Category Archives: Kameradschaft

Pegida-Anhänger_innen bewerfen Gegendemo mit toten Küken

Manchmal drückt sich Menschenverachtung auch durch Tierverachtung aus. Am vergangenen Montag hatte “Dresden für alle” als Gegenaktion zu den allmontäglichen Pegida-Demonstration zu einer “Angsthasen-Prozession” aufgerufen. Die Antwort von Pegida-Teilnehmern: Sie bewarfen die Gegendemo mit Bruteiern. Das heißt, mit Eiern, die bereits Küken enthielten, die hinterher tot auf dem Pflaster lagen. (…) Da nützen alle Verniedlichunsformen wenig: Das Posting klingt nicht nur homophob, sondern auch wie ein Aufruf, die Gegendemonstrant_innen auch körperlich anzugehen. Und es gab unter den Pegida-Teilnehmer_innen auch solche, die das offenbar so verstanden haben, berichtet “Dresden für alle” auf ihrer Facebook-Seite:  “Am Rande des Postplatzes standen sich der Pegida-Zug und Gegendemonstrant*innen dicht gegenüber und waren nur durch eine Kette von Polizist*innen und Polizeifahrzeugen getrennt. In der Folge kam es am Postplatz zu massiven Attacken von Pegida-Anhänger*innen auf Gegendemonstrant*innen. Geworfen wurden nach übereinstimmenden Augenzeugenberichten Eier, Karotten, Flaschen (vereinzelt) und Bruteier. Nach übereinstimmenden Augenzeugenberichten wurde dabei eine Vielzahl von Personen in unterschiedlichem Grad verletzt. Zu einer weiteren Attacke kam es durch ca. zehn Nazis/Pegidaanhänger*innen am Neumarkt auf das Ende der Angsthasenprozession. Dabei wurden erneut Bruteier geworfen. Auch einer der Moderator*innen dieser Facebook-Seite wurde dabei getroffen. Besonders widerlich finden wir, dass Bruteier geworfen worden. Menschen, die so etwas tun, fehlt unserer Meinung nach jegliche Empathie. Hier zeigt sich, das Pegida-Anhänger*innen nicht nur billigend in Kauf nehmen, dass Menschen aus dem Pegida Protestzug heraus verletzt werden, sondern das ihnen scheinbar jegliches Einfühlungsvermögen oder jegliche (Mit)-Menschlichkeit verloren gegangen ist.” Belegt werden die Aussagen von expliziten Bildern, auf denen man die toten Küken auf dem Platz liegen sehen kann. Wehrlose Baby-Küken auf Gegendemonstrant_innen zu werfen und sie dabei sterben zu lassen spricht von einer Verrohung und Verachtung allen Lebens, die mit Bösartigkeit gepaart wird, wenn man die Intention dazunimmt, dass man dies absichtlich tut, um weniger verrohte Menschen, die für Demokratie und Gleichwertigkeit demonstrieren, besonders zu schockieren. Die rechtsextreme Ideologie befürwortet Gewalt gegen alle, die man als feindlich ansieht, und rechtsfertigt jedes Mittel. Dies zeigt sich an den Würfen toter Küken ebenso wie am Quälen behinderter Kinder, wie es ein Gerichturteil aus dem sächsischen Freiberg diese Woche offenbarte (siehe Artikel in der “Freien Presse”.

via ngn: Pegida-Anhänger_innen bewerfen Gegendemo mit toten Küken

Wurde NSU-Zeugin womöglich vergiftet?

