Category Archives: Gewalt

English Nazis Are Planning a ‘White Man March’ in Newcastle

Newcastle has just breathed a sigh of relief following the passing of the weekend’s Pegida demonstration, when a few hundred bigots took to the streets to shout about Islamification. But the city will have to gear up for another, more extreme far-right street demo later this month. Neo-Nazis from across Europe are set to descend upon Newcastle for a protest against what organizers describe as the “systematic destruction of the white race.” (…) The “White Man March,” taking place on March 21, could be more significant than both. The Pegida UK protest was trying to latch onto the success of the German Pegida movement, which has seen tens of thousands of people take to the streets against Islam. But it doesn’t really have much chance of that success. It’s basically a re-heated version of the ideas and tactics of the English Defence League with a different name. The Stamford Hill event, meanwhile, is organized by a lone neo-Nazi crank. The White Man March, on the other hand, sees several members of the far right intent on bringing neo-Nazis together in a more open and better organized way than ever before. Promotional material for the march The White Man March is part of a neo-Nazi attempt to copy the way protests spread like memes in the wake of the Arab Spring and Occupy. It was started by American racist Kyle Hunt who spoke to VICE about it last year. The idea is that the kind of people who are terrified at the idea of having mixed race grandchildren should take to the streets to warn other white people about what they think are attempts to systematically exterminate the white race.

via vice: English Nazis Are Planning a ‘White Man March’ in Newcastle

Pegida-Anhänger und Neonazis versuchen Flüchtlingscamp in Dresden zu attackieren

Das Flüchtlingscamp auf dem Dresdner Theaterplatz sollte am Abend seine Zelte abbauen. Später kamen Pegida-Anhänger und versuchten die Kundgebung zu attackieren. Mehrere Hundert Neonazis und Pegida-Anhänger haben am Montagabend versucht, das Flüchtlingscamp vor der Dresdner Semperoper zu attackieren. Nach der Abschlusskundgebung der Pegida-Bewegung auf dem Neumarkt liefen mindestens 150 Personen in Richtung Theaterplatz. Dort erfolgte ein koordinierter Übergriffsversuch auf die parallel stattfindende Kundgebung der dortigen Flüchtlinge und ihrer Unterstützer von „Asylum Movement“, „Dresden für alle“ und „Dresden Nazifrei“.

via dnn online: Pegida-Anhänger und Neonazis versuchen Flüchtlingscamp in Dresden zu attackieren

Shitstorm nach AfD-Bericht

Nach einem kritischen Beitrag über den AfD-Politiker Ludwig Flocke wird eine Redakteurin der “Bergedorfer Zeitung” im Internet massiv angegangen. “Lügenmaul”, “Ratte”, “Niggerhure”: In den vergangenen Tagen erhielt Bettina Biester einen Shitstorm – vor allem per Mail. Der naheliegende Anlass: Die Redakteurin der Bergedorfer Zeitung (BZ) hatte einen kritischen Beitrag zu der Rede des AfD-Politiker Ludwig Flocke bei einem MVgida-Spaziergang veröffentlicht. “Ich hatte Reaktionen erwartet, doch diese waren schockierend,” sagt Biester der taz. Am 5. Februar hatte die Redakteurin berichtet, dass Flocke, der nach der Bürgerschaftswahl für die AfD in der Hamburger Bürgerschaft sitzt, an einem “Abendspaziergang” des Pegida-Ablegers in Schwerin teilnahm. Bei der Aktion am 26. Januar in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern sagte der Bergedorfer Arzt zu den Gegendemonstranten vor rund 500 vermeintlichen “Rettern des christlichen Abendlandes vor dem Islam”: “In Diktaturen werden Kritiker der Regierung von der Polizei niedergeknüppelt. Bei uns brauchen die Eliten euch als Fußvolk, um die Menschen zusammenzuschlagen und einzuschüchtern. Ihr seid die neue SA.”

