Institute for Historical Review

Founded in 1978 by Willis Carto, a longtime anti-Semite, the Institute for Historical Review (IHR) is a pseudo-academic organization that claims to seek “truth and accuracy in history,” but whose real purpose is to promote Holocaust denial and defend Nazism. Founded in 1978 by Willis Carto, a longtime anti-Semite, the Institute for Historical Review (IHR) is a pseudo-academic organization that claims to seek “truth and accuracy in history,” but whose real purpose is to promote Holocaust denial and defend Nazism. Once a prominent voice in extremist circles, the IHR has been on the decline, unable to publish its anti-Semitic Journal of Historical Review or sponsor major international Holocaust denial conferences since 2004. The organization still runs its website, where it peddles extremist books and other materials, and hosts some minor extremist gatherings.  In Its Own Words “Anyone who is aware of the true situation in Germany during the Third Reich era recognizes that the Crystal Night [the Nazi-orchestrated Kristallnacht pogrom against Jews] episode was quite extraordinary. It was a radical aberration from the normal pattern of daily life. The outburst was not in keeping with either the official National Socialist Jewish policy nor with the general German attitude towards the Jews. The Germans were no more anti-Semitic than any other people.” — Ingrid Weckert, “‘Crystal Night’ 1938: The great anti-German spectacle,” Institute for Historical Review website “On this basis of their similar ideologies about ethnicity and nationhood, National Socialists and Zionists worked together for what each group believed was in its own national interest. As a result, the Hitler government vigorously supported Zionism and Jewish emigration to Palestine from 1933 until 1940-1941, when the Second World War prevented extensive collaboration… . The SS was particularly enthusiastic in its support for Zionism.” —Mark Weber, “Zionism and the Third Reich,” Institute for Historical Review website “Although officially Jews have never made up more than five percent of the country’s total population, they played a highly disproportionate and probably decisive role in the infant Bolshevik regime, effectively dominating the Soviet government during its early years. Soviet historians, along with most of their colleagues in the West, for decades preferred to ignore this subject. The facts, though, cannot be denied.” —Mark Weber, “The Jewish Role in the Bolshevik Revolution and Russia’s Early Soviet Regime,” Institute for Historical Review website

via splcenter: Institute for Historical Review

Auschwitz-Kommentar auf Facebook

Eine 49-jährige Bocholterin ist wegen Volksverhetzung zu einer Haftstrafe von sieben Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Die Frau hatte im Januar im sozialen Netzwerk Facebook einen Kommentar geschrieben, in dem sie Ausländer mit Konzentrationslagern der Nazis in Zusammenhang brachte. Zwischen Auschwitz und Dachau? Bei Facebook hatte jemand einen Zeitungsartikel über das Thema „Kommunalwahlrecht für Ausländer“ gepostet. Darunter hatte die 49-Jährige geschrieben: „Von mir aus können se wählen! Aber nur zwischen Auschwitz und Dachau!“ Rainer Sauer, Vorsitzender der Sozialen Liste Bocholt, hatte die Frau daraufhin angezeigt, wie er auf BBV-Anfrage bestätigte. Das Amtsgericht Bocholt wertete die Äußerung der Frau als strafbare Volksverhetzung. Neben den sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilte es die 49-Jährige noch zu 100 Sozialstunden.

via der westen: Auschwitz-Kommentar auf Facebook

Rechter Referent bei der SWG

Die um Seriosität bemühte Hamburger „Staats- und Wirtschaftspolitische Gesellschaft“ (SWG) hat erneut einen Rechtsextremisten zu einem Vortragsabend eingeladen. Der Österreicher Richard Melisch soll am morgigen Donnerstag in einer Gaststätte in Hamburg-Wandsbek einen Vortrag mit dem Titel „Quo vadis USA“ halten. In der Einladung wird Melisch, der ansonsten gerne bei der NPD und anderen rechtsextremen Organisationen auftritt, als „Klartext-Publizist zu brennenden Fragen der internationalen Politik“ bezeichnet. Bei Tagungen des völkisch-antisemitischen „Bundes für Gotterkenntnis (Ludendorff)“ ist der Rechtsextremist aus Wien gern gesehener Gast und Referent. Melischs neuestes Buch, „Das perfide Albion und seine amerikanischen Erben“, ist im rechtsextremen Verlag Hohe Warte (Pähl/Oberbayern) erschienen, der dem „Ludendorffer“-Bund nahesteht. Organisiert wird die Veranstaltung von der SWG-Regionalgruppe Hamburg unter dem Label „Hamburger Freiheitsgespräche“.
Das Hamburger Bündnis gegen Rechts schrieb am Wochenende den Gaststättenbetreiber an und wies ihn auf die Veranstaltung mit dem rechtsextremen Referenten hin. Der Betreiber will auf Nachfrage von einem solchen Brief nichts wissen, die Veranstaltung finde statt. Bereits zu einem Vortrag im Januar hatte die SWG in das Lokal eingeladen. Der damals angekündigte Redner, Klaus Olischläger, Forstdirektor im Ruhestand, sollte zu „Klimafragen – kalter Wind oder heiße Luft?“ sprechen. Für Juni ist das nächste SWG-Treffen in dem Wandsbeker Gasthaus geplant, dann soll der Geschichtsrevisionist Stefan Scheil, der bis Ende 2015 für die AfD im Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises saß, über den Zweiten Weltkrieg referieren. Die 1962 von ehemaligen NS-Funktionären gegründete SWG wird zur Neuen Rechten gezählt, gilt als Scharnier zwischen Rechtskonservativismus und Rechtsextremismus.