Der plötzliche Tod der 20-jährigen Zeugin im NSU-Prozess wirft Fragen auf. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe schließt auch eine Vergiftung nicht mehr aus. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis weitere Analysen der Leiche einer Zeugin im Stuttgarter NSU-Untersuchungsausschuss angeordnet. Zwar hatten die Behörden am Montag mitgeteilt, die Frau sei an einer Lungenembolie gestorben. Dennoch wird nun noch untersucht, ob die Frau womöglich vergiftet wurde.

via StZ: Wurde NSU-Zeugin womöglich vergiftet?

sieeh auch: Zeugin starb an Lungenembolie. Eine 20-Jährige, die als Zeugin im NSU-Ausschuss ausgesagt hat, ist tot. Nach gemeinsamen Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag starb sie an einer Lungenembolie. Das hat die Obduktion am Sonntagabend ergeben. Die Frau war vor einer Woche mit einem Motorrad verunglückt und hatte sich dabei eine Prellung am Knie zugezogen. Die Rechtsmediziner gehen davon aus, dass sich aus dem unfallbedingten Hämatom – trotz Thrombosevorsorge – ein Thrombus gelöst hat, der die Embolie verursacht hat. Anzeichen für eine wie auch immer geartete Fremdeinwirkung hätten sich bei der Obduktion nicht ergeben, hieß es in der Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Karlsruhe; Obduktionsergebnisse der toten NSU-Zeugin bekannt gegeben. Woran starb eine 20 Jahre alte Frau, die als Zeugin im Stuttgarter NSU-Untersuchungsausschuss angehört wurde? Eine Obduktion soll Klarheit bringen. Der überraschende Tod einer Zeugin, die kürzlich im NSU-Untersuchungsausschuss des Stuttgarter Landtages ausgesagt hatte, ist laut Obduktion nicht auf Fremdverschulden zurückzuführen. Die 20 Jahre alte Frau aus Kraichtal (Kreis Karlsruhe) sei an den Folgen einer Lungenembolie gestorben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Karlsruhe mit. Das sei das vorläufige Ergebnis der Leichenschau in der Universität Heidelberg.(…) Nach Angaben der Behörden hatte die Frau am vergangenen Dienstag einen leichten Motorradunfall gehabt und sich eine Prellung im Knie zugezogen. Zwar sei die 20-Jährige mehrfach ärztlich behandelt worden, trotzdem habe diese Verletzung letztlich eine Verstopfung eines Blutgefäßes der Lunge ausgelöst. „Anzeichen für eine wie auch immer geartete Fremdeinwirkung haben sich bei der Obduktion nicht ergeben“, hieß es in der Mitteilung. Eine Lungenembolie wird manchmal auch als Lungeninfarkt bezeichnet. Auslöser sind zumeist Blutgerinnsel (Thrombus). Eine Lungenembolie gehört zu den häufigsten nicht oder falsch diagnostizierten Krankheiten. (…) Die 20-Jährige war Anfang März vom NSU-Ausschuss in nicht-öffentlicher Sitzung vernommen worden, weil sie zuvor erklärt hatte, sie fühle sich bedroht. Ein Sprecher der Polizei Karlsruhe sagte am Sonntagabend, bislang gebe es keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden. Der Vorsitzende Drexle, sagte der Deutschen Presse-Agentur, es wäre fahrlässig, über die Todesursache zu spekulieren. „Wir warten das Ergebnis ab.“

Intoxicated rage: UK police detain white pride activists amid clashes (VIDEO)

British police restrained and arrested several protesters during the ‘White Pride Worldwide Day’ rally in central Manchester on Saturday, as clashes erupted between participants and rival demonstrators. White pride activists carried ‘white power’ flags and chanted slogans which celebrated being white – such as “White Pride Worldwide.” Meanwhile, their opponents referred to the group as “racist scum” and chanted “Immigrants are welcomed here.” The rally soon turned violent as scuffles erupted between the two groups. Footage from Ruptly shows a white pride activist chasing a black man before being punched in the head and thrown on the ground by an opposition protester. In the video, far-right supporters also swear at the press and fight with police and counter-demonstrators.(…) Meanwhile, the group’s opponents described the white pride participants as being drunk after gathering in a pub before the march. “They’ve been in the pub and it’s clear they are all now intoxicated,” Nomo said. “We’ve come here to show these racist scum that they are not welcome on our streets…all they want to do is come out and intimidate people and cause trouble.”

