Category Archives: Revisionismus

Nazi Hunter: Nuremberg-esque march no way to celebrate Estonian independence

The torchlight parade held by right-wing ultranationalists last week in the Estonian capital of Tallinn reminded the Russian journalists covering the event of similar spectacles in Nazi Germany, but this was more wishful thinking on their part than actual reality. They were out in full force this past Tuesday night, but unfortunately, they were the only foreign television journalists covering the event, with not a single representative of any European Union member country’s media in attendance. That is what is happening these days in Eastern Europe. The slightest hint of neo-fascism, racism, anti-Semitism or xenophobia in a post-Communist country will bring out a horde of Russian journalists eager to provide proof that the former republics of the Soviet Union are already on their way to a Nazi revival, or some equivalent, which would add a lot of grist to Mr. Putin’s propaganda machine, and ostensibly justify a unilateral re-annexation a la Crimea. The European Union, on the other hand, does not appear to be particularly perturbed by genuinely disturbing phenomena in the Baltic countries and elsewhere, which, of course, would in no way justify Russian aggression, but deserve to be handled seriously and promptly before they get out of hand.
Tuesday’s march, which was sponsored by the Sinine Aratus (Blue Awakening) youth movement, closely affiliated with the Estonian Conservative People’s Party (EKRE), was a good example of at least one of the major problems we increasingly encounter in post-Communist Eastern Europe, and especially in the Baltics. I am referring to the rise of ethnocentric sentiment, a euphemism for racism, anti-Semitism, and xenophobia. Thus the march was publicised under the slogan of ‘Estonia for Estonians,’ an explicit message of zero tolerance for Estonia’s minorities, among them families who have lived in the country for generations. The announcement also bore the symbols of the “sister” parties in Lithuania and in Latvia, whose platforms advocate the same ethnocentricity. (…) As past marches by Baltic ultranationalists have clearly demonstrated, one of their key goals is to rewrite the narrative of World War II and the Holocaust to hide the extensive lethal complicity of local Nazi collaborators and promote the canard of historical equivalency between Communist and Nazi crimes, often commonly referred to as the “double genocide theory.”

via ibt: Nazi Hunter: Nuremberg-esque march no way to celebrate Estonian independence

„Der Name beleidigt die Toten“

Französische Antifaschisten sind empört über den Namen „Karl Theodor Molinari“ der Bildungseinrichtung für Bundeswehrsoldaten. Auch Deutsche können sich einer Petition anschließen, mit der die Tilgung des Namens der Bundeswehrverbandstiftung für die Bildung der Soldaten „Karl Theodor Molinari“ verlangt wird.  Hier die Adresse: http://www.vireux-rive-gauche.fr/index.php?post/2014/09/03/Petition-pour-exiger-la-dissolution-de-la-fondation-KTMS. Dazu berichtet der deutsch-französische Journalist Georges Hallermayer: Karl-Theodor MolinariDer Deutsche Bundeswehrverband DBwV betreibt seit über 25 Jahren die Karl-Theodor-Molinari-Stiftung als Bildungswerk. Über den Namensgeber teilt der DBwV mit, dass er Generalmajor der Bundeswehr und der erste Bundesvorsitzende des Verbandes war. Dass Molinari im Juni 1944 als Kommandeur eines Panzerregiments in einem Wald nahe Les Hauts Buttés in den Ardennen 106 französische Resistance-Kämpfer erschießen ließ und deswegen 1951 in Frankreich in Abwesenheit zum Tode verurteilt wurde, erwähnt beim DBwV niemand. Rene Vissè (77), ein französischer kommunistischer Politiker aus den Ardennen, ist empört: „Der Name beleidigt die Toten“, zitierte ihn die regionale Tageszeitung L‘Union am 22. August 2014. Und René Vissé schrieb an den französischen Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian, denn „der Skandal dauert schon viel zu lange.“ Kasernennamen der Bundeswehe kamen in den letzten Jahren ins Gerede, manche wurden geändert. Die Benennung der Kasernen liegt juristisch bei den Soldaten, klärte 1999 Vizeadmiral Hans Frank, stellvertretender Generalinspekteur, die beim Bundeswehrverband versammelten Generale und Obersten sowie Spitzenbeamten auf. Pikanterweise gehört auch Karl-Theodor Molinari (1915-1993), Namensgeber für die gleichnamige Stiftung, die 1999 das Traditions-Forum ausgerichtet hatte, zu den Gründern. Er war nicht nur Ritterkreuzträger – den Orden erhielt er für seine „Tapferkeit“, so der Oberst Gertz von der Stiftungsleitung -, sondern auch Korpschef der Bundeswehr in Mainz. Was der Oberst vergaß: Molinari mußte einst aus dem Verkehr gezogen werden, weil er in Belgien und Frankreich wegen Kriegsverbrechen gesucht wurde. Protest wird reaktiviert René Vissé gibt auch mit 77 Jahren keine Ruhe. Seine 2008 erschienene Biographie zeichnet ihn als kommunistisches Urgestein: Fünfmal in den Generalrat von Monthermé (Ardennes) gewählt, vertrat er bis 2004 auch im Regionalrat Ardennen die Interessen der kleinen Leute, während drei Jahre auch als Abgeordneter in der Nationalversammlung. Er verschrieb sich besonders dem  französischen Widerstand – sein Vater wurde von den Nazis deportiert. Deshalb sein Engagement gegen den Namen Molinari. Er stützt sich auf eine Studie von Roland Pietrini, der aus Gründen der Ethik wie des einfachen Respekts vor den Opfern die Frage erhebt, ob es wirklich notwendig sei, „dass eine Stiftung noch einen Namen trägt, der durch den starken Verdacht beschmutzt ist, an einem Kriegsverbrechen beteiligt gewesen zu sein, selbst wenn es der Name des Gründers ist …  Pardon verhindert weder die Erinnerung noch macht es das Leiden das Leiden jener vergessen, die in Juni 1944 bestialisch ermordet wurden. … Die deutsch-französische Freundschaft verlangt nur ein Verhalten, das des Respekts vor der Erinnerung“.