via taz: Shitstorm nach AfD-Bericht

Neue Aufnahmen von der Keupstraße legen Verdacht auf Mitwisser nahe

Unweit der Keupstraße haben Kameras am Tag des Anschlags im Jahr 2004 ein Pärchen gefilmt, das sich auffällig verhalten hat. Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses im NRW-Landtag wollen sich mit den Aufnahmen befassen.  Fast elf Jahre nach dem Bombenanschlag in der Kölner Keupstraße, bei dem mehr als 20 Menschen zum Teil schwer verletzt wurden, sind noch immer nicht alle Hintergründe der Tat aufgeklärt. Umstritten ist insbesondere die Frage, ob die mutmaßlichen Bombenleger vom NSU, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, tatsächlich als Einzeltäter gehandelt haben, wie es die Bundesanwaltschaft im Münchner NSU-Prozess behauptet – oder ob es noch Mitwisser etwa aus der Kölner Naziszene gab, die den Tätern damals geholfen haben. Neue Nahrung erhält die Diskussion jetzt durch Ausschnitte von Überwachungsvideos, die an jenem 9. Juni 2004, als die Bombe in der Keupstraße explodiert, unweit vom Tatort entstanden sind. Es handelt sich um bislang unbekannte Aufnahmen zweier Kameras, die am Gebäude des Musiksenders Viva in der Schanzenstraße angebracht waren. Sie zeigen einen Mann und eine Frau, die sich dort auf der Straße auffällig verhalten – und zwar genau in dem Zeitraum, als die mutmaßlichen NSU-Täter in dieser Gegend unterwegs sind. Die Unbekannten beobachten die Straße und Passanten, von Zeit zu Zeit telefonieren sie mit ihren Handys. Erst als einer der Täter mit dem Fahrrad, auf dessen Gepäckträger die Bombe deponiert ist, an ihnen vorbeigegangen ist, verlassen sie die Straße. Mehrere Stunden nach dem Anschlag tauchen sie aber noch einmal dort auf und beobachten erneut das Geschehen auf der Straße. Zufall? Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses im nordrhein-westfälischen Landtag bezweifeln dies. Sie wollen demnächst das Überwachungsvideo im Ausschuss vorführen und dazu Vertreter von Polizei und Verfassungsschutz befragen. Dabei soll die Frage geklärt werden, warum sich die Ermittler nie darum bemüht haben, das auffällige Pärchen aus der Schanzenstraße zu finden und zu befragen.

ia ksta: Neue Aufnahmen von der Keupstraße legen Verdacht auf Mitwisser nahe

Newcastle Pegida marchers vastly outnumbered by counter-protests

Five arrested but no major incidents after 2,000 people take to city’s streets to protest against anti-Islam rally that attracts just 400 supporters. Police have arrested five people following scuffles between marchers on Britain’s first anti-Islam Pegida rally and a larger group of anti-racist demonstrators. Northumbria police said 375 people were on the Pegida rally while 2,000 joined the Newcastle Unites protest in the city centre. There was a brief scuffle involving members of far-right groups which temporarily damaged Pegida’s PA system, a steward said, but there was no outbreak of major trouble. It was unclear which sides the five arrested men were from, and their alleged offences ranged from assault to being drunk and disorderly, and breach of the peace. Police said the arrests were for isolated incidents and both events passed off smoothly.

via theguardian: Newcastle Pegida marchers vastly outnumbered by counter-protests

siehe auch: Newcastle Unites: Thousands turn out as counter-march outnumbers Pegida protest five to one. Anti-fascists, trade unionists, religious and community groups demonstrated against Pegida as the ‘anti-Islamicfication’ group held a demo in Newcastle. Newcastle stood united against hate as thousands of anti-Pegida protestors marched through the streets of the city this morning. The German “anti-Islamisation” group’s first visit to Britain was outnumbered by more than five to one as families, anti-fascists, trade unions, religious and community groups all turned out in opposition. And though five people were arrested the potential powderkeg passed off relatively peacefully. But Pegida have vowed Saturday was only its “first of many” appearances in the UK.