via bnr: Rechter Referent bei der SWG

Stolpersteine mit Hakenkreuzen beschmiert

In den letzten Tagen haben Unbekannte in Braunschweig mehrere „Stolpersteine“ im Östlichen Ringgebiet von Braunschweig mit Hakenkreuzen beschmiert. Die von dem Künstler Gunter Demnig gestalteten und in den Gehweg eingelassenen „Stolpersteine“ aus Messing erinnern an die Namen und die Schicksale der von den Nazis verfolgten, deportierten und ermordeten jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt Braunschweig. Das Bündnis gegen Rechts Braunschweig vermutet hinter diesen Schmierereien eine gezielte Provokation von Neonazis aus dem Spektrum der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN). Das Bündnis zeigt sich angesichts der jüngsten Vorfälle besorgt über die Zunahme rechter Aktivitäten und Gewalttaten in Braunschweig und kritisiert, dass Politik, Stadt und Behörden dieses Problem nicht ernst genug nehmen. Die Polizei Braunschweig hatte erklärt, dass man keine explizite Erhöhung von Rechten Schmierereien feststellen könne. Zum aktuellen Fall konnten am Mittwochnachmittag keine Angaben mehr gemacht werden. Dennoch erreichen die Redaktion von regionalHeute.de in den letzen Wochen immer wieder Sorgen von Lesern, die sich genau um diesen Sachverhalt drehen. Fehlt das Problembewusstsein? David Janzen, Sprecher des Braunschweiger Bündnis gegen Rechts, fordert: „Wenn Menschen von Neonazis angegriffen werden, wenn Gedenksteine für die von den Nazis verfolgten, deportierten und ermordeten jüdischen Bürgerinnen und Bürgern mit Hakenkreuzen beschmiert werden, dann haben wir in dieser Stadt ein Problem. Darüber müssen wir reden. Dieses Problem muss endlich ernst genommen und es muss gehandelt werden.“

via regionalbraunschweig: Stolpersteine mit Hakenkreuzen beschmiert

Unbekannte beschmieren jüdische Gedenktafel und öffentliche Gebäude in Altenburg mit NS-Symbolen

Nicht nur eine jüdische Gedenktafel, sondern auch das Landratsamt, das Rathaus und der Zugang zur Zulassungsstelle wurden in der Nacht zu Donnerstag mit Hakenkreuzen besprüht. m Donnerstag, gegen 2 Uhr, entdeckten Beamte der Polizeiinspektion Altenburger Land, im Rahmen von Kontrolltätigkeiten im Stadtgebiet von Altenburg, eine Hakenkreuzschmiererei neben der jüdischen Gedenktafel in der Pauritzer Straße. Die Tafel selbst wurde mit grauer Farbe übersprüht. Das Hakenkreuz hatte eine Abmessung von circa 40 Zentimeter x 50 Zentimeter. Weitere Prüfungshandlungen im Stadtgebiet von Altenburg ergaben wie die Polizei mitteilte weitere Tatorte. Am Eingang zum Landratsamt Altenburger Land, Lindenaustraße 9, wurden drei Hakenkreuze festgestellt, welche ähnlich groß waren, wie neben der jüdischen Gedenktafel. An der Eingangstür zur Zulassungsstelle, Martin-Luther-Straße 1 a, wurde ein Hakenkreuz mit den Abmaßen von circa 50 x 75 Zentimeter gesprüht. An der Eingangstür des Rathauses der Stadt Altenburg wurde von den Beamten ein Hakenkreuz in der Größe von circa 40 x 40 Zentimeter festgestellt. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte bisher kein Tatverdächtiger festgestellt werden.

via otz: Unbekannte beschmieren jüdische Gedenktafel und öffentliche Gebäude in Altenburg mit NS-Symbolen