via vvn-bda nrw: „Der Name beleidigt die Toten“

siehe auch: 13.10.1969 – KRIEGSVERBRECHEN / MOLINARI Dabei oder nicht? Mit frommen Liedern und Gebeten zogen die Pilger aus den Walddörfern der Ardennen nach Les Hauts Buttös, zur Wallfahrtskirche des Heiligen Antonius von Padua. Ein schauriges Bild entsetzte die Wallfahrer: Vor der Kirche lagen etwa 30 ihrer Landsleute bäuchlings auf dem Pflaster, von Deutschen gefangen, die Hände mit Drahtschlingen und Fallschirmschnur auf dem Rücken gefesselt.
Am Straßenrand standen deutsche Panzersoldaten. Ihr Kommandeur hieß Karl-Theodor Molinari — damals Major, heute Zwei-Sterne-General und Befehlshaber im Bundeswehrbereich IV zu Mainz. Es war der Todestag des Heiligen Antonius, Beschützer der Liebenden und Helfer gegen teuflische Mächte: 13. Juni 1944, der siebente Tag nach Beginn der alliierten Invasion an der Kanalküste. Am Abend peitschten Salven deutscher Pelotons aus dem Wald der Manises über das Plateau von Hauts Buttés. Insgesamt 106 französische Partisanen starben unter einem mächtigen Baum, den die Waldbauern Père des Chênes, Vater der Eichen, nennen. Einige der Gefesselten vom Kirchplatz blieben vom Gemetzel verschont. Aber Molinaris Panzermänner waren dabei. Fast sieben Jahre später, am 5. April 1951, nannte “L’Ardennais”, das Regionalblatt des Ardennen-Departements, “die beiden Hauptverantwortlichen für dieses scheußliche Massaker: Oberst Grabowski, 1944 Feldkommandant in Charleville, und Major Molinari”. Außerdem: “Das Erschießungskommando wurde von Hauptmann Arendt kommandiert”, dem Chef der 2. Kompanie in Molinaris Panzerabteilung; société – Condamné à mort à Metz Paris-Berlin : l’encombrant général Molinari. D’anciens militaires français veulent que les Allemands débaptisent leur association de soldats, qui porte le nom de Karl-Theodor Molinari, ancien criminel de guerre, condamné à mort par contumace à Metz en 1951. Certaines plaies ne se referment pas. Même 60 ans plus tard. Alors que les députés reprennent aujourd’hui et demain leurs travaux sur le droit d’association des militaires, l’Adefdromil, association française de défense des droits des militaires, en appelle au président de la République pour que les Allemands débaptisent la « Karl-Theodor-Molinari-Stiftung », l’association des militaires de la Bundeswehr. Devant les députés demain Son organisation, en avance sur la France concernant la représentation des soldats, sera citée en exemple demain matin par le général Hans Dieter Poth, attaché de défense allemand à Paris. Il sera auditionné par la commission de la Défense de l’Assemblée nationale, qui se penche sur le droit syndical dans l’armée, en même temps que ses homologues anglais, belge et hollandais. « C’est insultant pour la mémoire de 106 jeunes maquisards exécutés le 13 juin 1944 dans les Ardennes […] C’est d’autant plus choquant que nos amis allemands acceptent de venir se recueillir à Oradour-sur-Glane et de rouvrir une enquête », regrette le colonel à la retraite Jacques Bessy, président de l’Adefdromil. En cause : Karl-Theodor Molinari. Ce commandant d’un élément de la 36e Panzer Division stationnée dans les Ardennes a été condamné à mort par contumace par le tribunal militaire de Metz en 1951 mais il a pu poursuivre sa carrière en Allemagne jusqu’au grade de général. En 1970, il doit démissionner en raison de ce passé trouble. Premier président de l’association des militaires allemands la « Bundeswehr Verband », son nom est ensuite directement associé à la dite association qui devient, en 1988, la « Karl-Theodor-Molinari-Stiftung ».

