Nazi tombstone stolen from Normandy cemetery

The gravestone of a formidable Nazi SS tank commander has been stolen from a German cemetery in the small Normandy town of La Cambe, municipal sources said on Tuesday. “The tombstone will be replaced. Even if it was a German officer, we must respect the dead,” La Cambe’s mayor, Bernard Lenice, told AFP. A German national from the area who preferred to remain anonymous identified the SS officer whose tombstone was stolen “a few days ago” as tank commander Michael Wittmann. “It was a square tombstone bolted to the ground with his name engraved upon it, but without any other inscription,” the source said, saying nothing on the stone indicated Wittmann’s role in the SS.

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Horst Mahler: Rechte Szene wartet auf nächsten Märtyrer

Seit Tagen machen Meldungen vom schlechten Gesundheitszustand Horst Mahlers die Runde. Staat und Szene sollen sich offenbar bereits für einen baldigen Tod des notorischen Antisemiten vorbereiten. Grund für die schlechte Verfassung des ehemaligen Anwalts der NPD im ersten Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht ist nach Darstellung eines Blogs, der seine Informationen aus erster Hand erhalten will, eine schwere Blutvergiftung sein. Mahler soll deswegen auch schon einen Unterschenkel verloren haben. Aus den Kreisen der Angehörigen wurden und werden die Haftbedingungen kritisiert. Wegen des schlechten Gesundheitszustandes wurde die Haft in der JVA Brandenburg / Havel vor wenigen Tagen unterbrochen und Mahler in ein Krankenhaus verlegt. Der Antisemit und Holocaustleugner sitzt aktuell eine zwölfjährige Haftstrafe ab. Die Chancen auf eine eigentlich mögliche Hafterleichterung stehen aufgrund einer neuen Anklage schlecht: Der 79-Jährige hatte in Haft einen Aufsatz geschrieben, der ihm den Vorwurf der Volksverhetzung einbrachte. Es ist also möglich, dass sich seine Zeit hinter Gittern weiter verlängern könnte.(…) Während die Behörden Vorbereitungen treffen, um größere Solidaritätsaktionen zu verhindern, bereiten sich extrem rechte Kreise darauf vor, aus dem möglicherweise baldigen Ableben des 79-Jährigen politisches Kapital zu schlagen. Auf dem Portal Altermedia war Mahler das bestimmende Thema mit mehreren Artikeln in den letzten Tagen seit Bekanntwerden des schlechten Gesundheitszustandes. Mittlerweile gibt es zur Kampagne entsprechende “T-Hemden“ und Aufrufe zu Aktionen zur Freilassung der „politischen Gefangenen“. Vor der JVA und dem Landtag soll es bereits Mahnwachen gegeben haben. Die Macher der Aktion boten die zugehörigen Transparente im Netz „zum Selbstkostenpreis“ an.
Nach seinem Tod, vielleicht sogar hinter Gefängnismauern, ist davon auszugehen, dass die Kampagnen für die Abschaffung der Straftatbestände des Volksverhetzungsparagraphen noch einmal an Schärfe gewinnen werden. Der rechte Publizist Jürgen Elsässer sieht bereits jetzt Mahler zum Tode verurteilt und spricht von „beabsichtigter physischer Vernichtung des Häftlings“. Er macht sich die Aussage des Schweizer Wochenmagazins „Weltwoche“ zu Eigen, der Staat habe Mahler die Banküberfälle verziehen, aber nicht seine angebliche „Meinung“. Dafür gebe es kein Pardon. Elsässer sieht in der Holocaustleugung, obwohl ihm nach seinen Worten „zutiefst zuwider“, eine Meinung und in der sofortigen Freilassung Mahlers das angebliche „humanitäre Minimum“ und keine politische Forderung. Er trägt damit die Solidaritätskampagne bis weit hinein rechtspopulistische Kreise, ohne sich selbst die Hände an Mahlers kruden Themen „schmutzig“ zu machen. Die Umkehrung vom Täter zum Opfer ist perfekt. Das Bundesverfassungsgericht sieht in ständiger Rechtsprechung in der Holocaustleugnung eine bewusst unwahre Tatsachenbehauptung und damit keine schützenswerte Meinung. Das oberste Gericht trägt damit Rechnung, dass die Akteure simpelste Methoden der Geschichtswissenschaft ignorieren und es ihnen zuallererst um die politische Rehabilitierung Adolf Hitlers geht, in der Hoffnung, den Spielraum für rassistische und völkische Politikvorstellungen zu erweitern.

