in the Spanish Civil War was defaced with stickers promoting a pro-Nazi fringe group. A poster belonging to National Action, an online faction which advocates racial segregation, was placed on La Pasionaria, a memorial in Glasgow to British workers who volunteered for the Republican army from 1936-39.
A number of other pro-fascist posters appeared over the weekend along Clyde Street, where the memorial stands, and Glasgow Green. Anti-fascist campaigners said they removed or obscured around a dozen images which featured swastikas and racist slogans.
Several National Action members have links to the Scottish Defence League and other far-right groups. “It would be a mistake to attach too much significance to the actions of National Action,” wrote one anti-fascist activist in a blog posted on the A Thousand Flowers website. “A fractured network of keyboard activists who scurry about putting stickers on lamp posts is not the sign of a strong far-right. But given the events of the last few days and the normalising of racist rhetoric around immigration it would be equally wrong to get too complacent.” La Pasionaria, or the passionate flower, is a depiction of Dolores Ibárruri, heroine of the Spanish Republican movement.

via scotsman: Spanish Civil War memorial defaced with fascist slogan

Facebook-Hetzer muss Geldstrafe zahlen

Wieder ein Fall von Hass im Internet. Dieses Mal traf die Hetze eine Redakteurin des Deutschlandfunks. Weil ein 46-Jähriger sie in einem Facebook-Kommentar aufs Übelste beschimpft hatte, wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt. Gegen den Strafbefehl legte der Mann Einspruch ein. Diesen wies das Amtsgericht Dresden nun ab. (…) Der 46-Jährige postete unter Festerlings Beitrag das Foto von einem Mann, der eine Waffe durchlädt – samt einer hasserfüllten Beleidigung und einer Erschießungs-Aufforderung: “Erschießt die F…” Dies ging dem Gericht zu weit. Der Mann erhielt wegen Beleidigung einen Strafbefehl in Höhe von 600 Euro. Darauf hin legte er Einspruch ein. In der Verhandlung bestritt er zwar die Tat nicht, bat die Amtsrichterin aber um Milde. Er könne die Strafe nicht zahlen, weil er mit seiner fünfköpfigen Familie von Hartz IV lebe. Das Gericht milderte das Urteil daraufhin ab: Der 46-Jährige muss nun 420 Euro zahlen, plus Anwalts- und Gerichtskosten.

via deutschlandfunk: Facebook-Hetzer muss Geldstrafe zahlen

Slovak far-right party petitions for ‘Slovexit’

A far-right party in the Slovak parliament said Saturday it would petition for a vote on the country’s exit from the EU, following Britain’s historic vote to leave. “It is high time Slovakia left this sinking Titanic too,” said Marian Kotleba, head of the People’s Party Our Slovakia, in a posting on Facebook. “Therefore we will start making good on our election promise on Monday — we will start collecting signatures to call a referendum on Slovakia’s departure from the EU,” he added. Slovakia, a nation of 5.4 million people which joined the EU in 2004 and the eurozone in 2009, is due to take over the rotating EU presidency from the Netherlands on July 1.

via samaa.tv: Slovak far-right party petitions for ‘Slovexit’

Neonazi Ittner wegen Beleidigung vor Gericht

Zirndorfer nannte einen Polizeibeamten “ermittlerische Pfeife”. Es war für ihn lediglich ein Nebenkriegsschauplatz: Der Zirndorfer Neonazi Gerhard Ittner musste sich vor dem Amtsgericht Nürnberg verantworten, weil er einen Polizeibeamten eine “ermittlerische Pfeife” nannte. “Irrelevant” – so oft wie Hans Kreiselmeier, Richter am Amtsgericht Nürnberg, das Wort in der Verhandlung am Montag sagte, hat er es wohl nie benutzt. Der Sachverhalt ist schnell erzählt. Während des Prozesses wegen Volksverhetzung und Verunglimpfung des Staates, der im vergangenen Jahr vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth gegen Gerhard Ittner geführt wurde, soll er einen Polizisten als “ermittlerische Pfeife” bezeichnet haben. “Ich habe ihn nur als ‘ermittlerische’ Pfeife bezeichnet. Ich kenne ihn persönlich nicht, ich weiß ja nicht, ob er allgemein eine Pfeife ist”, räumte Ittner den Vorwurf grundsätzlich ein. Er habe ermittlerische Fehlleistungen festgestellt, weswegen die Bezeichnung gerechtfertigt sei.

via nordbayern: Neonazi Ittner wegen Beleidigung vor Gericht