Irving wieder in Deutschland

Das Einreiseverbot für den britischen Holocaust-Leugner David Irving ist endgültig aufgehoben worden. Dresdner Neonazi posiert mit dem Briten. Stolz verkündete braune „Gedenkbündnis gegen das Vergessen“, dass „David Irving, der unserer Einladung anlässlich des 70. Jahrestages der alliierten Luftangriffe auf Dresden gefolgt ist,  (…) Im Rahmen einer erfolgreichen Vortragsveranstaltung berichtete der bekannte britische Historiker bereits am Sonnabend in einem einstündigen Referat vor mehr als einundert Gästen“ (Fehler im Orginal). Dazu wurde ein Foto gepostet, das den Dresdener Neonazi Maik Müller mit Irving auf einer Couch sitzend zeigt. Tatsächlich hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof  mit Beschluss vom 8. Oktober 2014 die Anträge der Landeshauptstadt München und der Landesanwaltschaft Bayern auf Zulassung der Berufung abgelehnt (Az.: 10 ZB 12.2742).  Damit ist das juristische Tauziehen um das Einreiseverbot des britischen Holocaust-Leugners endgültig beendet.

via bnr: Irving wieder in Deutschland

Spanish politician wears SS uniform to carnival

The ruling Popular Party (PP) in the Basque Country has apologized after one of its councillors wore a Nazi costume to Tenerife’s carnival. But one Basque Country councillor has landed himself in hot water after attending Tenerife’s famous carnival in full Nazi uniform. A photograph showing Juanjo Gastañazatorre, councillor in the Basque town of Durango, saluting at the camera has been published on the website eldia.es. The black uniform bore a striking resemblance to that worn by the SS, the brutal Nazi unit responsible for many of the worst atrocities of the Third Reich. The image has caused secretary general of the PP in the Basque Country, Nerea Llano, to apologize for Gastañazatorre: “We cannot allow a career so dedicated to the defence of freedom, human rights and democracy like that of Juanjo Gastañazatorre to be tainted by a mistake.” Gastañazatorre did not originally seem too concerned by the controversy; he is reported in Spanish newspaper El Correo, as originally saying: “If it bothered or offended anyone, they just don’t get the Tenerife Carnival.” But he has since apologized for wearing the Nazi costume: “In no way did I act in bad faith. My intention was not to offend anyone, least of all the victims of Nazism,” he was quoted as saying in El Correo.

via thelocal: Spanish politician wears SS uniform to carnival

Rechtsextreme Ex-Anwältin muss in Haft

Die frühere Anwältin Sylvia Stolz ist zu einem Jahr und acht Monaten Haft verurteilt worden. Sie hatte in einer Rede den Holocaust geleugnet. In der Begründung sagte der Vorsitzende Richter, die Rede sei nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Verurteilt wurde sie wegen Volksverhetzung und des Missbrauchs von Titeln. Die Ebersberger Rechtsextremistin und ehemalige Rechtsanwältin Sylvia Stolz ist wegen Volksverhetzung sowie wegen des Missbrauchs von Titeln vor dem Landgericht München II zu einem Jahr und acht Monaten Haft verurteilt worden. Die Strafe wurde nicht zur Bewährung ausgesetzt. Stolz hatte im November 2012 in der Schweiz in einer Rede auf einem Kongress der sogenannten Antizensurkoaliton vor rund 2000 Zuhörern den Genozid an den europäischen durch die Nationalsozialisten geleugnet. Von dem Vortrag existiert ein fast 100-minütiges Video, das dem Gericht vorlag. Darin behauptete die 51-Jährige unter anderem, dass weder Pläne noch Befehle existieren, aus denen die Absicht des NS-Regimes hervorgeht, “die Judenheit ganz oder teilweise zu zerstören.” Ein Rechtsanwalt erstattete wegen dieser und anderer Passagen Strafanzeige gegen Stolz. Die schweizer Justizbehörden ersuchten das Landgericht München II mit der Übernahme des Verfahrens. Die entscheidende Frage, so der Vorsitzende der 1. Strafkammer, Richter Martin Rieder bei der Urteilsbegründung, sei, ob die Rede der Angeklagten noch die Meinungsfreiheit gedeckt sei. Oder ob es sich um eine Leugnung des Holocausts handle. Dass der Völkermord an den Juden angeblich kein historisches Ereignis sei, werde in dem Vortrag “zwar nicht so offen angesprochen”, sagte Richter Rieder. Doch bei genauer Betrachtung, bestehe kein Zweifel daran, dass der “Sinn und Zweck” der Rede darin bestand, “das zu tun, was verboten ist, nämlich den Holocaust zu leugnen.”