via rt: Intoxicated rage: UK police detain white pride activists amid clashes (VIDEO)

siehe auch: Arrests at White Pride rally in Manchester city centre’s Piccadilly Gardens. Dubbed a ‘celebration’ by White Pride organisers, more than 100 people met at the Piccadilly Tavern pub before marching with National Front flags (…) While the right wing group were penned in by a wall of police officers, left wing supporters chanted in retaliation, with some screaming in anger at the National Front supporters. Nomo, 24, from Rossendale, said: “We’ve come here to show these racist scum that they are not welcome on our streets. “All they want to do is come out and intimidate people and cause trouble. “They’ve been in the pub and it’s clear they are all now intoxicated.”; Pictured: Protesters restrained at White Power Worldwide rally in Piccadilly Gardens. Fresh images of police restraining protesters during the Neo-Nazi rally in Piccadilly Gardens have emerged. The rally was held to mark White Pride Worldwide with up to 100 protesters at the event on Saturday. The protesters marched from a nearby pub to Piccadilly Gardens parading National Front and White Pride flags.
Although the main protest began at about 12.30pm, one far right protester had already been arrested by noon, after being bundled to the ground and carried into a police van by three officers. Police confirmed six arrests at the rally, all believed to be men. Two were held for failing to comply with police orders to leave the areas. Three were arrested for breach of the peace, although two were later de-arrested. One man was held for assault but he too was de-arrested later.

French courts: Yes, it’s okay to call Marine le Pen a fascist — or worse

This week, Marine Le Pen, the leader of the French far-right party the National Front, failed in her bid to punish a comedian who called her a “fascist” in a 2012 magazine column. In fact, it went a bit further than that – a court decided that Nicolas Bedos was quite within his rights to refer to Le Pen not just as a “fascist” but a “fascist b—-” in his writing. It was quite clear to readers it was a “deliberately provocative” statement, the court decided, according to Le Figaro newspaper, and the same column had also insulted other French politicians.(…) Le Pen may have plenty of supporters, but the majority of mainstream French voters still won’t allow a “fascist” to be French president. This isn’t the first time Le Pen has fought against the “fascist” label. Last year, she failed in her attempt to sue French far-left leader Jean-Luc Mélenchon when he referred to her as a “fascist.” In that case, the court found that the word had “no insulting character when employed between political opponents on a political subject.” Le Pen has also threatened to sue people who called her party “extreme” and got into a protracted spat with Madonna after the American singer portrayed the French politician with a swastika on her forehead during live performances and later, of course, called her a “fascist.”

via wp: French courts: Yes, it’s okay to call Marine le Pen a fascist — or worse

Erneut ungeklärter Zeugen-Tod im NSU-Fall [update!]

Zusammenhang zu Mordfall Kiesewetter? / Ex-Freundin von Florian H. – der war im Herbst 2013 in einem Auto verbrannt / Frau hatte im Stuttgarter Ausschuss ausgesagt. Eine 20-jährige Frau, die Anfang des Monats als Zeugin im NSU-Untersuchungsausschuss des Stuttgarter Landtags ausgesagt hatte, ist aus zunächst ungeklärter Ursache gestorben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Karlsruhe am Sonntag mitteilten, fand sie der Lebensgefährte am Samstagabend mit einem Krampfanfall in ihrer Wohnung. Die Ärzte hätten das Leben der jungen Frau nicht mehr retten können. Bislang gebe es keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden, sagte ein Polizeisprecher. Die Todesursache sei noch unklar, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Daher seien gemeinsame Ermittlungen eingeleitet sowie eine Obduktion angeordnet worden. Diese sollte noch am Sonntagabend an der Universität Heidelberg vorgenommen werden. Die 20-Jährige lebte den Angaben zufolge im Landkreis Karlsruhe. Wegen des brisanten Hintergrundes würden die Ermittlungen aber mit Nachdruck betrieben. Bei der Toten soll es sich um eine Ex-Freundin von Florian H. handeln, einem ehemaligen Neonazi, der im Herbst 2013 in einem Wagen in Stuttgart verbrannt war. Florian H. soll angeblich gewusst haben, wer die Polizistin Michèle Kiesewetter 2007 in Heilbronn getötet hat.

