Category Archives: holocaust

Stillgestanden beim Faschistenführer

Kroatiens Fußballpräsident Davor Śuker werden nicht nur Kontakte zur Wettmafia vorgeworfen. Schon vor fast zwanzig Jahren huldigte der WM-Torschützenkönig von 1998 dem Nazi-Vasallen Pavelić an dessen Grab. Wie konnte so jemand hoher Uefa-Funktionär werden? Im Fall des ehemaligen Weltklassespielers und heutigen Spitzenfunktionärs Davor Śuker aus Kroatien gerät der Europäische Fußball-Verband (Uefa) von einer Erklärungsnot in die nächste. Nach den schwerwiegenden Vorwürfen gegen den WM-Torschützenkönig von 1998, er sei in Wettbetrügereien verwickelt, müssen sich die Uefa und ihr Präsident Michel Platini nun fragen lassen, weshalb Śuker als Präsident des kroatischen Fußballverbandes Hrvatski nogometni savez (HNS) in diesem Frühjahr in den Vorstand der europäischen Organisation aufgenommen wurde, obwohl er rechtskräftig verurteilt wurde und auf Fotos am Grab des Nazi-Vasallen Ante Pavelić fotografiert wurde. Seit Jahren initiiert die Uefa teure Kampagnen, um Rassismus in Stadien zu begegnen. Śuker hatte als Spieler von Real Madrid 1996 das Grab des kroatischen Kriegsverbrechers und Hitler-Freundes Pavelić in Spanien besucht und dort mit einem Lächeln im Gesicht vor einer Kamera posiert. Die Bilder kamen im Jahr 2010 an die Öffentlichkeit, sie zeigen ihn in Begleitung zweier damals bekannter Schurken aus dem kroatischen Halbweltmilieu, in Madrid, am Grab des Faschistenführers Pavelic. „Ich habe immer für Kroatien gekämpft“ Vierzehn Jahre später sagte Śuker der kroatischen Presse zu den Motiven: „Es ist allgemein bekannt, für was Davor Śuker steht. Ich habe immer für Kroatien gekämpft. Ich bin dort hingefahren wie andere Menschen nach Berlin oder Auschwitz fahren.“ Pavelić war als Kollaborateur und Vasall der Nazis Führer des faschistischen „Unabhängigen Staates Kroatien“ im Zweiten Weltkrieg. Die von Pavelić geführten Ustascha-Einheiten ermordeten Hunderttausende Menschen auf dem Balkan, auch in Vernichtungslagern.

viA faz: Stillgestanden beim Faschistenführer

Kieler Bucht: Polizei findet Weltkriegspanzer in Keller von Villa

Die Kieler Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Mann aus Heikendorf. Im Keller seines Hauses stellte die Polizei einen Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg und weiteres militärisches Gerät sicher. Ungewöhnlicher Einsatz in einem noblen Viertel direkt an der Ostsee bei Kiel: Mit zwei Bergungspanzern der Bundeswehr sind Ermittler zur Durchsuchung einer Villa in Heikendorf angerückt. Im Keller des Hauses stießen sie auch auf einen Weltkriegspanzer – Modell Panther. Der Grund für die Aktion sind Ermittlungen der Kieler Staatsanwaltschaft wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Bei dem Hausbesitzer aus dem Heikendorfer Ortsteil Kitzeberg soll es sich um einen Mann Ende 70 handeln. Im Zuge der Ermittlungen wegen nach Jahrzehnten wieder aufgetauchter Nazi-Kunst waren die Behörden auf seine Spur gelangt. (…) Für die Ermittler und Kampfmittel-Spezialisten gibt es an diesem Mittwoch reichlich Arbeit. Laut Deutscher Presseagentur entdeckten sie in dem Haus an einem kleinen Privatweg umfangreiches militärisches Gerät, das sie nun näher untersuchen müssen. Sie sollen auch nach einem Torpedo gesucht haben

via spon: Kieler Bucht: Polizei findet Weltkriegspanzer in Keller von Villa

[upd 02072015] Waffennarr versteckt Weltkriegspanzer im Keller. Ungewöhnlicher Einsatz in einem Nobelviertel in Heikendorf bei Kiel: Bei der Durchsuchung einer Villa stießen Ermittler im Keller auf einen Weltkriegs-Panzer – Modell Panther.(…) Ein Schild “Deutsches Schutzgebiet” ist in Heikendorf (Schleswig-Holstein) am Tor zu dem Villengrundstück zu sehen. / Die Flagge des Deutschen Reiches weht auf dem Villengrundstück. (…) Jetzt rückte die Polizei zu einer Razzia an, unterstützt von der Bundeswehr, die das schwere Kriegsgerät abtransportieren soll. Nach Informationen unserer Zeitung handelt es sich um einen Panzerkampfwagen vom Typ „Panther“, eine V1-Rakete, eine Panzerabwehrkanone und Torpedos.