Braune Solidarität mit Riefling

Nach dem Antritt seiner Haftstrafe wegen Volksverhetzung rufen Neonazis für kommenden Samstag zu einer Kundgebung in Hildesheim aus Solidarität mit Dieter Riefling auf. Maßgeblich organisatorisch aktiv in der Sache dürfte der örtliche Kreisverband der Minipartei „Die Rechte“ (DR) sein. Der vorbestrafte Neonazi Riefling aus Söhlde im Landkreis Hildesheim hat am Montag seine Haft in der Abteilung Burgdorf der Justizvollzugsanstalt Sehnde angetreten. (bnr.de berichtete) http://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/riefling-hinter-gittern Die Kundgebung ist Teil einer braunen Solidaritätskampagne für den inhaftierten „Kameraden“. Einer Ankündigung zufolge wollen die Neonazis sich am Sonnabend von 14.30 bis 17.00 Uhr in Hildesheim auf einem zentral gelegenen Platz am Rathaus versammeln. Als Redner angekündigt werden bisher Johannes Welge (Mitglied des Kreisvorstandes der DR-Hildesheim), Alexander Kurth (früheres NPD-Mitglied aus Leipzig, aktuell für die DR in Sachsen aktiv), Paul Breuer (Wuppertal, früher Köln) und Lars Hildebrandt (rechtsextremer Barde aus Itzehoe).
Was einen Teil der Redner mit Riefling über die politischen Aktivitäten hinaus eint, ist der Umstand, dass sie selbst auf Knasterfahrungen zurückblicken können. Kurth war laut „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ) 2003 wegen versuchten schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden, unter anderem weil er an einem Überfall auf den Sänger Sebastian Krumbiegel und den Schlagzeuger der Band „Die Prinzen“ beteiligt gewesen sein soll. 2009 folgte laut LVZ eine weitere Haftstrafe, ebenfalls wegen Körperverletzung.

via bnr: Braune Solidarität mit Riefling

Pensioner jailed for mosque grenade attack

A French pensioner, who says he feels “threatened by Islam” has been handed a three-year prison sentence after he threw grenades at a mosque in western France hours after the Charlie Hebdo terrorist attack. The Frenchman, aged 69, was jailed on Wednesday after carrying out an attack on the Le Mans mosque in western France in the middle of the night of January 7th/8th, the same day that Islamist gunmen massacred 12 people at the offices of satirical French magazine Charlie Hebdo. The man threw four grenades at the mosque and fired several rounds at the building. No one was injured in the attack. He told the court that he carried out the attack at a time when he “doubted” anyone was inside the building, admitting that he was under the influence of alcohol at the time.  The 69-year-old also said the act was “spur of the moment” and that he had stuck screws to the grenades to instill fear.  “I’m a Republican and an atheist, and what happened at Charlie Hebdo infuriated me,” he told the court. “It’s putting a barrier in front of the freedom of the press in our country.”  The 69-year-old was handed a prison sentence of three years, two of which will be suspended.