via sz: Rechtsextreme Ex-Anwältin muss in Haft

siehe auch haaretz: German ex-lawyer jailed for Holocaust denial – again. Sylvia Stolz had already served time for the same charge, when she defended another Holocaust denier by denying Holocaust herself, signing off legal documents with ‘Heil Hitler.’ A former German attorney with well-known links to the far right has been convicted of Holocaust denial and sentenced to 20 months in prison. Munich state court spokeswoman Andrea Titz said 51-year-old Sylvia Stolz was convicted of inciting racial hatred for denying the Holocaust in a 2012 speech. She argued during her trial that she was exercising her right to free speech. Stolz already served time for Holocaust denial after a 2008 conviction related to her defense of notorious Holocaust denier Ernst Zundel, who was convicted himself of the crime in Mannheim in 2007; Holocaustleugnerin Sylvia Stolz zu 20 Monaten Gefängnis verurteilt. Sylvia Stolz darf ihrem umfassenden Vorstrafenregister einen weiteren Eintrag hinzufügen: Gestern verurteilte das Landgericht München II die bekannte Revisionisten zu 20 Monaten Haft – ohne Bewährung. Die Kammer war überzeugt, dass die frühere Rechtsanwältin im November 2012 bei einem Vortrag in der Schweiz erneut den Holocaust geleugnet hatte. Ein rund 100 minütiges Video ihrer Rede mit dem Titel „Sprechverbot – Beweisverbot – Verteidigungsverbot. Die Wirklichkeit der Meinungsfreiheit“ auf der „8. Internationalen Konferenz der Anti-Zensur-Koalition“ (AZK) im November 2012 wurde Sylvia Stolz zum Verhängnis. Der Mitschnitt, der bei YouTube zu finden ist, lag auch der 1. Kammer des Landgerichts München II vor. Die seinerzeit vor rund 2.000 Zuhörern, unter denen sich zahlreiche Kinder befanden, gemachten Ausführungen veranlassten einen Rechtsanwalt dazu, Strafanzeige zu erstatten. Der sich an die Ermittlungen, die von den Schweizer an die deutschen Behörden übergeben worden waren, anschließende Prozess ging gestern zu Ende.

siehe auch: Ex-Anwältin wegen Volksverhetzung angeklagt. Von der Anwältin zur Angeklagten: Sylvia Stolz muss sich vor dem Landgericht München wegen Volksverhetzung verantworten. Die Rechtsextremistin Sylvia Stolz muss sich vor dem Landgericht München wegen Volksverhetzung verantworten. Bei einem Treffen mit Gleichgesinnten in der Schweiz 2012 soll die Ex-Anwältin den Holocaust geleugnet haben. Im September 2011 hatte das Anwaltsgericht ihr bereits die Ausübung des Rechtsanwaltsberufs untersagt. Ehe sie auf der Anklagebank des Landgerichts München II Platz nimmt, steht sie lange und aufrecht im beigefarbenen Wollkleid da: Sylvia Stolz, die Rechtsextremistin aus Ebersberg. Bereitwillig lässt sie sich von Pressefotografen ablichten. Nur ihrem Anwalt Wolfram Nahrath wird das Blitzlichtgewitter irgendwann zu bunt.

Zeugen erkennen Hogesa-Demonstrantin mit Auschwitz-Shirt

Unter den Teilnehmern der Hogesa-Demo im vergangenen Herbst in Köln war eine Frau, die ein T-Shirt mit dem Aufdruck „University Auschwitz, Est. 1941“ trug. Die Polizei fahndete mit einem Foto nach ihr. Nun haben Zeugen sie erkannt. Die Frau stehe im Verdacht sich der Volksverhetzung strafbar gemacht zu haben, teilte die Polizei Köln am Dienstag mit. Das Fahndungsfoto der Beamten zeigte sie bei einer Demonstration der Gruppierung „Hooligans gegen Salafisten“ (kurz: Hogesa), die am 26. Oktober vergangenen Jahres durch die Kölner Innenstadt zog. (..) Schon einen Tag nach Veröffentlichung des Fahndungsaufrufs, sei dieser erfolgreich gewesen, hieß es am Mittwoch bei der Kölner Polizei. Anhand von Zeugenhinweisen habe die Frau identifiziert werden können, sagte ein Sprecher unserer Redaktion. Die Ermittlungen würden fortgesetzt. Noch sei die Tatverdächtige nicht vernommen worden.

via noz: Zeugen erkennen Hogesa-Demonstrantin mit Auschwitz-Shirt

siehe auch: Erfolgreiche Fahndung: Polizei kennt jetzt das ‘University of Auschwitz’-Pärchen von HoGeSa in Köln. Die HoGeSa-Teilnehmer fanden ‘University of Auschwitz – Established 1941′ auf dem T-Shirt witzig. Jetzt hat die Polizei das Pärchen gefunden, nach einer öffentlichen Fahndung mit einem Foto. Ihnen wird Volksverhetzung vorgeworfen. “Wir haben die Personen identifiziert”, sagte Polizeisprecher André Faßbender zu RTLaktuell.de. “Es gab rund 30 Hinweise aus der Bevölkerung, mehrere davon führten zur Ermittlung des Paares.” Was war passiert? Die junge Frau trug auf der Demonstration ‘Hooligans gegen Salafisten’ im Oktober letzten Jahres in Köln ein T-Shirt mit der Aufschrift ‘University of Auschwitz – Established 1941′ – eine Anspielung auf das Konzentrationslager der Nationalsozialisten im 2. Weltkrieg. In kleinen Buchstaben steht noch ‘Genetics, Ethnogency, Final Solution’ unter dem Logo, ebenfalls Worte aus dem Nazi-Sprachgebrauch; German protester who wore ‘University of Auschwitz, 1941′ T-shirt faces prison. The unnamed woman wore the T-shirt during an anti-Islam rally in October in Cologne. A woman in Germany could face up to five years in prison for inciting hatred after she was filmed at an anti-Islam rally wearing a T-shirt that compared the Auschwitz concentration camp to a university. The woman, who has not been named under German privacy laws, was filmed at a demonstration last October wearing a T-shirt emblazoned with the words “University Auschwitz, est. 1941”. Under a silhouette of one of the infamous Nazi extermination camp’s most distinctive buildings, the T-shirt listed possible courses of study as “genetics, racial science, Final Solution”. More than 1.1 million Jews were systematically murdered at Auschwitz, along with tens of thousands of gypsies, Poles and Soviet prisoners-of-war.

