Kundgebung in Zwickau: Rechte stören Auftritt von Justizminister Maas

Bundesjustizminister Maas ist bei einer Kundgebung zum Tag der Arbeit vor einer Gruppe rechter Störer ausgebuht worden. Die Rednerbühne musste von der Polizei geschützt werden. Mit Trillerpfeifen und Buhrufen haben Demonstranten in Zwickau den Auftritt von Justizminister Heiko Maas gestört. Der SPD-Politiker sprach bei einer Kundgebung zum Tag der Arbeit. Nach Gewerkschaftsangaben handelte es sich um eine Gruppe rechter Störer. Sie hielten Plakate hoch, auf denen etwa das Verbot von Moscheen gefordert wurde. Es habe aber keine tätlichen Auseinandersetzungen geben, sagte ein Polizeisprecher. Die Rednerbühne musste von der Polizei geschützt werden. Die DGB-Vorsitzende der Region Südwestsachsen, Sabine Zimmermann, äußerte sich entsetzt: “Ich habe es noch nicht erlebt, dass bei einer Gewerkschaftskundgebung an einem 1. Mai die Bühne von der Polizei geschützt werden muss.” Dennoch seien alle Reden gehalten worden, der DGB lasse sich sein Recht auf eine Veranstaltung nicht nehmen, hieß es. Auch Maas bezeichnete es als erschreckend, dass die Polizei bei Mai-Kundgebungen die Bühne schützen müsse: “Wer freie Reden stört, hat nichts verstanden.” Auch in Zukunft werde ihn niemand daran hindern, zu sprechen, wenn er dazu eingeladen sei – “egal wann und wo”.

via spon: Kundgebung in Zwickau: Rechte stören Auftritt von Justizminister Maas

Feuer in von Migranten bewohntem Haus

Auch Syrer und Afghanen leben in dem Mehrfamilienhaus in Sachsen-Anhalt. Die Polizei schließt einen fremdenfeindlichen Hintergrund nicht aus. In einem auch von Syrern und Afghanen bewohnten Haus in Eisleben in Sachsen-Anhalt ist am Samstagabend in einem Treppenaufgang ein Feuer ausgebrochen. Die Ermittlungen liefen mit dem Verdacht auf schwere Brandstiftung, teilte die Polizei mit. Da in dem Mehrfamilienhaus auch Migranten wohnten, sei eine mögliche politische Motivation nicht ausgeschlossen. Im Flur des Hauses war am Samstagabend gegen 22 Uhr ein Kinderwagen aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten.

via sz: Feuer in von Migranten bewohntem Haus

siehe auch: Verdacht der schweren Brandstiftung in Eisleben. In einem Hochhaus in Eisleben hat es am Samstagabend gebrannt. Neun Bewohner mussten für kurze Zeit ihre Wohnungen verlassen. Ein Polizeisprecher sagte MDR SACHSEN-ANHALT, dass im Hausflur ein Kinderwagen aus bisher unbekannter Ursache in Flammen stand. (…) Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

Attacke im Bus: Zwei Verdächtige identifiziert

Die Braunschweiger Polizei hat zwei der drei Männer identifiziert, die eine Gruppe Deutscher afrikanischer Herkunft angegriffen haben sollen. Die beiden 17 und 20 Jahre alten Männer seien bereits am Sonnabend vernommen worden, teilten die Beamten mit. Beide wohnen demnach nicht in Braunschweig. Die Identität des dritten Verdächtigen sei bislang unbekannt, nach ihm werde noch gefahndet. Nähere Einzelheiten wollen die Ermittler derzeit nicht bekannt geben. Das Trio soll am 21. April ein Kind, zwei Frauen und einen Mann beschimpft sowie mit Schlägen attackiert haben. Bei der Identifikation der beiden Verdächtigen haben offenbar Hinweise aus der Bevölkerung geholfen. Die Polizei hatte am Freitag Fahndungsfotos von privaten Handys und von Überwachungskameras veröffentlicht. Danach hätten sich zahlreiche Menschen gemeldet, sagte ein Sprecher am Sonnabend. Welche der auf den Fotos abgebildeten Gesuchten identifiziert sind, teilten die Ermittler nicht mit.