Rechtsextremer Liedermacher – Wenn Lieder töten könnten

Ein Neonazi aus Nordhessen singt Lieder darüber, wie es sich als „brauner Terrorist“ wohl so lebt. In Wiesbaden rechtfertigt er derartige Lieder als bloße „Unterhaltung“. Der rechtsextreme Liedermacher behauptet, dass der NSU in der rechten Szene keine Thema gewesen sei. „Die Kaffer müssen um ihr Leben rennen, denn trotz der hohen Spritpreise sind ihre Häuser am Brennen.“ Das musikalische Machwerk, aus dem diese Zeilen stammen, trägt den Titel „Brauner Terrorist“. Aber was ist das für ein Wesen, das derart Menschenverachtendes komponiert, textet und singt? „Ich bin ein Attentäter, bestrafe all die Volksverräter, ich bin ein Rassist, so ein richtig brauner Terrorist“, heißt es in dem Lied. Genau das sei er aber keineswegs, behauptet Philip Tschentscher, der als rechtsextremer Liedermacher unter dem Künstlernamen „Reichstrunkenbold“ auftritt und der in Österreich eine Haftstrafe wegen Waffenhandels und Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts verbüßen musste. Der 34 Jahre alte Nordhesse, der sich als Zeuge im NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags präsentieren durfte, sieht sich als „Patriot“ und „Nationalist“, der lediglich versuche, seinem Publikum mit „nationalen Liedern“ Heimatliebe und Stolz auf ihr Vaterland zu vermitteln. Sein gewaltverherrlichender Song sei bei einer Veranstaltung hinter verschlossenen Türen ohne sein Wissen aufgenommen und heimlich auf eine CD mit dem Titel „Viel Asche um Nichts“ gepresst worden, deren Cover ein Verbrennungsofen ziert, berichtet Tschentscher den ungläubigen Ausschussmitgliedern. „Ich habe weder Geld dafür bekommen, noch bin ich gefragt worden.“ Mehr noch: „Zu diesen Texten stehe ich nicht“, behauptet der Urheber auf Nachfrage. Wenn jemand in Liedern zum Mord aufrufe, heiße das schließlich nicht, dass er Morde tatsächlich gutheiße. Er habe lediglich „Unterhaltung gemacht“. (…) Ein „guter Freund“ und politischer Mentor Tschentschers war der 2014 gestorbene Neonazi-Terrorist Manfred Roeder. Der habe von Deutschland als einem „Verbrechersystem“ gesprochen, das auf Lüge aufgebaut sei, hält der Linken-Abgeordnete Hermann Schaus dem Zeugen vor. Ob er diese Auffassung teile? „So würde ich das nicht formulieren“, sagt Tschentscher. Kritikwürdig ist aus seiner Sicht aber offenbar weniger der Inhalt der Aussage als deren Formulierung. Man müsse, meint der Zeuge, solche Einschätzungen nicht unbedingt derart provokant und „strafrechtlich angreifbar“ formulieren. Von 2008 an lebte Tschentscher drei Jahre in Wien, wo er nach eigenen Angaben Neonazi-Demonstrationen mitorganisierte, einschlägige Liederabende veranstaltete und in rechtsextremen Kreisen Vorträge zu deutscher Geschichte und Politik hielt; über Bismarck, den Nationalsozialismus sowie Schlachten und „Austragungsorte“ der beiden Weltkriege. Den Aufenthalt in Österreich hat Tschentscher allerdings in keiner guten Erinnerung, weil er mit einer Verurteilung wegen Gewaltverherrlichung, Aufrufs zu Rassenhass und Handels mit Messern und Elektroschockgeräten endete