Kölner #Polizei fahndet mit Foto nach #Hogesa -Demonstranten

University Auschwitz: Die Kölner Polizei fahndet mit einem Foto nach zwei Teilnehmern der Hogesa-Demo im Oktober. Der Vorwurf: Volksverhetzung. Nach den schweren Ausschreitungen bei der Demonstration von “Hooligans gegen Salafisten” (Hogesa) in Köln im Oktober fahndet die Polizei mit einem Foto nach zwei weiteren Tatverdächtigen. Wie die Polizei mitteilt, wird gegen den jungen Mann und die junge Frau, die auf dem Bild zu sehen sind, wegen des Verdachts der Volksverhetzung vermittelt. Grund ist die Bekleidung der beiden: Der Mann trägt einen Pullover mit der Aufschrift “Germania”, die Frau einen mit dem Aufdruck “University Auschwitz EST. 1941″. Auch das Torhaus des NS-Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau ist auf dem Kleidungsstück zu erkennen.

via waz: Kölner Polizei fahndet mit Foto nach Hogesa-Demonstranten

Straßen nach Holocaust-Opfern benennen? Nicht mit der Dresdner AfD!

Die AfD-Stadtratsfraktion hat sich—zusammen mit der NPD—gegen die Umbenennung einer Straße nach einem Dresdner Holocaust-Opfer ausgesprochen, weil es sich bei der Geste um „Durchsetzung von Ideologie” handele.
Dabei geht es um eine neue Straße im Ortsteil Pieschen, die einen Namen brauchte. Der Vorschlag, die Straße nach der 1943 in Auschwitz ermordeten Rosa Steinhart zu benennen, kam von der Linkspartei und wurde von 15 anderen Ortsbeiräten angenommen—nur nicht von Dr. Thomas Hartung (AfD) und Andreas Leipscher (NPD).

via vice: Straßen nach Holocaust-Opfern benennen? Nicht mit der Dresdner AfD!

Grabschändung: Verwüstung von Friedhöfen war antisemitisch motiviert

Sie sollen aus antisemitischen Gründen gehandelt haben: Fünf Jugendliche haben die Grabschändung auf einem jüdischen Friedhof in Frankreich zugegeben. Auch in anderen Teilen des Landes wurden inzwischen Gräber verwüstet. Die französische Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen fünf Jugendliche eingeleitet, die für die Schändung eines jüdischen Friedhofs verantwortlich sind. Ein antisemitisches Motiv sei “klar” zum Vorschein gekommen, sagte Staatsanwalt Philippe Vannier. Alle fünf haben ihre Beteiligung an der Tat zugegeben. Rund 250 von 400 Gräbern haben die Jugendlichen am Sonntag in dem ostfranzösischen Ort Sarre-Union verwüstet. Auch ein Holocaust-Denkmal beschädigten sie. Am Montag wurden die Minderjährigen im Alter von 15 bis 17 Jahren festgenommen. Einer von ihnen hatte sich selbst der Polizei gestellt. Sie gaben ihre Tat zu, bestritten aber ein antisemitisches Motiv. Bei Verhören hätten die Täter jedoch “aufschlussreiche Gesten und Parolen” beschrieben wie den “Nazigruß” oder “schmutzige Juden” und “Heil Hitler”, sagte Vannier.