siehe auch. Alter Mann hortet Panzer in seiner Villa. Ermittler haben in dem Nobelviertel von Heikendorf nahe Kiel eine Villa durchsucht und sind auf einen Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg und weiteres Kriegsgerät gestoßen. Der Besitzer steht unter Verdacht, gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz zu verstoßen. Dem Bürgermeister zufolge war der Panzer im Ort bekannt.In dem Nobelviertel von Heikendorf nahe Kiel an der Ostsee spielen sich absurde Szenen ab: Polizisten und Soldaten der Bundeswehr rücken mit zwei Bergungspanzern an. Grund dafür sind Ermittlungen der Kieler Staatsanwaltschaft gegen einen Villenbesitzer, der möglicherweise gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen haben soll. Im Keller des Hauses entdeckten die Ermittler schließlich umfangreiches militärisches Gerät, darunter auch einen Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg, Modell Panther, 2,20 Meter breit und 5 Meter lang. Bei dem Besitzer der Villa samt Panzer soll es sich um einen Mann Ende 70 handeln. Im Zuge der Ermittlungen um nach Jahrzehnten wieder aufgetauchte Nazi-Kunst waren die Behörden auf die Spur des Norddeutschen gelangt.

PzKpfw-Vg
PzKpfw-Vg “Panther”-Manhay1“ von Jean-Pol GRANDMONTEigenes Werk
Private collection. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.

Auschwitz-Prozess: “Jeder, der diese Uniform trug, steht für den Terror”

Im Auschwitz-Prozess berichtet eine Überlebende vom Schrecken in dem Konzentrationslager. Der Angeklagte Oskar Gröning entschuldigt sich für seine Wortwahl, um Vergebung bittet der 94-Jährige nicht. Dies stehe ihm nicht zu.
Oskar Gröning bittet um Entschuldigung. Er habe nicht bedacht, “wie furchtbar” die Worte für die Auschwitz-Überlebenden und die Angehörigen der Opfer klingen mussten, die er zu Prozessbeginn verwendet hat. Sätze, die verstörten und jede Empathie für die Opfer vermissen ließen. Nun lässt der frühere SS-Mann in der zum Gerichtssaal umfunktionierten Ritterakademie in Lüneburg mitteilen: “Es war nicht meine Absicht, Ihre Gefühle zusätzlich zu verletzen.” Oskar Gröning ist am 10. Juni 94 Jahre alt geworden. Blass und zusammengesunken sitzt er auf der Anklagebank. Er muss sich wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 300.000 Fällen im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau vor dem Landgericht Lüneburg verantworten. Die Anklage ist auf die sogenannte Ungarn-Aktion im Sommer 1944 begrenzt. Damals trafen in Auschwitz-Birkenau Eisenbahntransporte mit etwa 425.000 Menschen aus Ungarn ein. Gröning spricht an diesem 13. Verhandlungstag, dem letzten, bevor am Donnerstag wohl die Plädoyers beginnen, nicht selbst. Er lässt seine Anwältin Susanne Frangenberg sprechen. Fünf Seiten liest sie für ihn in Ich-Form vor. Zu Beginn des Prozesses verlor sich Gröning in Erinnerungen. Wodka spielte darin eine Rolle und “Damen”, die den SS-Männern Vergnügen bereiten mussten. Gröning sprach von Menschen, die “versorgt” wurden, wenn er ermordet meinte. Es waren Anekdoten aus Auschwitz, im Plauderton vorgetragen. Ob Gröning nun selbst Anlass sah, seine früheren Worte zu erklären, oder ob es die Idee seiner Verteidiger war, bleibt unklar. Dass Gröning an diesem Tag nicht selbst spricht, erklärt sein Anwalt Hans Holtermann mit der starken Belastung, die das Verfahren für seinen Mandanten bedeute. “Um Vergebung kann ich nur meinen Herrgott bitten” Die Worte “Reue und Demut” hat Gröning schon zu Prozessbeginn verwendet. Jetzt lässt er sie Anwältin Frangenberg erneut vortragen. Er stehe “in Demut und Reue” vor den Überlebenden und den Angehörigen der Opfer. “Gleichwohl habe ich bewusst nicht um Vergebung für meine Schuld gebeten.” Dies stehe ihm angesichts der Dimension der Verbrechen nicht zu. “Um Vergebung kann ich nur meinen Herrgott bitten.” Gröning bekennt sich auch an diesem Tag immerhin zu einer moralischen Schuld. “Mir ist bewusst, dass ich mich durch meine Tätigkeit in der Häftlingsgeldverwaltung am Holocaust mitschuldig gemacht habe”, sagt er und fügt hinzu: “Mag mein Anteil auch klein gewesen sein.” Zu Beginn schildert seine Anwältin ein weiteres Mal, dass seine Hauptaufgabe in Auschwitz das Zählen und Sortieren des Geldes der Deportierten gewesen sei. “Immer mal wieder” sei er von 1942 bis Anfang 1944 auch zum Dienst an der Rampe eingesetzt worden. Dort entschieden SS-Männer, wer sofort in den Gaskammern getötet und wer im Arbeitslager zunächst gequält werden sollte. Gröning will mit der Selektion nichts zu tun gehabt haben. Er habe nur das Gepäck der Deportierten bewacht. Dass die meisten der Ankommenden unmittelbar nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet wurden, habe er vom ersten Tag an gewusst.