via thelocal: Pensioner jailed for mosque grenade attack

Drei NSU-Mitglieder galten den Rechten als Helden und Märtyrer

Im NSU-Prozess berichtete eine Aussteigerin aus der rechten Szene vom hohem Ansehen der mutmaßlichen NSU-Terroristen Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt bei den Thüringer Neonazis. Mit ihrer Aussage belastete sie den Angeklagten Ralf Wohlleben. Die drei Mitglieder des “Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) – Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt – sind in der Thüringer Neonaziszene wie Helden verehrt worden. Das berichtete eine Zeugin und Aussteigerin aus der Neonaziszene am 188. Verhandlungstag des NSU-Prozesses vor dem Oberlandesgericht München. „Sie wurden in der Szene hoch gelobt für ihre Taten, dafür, dass sie aktiv sind, sich einsetzen“, sagt Christine H. „Die drei standen immer wie Helden da. Damals in der Szene waren das die Märtyrer. Christine H. war zwölf Jahre alt, als sie 1996 in das Neonazimilieu in Jena einstieg. Die heute 30 Jahre alte Studentin bezeichnete sich rückblickend als Mitläuferin. Sie habe die Szene als Ersatzfamilie empfunden, nachdem sich ihre Eltern kurz zuvor getrennt hatten. In der Szene habe sie sich schnell mit Carsten S. angefreundet, der im Prozess wegen Beihilfe zum Mord in neun Fällen angeklagt ist. Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt habe sie nicht kennengelernt, sagte die Zeugin. Carsten S. und Christine H. gehören längst nicht mehr zur Neonaziszene. Carsten S. ist im Jahr 2000 ausgestiegen, die Zeugin Anfang 2001. Carsten S. hat im Prozess gestanden, den mutmaßlichen NSU-Terroristen im Auftrag des Mitangeklagten Ralf Wohlleben eine Waffe besorgt und sie Böhnhardt und Mundlos im Jahr 2000 übergeben zu haben. Es soll die Ceska gewesen sein, mit der der NSU neun Menschen erschoss.  (…) Christine H. schilderte eine Situation in Wohllebens Wohnung, als er einen etwa 13 Jahre alten Neonazi dafür bestraft hat, dass der einen Döner gegessen hatte. „Wohlleben sagte, er solle zehn Liegestütze machen. Und er sagte, beim nächsten Mal werde er ausgepeitscht.“ Der Junge tat, was Wohlleben verlangte. „Es war demütigend und angsteinflößend“, sagt Christine H. Sie sagt auch, Wohlleben und Neonazi André K. seien damals die „Leitpersonen“ in der Szene gewesen, diejenigen, die gesagt hätten, wo es lang ging. Sie habe Respekt vor ihnen gehabt. Auch Angst.

via tagesspiegel: Drei NSU-Mitglieder galten den Rechten als Helden und Märtyrer

Rettungskräfte bei Einsatz attackiert

Während eines Einsatzes in Bad Kötzting werden BRK-Mitarbeiter von einem Mann heftig beschimpft. Nun ermittelt die Polizei. Einige Unruhe gab es am Dienstagnachmittag beim AQACUR, als Rettungsdienstpersonal von einem Mann angegangen wurde. Gegen 15.30 Uhr landete dort ein Rettungshubschrauber und auch ein BRK-Rettungswagen war im Einsatz. Nach Informationen unserer Zeitung war im Saunabereich des Bades eine Frau kurzzeitig bewusstlos gewesen, weshalb die Helfer alarmiert wurden. Mit etwas zeitlicher Verzögerung kam auch noch ein Notarztfahrzeug aus dem Bereich hinzu. Nach der Versorgung der Patientin, deren Erkrankung sich als nicht so gravierend erwies, wollten die Helfer wieder abrücken, als der Notarzt auf dem Parkplatz vor dem AQACUR von einem Mann angegangen wurde. Dem Wortwechsel war zu entnehmen, dass dieser Mann einige Zeit zuvor dem Einsatzfahrzeug des Mediziners im Bereich Lederdorn begegnet war und sich dabei genötigt beziehungsweise gefährdet gefühlt hatte. Bei der verbalen Auseinandersetzung auf dem Parkplatz kam es nach Informationen unserer Zeitung auch zu beleidigenden Äußerungen gegenüber dem Notarzt und dem Fahrer des Notarztwagens. So sollen auch ausländerfeindliche Aussagen in Anspielung auf die Herkunft eines beteiligten BRK-Mitarbeiters gefallen sein. Die Polizeiinspektion Bad Kötzting gab zu dem Vorgang keine Auskunft, sondern teilte auf Anfrage lediglich mit, dass Ermittlungen im Gang sind.

via mittelbayrische: Rettungskräfte bei Einsatz attackiert

Betrug an Krankenkassen – Bewährungsstrafe für Dessauer AfD-Stadträtin Silke Benkenstein

Eine halbjährige Freiheitsstrafe auf Bewährung und 80 Stunden gemeinnützige Arbeit – so lautet das Urteil für die Dessauer AfD-Stadträtin Silke Benkenstein. Es geht um 53.000 Euro. Die Dessauer AfD-Stadträtin Silke Benkenstein ist vom Amtsgericht zu einer halbjährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem muss sie 80 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Benkenstein zwischen 2006 und 2009 als Chefin einer Baufirma gemeinsam mit einem weiteren Angeklagten mehreren Krankenkassen Beiträge von 53.000 Euro vorenthalten hat. Sowohl Benkenstein als auch der Mitangeklagte Daniel B. hatten die insgesamt 79 Punkte zählenden Vorwürfe eingeräumt. Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten sich zuvor verständigt, es im Falle von Geständnissen bei Bewährungsstrafen von maximal einem halben Jahr für Benkenstein und bei zwei Jahren und 5 000 Euro Geldstrafe für B. zu belassen. Das weit höhere Strafmaß für B. erklärt sich aus dessen langem Vorstrafenregister und dass er mit einer eigenen Firma weiterhin Krankenkassen betrogen hat. Die Methoden waren ähnlich: Man meldete niedrigere Einkommen oder Mitarbeiter als Minijobber, die tatsächlich mehr arbeiteten.