via nd: Erneut ungeklärter Zeugen-Tod im NSU-Fall

siehe auch: Ermittlungen nach Tod einer 20 Jahre alten Frau. Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Karlsruhe: Nach dem Tod einer 20 Jahre alten Frau, die als Zeugin vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtages ausgesagt hatte, ermitteln die Staatsanwaltschaft Karlsruhe wie auch Beamte der Kriminalpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Karlsruhe; Zeugin im NSU-Aus­schuss stirbt vor Aussage. Eine Zeugin starb jetzt wenige Tage vor einer Aussage im Stuttgarter NSU-Untersuchungsausschuß auf mysteriöse Weise. Schon ihr Ex-Freund verbrannte 2013 kurz vor einer Zeugenaussage im Auto. Eine Zeugin im NSU-Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtags verstarb am Sonnabend aus bisher ungeklärter Ursache. Die 20-jährige Frau wurde am Abend vom Lebensgefährten in ihrer Wohnung mit einem Krampfanfall gefunden. Ärzten gelang es nicht mehr das Leben der jungen Frau zu retten. Es soll sich bei der toten Zeugin um eine Ex-Freundin des ehemaligen Neonazi Florian H. handeln. Auch dieser starb kurz vor seiner Zeugenaussage, als er Herbst 2013 in Stuttgart in einem Wagen verbrannte. Florian H. wollte dazu aussagen, wer 2007 in Heilbronn die Polizistin Michèle Kiesewetter  getötet hat. (…) Die 20-jährige sollte diese Woche in Stuttgart im NSU-Untersuchungsausschuß aussagen, was sie zu dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter weiß. Wie ihr Ex-Freund starb auch sie wenige Tage vorher auf mysteriöse Weise.

UPDATE – POL-KA: Vorläufiges Obduktionsergebnis liegt vor – 20 Jahre alte Frau verstarb an Folgen einer Lungenembolie. Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe
(KA / HD) Nach dem vorläufigen Ergebnis der am Sonntagabend am Institut für Rechts- und Verkehrsmedizin der Universität Heidelberg durchgeführten Obduktion ist die 20 Jahre alte Frau aus Kraichtal an den Folgen einer Lungenembolie verstorben. Den Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei zufolge hatte die junge Frau am Dienstag, dem 24. März, in den Nachmittagsstunden auf dem Vereinsgelände eines Motocross-Sportvereins in Odenheim beim Training mit einer 250-ccm-Maschine einen leichten Unfall. Offenbar nach einem Fahrfehler war sie bei geringer Geschwindigkeit mit dem Geländemotorrad ihres Lebensgefährten zu Fall gekommen und hatte sich eine Prellung im Knie zugezogen. (…) Dennoch dürfte sich aus dem unfallbedingten Hämatom im Knie ein Thrombus gelöst und letztlich die Embolie verursacht haben.

#Bragida – #Eskalation in #Braunschweig befürchtet

Braunschweig stellt sich auf einen unruhigen Wochenstart ein: Sowohl Bragida-Anhänger als auch das “Bündnis gegen Rechts” wollen heute in der Stadt demonstrieren. Die Organisatoren von Bragida (“Braunschweig gegen die Islamisierung des Abendlandes”) haben eine stationäre Kundgebung am Tostmannplatz angemeldet, die um 18.30 Uhr beginnen soll. Für 18 Uhr hat das “Bündnis gegen Rechts” zu einer Demonstration am Heinrich-Jasper-Haus aufgerufen, das ebenfalls am Tostmannplatz liegt.