via spon: Auschwitz-Prozess: “Jeder, der diese Uniform trug, steht für den Terror”

White supremacist calls Charleston ‘a preview of coming attractions’

Dylann Roof refers to Harold Covington’s white separatist group, the Northwest Front, in his alleged manifesto. The rightwing sci-fi writer distances himself from the shooting, but his followers speculate if his work influenced Roof’s actions. One of the shadowy figures who appears to have influenced alleged Charleston killer Dylann Roof is Harold Covington, the founder of a white separatist movement and, within supremacist circles, an influential sci-fi author. Covington, the latest in a long line of rightwing sci-fi writers, has been linked to racist crimes in the past and this week called the massacre “a preview of coming attractions”. The racist manifesto and photos apparently posted by Roof makes mention of the Northwest Front, created by Covington, a former member of the American Nazi party who traveled to South Africa and Rhodesia in order to agitate for white power. In the accompanying photos, Roof wore patches with Rhodesian and apartheid-era South African flags on them. Covington, if you believe his website, runs a growing enclave of white supremacists near Seattle called the Northwest Front. The non-profit group is reflected in a series of sci-fi novels, authored by Covington, about a dystopian future in which a white nation is the only answer to US economic and racial woes. (…) The Roof killings are not the first time Covington’s name has come up in connection with an allegedly racist murder. Covington was part of a group of white supremacists in the 1970s who massacred black people at a rally in Greensboro (Covington didn’t kill anyone and wasn’t in attendance on the day of the violence). He was also at one time close with Frazier Glenn Miller, who is charged with killing a one woman, a 69-year-old Jewish man and that man’s 14-year-old grandson in front of their temple last year. Elizabeth Wheaton wrote about Covington in her book Codename Greenkil: The 1979 Greensboro Killings. “Covington was pretty much a minor player,” she told The Guardian. “He liked the Nazi image on the white power kinds of things, but he was kind of nerdy. Most of [the others] were country people or ex-military.”

via guardan: White supremacist calls Charleston ‘a preview of coming attractions’