via mz web: Betrug an Krankenkassen – Bewährungsstrafe für Dessauer AfD-Stadträtin Silke Benkenstein

Legida-Gegner zeigen sich selbst an

In Leipzig haben sich mehrere Politiker und Prominente selbst angezeigt aus Solidarität mit den Politikerinnen Monika Lazar (Grüne) und Juliane Nagel (Linke). Beide hatten im Januar zum Widerstand gegen den ersten Legida-“Spaziergang” aufgerufen und müssen sich dafür jetzt juristisch verantworten. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft Leipzig gegen Nagel und Lazar ermittelt. Sie wirft ihnen vor, während einer Pressekonferenz zur Blockade des Legida-Aufmarsches aufgefordert zu haben. Dies könnte aus Sicht der Ermittler eine öffentliche Aufforderung zu Straftaten sein. Krumbiegel und SPD-Politiker wollen sich selbst anzeigen Am Dienstag kündigten die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe und der SPD-Landtagsabgeordnete Holger Mann Selbstanzeigen an. Auf diese Art solidarisch zeigen will sich auch Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel. Er schäme sich für den “Umgang der sächsischen Justiz mit Demonstrationen gegen Nazis”, sagte Krumbiegel der LVZ. Bei der Staatsanwaltschaft Leipzig sind nach Angaben eines Behördensprechers bislang acht Selbstanzeigen eingegangen. Es werde geprüft, ob Ermittlungen aufgenommen werden. Bei der Pressekonferenz, an der sich die Ermittlungsbehörde stört, war die “Leipziger Erklärung 2015 – Legida den Platz nehmen!” vorgestellt worden. Darin heißt es unter anderem: “Wir sind entschlossen, Legida-Proteste und andere rassistische und Neonaziaufmärsche in Leipzig zu verhindern.”

via mdr: Legida-Gegner zeigen sich selbst an

Betroffen sind wenige – gemeint sind wir alle! Solidarität mit allen verfolgten AntifaschistInnen!

Liverpool racist attack gang jailed for 25 years after attack on black family

Five yobs, armed with fence panel with nails in it, baseball bat and machete, set upon religious minister in front of his daughter and two son. A teenage gang who carried out an abhorrent racist attack on a black family in Liverpool were locked up for nearly 25 years. Five yobs, armed with a fence panel with nails protruding from it, a baseball bat and machete, set upon a religious minister in front of his 14-year-old daughter and two sons while shouting vile abuse. The eldest son had to pull a nail out of his head after the attack in Dovecot at around 5.50pm on May 1 last year. Liverpool Crown Court heard the ordeal began when the girl was making her way home from school and passed a 10-strong gang outside Finch Road shops. Connor Killcourse, 19, called her a “n*****” and threatened to “batter your brother and your dad”. She told her dad and her 17-year-old brother, who himself had suffered abuse from the gang over the past two years. Robert Wyn Jones, prosecuting, said that evening, they passed the youths while driving back from their eldest son’s home and their car was pelted with a rock. The dad got out and asked them not to abuse his family and the thugs ran away. But they came across them again barricading the road around the corner, armed with sticks and at least one knife. Killcourse, of Rupert Road, Huyton threw a rock at the dad’s chest, knocking him backwards. The younger son was set upon and a 16-year-old, who cannot be named for legal reasons, kicked him in the head. Jordan Jackson, 19, of Whittier Street, Toxteth, hit the eldest son with a fence panel with nails in it. He was also struck by a baseball bat in the eye. Daniel Finnigan, 19, of Childers Street, Old Swan, also kicked him in the head and struck him in the head with a stick. Kyle Jackson, 19, of MacQueen Street, Old Swan heard police sirens and shouted “leave these n******, we’ll come back and get them then”. While his son was being beaten, one of the yobs threatened to stab the dad with a machete, while others shouted “stab his dad”.He later told officers he thought the only reason he escaped was because the gang fled. The eldest son suffered eight puncture wounds to his head and bruising to his left eye, which caused blurred vision for some time after. Mr Wyn Jones said: “The father saw his son pulling a nail out of his head.” He said the daughter later described herself feeling “worthless” and asking what was the point in carrying on in a world that did not want her. The eldest son remembered “the sickening thump” when the bat hit him in the eye and is now uncomfortable leaving his home. The dad believed he was going to die and could not protect his children. Mr Wyn Jones said: “He thought it was going to end in front of his family.” The gang except for Finnigan denied taking part or even being at the scene during police interviews.