via spon: Grabschändung: Verwüstung von Friedhöfen war antisemitisch motiviert

Ex-Anwältin wegen Volksverhetzung angeklagt

Von der Anwältin zur Angeklagten: Sylvia Stolz muss sich vor dem Landgericht München wegen Volksverhetzung verantworten. Die Rechtsextremistin Sylvia Stolz muss sich vor dem Landgericht München wegen Volksverhetzung verantworten. Bei einem Treffen mit Gleichgesinnten in der Schweiz 2012 soll die Ex-Anwältin den Holocaust geleugnet haben. Im September 2011 hatte das Anwaltsgericht ihr bereits die Ausübung des Rechtsanwaltsberufs untersagt. Ehe sie auf der Anklagebank des Landgerichts München II Platz nimmt, steht sie lange und aufrecht im beigefarbenen Wollkleid da: Sylvia Stolz, die Rechtsextremistin aus Ebersberg. Bereitwillig lässt sie sich von Pressefotografen ablichten. Nur ihrem Anwalt Wolfram Nahrath wird das Blitzlichtgewitter irgendwann zu bunt. Er geht mit seiner Mandantin hinaus auf den Flur. Dort warten die beiden, bis das Gericht unter dem Vorsitzenden Richter Martin Rieder den Saal betritt und die Verhandlung beginnt. Die Staatsanwaltschaft hat Stolz wegen Volksverhetzung, Verleumdung sowie wegen Missbrauchs von Berufsbezeichnungen angeklagt. Verteidiger der 51-Jährigen ist der Berliner Rechtsanwalt Wolfram Nahrath. Nahrath war bis zum Verbot der neonazistischen Kinder- und Jugendorganisation Wiking-Jugend deren Vorsitzender. Als Rechtsanwalt hat er in der Vergangenheit immer wieder Neonazis vor Gericht verteidigt. Im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München nimmt er als Pflichtverteidiger von Ralf Wohlleben teil. (…) Als der Vertreter der Staatsanwaltschaft die beiden Anklagen verlas, saß Stolz die meiste Zeit regungslos auf ihrem Platz. Die erste Anklage bezieht sich auf einen Auftritt der 51-Jährigen bei einer Veranstaltung der sogenannten “Antizensurkoalition” in Chur in der Schweiz im November 2012. Dabei soll Stolz den Genozid an den europäischen Juden durch die Nationalsozialisten geleugnet und verharmlost haben. Der 90-minütige Vortrag wurde auf Video aufgezeichnet. Laut Anklage verstieg sich Stolz in ihrer antisemitischen Rede unter anderem zu der Behauptung, dass weder Pläne noch Befehle existierten, aus denen die Absicht der Nationalsozialisten hervorgeht, “die Judenheit ganz oder teilweise zu zerstören”. Wegen dieser und anderer kruder Thesen hatte ein Rechtsanwalt im Januar 2013 Anzeige gegen die 51-Jährige bei der Staatsanwaltschaft Graubünden stattet. Stolz reagierte hierauf mit einer als “Gegendarstellung” bezeichneten Ansprache auf Video. Die wurde Ende Januar 2013 auf einer Internetseite veröffentlicht.

via sz: Ex-Anwältin wegen Volksverhetzung angeklagt

siehe dazu auch (16.1.2013): Der grosse Auftritt der Holocaust-Leugnerin. Sektengründer Ivo Sasek hat einer deutschen Nazisympathisantin an einer Veranstaltung in Chur eine Plattform geboten. Für Strafrechtsprofessor Marcel Alexander Niggli wurde damit das Antirassismusgesetz verletzt. Ivo Sasek aus Walzenhausen AR, Gründer der christlichen Sekte Organische Christus-Generation, ist ein Freund verfemter Personen mit einem Missionsdrang. Um ihnen ein Podium zu bieten, hat er vor knapp zehn Jahren die umstrittene Organisation Anti-Zensur-Koalition (AZK) gegründet. Seither lädt er jährlich Antisemiten, Sektenführer, Verschwörungstheoretiker und Impfgegner ein, um «Wahrheiten» zu verkünden, welche die Medien unterdrückten. Beim jüngsten Treffen in der Stadthalle Chur, an dem gegen 2000 Gäste teilnahmen, setzte der 56-jährige Sasek noch einen drauf: Er lud die deutsche, mit einem befristeten Berufsverbot belegte Rechtsanwältin und Holocaust-Leugnerin Sylvia Stolz ein, die das Publikum aufforderte, Nazis kennen zu lernen, um sich ein eigenes Bild von diesen für sie offensichtlich wertvollen Menschen zu machen. Der Holocaust könne nicht gerichtlich bewiesen werden, dazu fehlten die Leichen, die Spuren der Täter und die Waffen, sagte Stolz in Chur. Sasek dankte der Referentin mit tränenerstickter Stimme und bezeichnete sie als Frau mit dem Mut eines Löwen. (…) Höhepunkt der Veranstaltung war der Auftritt der Nationalsozialistin Sylvia Stolz. Die 49-jährige Deutsche ist die Lebenspartnerin von Horst Mahler, dem früheren RAF-Anwalt und heutigen Holocaust-Leugner. Stolz verteidigte immer wieder Rechtsextreme, so auch Mahler, der einst wegen Zeigens des Hitlergrusses angeklagt war. Manchmal unterschrieb sie juristische Schriften mit «Heil Hitler», wie verschiedene Quellen besagen. Bei der Verteidigung des Holocaust-Leugners Ernst Zündel drohte sie den beiden Gerichtsschöffen die Todesstrafe wegen Volksverleumdung und Feindbegünstigung an. Das wäre natürlich erst möglich, wenn die BRD wieder eine «Reichsmacht» würde, wie sie es sich erhofft. In Chur sagte sie dann auch: «Die Zeiten sind vorbei, dass sich das deutsche Volk unterdrücken lässt.» Weil sich Stolz damals gegen die Anordnung des Gerichts widersetzt hatte, trugen Polizisten sie aus dem Gerichtssaal. Später wurde sie wegen Volksverhetzung verurteilt und verlor das Anwaltspatent.