Karriere im Kalten Krieg – Judenhasser auf dem Bischofssitz

Im faschistischen Rumänien hetzte Viorel Trifa gegen Juden. In den USA machte er später eine steile Karriere in der Kirche – protegiert von J. Edgar Hoover. Bis seine dunkle Vergangenheit endgültig zum Vorschein kam. “Es lebe Deutschland! Sieg Heil!”, brüllten etwa zehntausend Mitglieder der faschistischen “Eisernen Garde”, als sie am 20. Januar 1941 auf einem Protestmarsch an der deutschen Botschaft in Bukarest vorbeizogen. Ihr Zorn richtete sich gegen den rumänischen Staatsführer Ion Antonescu, der seinen von den Faschisten gestützten Innenminister wegen Unfähigkeit entlassen hatte. Am Tag zuvor war der deutsche Major Döring, Chef der Transportabteilung der deutschen Heeresmission in Bukarest, nahe seinem Dienstort erschossen worden. Die “Eiserne Garde”, auch Legion genannt, bildete seit September 1940 mit Antonescu die Regierung, war aber bereits seit Wochen mit ihm zerstritten. Bei den Kundgebungen tat sich vor allem der Führer des Studentenverbandes der Legion, der Theologiestudent Viorel Trifa, hervor. Die Demonstranten verteilten von Trifa unterschriebene Flugblätter. “Wir verlangen, dass das freimaurerische und verjudete Personal in der Regierung durch anderes ersetzt wird”, war darauf zu lesen. “Wir verlangen eine legionäre Regierung.” Am 21. Januar begannen Schießereien zwischen Gardisten, die öffentliche Gebäude besetzt hielten, und Armeeangehörigen. Es kam zu Plünderungen jüdischer Geschäfte, etwa 120 Juden wurden bestialisch ermordet. Zwei Tage später ergaben sich die aufständischen Legionäre. (…) Wie die anderen Legionsführer wurde Trifa zunächst in ein SS-Erholungsheim in Berkenbrück, einem Dorf 80 Kilometer östlich von Berlin, eingewiesen. Nach der Flucht des Legionärskommandanten Horia Sima nach Rom im Dezember 1942 wurden alle Gardisten in Konzentrationslagern inhaftiert. Nachdem Mussolini Sima an das Hitler-Regime überstellt hatte, kam der Kommandant in das KZ Sachsenhausen. Die übrigen Legionsführer wurden in das KZ Dachau verbracht, wo sie allerdings als “Ehrenhäftlinge” von den anderen Häftlingen getrennt waren, Taschengeld erhielten und aus der SS-Kantine verpflegt wurden. Als Antonescu im August 1944 in Bukarest entmachtet wurde, konnten die Legionäre das Lager verlassen. Einige schlossen sich Sima an, der eine Exilregierung bildete. Nicht so Trifa. Er diente dem orthodoxen Bischof Visarion Puiu in Wien als Sekretär. 1945 wurde er Professor für Alte Geschichte an einer katholischen Hochschule in Rom. Fünf Jahre später emigrierte er in die USA und wurde 1952 Bischof der Rumänisch-Orthodoxen Kirche in Amerika, die sich von Orthodoxen Kirche Rumäniens abspaltete. (…) Da schadete es auch nicht, dass die CIA 1953 in einem Dokument feststellte, der Geistliche sei einer der Anführer des Aufstands der “Eisernen Garde” im Januar 1941 gewesen. Rumänisch-orthodoxe Glaubensbrüder, die als Verbündete des Bukarester Patriarchats gegen das unabhängige Episkopat in Nordamerika ankämpften und Trifa einen “Kriegsverbrecher” nannten, fanden jedoch kein Gehör. Der 1919 aus Rumänien in die USA eingewanderte jüdische Zahnarzt Charles Kremer, der im Holocaust Verwandte verloren hatte, versuchte 1952 vergeblich die Bischofsweihe Trifas zu verhindern. Auch in den folgenden Jahren konnte er ihn trotz wiederholter Eingaben an die US-Einwanderungsbehörde und unzähliger Schreiben an Politiker und Journalisten nicht zu Fall bringen.

via spon: Karriere im Kalten Krieg – Judenhasser auf dem Bischofssitz

Neo-Nazis gave Hitler salute on my doorstep, says Golders Green resident

Neo-Nazis have been distributing antisemitic propaganda to Jews near the site of the planned July 4 protest in Golders Green, according to one resident. The 88-year-old Holocaust survivor, who did not wish to be named, said a group of far-right extremists had come to his house on Rotherwick Road and told him that London would soon be “Jew-free”.

via thejc: Neo-Nazis gave Hitler salute on my doorstep, says Golders Green resident

Greek Holocaust Memorial Vandalized Two Weeks After Unveiling

Blue paint attack follows abortive attempt to prevent monument from being displayed. When we last left the Greek town of Kavala, its mayor had just attempted to blackball a monument to the town’s 1,434 Jews who were murdered in the Holocaust. Mayor Dimitra Tsanaka initially objected to the presence of a Star of David on the memorial and postponed its dedication, but she relented after international outcry. And when the monument was unveiled on June 7—several weeks after originally scheduled—it looked as though Kavala’s victims would finally receive their recognition. Unfortunately, that isn’t quite how things have turned out. At the unveiling ceremony, Greek deputy minister Panagiotis Sgouridis likened “the atrocities of World War II” to “the blockade of Gaza” in his speech, listing the Holocaust alongside “the continuation of the extermination of the Assyrians by the jihadists, the invasion and occupation in northern Cyprus, the Kurdish issue, the blockade of Gaza, the genocidal dismemberment of Yugoslavia.” (Sgouridis did not address how his claim squared with the fact that more Jews were killed in a single day during the Holocaust than all Israeli and Palestinian casualties in Gaza’s wars combined.) If these accusations of genocide suggested that the town of Kavala had not quite exorcised the demons of its anti-Semitic past, then Sunday’s events confirmed it. Yesterday morning, the Holocaust memorial monument was found vandalized, just two weeks after its unveiling. Photos from the Greek outlet Proini News captured the memorial covered in blue paint.

via tablemag: Greek Holocaust Memorial Vandalized Two Weeks After Unveiling

siehe auch: Breaking: Desecration of the Holocaust Memorial of Kavala. Unknown persons desecrated with paint the Holocaust Memorial of Kavala early this morning (see the photos below), reported the website proininews.gr. The inauguration of the Holocaust Memorial took place on Sunday June 7, 2015. The Monument dedicated to the 1,484 Jews of the town who perished in the Nazi camp of Treblinka, was unveiled following a controversy of many weeks caused by the decision of the Mayor of Kavala to postpone the unveiling ceremony on the grounds that members of the city council objected to the monument’s “Star of David” engraving.