via liverpoolecho: Liverpool racist attack gang jailed for 25 years after attack on black family

Verdacht gegen NPD-Politiker – Waffenfund auf dem Gelände eines Gemeindevertreters

Der Waffen- und Munitionsfund vom Montag auf dem Gelände eines Löcknitzer Schrottplatzes sorgt für Gesprächsstoff. Schließlich sitzt der Schrottplatzbetreiber für die NPD in der Gemeindevertretung.  Die Nachricht, dass auf dem Gelände eines Schrottplatzes Munition und Waffen sichergestellt wurden, war am Dienstag das beherrschende Thema in Löcknitz. Gefunden haben die Polizisten auf dem Gelände ein Karabiner-Gewehr, eine Übungshandgranate und Übungsmunition. Außerdem wurden 33 sogenannte Schulhof-CDs und eine Polizeiweste sichergestellt, wie ein Sprecher des Berliner Landeskriminalamtes (LKA), das in dem Fall ermittelt, mitteilte. Der LKA-Sprecher sagte, dass auch die zweite Durchsuchung in MV in Löcknitz stattgefunden hatte. Insgesamt fünf Örtlichkeiten wurden am Montag gleichzeitig untersucht – drei davon in Berlin, zwei in MV. Vielen Löcknitzern ist der Betreiber des Schrottplatzes wohlbekannt: Frank Dreblow sitzt für die NPD in der Löcknitzer Gemeindevertretung. (…) Einsätze der Polizei gab es hingegen schon früher aus dem Gelände. „Vor etwa vier Jahren wurde ein rechtes Konzert auf dem Gelände von der Polizei aufgelöst“, sagte Polizeisprecherin Ortrun Schwarz.

via nordkurier: Verdacht gegen NPD-Politiker – Waffenfund auf dem Gelände eines Gemeindevertreters

siehe auch: Löcknitz/Berlin: Waffenfund bei NPD-Politiker. Am Montag hat das Landeskriminalamt (LKA) Berlin Razzien wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz in Berlin und Löcknitz (Kreis Vorpommern-Greifswald) durchgeführt. Die Ermittlungen richten sich gegen den 50-jährigen Geschäftsmann und Gastronom Frank Dreblow, der in Löcknitz für die NPD in der Gemeindevertretung sitzt. Bei den Kommunalwahlen 2009 war er für die Partei angetreten. Bei der Durchsuchung seines Schrottplatzes, zu der die Polizei auch einen Hubschrauber und eine Drohne einsetzte, hatten die Einsatzkräfte offenbar zunächst das falsche Haus gestürmt.  Später – an der richtigen Adresse – wurden dann Waffen, Munition, Übungshandgranaten und mehrere NPD-“Schulhof-CDs“ gefunden.(…) Dreblow ist nicht nur Betreiber des durchsuchten Löcknitzer Schrottplatz, sondern besitzt auch zwei Berliner Restaurants: Die „Volkskammer“ in Friedrichshain und das „Wirtshaus Malchow“ nordöstlich von Berlin.