via ndr: Bragida: Eskalation in Braunschweig befürchtet

Ultra-nationalist Ukrainian battalion gears up for more fighting

Ukraine’s voluntary militia called the Azov Battalion holds artillery training in east Ukraine’s village of Urzuf that sits west of the port city of Mariupol on the Azov Sea, March 19, 2015. The far-right Azov battalion, whose symbol resembles a black swastika on a yellow background, is preparing to defend the port city of Mariupol in southeastern Ukraine against a widely expected attack by pro-Russian separatists. The 1,000 strong ultra-nationalist militia has a reputation as a fierce pro-government fighting force in the almost year-old conflict with the Russia-backed rebels in east Ukraine, and is disdainful of peace efforts.
But the radical views of the commanders of a group affiliated to Ukraine’s national guard which works alongside the army, and the use of symbols echoing Nazi emblems have caused alarm in the West and Russia, and could return to haunt Kiev’s pro-Western leadership when fighting eventually ends. “We don’t like the ceasefire at all. As with the previous ones, it’ll only lead to another offensive by the enemy,” Azov commander Andriy Biletsky told Reuters while watching artillery drills at Urzuf, on the shores of the Sea of Azov, about 40 km south-west of Mariupol. (…) The Azov battalion originated from Biletsky’s paramilitary national socialist group called “Patriot of Ukraine”, which propagated slogans of white supremacy, racial purity, the need for authoritarian power and a centralized national economy. “Patriot of Ukraine” opposed giving up Ukraine’s sovereignty by joining international blocs, called for rolling back of liberal economy and political democracy, including free media. In 2008, Biletsky urged “thousands of young fanatic apostles” to advance its ideas. Local media have reported on several violent incidents in which the group was involved. Since Azov was officially created last May, it has been involved in fighting on the outskirts of the rebel stronghold of Donetsk, a battle for the town of Illovaysk which Ukrainian forces lost last summer and across the coast of the Sea of Azov. (…) Biletsky did not say whether and how his views have changed since he wrote the “Patriot of Ukraine” program but said his priority now was extinguishing the pro-Russian rebellion. “We have only one goal right now – fighting for the homeland until all of it is freed. And then we will try to build a new Ukraine that we could all be proud of. We are patriots. We believe in our nation, nationalism is our ideology,” he said.

via reuters: Ultra-nationalist Ukrainian battalion gears up for more fighting

Voices in Danger: Slovenian journalists are being locked in a senseless battle with Kafkaesque laws

‘When a journalist is being prosecuted for doing their job the entire profession is on trial’. At least half a dozen journalists have been charged or threatened with criminal indictments in the last 12 months under the Criminal Code of the Republic of Slovenia. One such investigative journalist is Anuška Delić, of the Ljubljana-based daily national newspaper Delo, who has been battling what has amounted to a Kafkaesque process. Delić published an article in Delo ahead of the December 2011 Slovenian elections that allegedly a linked between neo-Nazi group Blood and Honour Slovenia with and members of the Slovenian Democrat Party and military. She “sensed that something was cooking” when Blood and Honour published a counter-article on their website in the summer of 2012 that claimed her sources came from the Intelligence and Security Agency (SOVA). Unbeknownst to Delić, charges were filed against her shortly thereafter. She became aware of possible charges in March 2013 when authorities brought her in for questioning, but she only learned what they charges were more than a year later when authorities revealed them in an official indictment in September 2014.

via independent: Voices in Danger: Slovenian journalists are being locked in a senseless battle with Kafkaesque laws

‘British Nazi’ filmed spectacularly failing to burn EU flag in protest against ‘forced immigration’

The man tried to set the flag alight for more than two minutes before giving up. An apparent anti-EU activist has been filmed spectacularly failing to set fire to a European flag after a rant about “forced mass immigration” eroding British identity. The man, believed to be a white nationalist affiliated with far-right group the Bolton North West Infidels, posed in front of the flag wearing a balaclava before launching into his speech. “The European Union is corrupt to the core,” he said. “It’s here to take away our nationality, our identity, our free speech and our sovereignty. “Its forced mass immigration is genocide on the British people. Its main aim is to wipe us and our country out. We want no part of it. Get us out now.” Exclaiming “keep Britain British! Rule Britannia!” the man proceeded to attempt to set the flag alight with a cigarette lighter. But he appears to have forgotten European fire safety regulations and was quickly thwarted by the fire-retardant flag as the flames quickly flickered out. Undeterred, the man turned back to the flag and attempted to light it again as it remained draped over a wooden fence.
The painstaking efforts continued for two minutes, with the video eventually stopping when a small part of one corner had burnt off. The man spectacularly failed to set fire to an EU flag The man spectacularly failed to set fire to an EU flag The video was initially posted on the Facebook page of the Bolton North West Infidels this week, but was quickly deleted. Its authenticity could not be confirmed. The group describes itself as the “voice of white nationalists in the North West”, adding: “We will stand with anyone willing to fight the enemies of Britain and for the rights of its indigenous people.