Slovak President honors victims of Nazi massacre at Lidice for first time ever

Slovak President Andrej Kiska laid wreaths in honor of the victims of the Second World War at the Lidice memorial in the Czech Republic on 10 June. The wreaths were laid at the mass grave of the victims of the Lidice massacre and at the memorial to the child victims. Kisak became the first Slovak President ever to commemorate the events at Lidice, which was destroyed by the Nazis 73 years ago in retaliation for the assassination of Reichsprotektor Reinhard Heydrich. Prior to his visit there he met with Czech President Miloš Zeman at Prague Castle. A trio of survivors of the Nazi massacre and Mayor Veronika Kellerová welcomed Kiska to Lidice. Responding to the memorial depicting the child victims, he said:  “This just highlights their fates, even though it cannot accurately portray their faces, but it is something that leaves deep emotions in the soul of every human being. Every single face, every single eye expresses the enormous tragedy that happened here. I am glad I can be here and show respect for their memory.”  Kiska also visited the Museum at the Lidice memorial and emphasized that we should be aware of what extremism can result in. He said he believed the statue of the child victims of Lidice should be a memorial warning us against such danger. The Nazis destroyed Lidice on 10 June 1942. During a bloody massacre, they shot dead 173 men there.

via romea.cz: Slovak President honors victims of Nazi massacre at Lidice for first time ever

Jakob’s Colours by Lindsay Hawdon review – the untold story of the Romany Holocaust

A Romany family overcomes incarceration and prejudice only to encounter the Nazis in a deeply involving debut novel. Over the last 70 years, the Holocaust has been established in the western world’s collective conscious as the ultimate expression of human evil. Its victims are remembered with horror and pity; no fate, we’re agreed, could be worse than to be among their number. Except, perhaps – as Lindsay Hawdon obliquely suggests in her debut novel – to be among the Holocaust’s forgotten victims; those such as the Romany people who, when they’re mentioned at all, are tacked on at the end of the roll call, restricted to a dependent clause. The Roma refer to the act of genocide perpetrated against them by the Nazi regime as the Porajmos – the Devouring. The Nazis themselves certainly didn’t see it as an afterthought: as Hawdon explains in a brief, bleak coda, the regime viewed gypsies as “hereditarily sick” and called for their “elimination without hesitation”; by 1945 it had claimed more than 1.5 million Romany lives. Nevertheless, in a shabby and dishonourable second act of silencing, their murders were not prosecuted at Nuremberg, and it wasn’t until 1994 that the US Holocaust Memorial Museum held a commemoration for them. Even today, their stories remain largely untold.

via guardian: Jakob’s Colours by Lindsay Hawdon review – the untold story of the Romany Holocaust

Holocaust-denier and Kuruc.info author works as high school teacher in Budapest

A small Jewish activist group called The Voice of Six Million Souls has long been working to uncover the identities of the people behind the neo-Nazi Kuruc.info website, which is known for publishing the most revolting examples of Holocaust denial and hate speech of any Hungarian publication. Some months ago, I had been in touch by telephone with this group, as it is well-known that the owner of Kuruc.info’s domain (which is registered in the United States) is former California resident Béla Varga, who has been living in hiding in Canada, evading American authorities, which have a warrant for his arrest. This Jewish activist group has now uncovered the name and identity of a man who writes many of Kuruc.info’s Holocaust denying articles. A high school history teacher in Budapest, László Zábori, is reportedly behind the pseudonym Ottó Perge, which he uses whenever he writes for the Kuruc.info website. In 2009, Mr. Zábori very publicly renounced his Catholic faith, when the Papal Nuncio to Israel, Antonio Francon, declared that Holocaust denial was incompatible with Roman Catholicism. Mr. Zábori is a history and Hungarian language teacher at the Leövey Klára Gimnázium, in Budapest’s 9th District. According to a report in the left-centre Egyenlítő blog, he also works for Hungary’s Lutheran archives (Evangélikus Levéltár). Mr. Zábori often bases his Holocaust denial on the works of Fred Leuchter, who built a truly macabre career from selling execution equipment in the United States. Mr. Leuchter became infamous for travelling to Auschwitz in 1988 (as part of his Honeymoon with his new wife), and for using a chisel and hammer to chip off parts of the gas chamber’s structures, in a totally pseudo-scientific attempt to prove that these gas chambers had not existed, as chemical traces could not be found, when he sent these for testing. As it turns out, however, the labs did find trace amounts of cyanide in the crematoria. Mr. Zábori has relied heavily on the completely repudiated Leuchter Report.

via hungarianfreepress: Holocaust-denier and Kuruc.info author works as high school teacher in Budapest

Nur eine Randnotiz: Regierungspartei in Ungarn errichtet Denkmal für Nazi-Minister