Hunderte Gräber auf jüdischem Friedhof geschändet

Seit längerer Zeit nimmt die Zahl antisemitischer Attacken in Frankreich zu. Nun wurde ein Friedhof im Osten des Landes Ziel eines Angriffs. Auf einem jüdischen Friedhof im Osten Frankreichs sind mehrere Hundert Gräber geschändet worden. Der Vorfall ereignete sich laut dem französischen Innenminister Bernard Cazeneuve in der Ortschaft Sarre-Union im Verwaltungsgebiet Bas-Rhin. Cazeneuve verurteilte die Tat als abscheulich. “Die Republik wird diese neue Verletzung der von den Franzosen geteilten Werte nicht tolerieren”, sagte er. Frankreichs Präsident François Hollande erklärte, die Behörden würden alles tun, um die Verantwortlichen für diese “abscheuliche und barbarische Tat” schnell zu finden und zu bestrafen. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen wurden etwa drei Viertel der insgesamt 400 Gräber auf dem jüdischen Friedhof in Sarre-Union geschändet. Der Friedhof war bereits in der Vergangenheit Ziel von Grabschändern gewesen. 1988 wurden rund 60 Stelen umgeworfen, im Jahr 2001 wurden 54 Gräber verwüstet.

via zeit: Hunderte Gräber auf jüdischem Friedhof geschändet

siehe auch: Antisemitismus in Frankreich – Unbekannte schänden jüdischen Friedhof. Seit einigen Jahren nehmen judenfeindliche Übergriffe in Frankreich zu. Im Osten des Landes schänden Unbekannte nun mehrere hundert Gräber auf einem jüdischen Friedhof. Auf einem jüdischen Friedhof im Osten Frankreichs sind mehrere hundert Gräber geschändet worden. Das teilte der französische Innenminister Bernard Cazeneuve mit. Demnach ereignete sich der Vorfall in der Ortschaft Sarre-Union im Verwaltungsgebiet Bas-Rhin.

Es gab wirklich keine Tiefflieger über Dresden

Nach der Bombardierung Dresdens berichteten Überlebende, zahlreiche Angriffe von Jägern auf Menschen erlebt zu haben. Doch es gab sie nicht. Die Legende verweist auf ein Problem der Augenzeugenschaft. Zeitzeugen sind unverzichtbar für jede Auseinandersetzung mit Vergangenheit. Aber mitunter stehen sie der Forschung auch im Wege. Denn das menschliche Gedächtnis ist ein unzuverlässiges Instrument. Wenn professionelle Historiker der Erlebnisgeneration widersprechen müssen, obwohl sie nicht “dabei gewesen” sind, führt das fast immer zu Streit. Von allen Beispielen aus der deutschen Zeitgeschichte vielleicht das umstrittenste ist die Frage, ob am 14. Februar 1945 (und vielleicht auch in der Nacht zuvor) amerikanische oder britische Kampfpiloten im Tiefflug über dem brennenden Dresden Jagd auf Frauen und Kinder gemacht haben. Die seriöse Forschung hat längst klare Ergebnisse hervorgebracht. Das ist vor allem das Verdienst des inzwischen verstorbenen Dresden-Überlebenden Götz Bergander und des Koblenzer Geschichtslehrers Helmut Schnatz, der die Luftangriffe auf seine Heimatstadt als Kind mitbekommen hatte. In mehreren Publikationen ist das alles nachlesbar. Zuletzt hat Schnatz noch einen ausführlichen, 101 Seiten langen Nachtrag zu seinen Forschungen im Internet frei zugänglich veröffentlicht. Die wesentlichen Ergebnisse sind leicht zusammengefasst: In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 gab es keine Tieffliegerangriffe, weil die britische Luftwaffe keine dazu geeigneten Flugzeuge über Dresden im Einsatz hatte. Ohnehin wäre es Selbstmord gewesen, während eines tobenden Feuersturms in den Tiefflug zu gehen. Am folgenden Tag wären zwar prinzipiell solche Angriffe mit Bordwaffen möglich gewesen. Doch fehlte es an der Zeit für ausgedehnte Menschenjagden, denn nur wenige Minuten nach dem Ende des US-Bombardements war der Luftraum über Dresden wieder feindflugzeugfrei. Während Bomben fallen, wäre aber ein Angriff im Tiefflug ein reines Irrsinnsunternehmen gewesen. Überflüssig zu erwähnen, dass trotz intensiver, öffentlicher wie privater Suche in Dresden nicht ein einziges MG-Geschoss des Kalibers 12,7 Millimeter im Boden gefunden wurde. Sie hätten sich aber in jedem Fall zu Hunderten, eher zu Tausenden in den Boden gebohrt, wenn es tatsächlich Tieffliegerangriffe gegeben hätte. Es gibt übrigens auch keinen einzigen dokumentierten Fall einer Schussverletzung bei getöteten oder überlebenden Dresdnern. Dabei sind durchaus Berichte aus Lazaretten und Hospitälern erhalten.
Trotz dieser klaren Faktenlage hält sich, in Sachsens Hauptstadt sowieso, aber auch in den Kommentarspalten von Online-Medien und bei Leserbriefschreibern, der entgegengesetzte Eindruck. Fast jeder Hinweis auf die Ergebnisse von Bergander und Schnatz wird mit wüsten Vorwürfen beantwortet.