via guardian: ‘British Nazi’ filmed spectacularly failing to burn EU flag in protest against ‘forced immigration’

Sorben als Feindbild

Nach Angriffen in Sachsen sieben Tatverdächtige gefasst. Die Feindlichkeit gegenüber Sorben in Sachsen nimmt zu. Die Täter scheinen fest in der rechten Szene verankert zu sein. Nach Übergriffen auf Sorben in der Lausitz sind einem Zeitungsbericht zufolge nun erstmals Tatverdächtige gefasst worden. Nach Fahndungen durch Ermittler wurden sieben mutmaßliche Täter im Alter zwischen 18 und 21 Jahren gefasst, berichtet die »Frankfurter Allgemeine Zeitung«. Die Tatverdächtigen seien polizeilich bekannt, weil sie auch bei rechten Demonstrationen, bei Kundgebungen der »Pegida«-Bewegung sowie bei Auseinandersetzungen um das zur Flüchtlingsunterkunft umgewidmete »Spreehotel« in Bautzen aufgefallen waren. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Übergriffe auf junge Sorben in der Lausitz. Experten sprachen von einer regelrechten »Welle der Gewalt«. So sollen sorbische Jugendliche von Rechtsextremen zusammengeschlagen worden sein. Schilder von Orten, in denen Sorben wohnen, wurden mit Davidssternen oder Hakenkreuzen beschmiert. Slogans wie »Sorben raus« oder »Hooligans gegen Sorben« tauchten in der Öffentlichkeit auf. Die vermehrten Übergriffe und Anfeindungen auf Sorben sollen im Mai 2014 begonnen haben.

via nd: Sorben als Feindbild

Polish Nazis target Aviva football fans

Gardai monitor skinheads ahead of tonight’s crunch Euro qualifier. GARDAI are on alert for Polish and British neo-Nazi skinhead gangs causing trouble at today’s Ireland-Poland European Championship qualifying round in the Aviva Stadium. Intelligence reports have indicated that far-right groups associated with racist and anti-Semitic violence in the past year are heading for Dublin. Gardai are concerned at the links between the Polish neo-Nazis and their British counterparts, Combat 18, who were behind the infamous 1995 riot at the Lansdowne Road venue in which 20 people were injured. The ‘friendly’ match was abandoned after sustained rioting in which missiles were thrown on to the pitch. Sports Against Racism Ireland (SARI) spokesman Ken McCue last yesterday said he hopes the game goes ahead without incident, but urged gardai to ensure that no “offensive banners” are allowed into the match.

via independent.ie: Polish Nazis target Aviva football fans

Ermittlungen nach Tod einer 20 Jahre alten Frau

Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Karlsruhe: Nach dem Tod einer 20 Jahre alten Frau, die als Zeugin vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtages ausgesagt hatte, ermitteln die Staatsanwaltschaft Karlsruhe wie auch Beamte der Kriminalpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Karlsruhe.
Am Samstagabend war sie gegen 18.25 Uhr in ihrer Wohnung in Kraichtal im nördlichen Landkreis Karlsruhe von ihrem Lebensgefährten krampfend aufgefunden worden. Der alarmierte Notarzt leitete noch vor Ort sofortige Reanimierungsmaßnahmen ein, die während des Transportes und anschließend auch in einer Heilbronner Klinik fortgesetzt wurden. Letztlich konnte das Leben der jungen Frau aber nicht gerettet werden.