Die Fidesz-Stadtregierung von Székesfehérvár, einst Krönungsstadt, heute Crony-City von Orbáns Günstlingen, will dem “Historiker und Kulturminister” Bálint Hóman eine Statue errichten. Die Opposition hielt dagegen einen etwas ärmlich wirkenden Sitzstreik ab. Man könne doch einem Nazi-Kollaborateur, einem Vollstrecker der Judengesetze, kein Denkmal setzen. Man kann. Was ist schon so ein Erinnerungsstein gegen die realen Manifestationen der Barbarei? Wer war Bálint Hóman, 1885 – 1951? Er sei ein “bedeutender Historiker” und von 1932 bis 1945 ungarischer “Außenminister” gewesen, erklärt die amtliche Nachrichtenagentur MTI dem erstaunten Leser. Das ist falsch. Wohl mag der “Mittelalter-Experte”, Co-Verfasser eines achtbändigen Monumentalwerkes zur ungarischen Geschichte, sich einigen akademischen und publizistischen Ruhm erschrieben, die Nationalbibliothek und das Nationalmuseum geleitet haben. Außenminister war er aber nie wirklich, nur ein paar Tage formal, als der Rest der ungarischen Nazikollaborateure sich bereits gen Westen abgesetzt hatte.  Hóman war von 1932 bis 1938 und wieder von 1941 bis zum bitteren Ende 1945 Minister für “Religion und Bildung” im Horthy-Reich. Er arbeitete unter vier Ministerpräsidenten, vom Numerus-Clausus-Erfinder Teleki, über Ungarns “ersten Nazi” Gömbös, bis hin zu Pfeilkreuzler-Führer Szálasi, mit dem er gemeinsam – unter Aufsicht der deutschen Besatzer – im Oktober 1944 den “Staatsstreich” ausführte, der die ungarischen Nazis auch formal zu den Machthabern im Lande machte. Mit denen setzte er sich gen Westen ab als die Rote Armee ankam, wurde in Deutschland verhaftet und 1946 wegen Kriegsverbrechen verurteilt.
Hóman war einer der Hauptvollstrecker und -architekten der ungarischen Judengesetze, die mit Zugangsbeschränkungen für Studenten bereits 1920 – weit vor anderen Ländern Europas – Premiere hatten und später über Berufsverbote bis hin zu Enteignungen, Deportationen eskalierten und sich, zwar nicht gleichlaufend, aber letztlich geschmeidig den Rassegesetzen und Vernichtungsplänen der Deutschen anpassten.

via pester lloyd: Nur eine Randnotiz: Regierungspartei in Ungarn errichtet Denkmal für Nazi-Minister

