Vancouver Jewish schoolboy told “your ancestors live in ashes in the showers”

A local news source in Vancouver, Canada, has reported an incident of antisemitic cyberbullying at a West Vancouver school. A Jewish teenager was sent various abusive text messages referencing the Holocaust, telling the boy he would “burn u like ur ancestors” and threatening to “beat u so hard ur gonna go back to auschwitz”, also taunting him with a message saying “all your ancestors live in ashes in the showers”. The boy’s father, Eduard Bruk, told North Shore News that the comments were prompted by his son posting a photograph of himself on Instagram. The boy was born in Israel, is a “accomplished” football player, and had recently taken part in a fundraising event for Syrian refugees.

via everydayantisemitism: Vancouver Jewish schoolboy told “your ancestors live in ashes in the showers”

Unbelehrbare Holocaust-Leugnerin

Die Rechtsextremistin Ursula Haverbeck-Wetzel (Jg. 1928) aus dem ostwestfälischen Vlotho (Kreis Herford) steht demnächst wegen zahlreicher Fälle von Volksverhetzung vor Gericht. Ein Verhandlungstermin für kommenden Montag am Amtsgericht Verden wurde zunächst abgesagt. Hier müssen sich Haverbeck-Wetzel, Rigolf Hennig aus Verden und Heinrich Mock wegen fünf Ausgaben des Neonazi-Blattes „Stimme des Reiches“ aus dem Jahr 2014 verantworten. Mock wird als Vertreter des „Freistaats Preußen“ und Hennig als Inhaber des Spendenkontos im Impressum der Zeitschrift genannt. Haverbeck-Wetzel und andere hatten in den Heften den sechsmillionenfachen Mord an den europäischen Juden bestritten. Das Landeskriminalamt Niedersachsen war im vergangenen Jahr bundesweit gegen Autoren und Herausgeber der „Stimme des Reiches“ vorgegangen. Im Auftrag der Verdener Staatsanwaltschaft durchsuchten die Beamten in mehreren Bundesländern Wohnungen und stellten Beweismaterial sicher, auch bei Haverbeck-Wetzel und Hennig. Experten sehen die „Stimme des Reiches“ als Nachfolgeblatt der Vereinszeitschrift des 2008 verbotenen Holocaust-Leugner-Zentrums „Collegium Humanum“, die unter dem Namen „Stimme des Gewissens“ herausgegeben wurde. Der Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze (SPD) fordert deswegen ein Verbot des rechtsextremen Organs. Bereits mehrfach wegen Volksverhetzung vorbestraft Die nächsten Prozesstermine stehen für Haverbeck-Wetzel indes bereits fest: Am 2. September muss sich die 87-Jährige vor dem Amtsgericht Detmold verantworten. In einem Brief an die Stadt Detmold, den sie auch als Leserbrief an eine Zeitung schickte, behauptete Haverbeck-Wetzel abermals, dass Auschwitz ein Arbeitslager, jedoch kein Vernichtungslager gewesen sei. Für den 11. Oktober ist eine Verhandlung am Amtsgericht Bad Oeynhausen (Kreis Minden-Lübbecke) angesetzt. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld wirft Haverbeck-Wetzel Volksverhetzung in mindestens fünf Fällen vor. In einem im Internet verbreiteten Video hatte sie den Holocaust als „die größte und nachhaltigste Lüge der Geschichte“ bezeichnet.

via bnr: Unbelehrbare Holocaust-Leugnerin

Former Canada Green Party Candidate Accused of Hate Speech for Holocaust Denial

Human rights complains have been filed against Monika Schaefer, who describes the Holocaust as ‘the most persistent lie in all of history.’. Global forum to combat anti-Semitism convenes in Buenos Aires. Republicans forced to shut chat on livestream over anti-Semitic abuse. British Labour MP Naz Shah: My understanding of anti-Semitism was lackin. Human rights complaints have been filed against a former candidate for Canada’s Green Party after she posted online videos in which she denied the Holocaust occurred. The complaints were launched after two videos surfaced of Monika Schaefer, who ran for the party in Alberta. In one, entitled “Sorry Mom, I was wrong about the Holocaust,” the Canadian-born Schaefer talks about being teased as a child of German immigrants. She says she now understands her mother’s claim of not knowing about the mass murders of Jews, “because these things did not happen.” Schaefer, a resident of Jasper, Alberta, describes the Holocaust as “the most persistent lie in all of history;” claims that victims of Nazi death camps “were kept as healthy and as well-fed as was possible;” and asserts “there were no gas chambers” in the camps. Schaefer appears in a second video produced by a group called Committee for Open Debate on the Holocaust. “If the evidence supported the Holocaust,” she said on the video, “they wouldn’t need laws prohibiting debate. They would show us the evidence. Only lies need to be protected by laws. The truth stands on its own.” Her statements led fellow Jasper resident Ken Kuzminski to file complaints against Schaefer with the Alberta Human Rights Commission and the Canadian Human Rights Commission, alleging her remarks constitute hate speech. Schaefer was the federal Green Party candidate in an Alberta electoral district in 2006, 2008 and 2011.