via polizeipresse: Ermittlungen nach Tod einer 20 Jahre alten Frau

siehe auch: Zeugin im Fall Florian H. ist tot. Eine 20-Jährige, die Zeugin vor dem NSU-Ausschuss des Stuttgarter Landtags war, ist am Samstag gestorben. Die Todesursache ist unklar. (…) Bei der Frau soll es sich um eine frühere Freundin des Zeugen und ehemaligen Neonazis Florian H. handeln, der 2013 kurz vor einer Befragung durch Ermittler zum Heilbronner Polizistenmord in seinem Auto verbrannte. Florian H. soll gewusst haben, wer die Polizistin Michèle Kiesewetter 2007 in Heilbronn getötet hat. Die 20-Jährige hatte im NSU-Untersuchungsausschuss in nicht-öffentlicher Sitzung ausgesagt, weil sie erklärt hatte, sie fühle sich bedroht

Verletzte bei PEGIDA-Demo und Gegendemo

In Graz hat die Anti-Islam-Bewegung PEGIDA am Sonntag ihren Protestmarsch abgehalten, die Plattform „Offensive gegen Rechts“ eine Gegendemonstration. Es gab laut Polizei drei Verletzte und einzelne weitere „Schreckmomente“.
Die Grazer Innenstadt war am Sonntag Schauplatz von zwei größeren Demonstrationen, an denen insgesamt laut Polizeiangaben rund 1.300 Menschen teilnahmen – rund 300 Pegida Anhänger und rund 1.000, die der Plattform „Offensive gegen Rechts“ angehören. Die Polizei rüstete sich mit Platzverboten und einem Großaufgebot um Ausschreitungen zu verhindern – mehr dazu in Platzverbot bei PEGIDA-Aufmarsch und Gegendemo. (…) Zum Start der PEGIDA-Kundgebung auf dem Freiheitsplatz, bei der auch die Gastredner Michael Stürzenberger und Edwin Utrecht aus Deutschland sprachen, machten die Gegendemonstranten bereits ordentlich Lärm und übertönten beinahe die PEGIDA-Sprecher.