Kühne + Nagel: Von der Vergangenheit eingeholt

Kühne + Nagel ist ein Weltkonzern, geführt in dritter Generation. Just zum 125-Jahr-Jubiläum tauchen nun historische Dokumente auf, über die Verstrickung des Logistikgiganten im Hitlerstaat. Das erste Frachtschiff aus Amsterdam traf im Dezember 1942 in der Hansestadt Bremen ein. An Bord befanden sich 220 Armsessel, 105 Betten, 363 Tische, 598 Stühle, 126 Schränke, 35 Sofas, 307 Kisten mit Glasgeschirr, 110 Spiegel, 158 Lampen, 32 Uhren, ein Grammofon und zwei Kinderwagen. Es handelte sich um die Habseligkeiten der niederländischen Juden, die im Sommer zuvor in Konzentrationslager deportiert worden waren. Es war der Beginn der «M-Aktion» des NS-Regimes; das Bremer Unternehmen sollte fortan eine Schlüsselrolle bei der systematischen Ausplünderung der Juden in den besetzten Nachbarstaaten spielen. Der Dampfer war von der Speditionsfirma Kühne + Nagel gechartert worden. Über diese dunkle Geschichte hat der Logistikgigant bis anhin geschwiegen. Er ist heute ein Weltkonzern mit Holdingzentrale in Schindellegi bei Feusisberg SZ, 1000 Niederlassungen in mehr als 100 Ländern und 63’000 Mitarbeitern. Kühne + Nagel ist damit die Nummer drei auf dem Weltmarkt und an der Börse 16 Milliarden Franken wert. Doch nun, just zum 125-Jahr-Jubiläum, tauchen historische Dokumente über die Verstrickung von Kühne + Nagel im Hitlerstaat auf, die eine schreckliche Seite der Unternehmensgeschichte ausleuchten. (…) ie Verwicklung in das Geschehen im NS-Staat war bislang bei Kühne + Nagel kein Thema. Es wurde keine unabhängige Historikerkommission zur Aufklärung dieser Geschichte berufen, so wie viele andere deutsche Konzerne dies mit Blick auf ihre gesellschaftspolitische Verantwortung getan haben. Anfragen von Historikern mit der Bitte um Einsicht in die Firmenarchive wurden abgelehnt. Im Bombenkrieg seien die Firmenzentrale in Bremen und die wichtige Hamburger Niederlassung abgebrannt und das Schriftgut vernichtet worden. Doch seit nunmehr rund zehn Jahren forscht eine junge Historikergeneration über die kriminellen Raubzüge des NS-Regimes in den militärisch besetzten Gebieten und die systematische Ausplünderung der Juden. Auf diese «Raubmaschine» machte zunächst der NS-Forscher Götz Aly in seinem Buch «Hitlers Volksstaat» aufmerksam, ihm folgten jüngere Historiker mit Arbeiten darüber, wie dieser Diebeszug von den Institutionen des NS-Staates vorbereitet wurde und wie die Wirtschaft davon profitierte. Sie mündeten in jüngster Zeit in zahlreichen Publikationen. Und schliesslich machte im März ein Dokumentarfilm des Bayerischen Rundfunks einige dieser Erkenntnisse über die Rolle von Kühne + Nagel in der NS-Zeit publik. Das Unternehmen reagierte etwas indigniert mit einer Erklärung unter dem Titel «Bekenntnis zu seiner Geschichte». Darin gesteht es ein: «Wie andere Unternehmen, die bereits vor 1945 bestanden, war Kühne + Nagel in die Kriegswirtschaft eingebunden und musste in dunklen und schwierigen Zeiten seine Existenz behaupten. Schon im Ersten, aber erst recht im Zweiten Weltkrieg war dies eine grosse Herausforderung.» (…) Die NS-Forscher sagen es etwas klarer. Frank Bajohr vom Münchner Zentrum für Holocauststudien sieht in den Geschäften von Kühne + Nagel «eine relative Nähe zum Massenmord». Das Unternehmen habe sich «eifrig in den Dienst der Gestapo gestellt», sagt der junge Historiker Johannes Beermann. Bei der Verschickung des zusammengeraubten Mobiliars der deportierten Juden habe die verantwortliche NS-Dienststelle Westen eng mit der Spedition Kühne + Nagel zusammengearbeitet, die die Organisation zahlreicher Transporte aus den besetzten Westgebieten ins Reich übernommen habe. «Dabei gelang es dem Fuhrunternehmen, sich so erfolgreich gegen potenzielle Mitbewerber durchzusetzen, dass Kühne + Nagel im Verlauf der ‹M-Aktion› quasi das Monopol auf diese lukrativen Staatsaufträge erhielt.» Es geht um die Verantwortung der zweiten Generation in der Firma, um Alfred und Werner Kühne, die Söhne des Gründers. «M-Aktion» stand für Möbel-Aktion. Die Operation wurde seit Januar 1942 vom NS-Chefideologen Alfred Rosenberg vorbereitet, der sich zuvor schon beim Raub an Kunstschätzen aus jüdischem Besitz einen Namen gemacht hatte. Die Möbel und Einrichtungsgegenstände der jüdischen Familien in den besetzten ­Gebieten wurden zunächst akribisch ­erfasst und dann sofort nach deren ­Deportation aus den Wohnungen ­geräumt. Augenzeugen berichteten, wie Frachter von Kühne + Nagel das Raubgut in Amsterdam aufnahmen. Die Möbel wurden dann nach Deutschland gebracht, dort versteigert oder an angebliche «deutsche Bombenopfer» verteilt. Im Volksmund wurde das Raubgut als «Hollandmöbel» bezeichnet, im amtlichen Schriftverkehr nannte man es ­«Judengut aus Holland».

via bilanz.ch: Kühne + Nagel: Von der Vergangenheit eingeholt

Politiker tritt nach antisemitischem Tweet zurück

Ein antisemitischer Tweet ihres Kulturbeauftragten hat die Madrider Bürgermeisterin Manuela Carmena in Bedrängnis gebracht. Podemos muss sich mit dem Vorwurf herumschlagen, judenfeindlich zu sein. Die Freude über die feierliche Amtseinführung von Manuela Carmena, seit vergangenem Wochenende die neue Bürgermeisterin von Spaniens Hauptstadt, währte nur kurz. Ein Tweet ihres frisch ernannten Kulturbeauftragen Guillermo Zapata zirkulierte nur wenige Stunden später durch die sozialen Netzwerke und ließ die Empörung im Minutentakt höher kochen, bis der Hashtag #ZapataDimisión (Rücktritt Zapata) zum Trending Topic wurde. “Wie kriegt man fünf Millionen Juden in einen 600er? Im Aschenbecher”, hatte der 36-Jährige getwittert, gemeint war in der Frage ein Seat-600-Kleinwagen. Das Ganze liegt zwar mehr als vier Jahre zurück, doch jetzt, wo Zapata eine der wichtigsten Stellen im altehrwürdigen Madrider Rathaus bekleiden sollte, wurde der antisemitische Tweet in allen Medien Spaniens publiziert. “Mir hat der schwarze und grausame Humor schon immer gefallen, es ist eine gesunde Art, über die schrecklichen Dinge zu lachen, zu denen wir Menschen fähig sind”, rechtfertigte sich Zapata, der von Beruf her eigentlich Fernsehregisseur ist und über keinerlei politische Erfahrung verfügt. Kurz darauf folgte die Entschuldigung: “Einige Witze aus meiner Timeline (Archiv bei Twitter, Anm. der Red.) sorgen für Wut und Empörung. Das tut mir leid, der Holocaust ist schrecklich und bedauernswert.” Seine Worte nützen nichts mehr. Spaniens jüdische Gemeinde erwägt die Erstattung einer Anzeige gegen Zapata. Der sieht seine Worte aus dem Kontext gerissen. Sein Tweet sorgte auch für Verstimmung bei Alon Bar, dem israelischen Botschafter in Madrid, der Spaniens neue Linkspartei Podemos daraufhin als “antisemitisch” bezeichnete.