via welt: Es gab wirklich keine Tiefflieger über Dresden

Erneuter Anschlag auf den jüdischen Friedhof in Oldenburg

Hakenkreuze an die Mauer der Begräbnisstätte geschmiert+++ Weitere Neonaziparolen und Hakenkreuze im Umkreis gesprüht+++Todesdrohung gegen Oberbürgermeister Jürgen Krogmann+++Antifaschistische Spontandemonstration mit ca. 100 Teilnehmer_innen in der folgenden Nacht+++ Oldenburger Neonazi besucht. Zum dritten Mal seit 2011 wurde der jüdische Friedhof in der Dedestraße im Oldenburger Stadtteil Osternburg Ziel einer neonazistischen Attacke. An die Außenmauer wurden drei Hakenkreuze gesprüht. Die Tat ereignete sich mutmaßlich in der Nacht von Freitag, 13.Februar auf den folgenden Samstag. Außerdem wurden im Umkreis, beispielsweise am Bundeswehrgelände an der Dragoner Straße, weitere Hakenkreuze und nationalsozialistische Parolen gesprüht. Unter anderem war der Slogan „NS Zone“ zu lesen. Diese Losung wurde bereits im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den jüdischen Friedhof im Jahre 2013 verwendet. Ebenfalls auffällig: Auch im direkten Umkreis des Wohnorts des langjährigen Oldenburger Neonazis Daniel Gawenda wurde diese Parole bereits an mehrere Altglascontainer gesprüht.

via antifaelf: Erneuter Anschlag auf den jüdischen Friedhof in Oldenburg

Verdacht auf Volksverhetzung: Wohnung in Verden durchsucht

Wegen des Verdachts der Volksverhetzung und Verharmlosung des Holocaust ist am Donnerstag die Wohnung des 79-jährigen Verdener Arztes Rigolf Hennig durchsucht worden. Das bestätigte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Verden, Staatsanwalt Lutz Gaebel, auf Nachfrage unserer Zeitung. Im „Zuge einer größeren Aktion“ habe es gleichzeitig an fünf Orten, unter anderem auch in Thüringen, Sachsen und Hannover, derartige Durchsuchungen gegeben. Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz seien entsprechende Artikel in einer rechtsextremen Zeitschrift erschienen, sagte Gaebel. Bei der Durchsuchung seien Unterlagen und elektronische Daten beschlagnahmt worden. „Die Ermittlungen werden fortgeführt“, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft. NPD-Politiker Rigolf Hennig saß bis 2012 im Verdener Stadtrat und im Kreistag und wurde dann von Markus Walter abgelöst. Bei den Kommunalwahlen im Jahr 2006 war die NPD mit einem Sitz in den Verdener Kreistag, in den Stadtrat sowie in den Dörverdener Gemeinderat eingezogen – zu einer Zeit, als Hennig im Achimer Gefängnis seine Strafe verbüßte und aus diesem Grunde seine Mandate mit Verspätung antreten musste. Hennig ist wegen Volksverhetzung vorbestraft und hat wegen schwerer Verunglimpfung des Staates eine Freiheitsstrafe von neun Monaten verbüßt. Noch im Gerichtssaal hatte er angekündigt, dass er weiterhin verfassungsfeindliche Schriften verbreiten werde. Damals ging es darum, dass Hennig in seinem Blatt „Der Reichsbote“ für die Abschaffung der deutschen Staatsordnung eingetreten war. Vom Verdener Amtsgericht wurde er wegen Volksverhetzung bereits 2004 zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er auf Flugblättern den Holocaust verleugnet hatte.

via weser-kurier: Verdacht auf Volksverhetzung: Wohnung in Verden durchsucht

Neonazi-Aufzug in Dresden am Sonntag: 300 Rechtsextreme wollen auf den Theaterplatz

Zwei Tage nach dem 13. Februar steht Dresden doch noch eine Neonazi-Veranstaltung ins Haus. Wie die Stadtverwaltung am Samstag auf Anfrage von DNN-Online bestätigte, liegt eine Ankündigung der Rechtsextremen für eine Demonstration mit 300 Personen am Sonntagnachmittag vor. Gründe für ein Verbot der Versammlung liegen laut Stadtverwaltung nicht vor, ein Auflagenbescheid werde erarbeitet. Anmelder soll Maik Müller sein, der bereits in den Vorjahren mehrfach Veranstaltungen rund um den 13. Februar angemeldet hat.

via dnn online: Neonazi-Aufzug in Dresden am Sonntag: 300 Rechtsextreme wollen auf den Theaterplatz

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