via faz: Rechtsextremer Liedermacher – Wenn Lieder töten könnten

3000 Gegendemonstranten,200 Thügida-Anhänger in Jena – Zugverkehr ab Göschwitz unterbrochen [Update] – #J2004

Am Mittwochabend gab es laut ersten Angaben der Polizei insgesamt rund 3000 Demonstranten in der Innenstadt von Jena, die gegen einen Aufmarsch von rund 200 Thügida-Anhängern protestierten. Dazu gab es einen Fackelmarsch. Der Zugverkehr ab Jena-Göschwitz nach Camburg ist womöglich bis morgen Mittag unterbrochen. Gegen 18 Uhr war ausgerechnet am Geburtstag von Adolf Hitler der Start des Thügida-Aufmarsches geplant. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich jedoch erst knapp 40 Thügida-Anhänger versammelt. Der Start des Aufmarsches verschob sich um etwa eine Stunde, da ein Zug mit Thügida-Teilnehmern wegen eines Kabelschadens bei Pößneck stehen geblieben war. Bis 22 Uhr ist diese Demonstration angemeldet. Gegen 19 Uhr hatten sich dann 200 Thügida-Anhänger versammelt. Sie hatten die Auflage, dass deren Teilnehmer pro 15 Mann nur eine Fackel tragen dürfen.Die Polizei hatte bei den sieben Gegendemonstrationen mit bis zu 3000, bei der Thügida mit bis zu 300 Teilnehmern gerechnet. Mehrere hundert Polizisten aus mehreren Bundesländern waren im Einsatz. Es habe mehrere Versuche gegeben, Polizeiabsperrungen zu durchbrechen, sagte eine Polizeisprecherin. Dabei sei auch Pfefferspray eingesetzt worden. Mindestens zwei Sitzblockaden – vor dem Post-Carree sowie mit etwa 100 Teilnehmern vor der Arbeitsagentur – gab es, die verhinderten sollten, dass Thügida-Aktivisten den Kundgebungsplatz vor dem Volksbad erreichen. Eine Sitzblockade habe die Polizei aufgelöst. Während des Fackelmarsches wurden die Thügida-Teilnehmer mit „Wasserbomben“ beworfen, auch Glasflaschen wurden geworfen. Der Jenaer Polizeichef Thomas Quittenbaum sagte am Nachmittag: „Es ist unschön, eine solche Versammlung an einem solchen Datum zu haben. Aber es war versammlungsrechtlich leider nicht zu beanstanden. Ziel ist es, ein Zusammentreffen der verschiedenen Gruppen zu vermeiden. Dazu werden die Auflagen genauestens beobachtet. Die Polizei wünscht sich einen friedlichen, aber durchaus lauten Protest.“ Quittenbaum empfand es als positiv, dass in Jena dieser Protest erkennbar ist. (…) Die Stadt wollte den Aufmarsch am Jahrestag von Adolf Hitlers Geburtstag ursprünglich verhindern und hatte stattdessen angeboten, die Kundgebung einen Tag später abzuhalten. Nach Informationen des MDR hatten die Anmelder des Thügida-Marsches jedoch auf den 20. April bestanden. Die Anmelder hätten das Gespräch abgebrochen und mit Klage gedroht, um zu zeigen, dass am Geburtstag von Hitler marschier werden dürfe. Das Verwaltungsgericht hatte dann diese Woche entschieden, dass die Thügida mit Fackeln durch Jena marschieren darf. Die Linke-Abgeordnete Katharina König stellte außerdem eine Verbindung zwischen einem der Anmelder der Thügida-Demo, dem Kahlaer Neonazi Robert K. mit der am Dienstag festgenommenen „Gruppe Freital“ her. Diese hätten Bundesanwaltschaft Angriffe auf Asylbewerberunterkünfte und linksalternative Wohnprojekte geplant. Der andere Anmelder der Thügida-Demonstration ist laut Polizei David Köckert, der für die NPD im Stadtrat Greiz und im Greizer Kreistag sitzt.

via ta: 3000 Gegendemonstranten,200 Thügida-Anhänger in Jena – Zugverkehr ab Göschwitz unterbrochen [Update]

siehe auch: MDR-“Exakt” über Fackelmarsch am Hitler-Geburtstag in Jena – Anmelder verweigern Alternativtermine der Stadt. Der für heute geplante Fackelmarsch des Thüringer Pegida-Ablegers Thügida, der damit am Hitler-Geburtstag stattfindet, konnte von der Stadtverwaltung Jena nicht verhindert werden. Nach Recherchen des MDR-Magazins “Exakt” hat der Demonstrationsanmelder auf dem Termin 20. April bestanden. “Wir haben in einer Besprechung mit den Anmeldern mit Hinweis auf den Geburtstag Hitlers mehrere Alternativtermine angeboten”, erklärte Martin Pfeiffer, leitender Jurist der Stadtverwaltung Jena im “Exakt”-Interview. “Aber die Anmelder brachen das Gespräch ab und drohten mit Klage. Sie wollten zeigen, dass man auch am Hitlergeburtstag marschieren darf”, so Pfeiffer.
Einer der Anmelder des Fackelmarsches ist der Rechtsextremist David Köckert, der nach “Exakt”-Recherchen die Zahlenkombination 2004 und 1889 auf seine Finger tätowiert hat. Die Zahlenkombination steht in der Naziszene für Hitlers Geburtstag, den 20. April 1889. David Köckert selbst argumentierte der Stadt Jena gegenüber, 2004 stände für das Geburtsdatum seines Sohnes, 1889 für das Geburtsjahr eines männlichen Vorfahren.