via welt: Politiker tritt nach antisemitischem Tweet zurück

“Asoziale” im Nationalsozialismus – Die letzten vergessenen Opfer

Es war ein schwarzer Winkel, der ihre Häftlingsuniform kennzeichnete: Unter anderem im Konzentrationslager Sachsenhausen wurden zwischen 1936 und 1945 auch zahlreiche sogenannte Asoziale gefangen gehalten, misshandelt und getötet. Die Kategorie galt schnell für all jene, die nicht die nationalsozialistische Weltsicht teilten. (…) [Sachsenhausen] Zwischen 1936 und 1945 waren hier rund 200.000 Menschen interniert. Politische Gefangene, Juden, Sinti und Roma – und Menschen, die Nationalsozialisten als sozial minderwertig einstuften. Sie wurden als Asoziale bezeichnet – und mit einem schwarzen Winkel auf ihrer Häftlingsuniform gekennzeichnet. Im Juni 1938 stieg die Zahl dieser sogenannten Asozialen nach landesweiten Verhaftungswellen sprunghaft an. (…) Wer genau als “asozial” galt, dafür gab es im Dritten Reich keine genaue Definition. Die Kategorie galt für jene, die eben nicht in die nationalsozialistische Weltsicht passten und wandelte sich ganz nach den Bedürfnissen des Regimes. “Man hat ab 1933 mehrere sogenannte Bettlerrazzien gemacht, das heißt zum einen, der größte Teil wahrscheinlich der sogenannten Asozialen setzt sich aus einem Kreis von Wohlfahrtsempfängern, Alkoholikern auch, Menschen, die am Rande der Gesellschaft sozial leben, zusammen, und das ist der Beginn der Asozialenverfolgung 1933. Das verändert sich aber sehr stark.” Später kamen Menschen hinzu, die gegen das Gesetz verstoßen hatten. Gelegenheitsverbrecher, Zuhälter oder auch Frauen, denen man Prostitution vorwarf. Dazu kamen Wanderarbeiter, Sinti und Roma und Erwerbslose, die man als arbeitsscheu bezeichnete. “Das heißt, wir haben einen sehr großen und breiten Begriff, den die Nationalsozialisten verfolgen.” Wie viele Menschen im Nationalsozialismus unter dem schwammigen Begriff des “Asozialen” verfolgt, geknechtet und getötet wurden, ist bis heute unklar. Die wenigsten der Opfer sind überhaupt bekannt, eine seriöse Schätzung ihrer Zahl gibt es nicht. Die Opfergruppe selbst ist bis heute nicht als solche anerkannt. Dies mag auch daran liegen, dass wohl keiner derer, die als asozial verfolgt wurden, sich selbst so bezeichnet hätte. Asozialität war eine Fremdzuschreibung durch die Nationalsozialisten

via df: “Asoziale” im NationalsozialismusDie letzten vergessenen Opfer

Hindenburg von der Liste der Ehrenbürger gestrichen

Paul von Hindenburg ist nicht länger Ehrenbürger der Stadt Frankfurt. Oberbürgermeister Peter Feldmann spricht von einem Schritt, der längst überfällig war. Frankfurt streicht den ehemaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg (1847-1934) von der Liste seiner Ehrenbürger. Das habe die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend entschieden, berichtete ein Stadtsprecher am Freitag. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hatte sich für diesen Schritt ausgesprochen, der aus seiner Sicht längst überfällig war. Hindenburg hatte Adolf Hitler 1933 zum Reichskanzler ernannt und wurde nach Angaben der Stadt im selben Jahr mit Hitler und Hermann Göring zum Frankfurter Ehrenbürger ernannt.

via faz: Hindenburg von der Liste der Ehrenbürger gestrichen

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