Spanish politician wears SS uniform to carnival

The ruling Popular Party (PP) in the Basque Country has apologized after one of its councillors wore a Nazi costume to Tenerife’s carnival. But one Basque Country councillor has landed himself in hot water after attending Tenerife’s famous carnival in full Nazi uniform. A photograph showing Juanjo Gastañazatorre, councillor in the Basque town of Durango, saluting at the camera has been published on the website eldia.es. The black uniform bore a striking resemblance to that worn by the SS, the brutal Nazi unit responsible for many of the worst atrocities of the Third Reich. The image has caused secretary general of the PP in the Basque Country, Nerea Llano, to apologize for Gastañazatorre: “We cannot allow a career so dedicated to the defence of freedom, human rights and democracy like that of Juanjo Gastañazatorre to be tainted by a mistake.” Gastañazatorre did not originally seem too concerned by the controversy; he is reported in Spanish newspaper El Correo, as originally saying: “If it bothered or offended anyone, they just don’t get the Tenerife Carnival.” But he has since apologized for wearing the Nazi costume: “In no way did I act in bad faith. My intention was not to offend anyone, least of all the victims of Nazism,” he was quoted as saying in El Correo.

via thelocal: Spanish politician wears SS uniform to carnival

Kolumne German Angst – Wir nennen es „Israelkritik“

Feuer auf eine Synagoge – kein Antisemitismus. Anschlag auf einen jüdischen Supermarkt – kein Antisemitismus. Die deutsche Logik ist relativierend. Vor einer Woche trieben etwa 300 Anhänger des Schweizer Fußballclubs FC St. Gallen einen als orthodoxen Juden verkleideten Luzern-Anhänger durch die Straßen. Das war aber symbolisch gemeint, karnevalistisch eben und – selbstverständlich! – nicht antisemitisch. Versteht denn keiner mehr Spaß?, fragten die Fans. Ein bisschen erinnerte die Szene an den Film „Borat“. Sacha Baron Cohen stellt darin die Tradition des „Judenrennens“ vor: Das Volk jagt eine nach dem antisemitischen Klischee gefertigte Pappmachéfigur. Das ist tatsächlich komisch, weil eine Überzeichnung der abstrusen Welt des europäischen Antisemitismus. Doch ohne den Perspektivwechsel ist die St. Gallener Szene nur eine Jagd. Nicht lustig. umal es zuletzt in Europa einige antisemitische Mordanschläge gab: Toulouse, Burgas, Brüssel, Paris, Kopenhagen. Und Attacken nehmen auch in Deutschland zu. Die Jüdische Gemeinde Berlin verschickt ihre Zeitung nur noch im neutralen Umschlag – zum Schutz ihrer Mitglieder. Dazu passt die Empfehlung, besser auf die Kippa zu verzichten. Juden sind in Deutschland bedroht? Nicht, wenn man sie nicht erkennt. Die Bezeichnung ungenannt Geht es noch zynischer? Ja. In Deutschland nämlich wird der Antisemitismus relativiert. Etwa nach dem antisemitischen Attentat auf den Supermarkt in Paris. Hier sprach man von Geiseln, ganz so, als habe der Täter etwas erpressen wollen, oder verbrämt von „einem“, manchmal einem „koscheren“ Supermarkt und schaffte so das Kunststück, das Attentat, bei dem vier Menschen sterben mussten, weil sie Juden waren, nicht antisemitisch zu nennen. Und während in Frankreich, Belgien und Dänemark die Sicherheitsvorkehrungen für jüdische Einrichtungen verschärft wurden, verteilt die deutsche Justiz Freifahrtscheine für AntisemitInnen. Im Sommer flogen Brandsätze auf die Wuppertaler Synagoge. Das Gericht aber konnte beim besten Willen keinen Antisemitismus erkennen; die Attentäter hätten auf den Gazakrieg aufmerksam machen wollen. Wir nennen das Israelkritik: jüdische Gotteshäuser anzünden und so. Keine Kerze, sondern gleich ein Feuer für den Frieden. Und dann das unfassbare Urteil in München, nachdem ein Antisemit nur ist, wer sich positiv auf den NS bezieht.

via taz: Kolumne German Angst – Wir nennen es „Israelkritik“

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