via haaretz: Former Canada Green Party Candidate Accused of Hate Speech for Holocaust Denial

Hamburgs schreckliche Richter

Während der Nazizeit schickten Hamburgs Kriegsgerichte 227 Menschen in den Tod. Nach 1945 wurden die Opferfamilien vergessen – und die Täterjuristen blieben unbehelligt.(…) Deserteure können keine Gnade von den Kriegsgerichten erwarten. Menschen wie Burmeister trafen hier auf Richter wie Wilhelm Purucker und Karl Lau, die unter den Nazis in Hamburger Wehrmachtsgerichten Karriere machten. Diese Gerichte verurteilten während des Zweiten Weltkriegs mehr als 30.000 Soldaten und Zivilisten, Männer und Frauen aus den besetzten Ländern Europas. In Hamburg arbeiteten die Wehrmachtsgerichte bis zu 90.000 Verfahren ab. Allein in der Hansestadt waren 13 Gerichte der Wehrmachtsjustiz aktiv – und für Hunderte Todesurteile verantwortlich. Im Hamburger Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis und am Standortschießplatz Höltigbaum in Rahlstedt wurden bis 1945 über 200 Menschen getötet: Wegen Desertion und “Zersetzung der Wehrkraft”. Auch Herbert Burmeisters Leben endet am Holstenglacis: Am 11. September 1944 enthauptet ein Henker den Verurteilten mit einem Fallbeil. Die Kriegsgerichte sollten nicht nur strafen, sondern abschrecken und mögliche Gegner des Vernichtungskrieges ausschalten. Disziplin und Gehorsam mussten um jeden Preis erhalten bleiben. Schnelle, harte Urteile, so hoffte die NS-Justiz, würden die “Manneszucht” in der Truppe erhalten und damit die Schlagkraft der Armee sicherstellen. (…) Nach dem Krieg kämpften Überlebende und Angehörige der zum Tode Verurteilten lange um die Aufhebung der Richtersprüche: Deserteure galten auch noch Jahrzehnte nach Kriegsende als Feiglinge. Auch im Fall von Herbert Burmeister trafen Behörden nach dem Krieg skandalöse Entscheidungen. So wurde die Waisenrente für seinen Sohn eingestellt. Die Arbeitsbehörde der Hansestadt Hamburg teilte den Angehörigen mit, dass Burmeister nicht das Opfer von politischer Verfolgung geworden sei, es handele sich bei ihm “lediglich um einen reinen Fall von Fahnenflucht in vier Fällen”. Dass Burmeister gar nicht einmal Soldat gewesen und nicht von der Front geflohen war, sondern lediglich ein Schiff gewechselt hatte, interessierte die Beamten auch nicht. Erst 1991 entschied das Bundessozialgericht, dass den Hinterbliebenen von Opfern der Wehrmachtsjustiz entschädigt werden müssen. Juristen machten meist weiter Karriere Und es dauerte noch weitere sieben Jahre, bis der Bundestag begann, als “Wehrkraftzersetzer” und “Kriegsverrräter” verurteilte Angeklagte als Opfer einer Unrechtsjustiz anzuerkennen. Im Juni 2012 entschied die Hamburgische Bürgerschaft schließlich, ein Denkmal für Deserteure zu errichten. Seit vergangenem Jahr steht es am Rand von Planten und Blomen, ganz in der Nähe des Dammtorbahnhofs, neben dem Ehrenmal für das Infanterieregiment 76 aus dem Ersten Weltkrieg. Dort erinnert die Stadt nun an Männer wie Herbert Burmeister, die von skrupellosen Juristen mit harten Urteilen im Geist des Nationalsozialismus ermordet wurden. Die Juristen, die Angeklagte ohne Gnade in den Tod schickten, machten nach dem Krieg hingegen meist weiter Karriere. Lau wurde 1951 zum Oberlandesgerichtsrat in Hamburg ernannt. Erst acht Jahre später leitete die Berliner Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen ihn ein. Doch eine Anklage erfolgte nicht. Wegen des “schwebenden Verfahrens” gab er mit 67 Jahren sein Amt auf und ging 1962 mit vollen Bezügen in Pension. Er starb am 20. September 1973 in Reinbek bei Hamburg. Wilhelm Purucker arbeitete nach dem Krieg in Hamburg als Rechtsanwalt. Ohne Probleme bestand er die Entnazifizierung – obwohl er für die NSDAP in der Bürgerschaft gewesen war und als Kriminalpolizeichef gegen Gegner der Diktatur und verfolgte Minderheiten vorgegangen war. Auf eine Beschwerde des SPD-Abgeordneten Joachim Kleist, der selbst zu den Opfern des Dritten Reiches gehörte, wurde das Verfahren gegen Purucker erneut aufgenommen. Am 9. Mai 1951 bestätigte der zuständige Ausschuss, dass Purucker ein “Nutznießer des NS-Regimes” gewesen sei, stufte ihn aber dennoch als Mitläufer ein. Seine Tätigkeit als Marinerichter spielte in dem Entnazifizierungsverfahren keine Rolle.