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The return of the Neo-Nazis: Notorious Holocaust denier David Irving tells secret rally ‘the RAF are war criminals’

Neo Nazis held secret meeting in four-star hotel in South Kensington. Event attracted 120 Right-wing sympathisers, including women and teens. ‘Best friend’ of Hitler’s deputy, Rudolf Hess, was also a guest speaker. Convicted Holocaust denier David Irving addressed fascist sympathisers and neo Nazis at a secret meeting in London yesterday. Irving, a historian who famously lost a libel case after denying the existence of Nazi gas chambers, was the star speaker at an event that attracted an audience of 120 Right-wing sympathisers, including women and teenagers. Behind closed doors at a four-star hotel in South Kensington, the discredited author gave a speech condemning the Second World War Allied bombing campaign over Germany and Nazi-occupied Europe as ‘a war crime’.(…) Anti-fascist campaigner Gerry Gable condemned Irving’s appearance at the latest in a ‘growing series of closed international far-Right extremist conferences’.
Former Spandau prison worker Abdallah Melaouhi, self-described ‘best friend’ of Hitler’s deputy, Rudolf Hess, was also a speaker at yesterday’s event. Also present was Arkadiusz Rzepinski, leader of the Polish nationalist party, NOP, in England. The invitation told those wishing to attend the meeting to call a mobile number at 8am yesterday. Those who rang were told to meet at South Kensington Tube station at 11am, where they were greeted by retired teacher and known fascist supporter Michael Woodbridge. They were then led to the four-star Rembrandt Hotel, opposite the Victoria and Albert museum.

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Antisemitismus: Jean-Marie Le Pen wird Prozess gemacht

Rechtsextremer nannte NS-Gaskammern erneut “Detail” der Geschichte. Wegen antisemitischer Ausfälle wird dem Gründer von Frankreichs rechtsextremer Front National (FN), Jean-Marie Le Pen, erneut der Prozess gemacht. Der 87-Jährige wird sich in Paris wegen der Leugnung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten müssen, wie am Freitag aus Justizkreisen verlautete. Ein Termin für den Prozess steht noch nicht fest. Der Europaabgeordnete hatte die NS-Gaskammern Anfang April erneut als “Detail” des Zweiten Weltkriegs bezeichnet. Für solche und andere rassistische und antisemitische Äußerungen wurde er bereits mehrfach verurteilt.

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“Das ist alles echt krass”

Esther Bejarano spielte im Konzentrationslager Auschwitz im Mädchenorchester und überlebte. Damit Nazis nie wieder eine Chance bekommen, steht sie mit 90 Jahren und der “Mircophone Mafia” noch immer auf der Bühne und rappt gegen Rechts. Aus den Boxen dröhnen laute Beats, zwei Männer springen in XXL-Shirts und Kapuzenjacken übers Parkett. In der Mitte am Mikrofon: Esther Bejarano, 90 Jahre alt, die kurzen weißen Haare ordentlich gekämmt, in grünschillerndem Jackett. Als einer der beiden Männer die Anlage aufdreht, lächelt sie ihn an. Es ist Kutlu Yurtseven. Der 42-Jährige rappt, das Mikrofon dicht am Mund. Beim Refrain stimmt die alte Dame ein, singt mit kräftiger Stimme “Shir la Shalom”. Später nimmt Esther Bejarano die Hand des anderen Rappers, Rossi Pennino, 43, – und tanzt, streckt den Fuß zur Seite, ein ums andere Mal (…) Esther Bejarano hat das KZ Auschwitz überlebt, weil sie Akkordeon im Mädchenorchester spielte. Die Musik begleitet ihr Leben, bis heute. Regelmäßig ist sie mit der Kölner Rap-Band “Microphone Mafia” auf Tour, zusammen mit Sohn Joram, 62, am Bass. Sie bringen jüdische Volkslieder, italienische Arbeiterlieder wie Bella Ciao, Antikriegslieder auf die Bühne. Damit wollen sie ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen. “Wir sind drei Generationen auf der Bühne”, sagt die 90-Jährige. Na ja, fügt sie hinzu, so richtig jung seien die beiden Rapper auch nicht mehr. “Und drei Religionen.” Kutlu ist Moslem, Rossi Christ und sie Jüdin. Für die alte Dame steht fest: “Mit Musik kann man die Menschen überzeugen.” Und mit Rap und Hip-Hop speziell die Jugend.