via ndr Attacke im Bus: Zwei Verdächtige identifiziert

Man stabbed at Anaheim KKK rally calls for investigation of police

A man stabbed by a Ku Klux Klan member at a February rally in Anaheim has joined local activists in demanding that the City Council investigate how police handled the event. Tom Bibiyan, a protester, was stabbed during an altercation at Pearson Park on Feb. 27.
“I was unarmed, taken to the hospital in critical condition,” Bibiyan told council members on Tuesday, complaining that detectives did not follow up on his attack and call him for questioning until this month. “The person who did this is walking free.” Another activist also criticized police, saying officers did not intervene early enough to prevent or break up violence at the event. “Top brass are trying to cover up the fact that Anaheim police did not do their job correctly,” said Anaheim activist Duane Roberts, who called for an immediate investigation. According to the Anaheim Police Department, Bibiyan was stabbed after he attacked someone in the KKK group. Officers attempted to interview him after he was hospitalized, but he requested a lawyer and was not interviewed at that time, said Anaheim Police Sgt. Daron Wyatt. “My understanding is that he was interviewed later by a detective and he admitted that he initiated an assault upon one of the KKK members, at which time he was stabbed,” Wyatt said. “He was ultimately tackled by an officer as he was trying to get back at one of the KKK members and continue the assault.” Three people were stabbed and all were part of the protester group, Wyatt said. They were all stabbed by the same person in the KKK group, he said.

via latimes: Man stabbed at Anaheim KKK rally calls for investigation of police

Home occupiers appear in court, deny illegal activity

Randall and Jennifer Skates, accused of moving into and occupying a $900,000 bank-owned home and claiming it as their own, told Superior Court Judge Tina Ainley on Monday, April 25, that they did not recognize the court’s authority over them. They were arrested April 12 after an investigation found that they had been living in the home in the 2100 block of Chickadee Creek Place, and had filed a deed which they apparently believed made the house theirs, a police spokeswoman said. The Skateses, according to Prescott Police, “ascribe to a set of beliefs often described as the ‘Sovereign Citizen Movement.’” Randall, 37, denied being a part of that movement in an interview with The Daily Courier (see accompanying story), but his responses, as well as Jennifer’s, in court were consistent with those espoused by the sovereign citizens. The couple was in court for an arraignment, normally a very quick procedure in which a defendant pleads guilty or not guilty to the charges filed against him. However, Randall began by saying he wanted to fire his court-appointed attorney. He added, “I do not consent to these proceedings,” adding that the charging document specified crimes allegedly committed by “RANDALL SKATES,” whom he said was not the same person as him, Randall Skates.

via dcourier: Home occupiers appear in court, deny illegal activity

Quote

da ist was “mausgerutscht” – AfD-Daten-Leaks

Scheinbar ist bei der AfD jemand wieder ausgerutscht – oder die echner und persönlichen Daten sind alles, nur nicht sicher und abgesichert.

Auf linksunten sind umfangreiche TeilnehmerInnenlisten der AfD-Parteitage 2015 in Bremen (ca. 3.000 Adressen; linksunten… 177410) und vom aktuellen Parteitag in Stuttgart (mehr als 2.200 Adressen; linksunten 177487).

siehe auch: Datenleck: Teilnehmerliste von AfD-Parteitag im Netz aufgetaucht. Eine linksradikale Webseite hat persönliche Daten von über 2000 AfD-Mitgliedern veröffentlicht, die am Stuttgarter Bundesparteitag teilnehmen. Die Partei fordert Konsequenzen. Mehr als 2100 Namen, Post- und E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und Mitgliedsnummern stehen auf dem Dokument, welches die linksradikale Webseite “Linksunten.Indymedia” veröffentlicht hat. Die Seite ist derzeit noch online. Wie die Anmeldeliste zum Parteitag in die Hände der Aktivisten gelangen konnte, ist unklar. Der AfD-Vorstandssprecher Jörg Meuthen sagte: “Das schafft erhebliche Unruhe, und diese Unruhe ist nachvollziehbar”. Er kündigte vor den Mitgliedern eine interne Untersuchung an und erklärte, die Partei werde strafrechtlich gegen die Veröffentlichung vorgehen.