via orf: Verletzte bei PEGIDA-Demo und Gegendemo

Die Milizen des Rechten Sektors wollen unabhängig bleiben

Der als Gouverneur zurückgetretene Oligarch Kolomoisky, Finanzier des Rechten Sektors, macht in einem Interview die verfahrene Situation in der Ukraine klar. Am 25. März wurde der Oligarch Igor Kolomoisky, der von der Übergangsregierung als Gouverneur von Dnipropetrovsk eingesetzt, von Präsident Poroschenko zum Rücktritt gezwungen. Schon seit einiger Zeit gab es Gerangel, weil Kolomoisky seinen Einfluss auf den Öl- und Gaskonzern Ukrnafta und den Pipelinebetreiber Ukrtransnafta entgegen Parlamentsbeschlüssen sichern wollte und beide Firmen mit seinen bewaffneten Milizen vorübergehend besetzte – er sagt, es habe sich um Angehörige von Sicherheitsfirmen gehandelt. Allerdings sei dies geschehen, nachdem andere bewaffnete Kräfte von zwei ukrainischen Abgeordneten den Leiter von Ukrtransnafta festgesetzt hatten, der wiederum ein Spezl des Oligarchen ist. Kolomoisky wirft u.a. den Abgeordneten vor, Gas in großem Stil von Ukrnafta abgezweigt und in die Pipelines eingeleitet zu haben, womit sie illegal Milliarden an Profit gemacht hätten. Allerdings gilt auch Kolomoisky als Schlitzohr. Oligarchen in der Ukraine haben allesamt keine weißen Westen. (…) Noch verfügt Kolomoisky über seine bewaffneten Milizen und weiß den Rechten Sektor auf seiner Seite. Die bewaffneten “Selbstverteidigungskräfte” des Maidan sollten nach dem Sturz von Janukowitsch schon einmal als unkalkulierbarer Machtfaktor aufgelöst werden. Dazu wurde die Nationalgarde geschaffen. Wer sich nicht eingliedern wollte, sollte die Waffen niederlegen. Der Rechte Sektor hatte sich mit seinen bewaffneten Banden geweigert, in die Nationalgarde einzutreten oder die Waffen abzugeben. Nach Reibereien mit dem Innenminister und einer Schießerei in Kiew wurden die weiterhin bewaffneten Mitglieder des Rechten Sektors, die sich noch in einem besetzten Haus aufhielten, aus der Stadt geleitet. Kurz darauf siedelt Dmitri Jarosch nach Dnipropetrovsk, wo er mit der Unterstützung von Kolomoisky Milizen aufbaute. “Gelöst” wurde das Problem durch den Kriegsverlauf, als sich die ukrainische Armee zunehmend als kampfunfähig zeigte. Anfang Mai legalisierte die Übergangsregierung schließlich alle Freiwilligenverbände, die nun selbständig, aber koordiniert mit den Streitkräften an der “Ostfront” kämpfen durften (Wahlen Ende Mai in der Ukraine?). Seit der Zeit gab es auch immer mal wieder Zwist zwischen den meisten rechten Militanten und der Regierung, der sie vorwarfen zu zahm gegen die Separatisten vorzugehen, den Kampf zu sabotieren, beispielsweise durch einen Waffenstillstand, oder aber die militärische Führung nicht zu ersetzen (Ukraine: Die Zeichen stehen auf Sturm). Zuletzt war wieder die Forderung aufgekommen, ein Doppelkommando Milizen und Armee einzurichten, weil die Milizen, allen voran der Rechte Sektor, die Armeeführung beschuldigte, für die großen Verluste am Flughafen von Donezk und schließlich in Debaltseve verantwortlich zu sein (….) Gestern nun gab der Berater des Innenministeriums Anton Herashchenkobekannt, dass Poroschenko einen Job für Jarosch beim Verteidigungsministerium sucht. Man will den militanten rechtsnationalistischen Führer des Rechten Sektors, der auch Abgeordneter der Rada ist und als Präsidentschaftskandidat wenige Stimmen erhielt, offenbar integrieren. Vor allem in der Volksfront von Jazenjuk hat bereits rechte Milizenführer integriert, was insofern praktisch ist, weil man sagen kann, dass die Rechtsextremen wie die Swoboda-Partei oder der Rechte Sektor nur eine verschwindende Minderheit seien. Auch als Abgeordneter war Jarosch gerne an der Front und zog sich am Flughafen von Donezk auch eine Verwundung zu. Herashchenko erklärte, er würde gerne mit Jarosch eine Vereinigung aller Freiwilligenverbände oder Milizen schaffen. Damit würde natürlich die Macht derjenigen wachsen, die diese kontrollieren.Der letzte Stand der Dinge scheint zu sein, dass sich die Milizen des Rechten Sektors pro forma der Armee anschließt, aber unter dem Oberkommando von Jarosch gleichzeitig selbständig bleiben will

via tp: Die Milizen des Rechten Sektors wollen unabhängig bleiben

Villingen-Schwenningen – Pegida-Demo verläuft friedlich

Ruhig verlaufen sind am Sonntag eine Demonstration der islamkritischen Bewegung Pegida sowie zwei Gegenveranstaltungen in Villingen-Schwenningen. Eine Demonstration der islamkritischen Bewegung Pegida und zwei Gegenveranstaltungen in Villingen-Schwenningen sind am Sonntag friedlich verlaufen. Insgesamt gingen rund 180 Menschen gegen Rassismus auf die Straße. Die Veranstaltung der Islamkritiker verzeichnete rund 60 Besucher, teilte das Polizeipräsidium in Tuttlingen mit. Um ein Aufeinandertreffen der Gruppen zu verhindern, war erneut ein Großaufgebot der Polizei im Einsatz.

via StZ: Villingen-Schwenningen Pegida-Demo verläuft friedlich

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 897 other followers