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Hakenkreuz auf Burgruine: Viele Ideen ohne Umsetzung

Seit 81 Jahren prangt das weiße NS-Symbol von einem Turm. Burgherr geht auf Tauchstation. Hakenkreuz-Schmierereien sind leider keine Seltenheit – in den meisten Fällen reicht aber ein scharfes Reinigungsmittel, um sie wieder unsichtbar zu machen. Auf der Burgruine Hochkraig im Bezirk St. Veit in Kärnten ist das Hakenkreuz allerdings größer. Und auch das Problem. Man schrieb das Jahr 1934, als der Bergfried von österreichischen Nazis mit einem riesigen, weithin sichtbaren weißen Hakenkreuz von acht Metern Höhe und Breite bemalt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Symbol des Nationalsozialismus 1946 übermalt. Doch es erwies sich als äußerst resistent, und wurde wieder sichtbar. Unübersehbar. Vergangenes Jahr schien sich die Causa rund um die denkmalgeschützte und einsturzgefährdete Ruine nach langem Hin und Her zu klären:  Bundesdenkmalamt, das Land Kärnten und die Gemeinde Frauenstein einigten sich auf eine Drittelfinanzierung der erforderlichen 60.000 Euro zur Übermalung des Schandflecks, über den sogar in der internationalen Presse berichtet wurde. Der Besitzer der Burg, Peter Goess, sollte symbolisch 5000 Euro beisteuern. Es begannen Diskussionen, ob man das Symbol komplett überdecken oder Teile des Hakenkreuzes noch als Symbol auf die Schreckensherrschaft beibehalten sollte. Entschieden wurde nichts – lediglich die Ausschreibung eines Wettbewerbs zur künstlerischen Aufbereitung. Und eben dieser Wettbewerb wurde inzwischen ad acta gelegt. Der ehemals zuständige Landesrat Wolfgang Waldner hatte die Initiative angeregt, sein Nachfolger, Christian Benger (beide ÖVP), wieder abgeblasen. “Ich brauche keinen Künstlerwettbewerb. Das Hakenkreuz muss einfach weg von der Ruine, es soll komplett verschwinden oder übermalt werden”, stellt Benger klar. Und weiter: “Jetzt ist der Burgherr am Zug.” Der Besitzer geht allerdings derweil auf Tauchstation.

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Polizei bereitet sich auf Mahlers Tod vor

Der bekannte Holocaustleugner Horst Mahler ist schwer erkrankt. Aus Sicherheitskreisen heißt es, dass er das Krankenhaus wohl nicht mehr verlässt. Der bekannte Holocaustleugner Horst Mahler verbüßt seine Haftstrafe in Brandenburg/Havel. Wegen einer schweren Erkrankung wurde seine Haft allerdings unterbrochen. Die Polizei trifft nun weitere Vorbereitungen. Brandenburgs Sicherheitsbehörden bereiten sich auf den Tod des Neonazis und bekanntesten Holocaustleugners der Bundesrepublik Horst Mahler vor. Der 79-Jährige, einst Rechtsanwalt von Mitgliedern der Roten Armee Fraktion (RAF), liegt derzeit im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat den Vollzug seiner Haftstrafe in der Anstalt Brandenburg/Havel wegen einer schweren Sepsis unterbrochen. Am Dienstag vor einer Woche war ihm der linke Unterschenkel amputiert worden, wie seine Familie bestätigte. Sein Gesundheitszustand sei dramatisch.Polizei will keine Pilgerstätte für Mahler in Brandenburg Auch aus den Sicherheitsbehörden heißt es nach PNN-Recherchen, es werde nicht damit gerechnet, dass Mahler das Krankenhaus noch verlässt. Deshalb wurden auch erste Vorbereitungen für den Fall seines Ablebens getroffen. Die Polizeiführung will Fackelaufzüge und Traueraufmärsche von Neonazis für Mahler in Brandenburg (Havel) auf jeden Fall verhindern. Die Stadt solle keine Pilgerstätte für die Neonazis werden. Bereits in der Vergangenheit hatte es mehrere Aufmärsche im Zusammenhang mit dem Alt-Neonazi in Brandenburg/Havel gegeben. Erst Ende Oktober 2014 hatte das Neonazi-Netzwerk „Gefangenenhilfe“ (GH) mit 70 Teilnehmern eine Kundgebung unter dem Motto „Solidarität gegen staatliche Repression“ abgehalten. Die GH hat die Arbeit der 2011 vom Bundesinnenministerium verbotenen „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene“ (HNG) übernommen, wird von Neonazis aus dem „Blood&Honour“-Netzwerk gesteuert und will inhaftierte Neonazis finanziell und emotional unterstützen. 2011 hatten Neonazis bei einem Aufmarsch vor der Haftanstalt für Mahler, die „Freisetzung des Dissidenten“ und die Abschaffung des Volksverhetzungs-Paragraphen im Strafgesetzbuch gefordert.

via pnn: Polizei bereitet sich auf Mahlers Tod vor