via zeit: Hamburgs schreckliche Richter

#Henkel rastet aus: Linke mit #SA und #SS gleichgesetzt – #rigaer

Umstrittener CDU-Innensenator sorgt für Empörung / Berlins Linkenchef Lederer fordert nach Shoa-Relativierung umgehenden Rücktritt Der umstrittene CDU-Innensenator Frank Henkel sorgt mit einem Nazi-Vergleich für Empörung. Auf einem Landesparteitag unterstellte er laut »B.Z.« der linken Szene in Berlin »Methoden von SA und SS«. Wörtlich sagte der CDU-Mann mit Blick auf die Auseinandersetzungen um die Rigaer Straße 94 in Berlin-Friedrichshain, »wenn es zutrifft, dass der Anwalt der Eigentümerseite durch einen Anschlag eingeschüchtert werden sollte, wenn das so stimmt, dann sind das Mafia-Methoden, die Methoden von SA und SS. Dagegen müssen wir aufstehen«. Berlins Linkenchef Klaus Lederer nannte Henkel daraufhin »eine Schande für die Stadt«, in der der Holocaust geplant, beschlossen und auch von der SS bewerkstelligt wurde. Henkels Gleichsetzung von Linken mit den »Schergen eines staatlichen Vernichtungsregimes« sei »krass geschichts- oder skrupellos«. Die »eigene Unfähigkeit mit Shoa-Relativierung zu überdecken« sei »absolut inakzeptabel«. Lederer wörtlich: »Abtreten sollte der Mann, sofort.« Berlins Grünen-Chef Daniel Wesener reagierte ebenfalls mit einer Rücktrittsforderung in Richtung Henkel. »Es reicht. Endgültig. Wer erst Recht und Sicherheit, nun die Nazi-Verbrechen im Wahlkampf instrumentalisiert, ist raus«, sagte Wesener auf Twitter.

via nd: Henkel rastet aus: Linke mit SA und SS gleichgesetzt

Vilnius defers decision to rechristen street named for Nazi collaborator

The Lithuanian government’s attitude towards the Holocaust has been harshly criticized by Jewish groups The controversy over Lithuania’s World War Two legacy reared its head again on Wednesday, when a council vote in capital city Vilnius deferred the decision to rechristen a street named for Kazys Škirpa, a Nazi collaborator. Mark Adam Harold, the first foreigner to be elected to the Vilnius city council, wrote in a blog post on Tuesday that he had requested that the municipality’s Names Commission vote to rename the thoroughfare to the Street of Righteous Among the Nations. Škirpa, Britas writes, authored the “Lithuanian equivalent of Mein Kampf” and started an organization to remove Lithuania’s Jewish population. The government’s attitude towards the Holocaust, in which more than 95 percent of the Jews were murdered, has been harshly criticized by Jewish groups. That dark episode in history caught Lithuania between the Soviets and the Nazis, and Lithuanians appear to minimize the local complicity in Nazi atrocities, drawing an uncomfortable equivalency between Communist and Nazi crimes. Lithuanians such as Škirpa are memorialized as war heroes and freedom fighters engaged in anti-Nazi and anti-Soviet resistance, while their role in persecuting, rounding up and murdering Jews is minimized. Every year, Independence Day marches are held in Lithuania’s main cities commemorating these individuals, in spite of their role as Nazi collaborators.

via i24news: Vilnius defers decision to rechristen street named for Nazi collaborator

Canadian PM Cries During Tour of Nazi Death Camps

After a NATO summit held in Warsaw, Canadian PM Justin Trudeau shed tears during visit to the Nazi death camps in Poland with a Holocaust survivor; ‘We must strengthen our vow to say: Never again.’ Canadian Prime Minister Justin Trudeau shed tears during an emotional visit to Auschwitz-Birkenau death camp in Poland on Sunday. Trudeau decided to visit Auschwitz after his participation in the NATO summit held this week in Warsaw. After his tour of the camps Trudeau was joined by a number of Holocaust survivors including Nate Leipciger who, after World War II, immigrated to Canada at the age of 18.
The prime minister was also accompanied by Canadian Foreign Minister Stéphane Dion and Rabbi Adam Scheier, Vice President of the Rabbinical Council of Canada. During the tour, Trudeau visited the section of the camp’s museum dubbed the ‘Canada Warehouse,’ an area in which property plundered by the Nazis from the victims was assembled. The prisoners gave this area the name becase to them the Canada represented wealth. While viewing the piles of shoes, bags, glasses and brushes which were stolen from the Jews upon arrival at the camps, the prime minister could not hold back his tears. Shortly after he visited the crematoria and the gas chambers in Auschwitz 1, he then made his way to Birkenau before embarking on a march on the train tracks to the ramp on which the Nazis carried out their selection process of fresh arrivals of Jewish victims.

via jewishbusinessnews: Canadian PM Cries During Tour of Nazi Death Camps